Vier für ein Ave Maria

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Filmdaten
Deutscher Titel Vier für ein Ave Maria
Originaltitel I quattro dell' Ave Maria
Vier fuer ein ave maria 1977.svg
Produktionsland Italien
Originalsprache Englisch, Italienisch
Erscheinungsjahr 1968
Länge 137 Minuten
Altersfreigabe FSK 12 (früher 18)
Stab
Regie Giuseppe Colizzi
Drehbuch Giuseppe Colizzi
Produktion Giuseppe Colizzi
Crono Cinematografica S.p.A. Rom
San Marco S.p.A. Rom
Musik Carlo Rustichelli
Kamera Marcello Masciocchi
Schnitt Marcello Malvestito
Besetzung

Vier für ein Ave Maria (Originaltitel: I quattro dell' Ave Maria) ist eine Italo-Western-Komödie aus dem Jahr 1968.

Handlung[Bearbeiten]

Cat Stevens und Hutch Bessy fühlen sich um ihren Anteil an der Beute eines Bankraubs betrogen. Mit Zwang schaffen sie es, sich bei einem der Hintermänner, dem Bankdirektor Mr. Harold, einen Scheck ausstellen zu lassen. Harold hetzt ihnen den im Gefängnis sitzenden Banditen Cacopoulos auf die Fersen, dem er für die Wiederbeschaffung des Geldes die Freiheit verspricht. Caco aber rächt sich zuerst an Harold, dessentwegen er 15 Jahre im Gefängnis saß.

Caco verfolgt Stevens und Bessy, jagt den beiden das Geld ab und verliert es in einem Saloon in Mississippi beim Falschspiel. Als Stevens und Bessy ihn wiedertreffen, arbeitet er seine Spielschulden als Tellerwäscher ab. Die drei machen gemeinsame Sache, überlisten das Falschspiel-System des Etablissements und kommen so wieder an ihr Geld. Nachdem sich Caco am Saloonchef Drake gerächt hat, reitet er mit Stevens und Bessy von dannen.

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Film ist der zweite Teil einer Trilogie, die mit Gott vergibt ... Django nie! beginnt und mit Hügel der blutigen Stiefel endet. Als Vier für ein Ave Maria wegen der lockeren Sprüche (nach der 2. Synchronisation 1977[1]) so erfolgreich war, wurde der Vorgänger dann neu synchronisiert und ein drittes Mal unter dem Titel Zwei vom Affen gebissen in die Kinos gebracht.

Der Film ist in den USA unter dem alternativen Titel Ace High auf DVD erschienen.

Der gegenüber der circa 132 Minuten langen, italienischen Originalfassung bereits gekürzten und mit FSK 18 geprüften deutschen Kinoveröffentlichung 1969 folgten Veröffentlichungen des Filmes für den deutschen Heimvideomarkt. Diese wurden weiter um Actionszenen gekürzt und ab 16 Jahren freigegeben. Späteren Fernsehausstrahlungen gingen weitere Kürzungen und schließlich eine Freigabe ab 12 voraus.

Kritiken[Bearbeiten]

  • „Derbe Scherze für Dosenbier-Abende“ … „grobschlächtige, aber effektvolle Persiflage auf Sergio Leones Italowestern“ (TV Spielfilm)
  • „Ein unterhaltsamer italienischer Western mit einer episodischen Handlung voller Donquichotterien. Das Showdown ist besonders gut inszeniert, das Script ist oft sehr komisch, und Giuseppe Colizzi zeigt – wenn auch nur sporadisch – ein scharfes Auge für Stimmungen und Details“[2] (Monthly Film Bulletin)
  • „Der beste von den drei äußerst gelungenen und originellen Western von Giuseppe Colizzi mit einem angenehmen Carlo-Rustichelli-Score“[3] (Ulrich P. Bruckner)
  • Joe Hembus stellt fest, mit Vier für ein Ave Maria wiesen der Regisseur und die Hauptdarsteller dem Italowestern seine Zukunft als Spaßwestern. Der Film warte „dauernd mit erheiternden Überraschungen auf“, Colizzi beherrsche „die Kunst, den Zuschauer auf etwas ganz Furchtbares vorzubereiten, um ihn dann mit etwas furchtbar Komischen zu erfreuen“[4]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://heyse-online.de/spencerhilldb/film.php?film=3
  2. zitiert in: Joe Hembus: Western-Lexikon – 1272 Filme von 1894-1975. Carl Hanser Verlag München Wien 2. Auflage 1977. ISBN 3-446-12189-7. S.660
  3. Ulrich P. Bruckner: Für ein paar Leichen mehr – Der Italo-Western von seinen Anfängen bis heute. Schwarzkopf & Schwarzkopf 2006. ISBN 3-89602-705-0. S.633
  4. Joe Hembus: Western-Lexikon – 1272 Filme von 1894-1975. Carl Hanser Verlag München Wien 2. Auflage 1977. ISBN 3-446-12189-7. S.660