Gorleben
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Lüchow-Dannenberg | |
| Samtgemeinde: | Gartow | |
| Höhe: | 20 m ü. NN | |
| Fläche: | 21,25 km² | |
| Einwohner: | 680 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 32 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 29475 | |
| Vorwahl: | 05882 | |
| Kfz-Kennzeichen: | DAN | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 3 54 007 | |
| Gemeindegliederung: | 2 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Hauptstr. 16 29475 Gorleben |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Herbert Krüger (WG) | |
Gorleben ist eine Gemeinde in der Samtgemeinde Gartow im Landkreis Lüchow-Dannenberg im äußersten Nordosten von Niedersachsen. Die Region wird auch als Wendland bezeichnet.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Der kleine Ort liegt direkt am linksseitigen Ufer der Elbe (deutscher Fluss-Kilometer 492) auf etwa 20 Metern über Normalnull. Während sich östlich, nördlich und nordwestlich die als Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue geschützte Elbe-Flusslandschaft ausdehnt, schließt sich im Süden ein großes Kiefernforstgebiet an, die so genannten „Gartower Tannen“. Dieser größte zusammenhängende deutsche Privatwald, der im Eigentum des Grafen Bernstorff zu Gartow steht, befindet sich auf einer ausgedehnten Flugsandanhöhe, die durch periglaziale Prozesse entstanden ist. Die gesamte Region bis zur Hügelkette des Drawehn im Westen liegt innerhalb des Elbe-Urstromtals, das als Schmelzwasser-Hauptrinne zuletzt während der Weichseleiszeit geformt wurde. Biogeografisch wird die Gegend bereits zum subkontinental beeinflussten Nordostdeutschen Tiefland gezählt (vergleiche auch: Naturräumliche Haupteinheit "D29 Wendland und Altmark"). Naturkundlich bemerkenswert ist unter anderem auch die saaleglaziale Stauchendmoräne des Höhbeck, die mitten in der Elbtalniederung als pleistozäne „Insel“ aufragt.
[Bearbeiten] Geschichte
Gorleben wurde 1360 erstmals durch Urkunde der Herrschaft zu Dannenberg (Elbe) erwähnt. Am Ort stand eine Festung. Der Name „Gorleben“ leitet sich vermutlich aus „Goor“ (Schlick; slawisch Gor jedoch „Berg“) und „leben“ (Erbe) ab.
Bundesweite und internationale Bekanntheit erlangte die Gemeinde Gorleben durch die Pläne für die Einrichtung eines nationalen Atommüll-Endlagers sowie die regelmäßig unter starken Protesten stattfindenden Atommülltransporte ins bereits bestehende oberirdische Zwischenlager im Wald südlich des Ortes.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Die Gemeinde Gorleben besteht seit der Gemeindegebietsreform von 1972 aus 2 Ortsteilen:
- Gorleben
- Meetschow
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Rat der Gemeinde Gorleben hat neun Mitglieder, die sich seit der Kommunalwahl 2006 auf folgende Wählergruppen und Parteien verteilen:
- Wählergemeinschaft (WG) - 5 Sitze
- SPD - 2 Sitze
- Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) - 2 Sitze
[Bearbeiten] Bürgermeister
Bürgermeister der Gemeinde Gorleben ist Herbert Krüger von der WG (wiedergewählt am 15. November 2006).
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
In der Gemeinde sind mehrere Einrichtungen zur Atommüllentsorgung angesiedelt:
- Transportbehälterlager Gorleben
- Abfalllager Gorleben
- Pilot-Konditionierungsanlage Gorleben
- Erkundungsbergwerk für ein Endlager
[Bearbeiten] Verkehr
Gorleben liegt an der Landesstraße 256 Dannenberg - Gartow.
Am „Gorlebener Haken“, einem Altarm der Elbe, befinden sich ein öffentlicher Sportboothafen und ein Stützpunkt des Wasser- und Schifffahrtsamt Magdeburg, Außenbezirk Wittenberge.
[Bearbeiten] Weblinks
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