Carlo Rola

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Carlo Rola (* 6. Oktober 1958 in Spalt, Mittelfranken) ist ein deutscher Film- und Fernsehregisseur, Filmproduzent und Drehbuchautor (Stoffentwicklung, Dialog-Dramaturgie).

Leben[Bearbeiten]

Carlo Rola studierte ab 1978 Rechtswissenschaften in Frankfurt am Main und verdiente sich sein Geld als Stuntman beim Theater. Er ist mit der Schauspielerin Dennenesch Zoudé verheiratet.

Ab 1981 widmete er sich ausschließlich dem Theater und der Oper, war Regieassistent und Mitarbeiter unter anderem von Hans Neuenfels, Ruth Berghaus und Peter Stein bei verschiedensten Produktionen in Hamburg, Frankfurt und Berlin. Sein Debüt als Regisseur hatte er 1983 in Frankfurt mit einer englischsprachigen Inszenierung von Endstation Sehnsucht. Ebenfalls zu dieser Zeit arbeitete er als Produktionsleiter für Kino- und TV-Produktionen.

1994 war Carlo Rola Dozent für Werbefilm an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg, 1999 und 2001 für Regie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB).

Seit seinen Anfängen als Regisseur überarbeitet er regelmäßig Drehbücher und übernimmt „Dialogue-Polishing“. Für 15 Folgen von Rosa Roth, Die Patriarchin und Afrika Mon Amour hat er die Stoffideen entwickelt. Auch für nationale und internationale Werbespots, Trailer und Musikvideos zeichnete er als Regisseur verantwortlich.

1996 gründete er mit Oliver Berben die MOOVIE the art of entertainment GmbH in Berlin. Seitdem wurden dort mehr als 40 Filme produziert, davon 30 unter seiner Regie.

Filmographie[Bearbeiten]

Regisseur / Film:

Regisseur / Fernsehen:

Produzent / Fernsehen:

  • 1993/1994: Im Himmel hört dich niemand weinen
  • 2007: Gott schützt die Liebenden (als Koproduzent)

Theater:

  • 1983: A Streetcar named Desire
  • 2004/2005: Hitlers Tischgespräche im Führerhauptquartier - Aufzeichnungen von Holocaust-Opfern in Entw., Heiner Müller -Projekt mit Thomas Thieme (Leipzig)

Hörbuch:

  • 2006: Der Himmel war eine große Gegenwart (Buch: Ludwig Fels)

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • DIVA 2006 für „Die Patriarchin“ in der Kategorie „erfolgreichster Fernsehfilm 2005“
  • Goldene Kamera für “Die Patriarchin” 2005
  • Best Director – Award für „SASS“ beim Tokyo International Film Festival 2002
  • Nominierung für Grimme-Preis 2000 für „Der Solist – Kein Weg zurück“
  • Beste Kamera für „Verlorenes Leben“ 1997 in Reims (10e Rencontres Europénnes de Télévision)
  • Finalist Award (Regie, Film, Produzent) des New York Film Festival für "Sieben Feuer des Todes" (Code Red)
  • Preis des Filmfestival Porto für "Das Missverständnis"
  • Grimme-Preis in Silber für "Moskito"

Weblinks[Bearbeiten]