Trebel (Wendland)

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Trebel führt kein Wappen
Trebel (Wendland)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Trebel hervorgehoben
5311.31666666666717Koordinaten: 53° 0′ N, 11° 19′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Lüchow-Dannenberg
Samtgemeinde: Lüchow (Wendland)
Höhe: 17 m ü. NHN
Fläche: 66,44 km²
Einwohner: 956 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 14 Einwohner je km²
Postleitzahl: 29494
Vorwahl: 05848
Kfz-Kennzeichen: DAN
Gemeindeschlüssel: 03 3 54 023
Adresse der Verbandsverwaltung: Theodor-Körner-Straße 14
29439 Lüchow
Tel.: (05841) 126-0
Webpräsenz: www.trebel.de
Bürgermeister: Wolfgang Wiegreffe (UWG)
Lage der Gemeinde Trebel im Landkreis Lüchow-Dannenberg
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Über dieses Bild

Trebel ist eine Gemeinde in Niedersachsen. Verwaltungsmäßig ist sie ein Teil der Samtgemeinde Lüchow (Wendland).

Geografie[Bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde Trebel besteht aus folgenden Ortsteilen:

Geschichte[Bearbeiten]

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1972 wurden die Gemeinden Dünsche, Gedelitz, Groß Breese, Liepe, Marleben, Nemitz, Pannecke, Tobringen und Vasenthien eingegliedert.[2]

Politik[Bearbeiten]

Die Gemeinde gehört zum Landtagswahlkreis 48 Elbe und zum Bundestagswahlkreis 38 Lüchow-Dannenberg – Lüneburg.[3][4]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat hat einschließlich Bürgermeister neun Mitglieder.[5]

  • Liste für Trebel - 6 Sitze
  • CDU - 2 Sitze
  • ein Einzelbewerber

Bürgermeister[Bearbeiten]

Wolfgang Wiegreffe (LFT, Liste für Trebel) ist Bürgermeister, Eckart Krüger (LFT) sein Stellvertreter.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirche zu Trebel
Niederdeutsches Dreiständer-Hallenhaus von 1734 in Trebel-Dünsche auf einer deutschen Briefmarke von 2010
  • Feldsteinkirche zu Trebel als eine der ältesten Kirchen im Sprengel Lüneburg. Sie wurde Mitte des 12. Jahrhunderts als romanische Wehrkirche von Mönchen aus Diesdorf in der Altmark erbaut. Die verbauten Feldsteine stammen aus den Elbtälern. Der Kirchturm, der in Fachwerkbauweise entstand, wurde erst im Jahre 1626 errichtet. Er wurde 1750 wegen Baufälligkeit abgerissen und entstand an der Westseite der Kirche 1753 ebenfalls als Fachwerkbau neu. Den Altar erhielt die Kirche im Jahre 1717. 1777 bekam die Kirche eine von Johann Georg Stein erbaute Orgel, die noch vollständig erhalten ist. Kurz vor dem Ersten Weltkrieg bekam die Kirche von der Gräflich Bernstorff'sche Stiftung ein neues Glockengeläut und eine neue Turmuhr. Die Glocke wurde 1917 für Rüstungszwecke im Ersten Weltkrieg eingeschmolzen. [6]

Sport[Bearbeiten]

Im Ortsteil Liepe existiert seit 60 Jahren ein Sportverein, der TuS Liepe.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Nemitzer Heide bei Trebel zur Zeit der Besenheide-Blüte

In Trebel existieren noch vier Landwirtschaftliche Betriebe, von denen zwei Vollerwerbsbetriebe sind. Eine Schäferei beweidet mit Heidschnucken die nahe Nemitzer Heide. Landgasthaus, Bäckerei, Regionalwarenladen und zahlreiche Gästezimmer bzw. Ferienwohnungen belegen, dass sich Trebel allmählich zu einem Urlaubsort wandelt. Weiterhin existieren zwei Landmaschinen- und Kfz-Werkstätten, ein Holzhandel mit Zaunbaubetrieb. In Ort Trebel und den dazugehörenden Dörfern werden etliche Reiterhöfe betrieben. Trebel ist Standort einer freiwilligen Stützpunktfeuerwehr.

Bildung[Bearbeiten]

Trebel verfügt über eine vierklassige Grundschule und einen Kinderspielkreis.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

  • Karl-Volker Neugebauer (* 1947), Militärhistoriker
  • Berthold Sturm (* 1944), Oberstudiendirektor a.D., ehemaliger Schulleiter des Gymnasiums Lüchow

Literatur[Bearbeiten]

  • Alfred Danneberg, Tatjana Danneberg, Brigitte Eisermann, Angelika Krüger, Berthold Sturm: 750 Jahre Trebel: 1251 - 2001, Lüchow 2001.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Trebel (Wendland) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 102 Bevölkerung - Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2013 (Tabelle K1020014) (Hilfe dazu)
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 233.
  3. Landtagswahlkreise ab 16. Wahlperiode. Wahlkreiseinteilung für die Wahl zum Niedersächsischen Landtag. Anlage zu § 10 Abs. 1 NLWG, S. 4. (PDF; 87 KB)
  4. Beschreibung der Wahlkreise. Anlage zu § 2 Abs. 2 Bundeswahlgesetz. In: Achtzehntes Gesetz zur Änderung des Bundeswahlgesetzes. Anlage zu Artikel 1. Bonn 18. März 2008, S. 325. (PDF; 200 KB)
  5. Mandatsträger des Gemeinderates Trebel (PDF; 9 kB) abgerufen am 19. Januar 2013
  6. Die Kirche zu Trebel