Wilhelmshorst

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Wilhelmshorst
Großgemeinde Michendorf
Koordinaten: 52° 20′ N, 13° 4′ O52.32928188388913.068181855Koordinaten: 52° 19′ 45″ N, 13° 4′ 5″ O
Höhe: 55 m ü. NHN
Einwohner: 3500
Eingemeindung: Okt. 2003
Postleitzahl: 14552
Vorwahl: 033205

Wilhelmshorst ein Ortsteil der Großgemeinde Michendorf im Landkreis Potsdam-Mittelmark. Der Ort wurde ab 1907 als Villenkolonie an der Eisenbahnstrecke Berlin-Dessau, der sogenannten Kanonenbahn, nahe Potsdam für kaufkräftige Berliner (Beamte, Offiziere, Kaufleute) als großzügig gestaltete Siedlung mitten im Wald angelegt. Wilhelmshorst hat ca. 3.500 Einwohner und wurde im Oktober 2003 gegen den Willen der Mehrheit seiner Bewohner nach Michendorf eingemeindet. Im Jahr 2007 beging der Ort sein 100-jähriges Bestehen u.a. mit der Herausgabe eines Jubiläumsbuches.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

  • 1903 – Erster Siedler Gustav Winkler
  • 1907 – Gründung der Siedlung Wilhelmshorst
  • 1915 – Eröffnung des privat finanzierten Bahnhofs
  • 1925 – Selbstständige Gemeinde
  • 11. Juni 1950 bis 1952 – Kurzzeitig zu Potsdam gehörig
  • 2003 – Ortsteil der Großgemeinde Michendorf
  • 2007 – 100-Jahrfeier

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

  • Mahnmalsensemble im Birkenwäldchen gegenüber dem Bahnhof aus zwei Zeitetappen: Findling von 1950 für die Opfer des Faschismus sowie Betonplastik von 1985 von Kurt-Hermann Kühn mit einem Marx-Zitat

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

  • 1925 – 304
  • 1946 – 1.532
  • 1997 – 1.834
  • 2005 – 2.706
  • 2009 - 3.500

[Bearbeiten] Prominente Einwohner

Peter Huchel, Erich Arendt (Dichter), Otto Haesler (Bauhausarchitekt), Konrad Wolf, Hermann Henselmann (u.a. Architekt der Stalinallee in Berlin), Anja und Gerit Kling (Schauspielerinnen) und viele andere Künstler und Architekten.

[Bearbeiten] Weblinks

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