Alexei Iwanowitsch Wojewoda

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Alexei Wojewoda Bobsport
Alexei Wojewoda, 2014
Nation RusslandRussland Russland
Geburtstag 9. Mai 1980
Geburtsort Kalynowyzja, Rajon Warwa,
Oblast Tschernihiw,
Ukrainische SSR, UdSSR
Größe 194 cm
Gewicht 114 kg
Karriere
Disziplin Zweier, Vierer
Position Anschieber
Trainer Pierre Lueders
Nationalkader seit 1999
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
WM-Medaillen 1 × Gold 3 × Silber 2 × Bronze
EM-Medaillen 4 × Gold 2 × Silber 1 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
0Silber0 2006 Turin Vierer
0Bronze0 2010 Vancouver Zweier
IBSF Bob-Weltmeisterschaften
0Bronze0 2008 Altenberg Zweier
0Gold0 2011 Königsee Zweier
IBSF Bob-Europameisterschaften
0Gold0 2008 Cesana Pariol Zweier
0Gold0 2011 Winterberg Zweier
letzte Änderung: 20. Februar 2018

Alexei Iwanowitsch Wojewoda (russisch Алексей Иванович Воевода; * 9. Mai 1980 in Kalynowyzja, Rajon Warwa, Oblast Tschernihiw, Ukrainische SSR) ist ein russischer Bobsportler und Armwrestler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wojewoda begann seine Karriere im Bobsport 2002. Bei den Olympischen Winterspielen 2006 gewann er zusammen mit Filipp Jegorow, Alexei Seliwerstow und Alexander Subkow die Silbermedaille im Viererbob. Bei den Olympischen Winterspielen 2010 gewann er als Anschieber von Alexander Subkow die Bronzemedaille im Zweierbob. Bei der Bob-Weltmeisterschaft 2011 am Königssee gewann das Duo erstmals den Weltmeistertitel im Zweierbob. Bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi wurde er als Anschieber von Alexander Subkow Olympiasieger im Zweierbob. Auch im Viererbob wurde er mit Subkow als Piloten Olympiasieger.

Danach wurde Wojewoda Präsident des russischen Schlittenverbandes.[1] Am 24. November 2017 entzog ihm das Internationale Olympische Komitee die in Sotschi gewonnenen Medaillen wegen Dopings; das Urteil kann noch beim Internationalen Sportgerichtshof angefochten werden.[2] Am 18. Dezember 2017 sperrte ihn das IOC lebenslänglich.[3]

Vor seinem Wechsel zum Bobsport wurde Alexei Wojewoda dreimal Weltmeister und dreimal Weltcupsieger im professionellen Armwrestling.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nächster Russe lebenslang gesperrt
  2. Subkow wird Olympiasieg aberkannt - Hefti erbt wohl. Neue Zürcher Zeitung, 24. November 2017, abgerufen am 24. November 2017.
  3. IOC sanctions one Russian athlete, and closes one case as part of Oswald Commission findings. Internationales Olympisches Komitee, 18. Dezember 2018, abgerufen am 22. April 2018 (englisch).