Technische Universität Hamburg-Harburg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung. Näheres ist auf der Diskussionsseite angegeben. Hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.
Technische Universität Hamburg-Harburg
Logo
Motto Technik für die Menschen
Gründung 1978 [1]
Trägerschaft Behörde für Wissenschaft und Forschung
Ort Hamburg
Bundesland Hamburg
Staat Deutschland
Präsident Garabed Antranikian
Studenten 6678 WS 2013/14[2]
Mitarbeiter 675 (2012)[1]
davon Professoren 97 (2012)[1]
Jahresetat 115 Millionen Euro, davon 41 Mio Euro Drittmittel (2012)[1]
Website http://www.tuhh.de/

Die 1978 gegründete Technische Universität Hamburg-Harburg (kurz: TUHH; englisch: Hamburg University of Technology) ist eine staatliche Universität in Hamburg und gehört zu den jüngsten technischen Universitäten in Deutschland. Sie liegt im Stadtteil Hamburg-Harburg im Bezirk Harburg.

Rund 100 Professoren unterrichten die über 6000 Studierenden in 42 Bachelor- und Masterstudiengängen.[1] Mit mehr als 1400 Studenten wuchs im Wintersemester 2013/2014 die Anzahl der neu immatrikulierten Studenten auf ein neues Rekordhoch in der Geschichte der TUHH. Bereits in den beiden vorangegangenen Jahren wuchs dieser Wert stetig an. Amtierender Präsident ist seit 1. April 2011 der Biologe Garabed Antranikian. Vizepräsidenten sind Jürgen Grabe (Forschung), Sönke Knutzen (Lehre) und Viktor Sigrist (Strukturentwicklung ).[3][4]

Die Universität zeichnet sich vor allem durch ihre ungewöhnliche Struktur aus, da es keine Unterteilung in Fakultäten gibt, sondern eine Gliederung in Forschungsschwerpunkte, was eine engere Zusammenarbeit der verschiedenen Institute ermöglicht.

Geschichte[Bearbeiten]

Altes Logo der TUHH

Die Pläne für eine Technische Universität im Süderelbe-Raum reichen bis in die 1920er Jahre zurück.[5] Die Technische Universität Hamburg-Harburg wurde 1978 mit dem Ziel gegründet, den Strukturwandel der Region zu fördern. Nachdem 1980 die Forschungstätigkeit aufgenommen worden war, begann 1982/1983 die Lehrtätigkeit. Zunächst wurden in den ersten Jahren noch Vorlesungen in Kneipen gehalten, später dann in den Einrichtungen und entstehenden Gebäuden auf dem Campus.

1979 wurde die Universitätsbibliothek der Technischen Universität Hamburg-Harburg gegründet.[6]

Die 1982 eingerichtete hochschuleigene Technologietransferstelle wurde 1992 als erste ihrer Art in Deutschland in eine eigene Gesellschaft (TUHH-Technologie GmbH, seit 2004: TuTech Innovation GmbH) ausgegründet und ist ein Dienstleister für Hamburger Hochschulen und im Hochschulumfeld entstandene Startup-Unternehmen. Die TuTech Innovation GmbH hat ihren Sitz im Harburger Binnenhafen (channel Hamburg).

Im Juli 1998 gründete die TUHH das Northern Institute of Technology Management (NIT). Die durch Unternehmen finanzierte Business School NIT bietet zusammen mit der TUHH einen englischsprachigen Doppel-Studiengang an.

Neben dem NIT befand sich in den Jahren 2007 bis 2009 auch die Kühne School of Logistics and Management, die als Business School der TUHH in Zusammenarbeit mit der Kühne-Stiftung aus der 2003 gegründeten Hamburg School of Logistics hervorging. Die Kühne School verzog mit der Umwandlung zur eigenständigen privaten Kühne Logistics University in die HafenCity und die TUHH gab ihre Anteile an der Kühne School zurück.

Im Sommer 2005 wurden zwei neue Gebäude fertiggestellt. In ihnen wurden zunächst die Schiffbauer und die Stadtplaner untergebracht, die vorher im Lämmersieth in Barmbek und in der Woellmerstraße in Harburg untergebracht waren. Die Stadtplaner wurden 2006 in die HafenCity Universität überführt. Zum April 2009 sind die Stadtplaner in die Averhoffstraße auf der Uhlenhorst umgezogen, sodass die Räume von der TUHH genutzt werden können.

Campus[Bearbeiten]

Hauptcampus
Blick über den Campus der TUHH
Hauptgebäude nach Grundsanierung der ehemaligen Pionierkaserne Harburg
Blick auf das Technikum der TUHH von Süden
Gebäude E, der sogenannte Lindwurm, und das Audimax I.
NIT, im Hintergrund die Gebäude C und D.
NIT

Die TUHH ist größtenteils eine Campusuniversität. Ihre Gebäude sind fast alle zwischen der Schwarzenberg- und der Eißendorferstraße zu finden. Einzige Außenstellen sind in der Harburger Schloßstraße, in der Blohmstraße und im Schloßmühlendamm, sowie im Technologiezentrum Hamburg-Finkenwerder (THF).

Die Denickestraße teilt den eigentlichen Campus in eine nördliche und eine südliche Hälfte. Der südliche Teil ist in einen Park eingebettet. Hier findet man unter anderem drei Teiche. Der nördliche Teil ist fast vollständig gepflastert.

Das Studierendenwerk Hamburg betreibt die Mensa an der Denickestraße und seit März 2013 den Café-Shop insgrüne.[7] Gegenüber der Mensa befindet sich die Universitätsbibliothek. Im Gebäude der Universitätsbibliothek befindet sich zudem der Campusshop und ein Service Point der Haspa. Des Weiteren ist im Gebäude F das NIT, ein Cafe, sowie ein Fitnessstudio angesiedelt.

Gebäude[Bearbeiten]

Einige der Gebäude haben im Laufe der Jahre Eigennamen erhalten. So wird das langgestreckte Gebäude Schwarzenbergstraße 95 Lindwurm genannt. Andere Gebäude haben Namen wie Tortenstück (Audimax I), Wache (Gebäude G) oder Badewanne (Gebäude N). Das Gebäude Kasernenstraße 10 wird Baracke genannt. Es steht der Studierendenschaft zur Verfügung und wird von dieser in Eigenregie verwaltet.

Im August 2009 wurde bekannt gegeben, dass die in unmittelbarer Nachbarschaft gelegene ehemalige Pionierkaserne nach einer Grundsanierung als neues Hauptgebäude genutzt werden wird.[8] Das denkmalgeschützte Gebäude wird weitestgehend erhalten und zwischen den Gebäudeteilen werden Glashöfe aufgebaut. In die Sanierung der Kaserne fließen auch fünf Millionen Euro aus Studiengebühren.[8] Die Grundsteinlegung für das neue Hauptgebäude erfolgte am 17. September 2010.[9]

Universitätsbibliothek der Technischen Universität Hamburg-Harburg[Bearbeiten]

Die 1979 gegründete Universitätsbibliothek der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUB HH) befindet sich seit 1991 im Herzen des Campus und stellt mit der Mensa einen zentralen Orientierungspunkt dar.

Mensa[Bearbeiten]

Die Mensa wurde 1991[10] eröffnet und bot damals 120 Plätze. 1998 wurde ein Wintergarten angebaut und die Kapazität auf 420 Plätze erweitert. Täglich werden zwischen 2200 bis 2400 Mittagessen verkauft. Da die Mensa-Kapazitäten nicht mehr für die Studierenden und Mitarbeiter ausreichen, wurde die Mensa im Dezember 2011 von einem Weihnachtsmarkt auf dem Campus ergänzt. Eine grobe Planung beabsichtigt den Umbau der Mensa bis 2015 um sie für mehr Studenten zugänglich zu machen.[11]

Park[Bearbeiten]

Kunst und Technik[Bearbeiten]

Bilder

Organisation der Lehre[Bearbeiten]

Die Lehre an der TUHH ist in 6 Studiendekanaten organisiert:

  • Bauwesen (Leiter: Prof. Dr.-Ing. Stephan Köster vom Institut für Abwasserwirtschaft und Gewässerschutz)
  • Elektrotechnik, Informatik und Mathematik (Leiter: Prof. Dr. Dieter Gollmann vom Institut für Sicherheit in verteilten Anwendungen)
  • Gewerblich-Technische Wissenschaften (Leiter: Prof. Dr.-Ing. Claus Emmelmann vom Institut für Laser- und Anlagensystemtechnik)
  • Management-Wissenschaften und Technologie (Leiter: Prof. Dr. Cornelius Herstatt vom Institut für Technologie- und Innovationmanagement)
  • Maschinenbau (Leiter: Prof. Dr.-Ing Thorsten Schüppstuhl vom Institut für Flugzeug-Produktionstechnik)
  • Verfahrenstechnik (Leiter: Prof. Dr.-Ing. Georg Fieg vom Institut für Prozess- und Anlagentechnik)

Studiengänge[Bearbeiten]

Bachelor-Studiengänge[Bearbeiten]

  • Allgemeine Ingenieurwissenschaften/General Engineering Science
  • Bau- und Umweltingenieurwesen
  • Bioverfahrenstechnik
  • Computational Informatics
  • Elektrotechnik
  • Energie- und Umwelttechnik
  • Informatik-Ingenieurwesen
  • Informationstechnologie (auslaufend)
  • Logistik und Mobilität
  • Maschinenbau
  • Mechatronik
  • Schiffbau
  • Technomathematik
  • Verfahrenstechnik

Master-Studiengänge[Bearbeiten]

  • Bauingenieurwesen
  • Bioverfahrenstechnik
  • Computational Informatics
  • Elektrotechnik
  • Energie- und Umwelttechnik
  • Energietechnik
  • Flugzeug-Systemtechnik
  • Informatik-Ingenieurwesen
  • Internationales Wirtschaftsingenieurwesen
  • Logistik Infrastruktur Mobilität
  • Mediziningenieurwesen
  • Produktentwickl. Werkstoffe Produktion
  • Schiffbau und Meerestechnik
  • Theoretischer Maschinenbau
  • Verfahrenstechnik
  • Wasser- und Umweltingenieurwesen

Diplomstudiengänge[Bearbeiten]

Die TUHH bot bis zur vollständigen Umstellung auf das Bachelor/Master System folgende Diplomstudiengänge an:

  • Elektrotechnik
  • Biotechnologie-Verfahrenstechnik
  • Verfahrenstechnik
  • Maschinenbau
  • Bauingenieurwesen und Umwelttechnik
  • Energie- und Umwelttechnik
  • Informatik-Ingenieurwesen
  • Schiffbau

Die Diplomstudiengänge an der TUHH wurden im Rahmen des Bologna-Prozesses reformiert und werden seit dem Wintersemester 2007 nicht mehr angeboten. Die Studienpläne werden also nach dem ECTS-Punktesystem gestaltet. Der Regelabschluss soll ein Master of Science sein, es soll außerdem die Möglichkeit geben, mit einem beschäftigungsfähigen Bachelor die Universität nach sechs Semestern zu verlassen. Bis zum 1. Januar 2006 wurde auch der Studiengang Stadtplanung angeboten. Dieser ist seither Teil der HafenCity Universität (HCU).

Diplomstudiengänge im Hauptstudium[Bearbeiten]

Die folgenden Studiengänge konnten nur mit bereits abgeschlossenem Vordiplom begonnen werden:

  • Materialwissenschaft
  • Mechatronik/Joint-Curriculum Mechatronik
  • Mediziningenieurwesen

Hochschulübergreifende Studiengänge[Bearbeiten]

Abschluss Lehramt[Bearbeiten]

Für ein Lehramt an beruflichen Schulen:

  • Bautechnik
  • Elektrotechnik-Informationstechnik
  • Medientechnik
  • Metalltechnik
  • Holztechnik

Für ein Lehramt an der Primarstufe und Sekundarstufe I:

  • Fach Arbeitslehre Technik

Abschluss Diplom[Bearbeiten]

  • Technomathematik

Abschluss Diplomingenieur[Bearbeiten]

  • Wirtschaftsingenieur

Schwerpunkte in der Forschung[Bearbeiten]

Die Schwerpunkte in der Forschung der Universität liegen in folgenden Bereichen:

  • Integrierte Biotechnologie und Prozesstechnik
  • Klimaschonende Energie- und Umwelttechnik
  • Regeneration, Implantate und Medizintechnik
  • Bauwerke im und am Wasser
  • Maritime Systeme
  • Selbstorganisierende mobile Sensor- und Datenfunknetze
  • Luftfahrttechnik
  • Produktorientierte Werkstoffentwicklung

Durch die Vergabe von Forschungsmitteln durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) konnten bislang an der TUHH vier Sonderforschungsbereiche, vier Forschergruppen und vier Graduiertenkollegs eingerichtet werden.[12]

Sonderforschungsbereiche[Bearbeiten]

  • Maßgeschneiderte Multiskalige Materialsysteme – M3 (SFB986)
  • Mikromechanik mehrphasiger Werkstoffe (SFB371)
  • Reinigung kontaminierter Böden (SFB188)
  • Prozeßnahe Messtechnik und systemdynamische Modellbildung für mehrphasige Systeme (SFB238)

Forschergruppen[Bearbeiten]

  • Aktive und abstimmbare mikrophotonische Systeme auf der Basis von Silicon-On-Insulator (SOI)
  • Submillimeterwellen-Schaltungstechnologie
  • Schadensforschung und Schadensbeseitigung an Stahlkonstruktionen im Wasser
  • Plastizität in Nanokristallinen Metallen und Legierungen

Schwerpunktprogramme[Bearbeiten]

  • Techniken, Algorithmen und Konzepte für zukünftige COFDM-Systeme (TakeOFDM)
  • Molekulare Modellierung und Simulation in der Verfahrenstechnik
  • Poröse Medien mit definierter Porenstruktur in der Verfahrenstechnik -- Modellierung, Anwendungen, Synthese

Graduiertenkollegs[Bearbeiten]

  • Kunst und Technik
  • Seehäfen für Containerschiffe zukünftiger Generationen
  • Meerestechnische Konstruktionen
  • Biotechnologie

Landesexzellenzinitiative[Bearbeiten]

Im Rahmen der ersten Runde der Hamburger Landesexzellenzinitiative werden zwei Forschungsbereiche der TUHH mit insgesamt 7,8 Millionen Euro gefördert:

  • Fundamentals for synthetic biological systems
  • Integrierte Materialsysteme

Institute und Arbeitsgruppen[Bearbeiten]

  • Abwasserwirtschaft und Gewässerschutz B-2
  • Angewandte Bautechnik G-1
  • Arbeit-Gender-Technik M-1
  • Baustatik und Stahlbau B-4
  • Baustoffe, Bauphysik und Bauchemie B-3
  • Betriebseinheit Elektronenmikroskopie M-26
  • Bildverarbeitungssysteme E-2
  • Biomechanik M-3
  • Bioprozess- und Biosystemtechnik V-1
  • Chemische Reaktionstechnik V-2
  • Controlling und Rechnungswesen W-1
  • Elektrische Energiesysteme und Automation M-4
  • Energietechnik M-5
  • Entwerfen von Schiffen und Schiffssicherheit M-6
  • Feststoffverfahrenstechnik und Partikeltechnologie V-3
  • Flugzeug-Kabinensysteme M-25
  • Flugzeug-Produktionstechnik M-23
  • Flugzeug-Systemtechnik M-7
  • Fluiddynamik und Schiffstheorie M-8
  • Geotechnik und Baubetrieb B-5
  • Hochfrequenztechnik E-
  • Human Resource Management and Organizations W-9
  • Humanities B-6
  • Keramische Hochleistungswerkstoffe M-9
  • Kommunikationsnetze E-4
  • Konstruktion und Festigkeit von Schiffen M-10
  • Kunststoffe und Verbundwerkstoffe M-11
  • Laser- und Anlagensystemtechnik G-2
  • Logistik und Unternehmensführung W-2
  • Lufttransportsysteme M-28
  • Maritime Logistik W-12
  • Marketing industrieller Güter und Dienstleistungen W-3
  • Massivbau B-7
  • Mathematik E-10
  • Medizintechnische Systeme E-1
  • Mechanik und Meerestechnik M-13
  • Mehrphasenströmungen V-5
  • Messtechnik E-6
  • Metallkunde und Werkstofftechnik M-15
  • Mikrosystemtechnik E-7
  • Modellierung und Berechnung M-16
  • Nachrichtentechnik E-8
  • Nanoelektronik E-9
  • Optische Kommunikationstechnik E-11
  • Optische und Elektronische Materialien E-12
  • Personalwirtschaft und Arbeitsorganisation W-9
  • Produktentwicklung und Konstruktionstechnik M-17
  • Produktionsmanagement und -technik M-18
  • Prozess- und Anlagentechnik V-4
  • Quantitative Unternehmensforschung und Wirtschaftsinformatik W-4
  • Rechnertechnologie E-13
  • Regelungstechnik E-14
  • Sicherheit in verteilten Anwendungen E-15
  • Softwaresysteme E-16
  • Strategisches und Internationales Management W-10
  • Technik und Gesellschaft W-5
  • Technik, Arbeitsprozesse und Berufliche Bildung G-3
  • Technische Biokatalyse V-6
  • Technische Logistik W-6
  • Technische Mikrobiologie V-7
  • Technologie- und Innovationsmanagement W-7
  • Telematik E-17
  • Theoretische Elektrotechnik E-18
  • Thermische Verfahrenstechnik V-8
  • Thermofluiddynamik M-21
  • Umwelttechnik und Energiewirtschaft V-9
  • Verkehrsplanung und Logistik W-8
  • Verkehrswirtschaft W-11
  • Wasserbau B-10
  • Wasserressourcen und Wasserversorgung B-11
  • Werkstoffphysik und -technologie M-22
  • Zuverlässiges Rechnen E-19
  • Zuverlässigkeitstechnik M-24

Der Buchstabe steht für das jeweilige Studiendekanat (M für Maschinenbau, V für Verfahrenstechnik, W für Management-Wissenschaften und Technologie, G für Gewerblich-Technische Wissenschaften, E für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik, B für Bauwesen), die Nummer ist die jeweilige Institutsnummer.

Studienbeiträge[Bearbeiten]

Studiengebühren[Bearbeiten]

Das Studienfinanzierungsgesetz zur Einführung von Studiengebühren wurde am 28. Juni 2006 von der Hamburger Bürgerschaft beschlossen und führte zur erstmaligen Erhebung der Gebühren in Höhe von 500 Euro im Sommersemester 2007. Zum Wintersemester 2008/09 ist die Höhe auf 375 Euro pro Semester gesenkt und das Modell der nachgelagerten Studiengebühren eingeführt worden. Die Hamburger Bürgerschaft entschied 2011, die Studiengebühren zum Wintersemester 2012/2013 abzuschaffen und vollständig zu kompensieren.

Siehe auch: Studiengebühren in Deutschland#Hamburg

Semesterbeitrag[Bearbeiten]

Der Semesterbeitrag ist von allen eingeschriebenen Studierenden zu entrichten und beträgt im Sommersemester 2013 281,10 Euro.[13]

  • 10 Euro für die Aufgaben der studentischen Selbstverwaltung (AStA)
  • 65 Euro für die sozialen Aufgaben des Studierendenwerks Hamburg
  • 155,10 Euro für das Semesterticket (sechs Monate im Gesamtbereich des HVV gültig)
  • 50 Euro Verwaltungskostenbeitrag
  • 1 Euro für den Härtefonds des Semestertickets

11. September 2001[Bearbeiten]

Mohammed Atta als Student (links)

Seit dem Herbst 2001 wird die TUHH mit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in Verbindung gebracht, da Mitglieder der sogenannten Hamburger Zelle an der TUHH studierten und dort eine Islam-Arbeitsgemeinschaft unterhielten. Bekanntester Vertreter jener Gruppe war Mohammed Atta, vermutlicher Anführer der Attentäter, der von 1993–1999 Stadtplanung studierte.

Die Räume, die von der Islam-AG genutzt wurden, beherbergen heute verschiedene Arbeitsgemeinschaften der TUHH. Die Räume sind unter studentischer Verwaltung, können also von allen Studenten für verschiedene Zwecke genutzt werden.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Regelmäßig finden folgende Veranstaltungen an der TUHH statt:

  • Tag der offenen Tür
  • TUHH4YOU - Informationsveranstaltung für Studieninteressierte
  • Schnupperstudium
  • MINT-Camp - Camp für naturwissenschaftlich-technisch besonders begabte Schülerinnen und Schüler
  • Theateraufführung der Theater AG
  • TUHH goes music - Veranstaltungsreihe der BigTUHHBand SwingING
  • Sommerfest
  • Die Feuerzangenbowle

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e Kennzahlen 2012 der TUHH
  2. Internes Dokument der TUHH: Studienstatistik, Wintersemester 2013, Stand: 18. November 2013 (abgerufen am 6. Januar 2014)
  3. Pressemitteilung der TU Hamburg-Harburg: Professor Knutzen ist der neue Vizepräsident für die Lehre an der TU Hamburg, 25. April 2012
  4. Pressemitteilung der TU Hamburg-Harburg:Zwei auf einen Schlag: TU Hamburg wählt zwei neue Vizepräsidenten, 30. Oktober 2011.
  5. TUHH Spektrum (PDF; 1,6 MB)
  6. TUB HH
  7. Pressemitteilung des Studierendenwerks Hamburg zur Eröffnung des Café insgrüne am 12.03. (PDF; 34 kB)
  8. a b Pressemitteilung der TU Hamburg-Harburg: TU Hamburg-Harburg erhält Hauptgebäude mit Studierenden-Zentrum, 7. August 2009
  9. Pressemitteilung der TU Hamburg-Harburg: Start für das Hauptgebäude der TU Hamburg-Harburg, Grundsteinlegung mit Hamburgs Erstem Bürgermeister, 16. September 2010
  10. Standort der Mensa auf der Karte von Service-Portal für das Studium in Hamburg
  11. Präsident und Hochschulrat eröffnen 1. Weihnachtsmarkt auf dem Campus
  12. DFG-Verbundprojekte , 15. Januar 2014.
  13. TUHH, Semesterbeitrag

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Technische Universität Hamburg-Harburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

53.4609583333339.9695055555556Koordinaten: 53° 27′ 39″ N, 9° 58′ 10″ O