Gusborn

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Gusborn führt kein Wappen
Gusborn
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Gusborn hervorgehoben
53.08305555555611.21666666666717Koordinaten: 53° 5′ N, 11° 13′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Lüchow-Dannenberg
Samtgemeinde: Elbtalaue
Höhe: 17 m ü. NHN
Fläche: 48,3 km²
Einwohner: 1226 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 25 Einwohner je km²
Postleitzahl: 29476
Vorwahl: 05865
Kfz-Kennzeichen: DAN
Gemeindeschlüssel: 03 3 54 008
Gemeindegliederung: 6 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dorfstraße 36
29476 Gusborn
Bürgermeister: Uwe Beckmann (UG)
Lage der Gemeinde Gusborn im Landkreis Lüchow-Dannenberg
Mecklenburg-Vorpommern Sachsen-Anhalt Brandenburg Landkreis Lüneburg Landkreis Uelzen Neu Darchau Hitzacker Göhrde gemeindefreies Gebiet Göhrde Damnatz Karwitz Zernien Gusborn Langendorf Dannenberg (Elbe) Jameln Lüchow Wustrow Luckau (Wendland) Küsten Waddeweitz Clenze Bergen an der Dumme Schnega Lübbow Woltersdorf Lemgow Prezelle Trebel Gorleben Gartow Höhbeck Schnackenburg gemeindefreies Gebiet GartowKarte
Über dieses Bild

Gusborn ist eine Gemeinde im Landkreis Lüchow-Dannenberg in Niedersachsen und Teil der Samtgemeinde Elbtalaue.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Gusborn wird im nördlichen Teil durch die Elbe begrenzt, sonst erstreckt sich der Ort über den westlichen Teil der Langendorfer Geest.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde Gusborn besteht seit der Gemeindegebietsreform von 1972 aus sechs Ortsteilen. Zusätzlich existieren die Wohnplätze Forsthaus Seybruch und Hof Wulfsahl, die wie auch das Dorf Sipnitz vor 1972 zur damaligen Gemeinde Quickborn gehörten.

  • Groß Gusborn (ca. 340 Einwohner)
  • Klein Gusborn (ca. 350 Einwohner)
  • Quickborn (ca. 400 Einwohner)
  • Siemen (ca. 120 Einwohner)
  • Sipnitz (ca. 20 Einwohner)
  • Zadrau (ca. 120 Einwohner)
  • Forsthaus Seybruch
  • Hof Wulfsahl

Die Sitz der Gemeindeverwaltung befindet sich in Quickborn.

Geschichte[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1972 wurde die Gemeinde Gusborn durch den Zusammenschluss der bisherigen Gemeinden Groß Gusborn, Klein Gusborn, Quickborn, Siemen und Zadrau neu gebildet.[2] Klein Gusborn hatte mehr Einwohner als Groß Gusborn. Die Gemeinde Quickborn hat die meisten Einwohner eingebracht. Die beiden Ortsteile Groß Gusborn und Klein Gusborn sind heute durch die Neubausiedlung Durlei zu einer Ortslage zusammengewachsen, in der über die Hälfte der Gemeindebevölkerung lebt.

Politik[Bearbeiten]

Die Gemeinde Gusborn gehört zum Landtagswahlkreis 48 Elbe und zum Bundestagswahlkreis 38 Lüchow-Dannenberg – Lüneburg.[3][4]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat von Gusborn hat 11 Mitglieder, die sich seit der Kommunalwahl 2006 auf zwei Wählervereinigungen verteilen.

  • Freie Wähler - 9 Sitze
  • Grüne Liste Wendland - 2 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten]

Bürgermeister der Gemeinde Gusborn ist Uwe Beckmann von der UG (Unabhängige Gusborner)(gewählt im November 2011).

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Ärzte und Tierärzte[Bearbeiten]

In der Gemeinde sind mehrere Ärzte ansässig.

Verkehr[Bearbeiten]

Durch die Gemeinde führt die Bundesstraße 191 im Abschnitt Dannenberg (Elbe)Dömitz, die nördlich des Ortsteils Quickborn verläuft. Die Dörfer Groß Gusborn und Klein Gusborn werden durch die Landesstraße L256 (Dannenberg–Gartow) erschlossen.

Bildung[Bearbeiten]

In Gusborn sind eine Grundschule in Groß Gusborn und ein Spielkreis in Siemen vorhanden.

Bauwerke[Bearbeiten]

In der Nähe von Gusborn steht ein 97 Meter hoher Stahlfachwerkturm, der Torii-Tower genannt wird und bis Anfang der 1990er-Jahre als Horchposten genutzt wurde.

Sonstiges[Bearbeiten]

Einmal jährlich, immer am ersten Freitag im August, findet im Ortsteil Quickborn die Wiesenfete statt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 102 Bevölkerung - Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2013 (Tabelle K1020014) (Hilfe dazu)
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 231.
  3. Landtagswahlkreise ab 16. Wahlperiode. Wahlkreiseinteilung für die Wahl zum Niedersächsischen Landtag. Anlage zu § 10 Abs. 1 NLWG, S. 4. (PDF; 87 KB)
  4. Beschreibung der Wahlkreise. Anlage zu § 2 Abs. 2 Bundeswahlgesetz. In: Achtzehntes Gesetz zur Änderung des Bundeswahlgesetzes. Anlage zu Artikel 1. Bonn 18. März 2008, S. 325. (PDF; 200 KB)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Gusborn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien