Airlink (Südafrika)

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Airlink
Avro RJ85 der Airlink
IATA-Code: 4Z
ICAO-Code: LNK
Rufzeichen: LINK
Gründung: 1995
Sitz: Johannesburg, SudafrikaSüdafrika Südafrika
Drehkreuz:

Johannesburg

Heimatflughafen:

Johannesburg

IATA-Prefixcode: 749
Allianz: Star Alliance
Vielfliegerprogramm: Voyager
Flottenstärke: 38 (+ 4 Bestellungen)
Ziele: national und international
Website: www.flyairlink.com

Airlink (meist nur SA Airlink; früher zeitweise South African Airlink) ist eine südafrikanische Regionalfluggesellschaft mit Sitz in Johannesburg und Basis auf dem Flughafen O. R. Tambo.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Airlink entstand im Jahr 1995 aus dem Zusammenschluss der Fluggesellschaften Lowveld Aviation Services, Magnum Airways, Border Air, Citi Air und Link Airways. 1997 ging man eine strategische Allianz mit South African Express Airways und South African Airways ein und operierte unter dem erweiterten Namen South African Airlink. Diese Allianz wurde jedoch 2006 wieder aufgelöst, Airlink kooperiert allerdings nach wie vor mit den beiden anderen Gesellschaften.

Flugziele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Airlink verbindet zahlreiche Städte innerhalb Südafrikas. Darüber hinaus fliegt Airlink weitere afrikanische Ziele in Simbabwe, Mosambik und Madagaskar an.[1]

Flotte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Embraer ERJ-135 der Airlink
BAe Jetstream 41 der Airlink

Mit Stand Oktober 2015 besteht die Flotte der Airlink aus 38 Flugzeugen:[2]

Flugzeugtyp aktiv bestellt[3] Anmerkungen Sitzplätze[4]
(Business/Economy)
Avro RJ85 12 83 (14/69)
83 (-/83)
BAe Jetstream 41 08 29 (-/29)
Cessna 208B Grand Caravan 4 Auslieferung vsl. 2016 - offen -
Embraer ERJ 135 16 3 betrieben für Swaziland Airlink 37 (-/37)
Embraer ERJ 145 02 1 betrieben durch National Airways Corporation 48 (-/48)
Gesamt 38 4

Zwischenfälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Am 24. September 2009 stürzte eine BAe Jetstream 41 auf Flug 8911 auf Grund eines Triebwerksausfalls kurz nach dem Start in Durban in einem Vorort ab, wobei drei Menschen am Bord sowie eine Person am Boden verletzt wurden. Der Kapitän der Maschine erlag einige Tage später seinen Verletzungen. Am 23. Dezember 2009 wurden alle Jetstream 41 der Airlink von der südafrikanischen Luftaufsichtsbehörde mit sofortiger Wirkung aus Sicherheitsgründen gegroundet. Grund ist neben dem Absturz vom 24. September 2009 ein weiterer Vorfall vom 22. Dezember 2009, als eine baugleiche Maschine auf Grund eines Triebwerksfehlers einen Startabbruch durchführen musste. Beide Zwischenfälle sind scheinbar jeweils auf einen Schaden an derselben Komponente des Triebwerks zurückzuführen. Allerdings ist für diesen Fehler nicht die Airlink verantwortlich zu machen, da das fragliche Bauteil nicht der Wartung durch die jeweilige Fluggesellschaft unterliegt.[5]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: South African Airlink – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. flyairlink.com - Route Map (englisch), abgerufen am 20. Januar 2015
  2. ch-aviation - Airlink (englisch), abgerufen am 10. Oktober 2015
  3. ch-aviation - South Africa's Airlink acquires four Cessna Caravans, 13. April 2015 (englisch), abgerufen am 18. April 2015
  4. flyairlink.com - Aircraft (englisch), abgerufen am 27. November 2014
  5. saairlink.co.za - flights operating while jetstream 41 turboprop aircraft are grounded (Memento vom 14. April 2010 im Internet Archive) (englisch), abgerufen am 23. Dezember 2009