Diebzig

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Diebzig
Wappen von Diebzig
Koordinaten: 51° 51′ 54″ N, 11° 56′ 24″ O
Höhe: 51 m ü. NN
Fläche: 8,67 km²
Einwohner: 265 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte: 31 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 2010
Postleitzahl: 06369
Vorwahl: 034979

Diebzig ist ein Ortsteil der Gemeinde Osternienburger Land im Landkreis Anhalt-Bitterfeld in Sachsen-Anhalt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diebzig, ein Platzdorf, liegt zwischen Dessau-Roßlau und Calbe (Saale) im Biosphärenreservat Flusslandschaft Mittlere Elbe. Im Norden grenzt die Taube das bebaute Ortsgebiet von großräumigen Eichenwäldern ab.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 2010 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Diebzig, Chörau, Zabitz, Dornbock, Drosa, Elsnigk, Großpaschleben, Kleinpaschleben, Libbesdorf, Micheln, Osternienburg, Reppichau, Trinum und Wulfen zur Einheitsgemeinde Osternienburger Land zusammen.[1] Gleichzeitig wurde die Verwaltungsgemeinschaft Osternienburg, zu der diese Gemeinden gehörten, aufgelöst.

Im Juni 2013 war der Ort stark vom Elbe-Saale-Hochwasser betroffen.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der letzte Bürgermeister der Gemeinde Diebzig war Michael Scheringer.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Gold eine steigende schwarze Spitze, belegt mit einem in Richtung Gipfel geschwungenen beblätterten goldenen Eichenzweig, begleitet von zwei schwarzen Eicheln mit goldenen konturierten Kapseln.“

Das Wappen wurde 1999 vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch gestaltet.

Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Flagge der ehemaligen Gemeinde ist Schwarz - Gold (Gelb) längsgestreift. Das Wappen ist mittig auf die Flagge aufgelegt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Östlich von Diebzig befindet sich die Bundesstraße 187a, die von Köthen (Anhalt) nach Zerbst/Anhalt führt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Leberecht Uhlich (1799–1872), deutscher Theologe, war zwischen 1824 und 1827 Pfarrer in Diebzig.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Diebzig – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2010
  2. Diebzig fast vollständig abgesoffen