Tiefenbach bei Kaindorf

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Tiefenbach bei Kaindorf
Wappen von Tiefenbach bei Kaindorf
Tiefenbach bei Kaindorf (Österreich)
Tiefenbach bei Kaindorf
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Hartberg-Fürstenfeld
Kfz-Kennzeichen: HF (ab 1.7.2013; alt HB)
Hauptort: Obertiefenbach
Fläche: 8,43 km²
Koordinaten: 47° 13′ N, 15° 52′ O47.22138888888915.858888888889371Koordinaten: 47° 13′ 17″ N, 15° 51′ 32″ O
Höhe: 371 m ü. A.
Einwohner: 690 (1. Jän. 2014)
Postleitzahlen: 8224, 8222
Vorwahl: 03334 / 03176
Gemeindekennziffer: 6 22 57
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Obertiefenbach 94
8224 Tiefenbach bei Kaindorf
Website: www.tiefenbach-kaindorf.steiermark.at
Politik
Bürgermeister: Josef Singer (ÖVP)
Gemeinderat: (2005)
(9 Mitglieder)
3 SPÖ, 6 ÖVP
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Tiefenbach mit 690 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) ist eine Gemeinde in der Steiermark in Österreich. Sie liegt rund 12 km südwestlich von der Bezirkshauptstadt Hartberg. Ab 1. Jänner 2015 ist sie Rahmen der steiermärkischen Gemeindestrukturreform mit den Gemeinden Großhart und Hartl zusammengeschlossen, die neue Gemeinde wird den Namen „Hartl“ weiterführen.[1]

Geografie[Bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende zwei Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[2]):

  • Obertiefenbach (446)
  • Untertiefenbach (242)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Obertiefenbach und Untertiefenbach. Sie hat ca. 700 Einwohner, eine Fläche von 8,43 km² und liegt auf einer Seehöhe von 371 m.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

1959 entstand durch die Zusammenlegung der seit 1848 bzw. 1850 selbständigen Gemeinden Obertiefenbach und Untertiefenbach die heutige Gemeinde.

Geschichte[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Wappe Tiefenbach bei Kaindorf.jpg

Blasonierung (Wappenbeschreibung): „Von Rot, Silber und Schwarz gespalten; in verwechselten Farben der vordere Spalt überdeckt von einer Weinrebe mit drei Blättern außen und zwei innen und der hintere Spalt überdeckt von einer Waldrebe mit drei Blättern innen und zwei außen.“

Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. April 1990.[3]

Politik[Bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten]

  • Bürgermeister: Singer, Josef (ÖVP)
  • 9 Gemeinderäte: 6 ÖVP, 3 SPÖ

Regionalpolitik[Bearbeiten]

Die Gemeinde gehört zur LEADER-Region Oststeirisches Kernland, und ist seit 2007 Teil der Ökoregion Kaindorf.

Am 20. November 2011 stimmten die Wahlberechtigten der Gemeinden Dienersdorf, Ebersdorf, Großhart, Hartl, Hofkirchen bei Hartberg, Kaindorf und Tiefenbach bei Kaindorf darüber ab, ob diese sieben Gemeinden anlässlich der Gemeindestrukturreform 2010–2015 zu einer Großgemeinde zusammengelegt werden sollen. Bei einer Wahlbeteiligung von insgesamt 65,66 % wurden 3351 gültige Stimmen gezählt. Von diesen sprachen sich lediglich 436 Wähler (13 %) für eine Zusammenlegung der Gemeinden aus, während 2915 Wähler (87 %) gegen eine Fusion stimmten. Damit wurde den Plänen der Steiermärkischen Landesregierung eine deutliche Absage erteilt.[4]

Ortskapelle Tiefenbach

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Tiefenbach bei Kaindorf

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Tiefenbach bei Kaindorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 31. Oktober 2013 über die Vereinigung der Gemeinden Großhart, Hartl und Tiefenbach bei Kaindorf, alle politischer Bezirk Hartberg-Fürstenfeld. Steiermärkisches Landesgesetzblatt vom 15. November 2013. Nr. 133, 32. Stück. ZDB-ID 705127-x. S. 635, in der Fassung der Änderung (Namen „Großhartl“ im zukünftigen Gemeindenamen durch „Hartl“ ersetzt) durch die Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 27. März 2014, mit der die Kundmachung über die Vereinigung der Gemeinden Großhart, Hartl und Tiefenbach bei Kaindorf, alle Bezirk Hartberg-Fürstenfeld geändert wird. Steiermärkisches Landesgesetzblatt vom 11. April 2014. Nr. 44. S. 1.
  2. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  3. Wappen. tiefenbach.riskommunal.net
    Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 41, 1991, S. 36
  4. Wiener Zeitung: Befragte oststeirische Gemeinden gesamt zu 87 Prozent gegen Fusion. 20. November 2011.
    Kleine Zeitung: Große Mehrheit stimmte gegen Gemeindefusion. 20. November 2011.