Zechin

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Zechin führt kein Wappen
Zechin
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Zechin hervorgehoben
52.60416666666714.4569444444449Koordinaten: 52° 36′ N, 14° 27′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Märkisch-Oderland
Amt: Golzow
Höhe: 9 m ü. NHN
Fläche: 27,85 km²
Einwohner: 644 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 23 Einwohner je km²
Postleitzahl: 15328
Vorwahl: 033473
Kfz-Kennzeichen: MOL, FRW, SEE, SRB
Gemeindeschlüssel: 12 0 64 538
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Seelower Straße 14
15328 Golzow
Webpräsenz: Gemeinde Zechin
Bürgermeister: Dieter Rauer
(Wahltag 25. Mai 2014)[2]
Lage der Gemeinde Zechin im Landkreis Märkisch-Oderland
Altlandsberg Alt Tucheband Bad Freienwalde Beiersdorf-Freudenberg Bleyen-Genschmar Bliesdorf Buckow Falkenberg Falkenhagen Fichtenhöhe Fredersdorf-Vogelsdorf Garzau-Garzin Golzow Gusow-Platkow Heckelberg-Brunow Höhenland Hoppegarten Küstriner Vorland Lebus Letschin Lietzen Lindendorf Märkische Höhe Müncheberg Neuenhagen bei Berlin Neuhardenberg Neulewin Neutrebbin Oberbarnim Oderaue Petershagen/Eggersdorf Podelzig Prötzel Rehfelde Reichenow-Möglin Reitwein Rüdersdorf bei Berlin Seelow Strausberg Treplin Vierlinden Waldsieversdorf Wriezen Zechin Zeschdorf BrandenburgKarte
Über dieses Bild

Zechin ist eine Gemeinde im Landkreis Märkisch-Oderland in Brandenburg und gehört zum Amt Golzow.

Geografie[Bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Für die Gemeinde sind die Ortsteile Buschdorf, Friedrichsaue und Zechin ausgewiesen. Weitere bewohnte Gemeindeteile sind Baiersberg, Gerickensberg, Lehmannshöfel und Zechiner Loose.

Geschichte[Bearbeiten]

Hauptgraben nahe dem Wehr Zechin.

1313 wurde die Gemeinde als Zechyn erstmals urkundlich erwähnt.

Buschdorf und Friedrichsaue wurden am 31. Dezember 1997 eingemeindet.[3]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner
1875 2 075
1890 1 859
1910 1 542
1925 1 517
1933 1 467
1939 1 347
1946 1 095
1950 1 277
1964 909
1971 823
Jahr Einwohner
1981 703
1985 646
1989 583
1990 576
1991 569
1992 549
1993 534
1994 532
1995 545
1996 533
Jahr Einwohner
1997 848
1998 839
1999 830
2000 852
2001 837
2002 819
2003 812
2004 794
2005 776
2006 776
Jahr Einwohner
2007 738
2008 715
2009 717
2010 708
2011 678
2012 686
2013 675
2014 644

Gebietsstand des jeweiligen Jahres[4][5], ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik[Bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten]

Die Gemeindevertretung von Zechin besteht aus 8 Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 ergab folgende Sitzverteilung:[6]

  • Wählergruppe Sportfreunde Zechin 6 Sitze
  • Wählergruppe Bürgerliste Zechin 1 Sitz
  • CDU 1 Sitz

Wappen[Bearbeiten]

Die Gemeinde Zechin führt kein Wappen, die ehemaligen Gemeinden Buschdorf, Friedrichsaue und Zechin führen ihre bisherigen Wappen als Ortsteilsymbole weiter.

Gedenkstein zum 700-jährigen Ortsjubiläum.

Wappen des Ortsteils Buschdorf[Bearbeiten]

Wappen von Zechin
Wappenbeschreibung:

„In Rot ein goldenes Spinnrad und drei symmetrisch angeordnete goldene Spindeln.“[7]

Wappen des Ortsteils Friedrichsaue[Bearbeiten]

Wappen von Zechin
Wappenbeschreibung:

„In Blau ein goldenes Kutschrad mit schwarzer Nabe überhöht von einer goldenen Königskrone.“[8]

Wappen des Ortsteils Zechin[Bearbeiten]

Wappen von Zechin
Wappenbeschreibung:

„Von Silber und Grün gespalten, darin eine Kopfweide in verwechselten Farben.“[9]

Wappenbegründung:

Das Wappen wurde am 17. Februar 1997 genehmigt.

Verkehr[Bearbeiten]

Motorisierung 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014
Zugelassene PKW (zum 1.1.)[10] 385 378 383 386 384 396 385
PKW je 1.000 Einwohner (31.12.Vj.) 522 529 534 545 566 577 570

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kriegsgräber auf dem Friedhof Zechin.

In der Liste der Baudenkmale in Zechin stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Baudenkmale.

Sonstiges[Bearbeiten]

Während in vielen Orten im deutschen Osten seit 1990 die Namen von DDR-Politikern und Kommunisten vielfach aus Straßennamen entfernt wurden, hat die Gemeinde Zechin im August 2007 einen Seitenweg der Hauptstraße in Wilhelm-Pieck-Straße umbenannt (nach dem ersten DDR-Präsidenten Wilhelm Pieck). Pieck hatte als junger Tischlergeselle in einer damals in der Straße befindlichen Tischlerei, die heute eine Gedenkstätte ist, gearbeitet.[11]

Einzelbelege[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2014 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. www.wahlen.brandenburg.de Ergebnis der Bürgermeisterwahl in Zechin abgerufen 7. Februar 2015
  3. StBA: Änderungen bei den Gemeinden, siehe 1997
  4. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Märkisch-Oderland. S. 38–41
  5. Bevölkerung im Land Brandenburg nach kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden 1991 bis 2014
  6. Amtliches Ergebnis der Kommunalwahl vom 25. Mai 2014
  7. http://daten.verwaltungsportal.de/dateien/amtsblatt/amtsblatt2b20052b11.pdf
  8. http://daten.verwaltungsportal.de/dateien/amtsblatt/amtsblatt2b20052b11.pdf
  9. Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg
  10. Kraftfahrt-Bundesamt Statistik Fz3
  11. Katrin Bischoff, Jens Blankennagel: Durch Schlaglöcher in die Vergangenheit. In. Berliner Zeitung, 24. August 2007

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Zechin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Zechin in der RBB-Sendung Landschleicher vom 26. März 2006