Chörau

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Chörau
Wappen von Chörau
Koordinaten: 51° 49′ 0″ N, 12° 7′ 0″ O
Höhe: 59 m ü. NN
Fläche: 4,19 km²
Einwohner: 241 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte: 58 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 2010
Postleitzahl: 06386
Vorwahl: 034909
Bethaus Chörau[1][2]
Ortseingang (2011)
Rastplatz des Europaradweg R1.

Chörau ist ein Ortsteil der Gemeinde Osternienburger Land im Landkreis Anhalt-Bitterfeld in Sachsen-Anhalt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chörau liegt im Landkreis Anhalt-Bitterfeld westlich von Dessau-Roßlau am Rande des Biosphärenreservates Flusslandschaft Mittlere Elbe.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 2010 schlossen sich die bis dahin selbständigen Gemeinden Chörau, Zabitz, Diebzig, Dornbock, Drosa, Elsnigk, Großpaschleben, Kleinpaschleben, Libbesdorf, Micheln, Osternienburg, Reppichau, Trinum und Wulfen zur Einheitsgemeinde Osternienburger Land zusammen.[3] Gleichzeitig wurde die Verwaltungsgemeinschaft Osternienburg, zu der diese Gemeinden gehörten, aufgelöst.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der derzeitige(2020) Ortsbürgermeister der Gemeinde Chörau ist Torsten Winger.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „Schräggeteilt von Silber über Blau, oben ein linksgewendeter stehender blauer Hahn mit goldener Bewehrung, unten ein silberner Mühlstein.“

Das Wappen wurde von dem Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch gestaltet.

Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Flagge der ehemaligen Gemeinde ist blau - weiß gestreift (Hissflagge: Streifen senkrecht, Querflagge: Streifen waagerecht verlaufend). Das Wappen ist mittig auf die Flagge aufgelegt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Südlich von Chörau verlaufen parallel die Bundesstraße 185 und die Bahnstrecke Dessau–Köthen. Der nächste Bahnhof ist Dessau-Mosigkau, etwa zwei Kilometer östlich von Chörau.

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Chörau befindet sich der Museumshof Chörau e.V., der in seinen Räumlichkeiten Ausstellungen zum Thema Rundfunk- und Fernsehgeräte, Wohnen, Leben und Arbeiten während der Nachkriegs- und DDR-Zeit zeigt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Chörau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bethaus (Memento des Originals vom 22. Februar 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kirche-aken-rosenburg.de bei Ev. Pfarrbereich Aken-Rosenburg
  2. Bethaus bei LAG Anhalt
  3. StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010