Asnières-sur-Seine

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Asnières-sur-Seine
Wappen von Asnières-sur-Seine
Asnières-sur-Seine (Frankreich)
Asnières-sur-Seine
Region Île-de-France
Département Hauts-de-Seine
Arrondissement Nanterre
Kanton Asnières-sur-Seine (Hauptort)
Gemeindeverband Métropole du Grand Paris und
EPT Boucle Nord de Seine
Koordinaten 48° 55′ N, 2° 17′ OKoordinaten: 48° 55′ N, 2° 17′ O
Höhe 22–43 m
Fläche 4,82 km2
Einwohner 86.512 (1. Januar 2015)
Bevölkerungsdichte 17.949 Einw./km2
Postleitzahl 92600
INSEE-Code
Website http://www.ville-asnieressurseine.fr/

Das Rathaus von Asnières-sur-Seine

Asnières-sur-Seine [aˈnjɛːʀ] (bis zum Jahr 1968 lautete der offizielle Name Asnières) ist eine Stadt im Département Hauts-de-Seine in Frankreich. Sie liegt nordwestlich von Paris und gehört zum Ballungsgebiet (fr. Banlieue) der Metropole. Die Stadt hat 86.512 Einwohner (Stand 1. Januar 2015) und eine Fläche von 4,82 km². Die Höhe über dem Meeresspiegel wird mit 22 m bis 43 m angegeben. Die Einwohner werden Asniérois genannt.

Vincent van Gogh: Das Restaurant de la Sirene in Asnières, 1887

Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört der Cimetière des chiens, der im Jahr 1899 eröffnete vermutlich weltweit älteste Tierfriedhof. Dort ist u. a. auch das Grab des durch viele Kino- und Fernseh-Filme weltberühmten Hundes Rin Tin Tin (1918–1932).

In der Stadt befinden sich u. a. Betriebe der Konzerne L’Oréal, Eiffage und LVMH. Mit Paris ist Asnières mit der Linie 13 der Métro verbunden, die am Ostrand der Stadt die Endhaltestelle Asnières–Gennevilliers Les Courtilles hat. Im Westen der Stadt befindet sich ein Bahnhof der SNCF an der aus dem Gare Saint-Lazare in Paris kommenden Strecke, die unter anderen von den Linien J und L des Transilien-Netzes und von verschiedenen Regionalzügen benutzt wird. Die Strecken werden von der Eisenbahnbrücke Asnières über die Seine geführt, eine der breitesten Eisenbahnbrücken der Welt. Der Straßenverkehr quert die Seine mit dem Pont d’Asnières und dem Pont de Clichy.

Seit dem Jahr 1959 ist Asnières-sur-Seine eine Partnerstadt des Bezirks Spandau von Berlin.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes des Hauts-de-Seine. Flohic Éditions, 2. Auflage, Charenton-le-Pont 1993, ISBN 2-908958-95-3, S. 48–61.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Asnières-sur-Seine – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. George O'Kelly