Tiefenbach bei Kaindorf

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Tiefenbach bei Kaindorf (ehemalige Gemeinde)
Tiefenbach bei Kaindorf (Österreich)
Red pog.svg
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Bezirk Hartberg-Fürstenfeld (HF), Steiermark
Pol. Gemeinde Hartl  (KG Obertiefenbach/Untertiefenbach)
Ortschaft Obertiefenbach/Untertiefenbach
Koordinaten 47° 13′ 17″ N, 15° 51′ 32″ O47.22138888888915.858888888889371Koordinaten: 47° 13′ 17″ N, 15° 51′ 32″ Of1
Höhe 371 m ü. A.
Postleitzahlenf0 8224, 8222f1f0
Vorwahlenf0 +43/3334/3176f1
Offizielle Website
Statistische Kennzeichnung
Zählsprengel/ -bezirk Tiefenbach bei Kaindorf (62270 002)
Bild
Wappen der ehemaligen Gemeinde Tiefenbach bei Kaindorf
Gemeinde 1959-2014, seit 1. Jänner 2015 Teil von Hartl
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Stmk

Tiefenbach mit Ungültiger Metadaten-Schlüssel 62257 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2015) ist eine ehemalige Gemeinde in der Steiermark in Österreich. Sie liegt rund 12 km südwestlich von der Bezirkshauptstadt Hartberg. Seit 1. Jänner 2015 ist sie Rahmen der steiermärkischen Gemeindestrukturreform mit den Gemeinden Großhart und Hartl zusammengeschlossen, die neue Gemeinde führt den Namen „Hartl“ weiter.[1]

Geografie[Bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasste folgende zwei Ortschaften, die zugleich gleichnamige Katastralgemeinden sind (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[2]):

  • Obertiefenbach (446)
  • Untertiefenbach (242)

Sie hatte ca. 700 Einwohner, eine Fläche von 8,43 km² und liegt auf einer Seehöhe von 371 m.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

1959 entstand durch die Zusammenlegung der seit 1848 bzw. 1850 selbständigen Gemeinden Obertiefenbach und Untertiefenbach die heutige Gemeinde.

Geschichte[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Wappe Tiefenbach bei Kaindorf.jpg

Blasonierung (Wappenbeschreibung): „Von Rot, Silber und Schwarz gespalten; in verwechselten Farben der vordere Spalt überdeckt von einer Weinrebe mit drei Blättern außen und zwei innen und der hintere Spalt überdeckt von einer Waldrebe mit drei Blättern innen und zwei außen.“

Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. April 1990.[3]

Politik[Bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten]

  • Bürgermeister: Singer, Josef (ÖVP)
  • 9 Gemeinderäte: 6 ÖVP, 3 SPÖ

Regionalpolitik[Bearbeiten]

Die Gemeinde gehört zur LEADER-Region Oststeirisches Kernland, und ist seit 2007 Teil der Ökoregion Kaindorf.

Am 20. November 2011 stimmten die Wahlberechtigten der Gemeinden Dienersdorf, Ebersdorf, Großhart, Hartl, Hofkirchen bei Hartberg, Kaindorf und Tiefenbach bei Kaindorf darüber ab, ob diese sieben Gemeinden anlässlich der Gemeindestrukturreform 2010–2015 zu einer Großgemeinde zusammengelegt werden sollen. Bei einer Wahlbeteiligung von insgesamt 65,66 % wurden 3351 gültige Stimmen gezählt. Von diesen sprachen sich lediglich 436 Wähler (13 %) für eine Zusammenlegung der Gemeinden aus, während 2915 Wähler (87 %) gegen eine Fusion stimmten. Damit wurde den Plänen der Steiermärkischen Landesregierung eine deutliche Absage erteilt.[4]

Ortskapelle Tiefenbach

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Tiefenbach bei Kaindorf

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Tiefenbach bei Kaindorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 31. Oktober 2013 über die Vereinigung der Gemeinden Großhart, Hartl und Tiefenbach bei Kaindorf, alle politischer Bezirk Hartberg-Fürstenfeld. Steiermärkisches Landesgesetzblatt vom 15. November 2013. Nr. 133, 32. Stück. ZDB-ID 705127-x. S. 635, in der Fassung der Änderung (Namen „Großhartl“ im zukünftigen Gemeindenamen durch „Hartl“ ersetzt) durch die Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 27. März 2014, mit der die Kundmachung über die Vereinigung der Gemeinden Großhart, Hartl und Tiefenbach bei Kaindorf, alle Bezirk Hartberg-Fürstenfeld geändert wird. Steiermärkisches Landesgesetzblatt vom 11. April 2014. Nr. 44. S. 1.
  2. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  3. Wappen. tiefenbach.riskommunal.net
    Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 41, 1991, S. 36
  4. Wiener Zeitung: Befragte oststeirische Gemeinden gesamt zu 87 Prozent gegen Fusion. 20. November 2011.
    Kleine Zeitung: Große Mehrheit stimmte gegen Gemeindefusion. 20. November 2011.