Trinum

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Trinum
Wappen von Trinum
Koordinaten: 51° 46′ 19″ N, 11° 54′ 39″ O
Höhe: 85 m ü. NN
Fläche: 4,35 km²
Einwohner: 410 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte: 94 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 2010
Postleitzahl: 06386
Vorwahl: 03496

Trinum ist ein Ortsteil der Gemeinde Osternienburger Land im Landkreis Anhalt-Bitterfeld in Sachsen-Anhalt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trinum liegt zwischen Bernburg (Saale) und der Kreisstadt Köthen (Anhalt) am Rande des Biosphärenreservates Mittlere Elbe.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gutshaus Trinum

Trinum wurde erstmals im Jahr 1296 urkundlich erwähnt und wurde gelegentlich auch Drinumb genannt. Im Ort befand sich ein Rittergut mit Schäferei, Brennerei, Brauerei und Windmühle, das der freiherrlichen Familie von Ende gehörte und im 19. Jahrhundert über mehrere Generationen von der Familie Sander gepachtet war. Um das Jahr 1830 zählte Trinum 23 Häuser mit 152 Einwohnern.

Am 1. Januar 2010 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Trinum, Chörau, Diebzig, Dornbock, Drosa, Elsnigk, Großpaschleben, Kleinpaschleben, Libbesdorf, Micheln, Osternienburg, Reppichau, Zabitz und Wulfen zur Einheitsgemeinde Osternienburger Land zusammen.[1] Gleichzeitig wurde die Verwaltungsgemeinschaft Osternienburg, zu der diese Gemeinden gehörten, aufgelöst.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der letzte Bürgermeister der Gemeinde Trinum war Wolfgang Kunze.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde am 27. Februar 1996 durch das Regierungspräsidium Dessau genehmigt und im Landeshauptarchiv Magdeburg unter der Wappenrollennummer 16/1996 registriert.

Blasonierung: „In Grün ein silbernes Hochkreuz mit einem eingebogenen gesparrten Fuß, begleitet rechts von einer sechsblättrigen silbernen Kornblume, links von einer gestürzten silbernen Pflugschar.“

Die Farben der ehemaligen Gemeinde zeigen Silber (Weiß) - Grün.

Das Kreuz, welches das Wappen teilt, soll die alte jetzt noch bestehende Kirche, die den Ursprung des Ortes bildet, widerspiegeln. Die Kornblume soll auf die noch weitgehend intakte Natur zugleich die Pflugschar auf den landwirtschaftlichen Charakter der Gegend und des Ortes hinweisen.

Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Flagge wurde am 1. Juli 1996 durch das Regierungspräsidium Dessau genehmigt.

Die Flagge der ehemaligen Gemeinde Trinum ist Grün - Weiß - Grün (1:2:1) gestreift belegt mit dem Gemeindewappen.

Gedenkstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche in Trinum

Das erhaltene Trinumer Gutshaus war bis Ende 2004 Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Ziethetal. Die Dorfkirche mit neu erbautem Turm von 1787 wurde 1867 erneuert und steht unter Denkmalschutz.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Enno Sander (1822–1912), Protagonist der Revolution von 1848 und Pharmazeut in den USA

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Trinum – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010