Anna Hasselborg

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Anna Hasselborg Curling
Geburtstag 5. Mai 1989 (28 Jahre)
Geburtsort Stockholm
Karriere
Nation SchwedenSchweden Schweden
Verein Sundbybergs CK
Spielposition Skip
Spielhand rechts
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
WM-Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
EM-Medaillen 0 × Gold 2 × Silber 0 × Bronze
Mixed-EM-Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
JWM-Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
0Gold0 2018 Pyeongchang
World Curling Federation Curling-Weltmeisterschaften
0Silber0 2018 North Bay
World Curling Federation Curling-Europameisterschaften
0Silber0 2016 Renfrewshire
0Silber0 2017 St. Gallen
Curling-Mixed-EuropameisterschaftVorlage:Medaillen_Wintersport/Wartung/unerkannt
0Bronze0 2008 Kitzbühel
Curling-JuniorenweltmeisterschaftenVorlage:Medaillen_Wintersport/Wartung/unerkannt
0Gold0 2010 Flims
letzte Änderung: 2. April 2018

Anna Hasselborg (* 5. Mai 1989 in Stockholm)[1] ist eine schwedische Curlerin. Sie spielt auf der Position des Skip.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Mixed-Europameisterschaft 2008 gewann sie in der Mannschaft um Niklas Edin die Bronzemedaille.

Hasselborg skippte die Juniorenmannschaft Schwedens bei den Juniorenweltmeisterschaften 2009 und beim Gewinn des Junioren-Weltmeistertitels 2010. Ihre Mannschaft setzte sich dabei im Finale gegen das favorisierte kanadische Team von Skip Rachel Homan durch, das im Verlaufe des Turniers Schweden bereits zweimal klar besiegt hatte.

2014 spielte sie zum ersten Mal als Skip bei der Europameisterschaft in Champéry und wurde Fünfte. Bei der Europameisterschaft 2016 in Glasgow zog sie in das Finale ein, musste sich dort aber der russischen Mannschaft von Skip Wiktorija Moissejewa mit 4:6 geschlagen geben, da Moissejewa im letzten End zwei Steine stehlen konnte.

Bei ihrer ersten Weltmeisterschaft 2017 in Peking wurde sie mit ihrem Team Vierte, nachdem sie das Spiel um Platz 3 gegen das schottische Team von Eve Muirhead mit 4:6 verloren hatte.

Nach einer makellosen Vorrunde und einem 7:3-Halbfinalerfolg über Italien unterlag Hasselborg mit ihrer Mannschaft im Finale der Europameisterschaft 2017 in St. Gallen mit 3:6 gegen das schottische Team um Skip Eve Muirhead und sicherte sich die Silbermedaille.[2]

Hasselborg spielt auf der World Curling Tour. Sie hat bislang drei Wettbewerbe gewonnen: Glynhill Ladies International (2011), Oakville OCT Fall Classic (2016) und den Stockholm Ladies Curling Cup (2016).[3]

Hasselborg vertrat mit ihrem Team Schweden bei den Olympischen Winterspielen 2018.[4] Nach sieben Siegen und zwei Niederlagen in der Round Robin zog sie in die Finalrunde ein. Im Halbfinale schlugen die Schwedinnen das britische Team um Eve Muirhead und im Finale konnten sie nach einem Sieg gegen Südkorea mit Skip Kim Eun-jung die Goldmedaille gewinnen.

Bei der Weltmeisterschaft 2018 im kanadischen North Bay zog sie mit ihrer Mannschaft nach zehn Siegen und zwei Niederlagen in der Round Robin in die Playoffs ein. In Halbfinale gewann sie gegen Russland mit Skip Wiktorija Moissejewa. Im Finale traf sie auf die kanadische Mannschaft um Jennifer Jones, der sie sich mit 6:7 nach Zusatzend geschlagen geben musste.

Privatleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ihr Vater Mikael, ihr Bruder Marcus und ihr Onkel Stefan sind ebenfalls Curler und haben für Schweden an den Weltmeisterschaften teilgenommen.[5]

Teammitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Team Anna Hasselborg, Grand Slam of Curling. Abgerufen am 17. November 2017
  2. Scotland women are Le Gruyère AOP European Curling Champions for 2017, World Curling Federation. Abgerufen am 26. November 2017
  3. Anna Hasselborg, worldcurl.com. Abgerufen am 17. November 2017
  4. Team Anna Hasselborg, Grand Slam of Curling. Abgerufen am 17. November 2017
  5. Athlete Profile - Anna Hasselborg. In: olympic.org. Abgerufen am 25. Februar 2018 (englisch).