Trier-Ruwer/Eitelsbach

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49.7855555555566.7097222222222130Koordinaten: 49° 47′ 8″ N, 6° 42′ 35″ O

Ruwer/Eitelsbach
Stadtteil von Trier
Höhe: 130 m ü. NHN
Fläche: 9,17 km²
Einwohner: 3091 (31. Dez. 2009)
Eingemeindung: 7. Juni 1969
Postleitzahl: 54292
Vorwahl: 0651
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Lage in der Stadt Trier

Trier-Ruwer
Trier-Ruwer, RWZ-Gebäude
Ausblick auf Ruwer von der Wallmauer

Ruwer/Eitelsbach ist einer der 19 Ortsbezirke der Stadt Trier in Rheinland-Pfalz. Zu Ruwer-Eitelsbach gehört das unbesiedelte Naturschutzgebiet Kenner Flur an der Mosel.

Geographie[Bearbeiten]

Der Bezirk mit etwa 3100 Einwohnern und einer Fläche von 917 ha liegt an der Ruwermündung und besteht aus den beiden Stadtteilen „Ruwer“ und „Eitelsbach“.

Geschichte[Bearbeiten]

Ruwer-Maximin (links der Ruwer) und Ruwer-Paulin (rechts der Ruwer) waren im Mittelalter getrennte Besitzungen der Trierer Abtei St. Maximin bzw. des Stiftes Paulin. Sie kamen 1815 als Gemeinden im Landkreis Trier zur preußischen Rheinprovinz und wurden 1930 zur Gemeinde Ruwer vereinigt.

Eitelsbach gehörte im Mittelalter zum kurtrierischen Amt Pfalzel. 1815 wechselte es zur Bürgermeisterei Casel, anschließend zur Bürgermeisterei sowie zum Amt Ruwer.

Im Rahmen einer kommunalen Neugliederung wurden die Gemeinden Ruwer und Eitelsbach am 7. Juni 1969 in die Stadt Trier eingemeindet.[1] Seit 1974 bilden sie als Ruwer/Eitelsbach einen Stadtteil von Trier.

Politik[Bearbeiten]

Ortsvorsteherin von Ruwer/Eitelsbach ist Monika Thenot (CDU).

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Bekannte Weingüter sind der Karthäuserhof im Besitz der Familie Tyrell-Rautenstrauch und der Duisburger Hof im Besitz der Bischöflichen Weingüter Trier.

Im Ortsbezirk befinden sich die Katholische Pfarrkirche St. Clemens, die katholische Filialkirche Vierzehn Nothelfer Eitelsbach, der Kindergarten St. Clemens und die Grundschule Ruwer.

Verkehr[Bearbeiten]

Durch den Stadtteil führen die rheinland-pfälzischen Landesstraßen 145 und 149. Die L 145 verläuft parallel der Mosel durch den Ort und verbindet Ruwer in südwestlicher Richtung mit Trier-Nord, in nördlicher Richtung mit Kenn. Die L 149, die aus Waldrach kommt, führt durch das Ruwertal. Am Moselufer verläuft die A 602 von Trier-Nord nach Kenn.

In Ruwer kreuzten sich die inzwischen stillgelegten Strecken der Moselbahn und der Hochwaldbahn. Der Ort verfügte viele Jahrzehnte über zwei Bahnhöfe: Ruwer (DB) (1889-1981) und Ruwer West (1903-1967). Der ehemalige Bahnhof Ruwer (DB) ist seit 2006 Ausgangspunkt des Ruwer-Hochwald-Radweges, der fast auf ganzer Länge auf der Trasse der Hochwaldbahn verläuft.

Söhne und Töchter des Stadtbezirkes[Bearbeiten]

Persönlichkeiten, die vor Ort wirken oder wirkten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ruwer/Eitelsbach – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Seite 198 (PDF; 2,6 MB)