Chaunté Lowe

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Chaunté Lowe bei den Hallenweltmeisterschaften 2010

Chaunté Lowe (Chaunté LaTasha Lowe, geb. Howard; * 12. Januar 1984 in Templeton, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Hochspringerin. Ihre international beste Leistung brachte sie bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking. Dort errang sie eine Bronzemedaille.

2004 schied sie bei den Olympischen Spielen in Athen in der Qualifikation aus.

Im Jahr darauf verbesserte sie bei den Weltmeisterschaften 2005 in Helsinki ihren persönlichen Rekord auf 2,00 m und gewann die Silbermedaille hinter Kajsa Bergqvist. 2006 wurde sie sowohl in der Halle als auch im Freien US-Meisterin und kam bei den Hallenweltmeisterschaften in Moskau auf den achten Platz.

Nach einer Babypause kehrte sie 2008 ins Wettkampfgeschehen zurück und qualifizierte sich durch einen Sieg bei den US-Ausscheidungskämpfen für die Olympischen Spiele in Peking, bei denen sie zunächst Sechste wurde. Wegen mehrerer Dopingvergehen anderer Athleten erhielt sie nachträglich die Bronzemedaille.[1] 2009 wurde sie erneut US-Meisterin und Siebte bei den WM in Berlin.

2010 gewann sie Bronze bei den Hallen-WM in Doha und stellte beim 21. Internationalen Lausitzer Leichtathletik-Meeting mit 2,04 m einen Veranstaltungsrekord auf. Bei den US-Meisterschaften holte sie nicht nur erneut den Titel im Hochsprung, sondern wurde auch Zweite im Weitsprung.

2012 steigerte sie in der Halle ihre persönliche Bestleistung auf 2,02 Meter und siegte bei den Hallen-WM in Istanbul. Bei den Olympischen Spielen in London wurde sie Sechste.

Chaunté Lowe ist 1,75 m groß und wiegt 59 kg. Sie wird von Nat Page trainiert. Am 21. August 2005 heiratete sie den Dreispringer Mario Lowe. Im folgenden Jahr schloss sie ihr Wirtschaftsstudium am Georgia Institute of Technology ab. Am 30. Juli 2007 brachte sie eine Tochter zur Welt.

Persönliche Bestleistungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Chaunté Lowe – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Doping bei Olympia in Peking 2008 und London 2012: Täglich ein neuer Medaillenspiegel. www.eurosport.de vom 23. November 2016; abgerufen am 26. November 2016.