Cortese di Gavi

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Weinberge zwischen Gavi und Tassarolo

Gavi (auch Cortese di Gavi genannt) ist ein trockener italienischer Weißwein. Seit dem 9. Juli 1998 verfügt die Herkunftsbezeichnung aus der Provinz Alessandria, Piemont über den Status einer Denominazione di Origine Controllata e Garantita (DOCG), nachdem das Gebiet bereits am 26. Juni 1974 den DOC-Status zuerkannt bekam.[1] Er gehört zu den beliebtesten Weißweinen in Italien. Der Weißwein wird zu 100 % aus der Rebsorte Cortese gekeltert. Daher steht auf manchen Etiketten auch die Bezeichnung Cortese di Gavi; ein weiteres Synonym lautet Gavi di Gavi, wenn er aus der unmittelbaren Umgebung der Gemeinde Gavi stammt. Seit 1993 kümmert sich das von Giorgio Soldati dem Besitzer des Weinguts La Scolca ins Leben gerufene Konsortium Tutela del Gavi, dem 180 Weingüter und Produzenten mit etwa 5000 Beschäftigten angehören, um den Schutz und die Vermarktung des Gavi-DOCG.[2][3]

Anbaugebiet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Qualitätswein Gavi wird nur in den Gemeinden Bosio, Capriata d'Orba, Carrosio, Francavilla Bisio, Gavi, Novi Ligure, Parodi Ligure, Pasturana, San Cristoforo, Serravalle Scrivia und Tassarolo erzeugt.

Erzeugung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es werden folgende Weintypen hergestellt:

Im Jahr 2017 wurden 83.251 Hektoliter Qualitätswein erzeugt.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Disciplinare di Produzione della Denominazione di Origine Controllata (Produktionsvorschriften und Beschreibung). (PDF) ismeamercati.it, 27. November 2017, abgerufen am 28. Juni 2018 (italienisch).
  2. Il Consorzio Tutela del Gavi: passione, impegno, qualità. In: consorziogavi.com. Abgerufen am 14. Januar 2020 (italienisch).
  3. La Scolca: un vitigno rinato, un secolo di vita e la sfida della modernità. In: repubblica.it. 19. Juli 2019, abgerufen am 14. Januar 2020 (italienisch).
  4. Weinbau in Zahlen 2018. (PDF) In: V.Q.P.R.D. d’Italia 2018. federdoc.com, abgerufen am 4. Juni 2019 (italienisch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinaten: 44° 41′ N, 8° 48′ O