Woltersdorf (Wendland)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Woltersdorf
Woltersdorf (Wendland)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Woltersdorf hervorgehoben
52.9511.21666666666731Koordinaten: 52° 57′ N, 11° 13′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Lüchow-Dannenberg
Samtgemeinde: Lüchow (Wendland)
Höhe: 31 m ü. NN
Fläche: 27,97 km²
Einwohner:

974 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 35 Einwohner je km²
Postleitzahl: 29497
Vorwahl: 05841
Kfz-Kennzeichen: DAN
Gemeindeschlüssel: 03 3 54 025
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Feuerwehrstraße 2
29497 Woltersdorf
Bürgermeister: Klaus Böttcher (CDU)
Lage der Gemeinde Woltersdorf im Landkreis Lüchow-Dannenberg
Mecklenburg-Vorpommern Sachsen-Anhalt Brandenburg Landkreis Lüneburg Landkreis Uelzen Neu Darchau Hitzacker Göhrde gemeindefreies Gebiet Göhrde Damnatz Karwitz Zernien Gusborn Langendorf Dannenberg (Elbe) Jameln Lüchow Wustrow Luckau (Wendland) Küsten Waddeweitz Clenze Bergen an der Dumme Schnega Lübbow Woltersdorf Lemgow Prezelle Trebel Gorleben Gartow Höhbeck Schnackenburg gemeindefreies Gebiet GartowKarte
Über dieses Bild

Woltersdorf ist eine Gemeinde im Landkreis Lüchow-Dannenberg in Niedersachsen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

[Bearbeiten] Geografische Lage

Woltersdorf liegt im Wendland östlich vom Naturpark Elbhöhen-Wendland. Die Gemeinde gehört der Samtgemeinde Lüchow (Wendland) an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt Lüchow (Wendland) hat.

[Bearbeiten] Geschichte

Auf die die frühe Anwesenheit des Menschen in der Gegend um Woltersdorf weist der Fund eines etwa 50.000 Jahre alten Faustkeils hin. Ein weiteres Fundstück ist ein Goldring aus der älteren Bronzezeit (ca. 1100- 1550 v. Chr.).

Zu Zeiten der germanischen Besiedlung bewohnte der Stamm der Langobarden das Gebiet rund um Woltersdorf. Nach der Völkerwanderung siedelten sich Slawen in diesem Gebiet in Rundlingsdörfern an, auf die die Bezeichnung Wendland zurückzuführen ist. Auf die slawische Besiedlung weist der "Götzenstein" hin, der als Abbild eines Gesichts in die Feldkirche eingemauert wurde.

Woltersdorf wurde erstmals urkundlich im 14. Jahrhundert erwähnt. Die ältesten Namensformen waren "Waltistorpe" (1371), "Wolterstorpe" (1395) und schließlich "Woltersdorf" im Jahre 1450.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Bedeutende Sehenswürdigkeiten in und um Woltersdorf sind die Feldkirche und der Brautstein. Beide sind im Woltersdorfer Wappen dargestellt.

[Bearbeiten] Gemeindegliederung und Eingemeindungen

Die Gemeinde Woltersdorf wurde im Rahmen der Gemeindegebietsreform von 1972 aus vier bis dahin selbstständigen Gemeinden gebildet und besteht aus folgenden Ortsteilen:

  1. Klein-Breese mit Bahnhof und Forsthaus Örenburg
  2. Lichtenberg
  3. Thurau
  4. Woltersdorf

[Bearbeiten] Politik

Die Gemeinde Woltersdorf gehört zum Landtagswahlkreis 48 Elbe und zum Bundestagswahlkreis 38 Lüchow-Dannenberg – Lüneburg.[2][3]

[Bearbeiten] Gemeinderat

Der Gemeinderat aus Woltersdorf setzt sich aus 11 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.

(Stand: Kommunalwahl am 9. September 2001)

[Bearbeiten] Bürgermeister

Der ehrenamtliche Bürgermeister Klaus Böttcher wurde am 9. September 2001 gewählt.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Verkehr

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Gemeinde

Karl August Wittfogel (* 6. September 1896 in Woltersdorf; † 25. Mai 1988 in New York, USA); deutscher Soziologe und Sinologe.

[Bearbeiten] Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben

Karl Lühr, Bürgermeister der Gemeinde Woltersdorf , am 20. Dezember 1943 von den Nationalsozialisten im Zuchthaus Brandenburg-Görden hingerichtet

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen – Bevölkerungsfortschreibung (Hilfe dazu)
  2. Landtagswahlkreise ab 16. Wahlperiode. Wahlkreiseinteilung für die Wahl zum Niedersächsischen Landtag. Anlage zu § 10 Abs. 1 NLWG, S. 4. (PDF; 87 KB)
  3. Beschreibung der Wahlkreise. Anlage zu § 2 Abs. 2 Bundeswahlgesetz. In: Achtzehntes Gesetz zur Änderung des Bundeswahlgesetzes. Anlage zu Artikel 1. Bonn 18. März 2008, S. 325. (PDF; 200 KB)

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Woltersdorf (Wendland) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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