Bundestagswahlkreis Magdeburg

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Wahlkreis 69: Magdeburg
Bundestagswahlkreis 69-2013.svg
Staat Deutschland
Bundesland Sachsen-Anhalt
Wahlkreisnummer 69
Einwohner 299.955 (Stand: 31. Dez. 2007)
Wahlberechtigte 238.060
Wahlbeteiligung 68,4 %
Wahldatum 24. September 2017
Wahlkreisabgeordneter
Name
Foto des Abgeordneten
Partei CDU
Stimmanteil 27,4 %

Der Bundestagswahlkreis Magdeburg (Wahlkreis 69) ist ein Wahlkreis in Sachsen-Anhalt. Er umfasst die kreisfreie Stadt Magdeburg sowie vom Salzlandkreis die Gemeinden Barby, Schönebeck (Elbe), Calbe (Saale) und Bördeland.[1]

Bundestagswahl 2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Bundestagswahl 2017 waren im Bundestagswahlkreis Magdeburg 238.060 Personen wahlberechtigt. Die Wahlbeteiligung lag bei 68,43 %. Das Direktmandat des Wahlkreises gewann Tino Sorge für die CDU.

Bundestagswahl 2017 im Wahlkreis Magdeburg
(in %)
 %
30
20
10
0
27,8
18,7
17,1
16,2
7,9
5,3
2,0
1,6
1,0
2,4
Tiersch.- allianz
MG
Sonst.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2013
 %p
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-9,7
-5,3
-3,8
+12,0
+5,5
-0,3
+2,0
+1,6
+1,0
-3,0
Tiersch.- allianz
MG
Sonst.

Für die Magdeburger Wahlliste wurden insgesamt 14 Parteien zugelassen, wobei 11 von ihnen mit einer Direktkandidatin bzw. einen Direktkandidaten antraten.[2]

Wahlergebnisse der Wahl zum 19. Deutschen Bundestag im Wahlkreis Magdeburg[3]
Wahlberechtigte 238.060 Wahlbeteiligung

68,43 %

Abgegebene Stimmen 162.894
Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Gültige Stimmen 160.556 98,6 160.777 98,7
Ungültige Stimmen 2.338 1,4 2.117 1,3
Direktkandidat/in Partei Erststimmen Erststimmen in % Zweitstimmen Zweitstimmen in %
Tino Sorge CDU 44.021 27,4 44.616 27,8
Eva von Angern DIE LINKE 30.299 18,9 30.056 18,7
Burkhard Lischka SPD 34.877 21,7 27.513 17,1
Frank Pasemann AfD 24.509 15,3 26.051 16,2
Matthias Borowiak Bündnis 90/Die Grünen 6.417 4,0 8.564 5,3
Karl-Heinz Paqué FDP 10.796 6,7 12.713 7,9
Gustav Haenschke NPD 765 0,5 937 0,6
Karlheinz Körner FREIE WÄHLER 1.739 1,1 1.282 0,8
Daniel Wiegenstein MLPD 461 0,3 294 0,2
Bettina Fassl Tierschutzallianz 4.102 2,6 3.254 2,0
Marcel Guderjahn MG 2.570 1,6 1.672 1,0
BGE 528 0,3
DiB 793 0,5
Die PARTEI 2.504 1,6

Bundestagswahl 2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Bundestagswahl 2013 waren 244.267 Einwohner wahlberechtigt; die Wahlbeteiligung lag bei 63,2 %.[4] Tino Sorge gewann das Direktmandat für die CDU.

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Tino Sorge CDU 36,3 37,5
Rosemarie Hein DIE LINKE 25,2 24,0
Burkhard Lischka SPD 25,2 20,9
Stephan Bischoff Grüne 4,0 5,6
Jörg Schulenburg Piraten 2,7 2,4
Gustav Walter Haenschke NPD 1,8 1,5
Josef Fassl Tierschutzpartei 1,8
Sven Fricke FDP 1,4 2,4
Christian Heimann FREIE WÄHLER 1,2 0,8
Daniel Wiegenstein MLPD 0,3 0,2
Sonstige 4,7

Bundestagswahl 2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Bundestagswahl 2009 waren 254.286 Einwohner wahlberechtigt; die Wahlbeteiligung lag bei 60,1 %.[5] Rosemarie Hein gewann das Direktmandat für Die Linke. Burkhard Lischka (SPD) zog über die Landesliste ebenfalls in den Bundestag ein.

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Rosemarie Hein Die Linke 32,0 32,1
Bernd Heynemann CDU 31,0 28,0
Burkhard Lischka SPD 21,9 18,8
Ulrich Koehler FDP 6,6 9,2
Dorothea Frederking Bündnis 90/Die Grünen 5,8 6,8
Matthias Gärtner NPD 1,7 1,5
Daniel Wiegenstein MLPD 0,4 0,3
Piraten 3,1
DVU 0,2
Eva-Maria Godau 0,6

Bundestagswahl 2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Bundestagswahl 2005 waren 192.472 Einwohner wahlberechtigt; die Wahlbeteiligung lag bei 71,1 %.[6] Das Direktmandat gewann Uwe Küster für die SPD.

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in % Bundestagswahl 2002
Zweitstimmen in %
Uwe Küster SPD 40,8 37,3 46,3
Bernd Heynemann CDU 23,3 20,7 23,8
Hans-Werner Brüning Die Linke 26,1 26,7 15,4
Holger Franke FDP 3,7 6,4 7,2
Sören Herbst Bündnis 90/Die Grünen 3,6 6,1 5,1
Waldemar Maier NPD 1,7 1,7 0,8
REP 0,2
Daniel Wiegenstein MLPD 0,7 0,5
Offensive D 0,1
Pro DM 0,4
Die Tierschutzpartei 1,0
GRAUE 0,5

Bisherige Abgeordnete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Direkt gewählte Abgeordnete des Wahlkreises Magdeburg waren:

Jahr Name Partei Erststimmen in %
2017 Tino Sorge CDU 27,4
2013 Tino Sorge CDU 36,3
2009 Rosemarie Hein Die Linke 32,0
2005 Uwe Küster SPD 40,8
2002 Uwe Küster SPD 47,7
1998 Uwe Küster SPD 45,5
1994 Uwe Küster SPD 36,2
1990 Klaus Mildner CDU 34,5

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1990 bis 2002 umfasste der Wahlkreis 286 Magdeburg die Stadt Magdeburg ohne die Stadtteile Buckau, Fermersleben, Salbke, Westerhüsen, Leipziger Straße, Hopfengarten und Reform, die zum Wahlkreis 287 Magdeburg – Schönebeck – Wanzleben – Staßfurt gehörten. Seit der Wahlkreisreform von 2002 umfasste der Wahlkreis 69 Magdeburg die gesamte Stadt Magdeburg. Da Sachsen-Anhalt zur Bundestagswahl 2009 einen Wahlkreis verlor und außerdem in Sachsen-Anhalt im Jahre 2007 eine größere Kreisreform stattfand, wurden die meisten Wahlkreise neu abgegrenzt. Zur Bundestagswahl 2009 kam das Gebiet des ehemaligen Landkreises Schönebeck hinzu, der bis zur Bundestagswahl 2005 zum Bundestagswahlkreis Börde gehörte. Zur Bundestagswahl 2009 änderte sich die Nummer von 69 auf 70 und zur Bundestagswahl 2013 wieder auf 69.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Amtliche Wahlkreiseinteilung 2013 (Memento des Originals vom 23. Juli 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bundeswahlleiter.de
  2. mdr.de: Landeswahlausschuss: 14 Landeslisten zur Bundestagswahl zugelassen | MDR.DE. (mdr.de [abgerufen am 13. Januar 2018]). Landeswahlausschuss: 14 Landeslisten zur Bundestagswahl zugelassen | MDR.DE (Memento des Originals vom 14. Januar 2018 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mdr.de
  3. WRS Softwareentwicklung GmbH: Wahl zum 19. Deutschen Bundestag. Abgerufen am 13. Januar 2018.
  4. Amtliches Wahlkreisergebnis 2013 (Memento des Originals vom 23. September 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bundeswahlleiter.de
  5. Wahlergebnis 2009
  6. Wahlergebnis 2005