Denkmäler und Kunst im öffentlichen Raum in Herford

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

In der ostwestfälischen Stadt Herford in Nordrhein-Westfalen gibt es zahlreiche Denkmäler und Kunstwerke im öffentlichen Raum, aber auch Grenzsteine, Gedenksteine, Büsten und Reliefs. Ein Großteil von ihnen ist nachfolgend aufgeführt. Bis auf das Wittekinddenkmal, das auch Wittekindbrunnen genannt wird, sind hier keine Brunnen berücksichtigt. Sie sind im Artikel Brunnen in Herford erfasst.

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtgeschichtsdenkmal

Stadtgeschichtsdenkmal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das von Wolfgang Knorr geschaffenen Stadtgeschichts- oder Reichsabteidenkmal der Reichstiftstadt Herford, das sich seit 1998 an der Markthalle befindet, soll das singuläre Verhältnis von Stift und Stadt, das Kondominat (seit 1256) darstellen.

14 Basaltsäulen stehen für die 14 hochadeligen Stiftdamen, die an der Spitze der Abtei stehen. In Richtung Münster und Rathaus trägt die Äbtissin den Bürgermeister der Stadt auf dem Schoß. Sie hat ein aufgeschlagenes Buch in der Hand, das den Grundriss der Abtei zeigt. Der Bürgermeister hält in seine Händen das Rathaus, die Jakobi- und die Johanniskirche. Am Fuß der Skulptur winden sich eine Schlange und anderes Gewürm als Symbol des Bösen, das bei der christlichen Gründung des Stiftes durch Waltger erst überwunden werden musste. Der Äbtissin und dem Bürgermeister sind die Insignien des Papstes und des Kaisers gegenübergestellt. Nur ihnen waren das Stift und die Stadt unmittelbar unterstellt.

Linnebauerdenkmal
Widukind-Denkmal

Linnenbauerdenkmal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gregor von Bochmann der Jüngere erschuf das 1909 eingeweihte Linnenbauerdenkmal. Es zeigt den letzten Herforder Handweber Fritken Oberdiek (1844–1919), der seine Leinenballen zum Großhändler in die Stadt gebracht hatte, verkaufte und nun verschmitzt lächelnd das erhaltene Geld zählt. Es steht am Linnenbauerplatz, der nach dem Linnenbauer benannt wurde. Bis zur Verrohrung der Bowerre Mitte der 1970er Jahre befand sich dort die Mittelstädter Brücke, die die Altstadt mit der Neustadt verband. Der Linnenbauer oder Leineweber ist vergleichbar mit dem Kiepenkerl.

Wittekinddenkmal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das einzig übergroße Wittekinddenkmal Deutschlands auf dem Wilhelmsplatz erinnert an den Sachsenherzog Wittekind (Widukind). Der Brunnen beschreibt das Quellwunder, durch das der halb verdurstende Wittekind zum Christ wurde und sich seinem überlegenen Feind, dem Frankenkönig Karl dem Großen, unterwarf. Das Originaldenkmal wurde 1899 vom Bildhauer Heinrich Wefing geschaffen. Zu Rüstungszwecken wurde es 1942 eingeschmolzen, der Sockel blieb jedoch erhalten. Im Jahre 1959 konnte das Wittekinddenkmal nach alten Bildern von dem Bildhauer Wolfgang Kruse neu erschaffen werden.

Abteistele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abteistele

Zwischen Münsterkirche und Kantorhaus wurde 1990 die vom Künstler Ulrich Henn geschaffene Abteistele aufgestellt. Das 3,30 Meter hohe Werk erinnert an das hochadelige Reichsstift Herford und das karitative Wirken der Stiftsdamen. Die Stele ist ein stilisierter Baum, bei dem sieben einander umschlungene Wurzelstränge zu einer geöffneten Krone emporsteigen. Sie zeigt die sechs Werke der Barmherzigkeit, die im Matthäus-Evangelium aufgeführt sind: Hungernde speisen, Durstige tränken, Nackte bekleiden, Fremde beherbergen, Kranke pflegen und Gefangene besuchen. Eine zusätzliche Szene verweist auf eine weitere Aufgabe, der sich das Damenstift über ein Jahrtausend an dieser Stelle gewidmet hat: das Vermitteln und Verbreiten der christlichen Lehre. Die Spitze der Stele öffnet sich kelchartig dem Himmel, um, wie mit geöffneten Händen, Gott um Hilfe zu bitten. [1]

Denkmalsockel des Großen Kurfürsten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fürstenaudenkmal

Am 26. September 1902 wurde auf dem Bahnhofsplatz ein vom Bildhauer Heinrich Wefing geschaffenes Bronzestandbild des Großen Kurfürsten enthüllt. Die Aufstellung war vom Herforder Kriegerverein angeregt worden und wurde von Kaiser Wilhelm II. unterstützt.

Bei der Bevölkerung war dieses Ehrenmal jedoch umstritten, da der Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg die damalige Reichsstadt im Jahr 1652 annektiert und der Grafschaft Ravensberg angliederte hatte. Auch die Verhandlungen von Anton Fürstenau, der erst 1989 ein Denkmal erhielt, konnten den Verlust der Selbständigkeit nicht verhindern. In der Folge zogen viele Kaufleute und Handwerker fort und trugen damit zum wirtschaftlichen Niedergang der Stadt bei.

1942 wurde das Standbild eingeschmolzen. Die zerbrochenen Teile des Sockels wurden im Jahre 2002 im Aawiesenpark aufgestellt. Sie verdeutlichen das gebrochene Verhältnis Herfords zu Brandenburg-Preußen. Auf dem Sockel stand folgender Text: „Dem großen Kurfürsten die Bürger der Stadt Herford. 26. September 1652–26. September 1902. Herford 250 Jahre kurbrandenburgisch.“[2]

Fürstenaudenkmal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Fürstenauplatz vor der Jakobikirche befindet sich seit 1989 das Fürstenaudenkmal, das an Anton Fürstenau, den Beschützer Herfords im Dreißigjährigen Krieg und den Verteidiger der Reichsfreiheit gegen Brandenburg und den Großen Kurfürsten erinnert. Es wurde von Wolfgang Knorr gestaltet.

Anton Fürstenau hält seine rechte Hand abweisend gegen die Bielefelder Sparrenburg und damit gegen den Grafen von Ravensburg, der den Brandenburgern nahestand. Mit viel Verhandlungsgeschick und Geld konnte Fürstenau die Einnahme und Verwüstung der Stadt Herford im Dreißigjährigen Krieg verhindern. Mit seiner linken Hand zeigt er auf eine Urkunde, die der Stadt Herford die Reichsfreiheit garantiert. Der mehrfach geteilte Kopf symbolisiert die Stationen seines Lebens, vom jungen dynamischen Mann bis zum alten, verbrauchten.

Mahnmale und Kriegerdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mahnmal am Bergertor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Weddigenuferpark am Bergertor steht seit 1968 ein Mahnmal mit der Aufschrift Die Opfer der Kriege mahnen zum Frieden. Seitdem finden hier die Herforder Gedenkveranstaltungen am Volkstrauertag und an anderen Gedenktagen statt.[3]

Mahnmal am Deichtorwall[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mahnmal am Deichtorwall
Mahnmal auf dem Friedhof Diebrock

Am Deichtorwall, unweit des Daniel-Pöppelmann-Hauses, steht seit 1962 ein Mahnmal mit der Aufschrift: Den Opfern der Hitler-Diktatur 1933–1945 zum Gedenken, den Lebenden zur Mahnung.

Mahnmal auf dem Friedhof Diebrock[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Diebrocker Friedhof steht ein Mahnmal, das aus fünf übereinander angeordneten Kreuzen besteht, die auf einem Stein mit der Inschrift 1914–1918, 1939–1945 stehen.

Berliner Mauerstück[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der Berliner Straße steht im Bereich der Einmündung der Straße Holland seit November 2009 ein drei Meter hoher und ein Meter breiter Abschnitt der Berliner Mauer. 20 Jahre nach dem Mauerfall hat ein Berliner Unternehmer, der in Herford mehrere Wohnanlagen mit mehr als 200 Wohnungen gebaut hat, der Stadt das etwa vier Tonnen schwere Mauerteil geschenkt, das früher in der Nähe des Brandenburger Tors stand. [4][5]

Kriegerdenkmal an der Diebrocker Straße in Eickum

Kriegerdenkmal auf dem Alten Friedhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Deutsch-Dänischen Krieges 1864, des preußischen Krieges gegen Österreich 1866 und des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 wurde 1876 bis 1879 von Heinrich Wefing geschaffen und am 18. Oktober 1879 auf dem Alten Markt enthüllt. Auf dem Sockel trägt eine Walküre einen gefallenen Krieger gen Walhalla. Die Inschrift lautet: Den für König und Vaterland gefallenen Söhnen Stadt Herford und Amt Herford-Hiddenhausen. Außerdem sind die Namen der Gefallenen der drei Kriege aufgeführt. Seit 21. Januar 1964 steht das Kriegerdenkmal auf dem älteren Teil des Alten Friedhofs, auf dem seit 1874 keine Bestattungen mehr erfolgen.[6][7]

Kriegerdenkmal auf dem Homberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein größeres Kriegerdenkmal wurde 1922 auf dem Homberg in Falkendiek eingeweiht. An allen vier Seiten des rechteckigen aus Natursteinen errichteten Monuments sind Gedenktafeln eingelassen. Eine davon trägt die Inschrift 1914 1918 Unseren gefallenen Helden zum ehrenden Gedächtnis Gemeinde Falkendiek. Auf dieser und den anderen Tafeln sind eine weitere Inschrift und die Namen der im Ersten Weltkrieg Gefallenen der Gemeinde Falkendiek verzeichnet. [8]

Kriegerdenkmal in Eickum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der Diebrocker Straße 431 in Eickum steht ein Kriegerdenkmal. Außer der Auflistung von Gefallenen und Vermissten der Gemeinde Eickum trägt es die Aufschrift Den Opfern der beiden Weltkriege zur Ehre Den Lebenden zur Mahnung.

Weitere Mahnmale, Kriegerdenkmäler, Gedenksteine und Gedenktafeln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jeweils zwei Gedenksteine stehen auf einer Grünanlage an der Ecke Vlothoer Straße/Stadtholzstraße und auf einer Grünanlage am Stadtpark-Schützenhof. Ein weiterer Gedenkstein befindet sich vor dem Altbau des Königin-Mathilde-Gymnasiums.

Fast jeder Stadtteil hat in den meisten Fällen auf dem Friedhof ein Kriegerdenkmal oder ein Mahnmal, auf dem der Gefallenen der früheren Gemeinde gedacht wird.

Auch an oder in den Kirchen der Innenstadt befinden sich Gedenktafeln. Sie erinnern an die Opfer aus den jeweiligen Kirchengemeinden, die in den Kriegen zwischen 1813 und 1918 gefallen sind.

Weitere Herforder Gedenktafeln, die zuvor an anderen Standorten waren, befinden sich im Besitz des Städtischen Museums.[9]

Vertriebenendenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrennische am Rathaus

Erinnerung an Landsberg an der Warthe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben dem rechten Treppenaufgang zum Herforder Rathaus gibt es seit 1957 eine Ehrennische, die an die Stadt Landsberg an der Warthe erinnert. Der Text in der Nische lautet: Landsberg Warthe 1257 1957 unvergessene Heimat.[10]

Am Bergertor steht seit 1976 ein etwa ein Meter hoher Gedenkstein. Auf der Vorderseite steht die Inschrift: Landsberg an der Warthe. Darunter befindet sich das Wappen von Landsberg an der Warthe. Auf der Rückseite lautet die Inschrift: Nach Landsberg an der Warthe über Berlin 519 km.[10]

Die schlesische Stadt Landsberg an der Warthe gehört seit 1945 zu Polen und heißt seit 1946 Gorzów Wielkopolski. Anlässlich der 700-Jahr-Feier Landsbergs übernahmen 1957 der Stadt- und auch der Landkreis Herford die Patenschaft über die Landsberger Körperschaften. Zwei Jahre später stellte die Stadt Räumlichkeiten für eine Heimatstube zur Verfügung. Seit 2000 befinden sich die zwischenzeitlich zu einem Museum ausgebauten Räume im Haus der Volkshochschule.[11]

Gedenktafel im Innenhof von St. Johannes Baptist[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Innenhof der Kirche St. Johannes Baptist wurde 1996 eine Gedenktafel aufgestellt, die nach 50 Jahren an die Flüchtlinge aus den deutschen Ostgebieten erinnert, die in der Stadt Herford aufgenommen wurden. Die Inschrift lautet:

„Zur Erinnerung. Nach 1945 wurden Schlesier, Pommern, Ost- und Westpreußen, Danziger, Ostbrandenburger und Sudetendeutsche aus ihrer seit Jahrhunderten angestammten Heimat vertrieben. Hier in Herford fanden in den Jahren 1946-1948 besonders Schlesier aus der Grafschaft Glatz Obdach und Hilfe. Der Kirchengemeinde St. Johannes Baptist und allen Einrichtungen von Stadt und Kreis Herford, die halfen, Not zu lindern, danken wir für die Aufnahme in schwerster Zeit. Heimatgruppe und Zentralstelle Grafschaft Glatz/Schlesien e. V. zum 50. Jahrestag der Vertreibung. 1996.“[10]

Grenzsteine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grenzstein an der Salzufler Straße zwischen Herford und Bad Salzuflen
Grenzsteine zwischen dem Stift und der freien Reichstadt Herford
Borriesstein
Denkmal für Albrecht von Roon
Lebuinstein
Gedenkstein an der Luthereiche

Grenzsteine zwischen dem Stift und der freien Reichstadt Herford[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der bis 1803 existierenden Grenze zwischen dem reichsunmittelbaren Stift Herford und der freien Reichsstadt Herford an der Einmündung der Mausefalle in die Elisabethstraße wurden zwei Grenzsteine aufgestellt und eine weiße Linie über die Straße gezogen. Auf einem Stein befindet sich das alte Herforder Balken-Wappen und auf dem anderen der Reichsadler.

Grenzstein zwischen Preußen und Lippe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der Salzufler Straße steht an der Stadtgrenze zwischen Herford und Bad Salzuflen ein Stein, der die Grenze zwischen dem preußischen Herford und dem Fürstentum Lippe markiert. Weil Lippe bei Gründung des Deutschen Zollvereins 1834 diesem nicht beigetreten war, mussten die hier stationierten Zöllner versuchen, die Schmuggelei zwischen den beiden Ländern zu unterbinden. Erst nach Beitritt des Fürstentums Lippe wurden die Schlagbäume im Jahr 1841 geöffnet und das Schmuggeln hatte ein Ende.

Gedenksteine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahnstein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Bronzebild von Friedrich Ludwig Jahn wurde auf Vorschlag der vier Herforder Turnvereine Turngemeinde, Jahn, Stiftberger Turnerbund und Turnerbund von Heinrich Wefing geschaffen und am 1. September 1907 an der Stiftberger Straße, die in diesem Zusammenhang in Jahnstraße umbenannt wurde, eingeweiht. Im Jahre 1942 wurde es eingeschmolzen und im Oktober 1955 etwa 50 Meter unterhalb am heutigen Standort auf einem Sandsteinsockel neu aufgestellt.

Borriesstein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Borriesstraße steht ein Gedenkstein, der den verschiedenen Herforder Landräten von 1832 bis 1933 mit dem Namen von Borries gewidmet ist. Die Aufschrift ist: Borries-Stein, gewidmet von den Gemeinden des Kreises Herford 1900.

Roonstein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Herforder Stadtteil Laar steht im Kreuzungsbereich Lübbecker Straße/Laarer Straße/Vilsendorfer Straße ein Denkmal für den preußischen General und Kriegsminister Albrecht von Roon. Es wurde von dem Bildhauer Heinrich Wefing geschaffen und 1913 vom Kriegerverein Laar-Hollinde in Erinnerung an seinen Besuch am 2. Juli 1863 in Herford und Laar errichtet. Nach 1968[12] wurde es an seinen heutigen Standort umgesetzt.

Einheitsstein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 17. Juni 1998 wurde von dem Herforder Unternehmer Heinrich Wemhöner in der Nähe des Herforder Bismarckturms ein Gedenkstein an den Tag der Deutschen Einheit, den 3. Oktober 1990 errichtet. Der große Findling zeigt die Umrisse der beiden deutschen Staaten, die nach dem Fall der Berliner Mauer wiedervereinigt wurden.[13]

Lebuinstein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der Straße Hilligenböke im Stadtteil Schwarzenmoor erinnert seit 2002 die Inschrift eines großen Findlings an den Missionar Lebuin. Der Heilige soll sich im Jahr 772 auf seiner Flucht von der Marklo-Versammlung an dieser Stelle in einer Buche versteckt haben, die Gott nach einer alten Überlieferung für ihn geöffnet hatte. Im Mittelalter soll der Ort dieser heiligen Buche (Hilligenböke) ein beliebter Wallfahrtsort mit Kapelle gewesen sein. Die heutige Buche wurde in Erinnerung an das Ereignis im Jahre 1934 gepflanzt.

Lutherstein an der Luthereiche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anlässlich des 400jährigen Reformationsjubiläums wurde im Jahr 1917 vor dem Haupteingang der Johanniskirche eine Luthereiche gepflanzt. Es handelt sich dabei um eine aus Nordamerika stammenden Roteiche. Der davor stehende Gedenkstein trägt die Aufschrift Luthereiche 1917.[14]

Büsten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Büste von Elisabeth von der Pfalz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gegenüber dem Geschichtshotel an der Elisabethstraße steht eine vom Künstler Wolfgang Knorr geschaffene Büste von Elisabeth von Herford (auch Elisabeth von der Pfalz), die von 1667 bis 1680 Äbtissin der Fürstabtei Herford war. Ihr Wohnhaus steht noch heute in der Straße Holland Nr. 33. Ihre letzte Ruhestätte liegt vor dem Hochaltar im Herforder Münster.[15]

Schiller-Büste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der Schillerstraße Ecke Wilhelmsplatz steht eine Schiller-Büste, die am 9. Mai 1905 anlässlich seines einhundertsten Todestages aufgestellt wurde. Es handelt sich um den Abguss eines Modells von Johann Heinrich Dannecker beziehungsweise Theodor Wagner (Bildhauer), das auf einem Sandsteinsockel steht. Ursprünglich stand die Büste am Rande des Wilhelmsplatzes innerhalb einer kleinen Anlage. Zu Beginn der 1940er Jahre wurde sie als Kriegsmetallspende demontiert und nach Hamburg gebracht, wo sie 1951 auf einem Schrottplatz entdeckt wurde. 1956 wurde sie in der Nähe ihres ursprünglichen Standortes wieder aufgestellt. Später wurde sie noch einmal an ihren heutigen Standort umgesetzt. [16]

Reliefs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtmodell
Gedenkplatte zur Erinnerung an jüdisches Leben in Herford

Stadtrelief[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Münsterkirchplatz in der Nähe des Altstädter Marktbrunnens steht seit 2002 ein Bronzemodell der ummauerten Reichsstadt in der Mitte des 17. Jahrhunderts. Es wurde von Matthias Polster nach einem in den 1960er Jahren vom damaligen Herforder Museumsleiter Dr. Rainer Pape und dem Bildhauer Karl Sylla geschaffenen Holzmodell erstellt.

Bronze-Reliefs an Orten jüdischen Lebens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An 13 Orten jüdischen Lebens wurden im Jahr 2008 von Schülern des Wilhelm-Normann-Berufskollegs entworfene Bronze-Reliefs angebracht. Die Gedenkplatten wurden vor den jeweiligen Gebäuden in den Boden eingelassen.[17][18]

Stolpersteine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie in vielen anderen Städten hat auch in Herford Gunter Demnig an verschiedenen Orten Stolpersteine verlegt. Die auf dem Bürgersteig verlegten Tafeln aus Messing erinnern an die in den jeweiligen Häusern wohnenden Opfer der NS-Zeit.[19]

Reliefs am Geschichtshotel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im mittleren Kurienhaus an der Elisabethstraße, dem ehemaligen Freien Hof wurde 1999 das Hotel zur Fürstabtei als einziges Geschichtshotel Deutschlands eröffnet. Es ist unter anderem mit Gemälden der Herforder Fürstäbtissinnen, Stuckarbeiten und Denkmalmodellen der Herforder Geschichte ausgestattet. Im Durchgang von der Straße zum Hof sind seit September 2000 sieben bronzene Reliefs des Kunsthandwerkers und Stuckateurs Matthias Polster aus der Stadtgeschichte angebracht. Es handelt sich um Darstellungen städtischer Gebäude und historischer Situationen vom Mittelalter bis zur Neuzeit, die im heutigen Herforder Stadtbild nicht mehr zu finden sind. Ebenso ist die Stadtansicht nach Matthäus Merian aus dem 17. Jahrhundert im Relief wiedergegeben.

Das Gebäude des Geschichtshotels wurde vor fast 400 Jahren für die Verwaltung der Fürstabtei Herford errichtet.

Windrosen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Gehrenberg sind zwei überdimensionale Windrosen in das Pflaster der Fußgängerzone eingelassen. An der Einmündung der Brüderstraße gibt die Windrose neben den Himmelsrichtungen an, in welcher Richtung die Städte liegen, mit denen Herford Städtepartnerschaften oder -freundschaften unterhält.[20] Auf der Windrose an der Einmündung der Elisabethstraße bzw. der Straße „Am Gange“ sind die Städtenamen des Westfälischen Hansebundes dargestellt.

Kunst im öffentlichen Raum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kunstwerke im Bereich des Museums Marta[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Paolo Chiasera: Tupacproject

Im Eingangsbereich des Marta steht auf einer Säule eine von Paolo Chiasera geschaffene Statue, die den US-Rapper Tupac Shakur zeigt. Die Skulptur, die in den Jahren 2003 bis 2005 entstanden ist, trägt den Namen „Tupacproject“.

Rechts neben dem Eingang zum Museum steht die Skulptur „Die Philosophin“ von Markus Lüpertz. [21]

La Palla

Am gegenüberliegenden Ufer der Aa steht eine 2,50 Meter hohe Skulptur des niederländischen Künstlers Nick Hullegie (* 1970) aus dem Jahr 2003 mit dem Titel „Grow up“, in der sich eine weiße Schwimmbadleiter in einen Baum verwandelt.[22]

Im Jahr 2009 wurde auf einer Trafostation neben dem Museum mit einem Autokran ein Hubschrauber aufgestellt. Es handelt sich um einen alten russischen Helicopter, der von dem Künstler Michael Sailstorfer restauriert und auf einen elektrischen Rotor-Antrieb umgebaut wurde. Er nannte die Kunstinstallation „Hoher Besuch“.[23]

Seit 2013 hängt an der Rückseite des benachbarten Depots ein Werk der niederländischen Künstlerin Anne Lange. Es ist der neun Meter lange und 30 Zentimeter hohe beleuchtete Schriftzug „Die Nacht gebiert aus ihrer Sicht den Tag“. Die Künstlerin bezieht sich dabei auf ein Tacitus-Zitat.[24]

Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Museums erhielt die Sammlung Marta von der Wemhöner-Stiftung ein Kunstwerk, das 2015 an der südlichen vorderen Ecke des Gebäudes aufgestellt wurde. Es handelt sich um zwei neun Meter hohe Doppel-T-Träger, an deren oberen Ende eine Leuchtstoffröhre angebracht ist. Die Skulptur mit dem Namen „the Herford eichen“ wurde von dem portugiesischen Künstler Pedro Cabrita Reis geschaffen.[25]

La Palla und Metallband in der Goebenstraße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zusammenhang mit dem Bau des Museums Marta wurde die Goebenstraße umgebaut und künstlerisch gestaltet. So befindet sich auf der Kreuzung Schillerstraße/Goebenstraße seit 2004 ein Kreisverkehrsplatz mit „La Palla“ in der Mitte, einer von Luciano Fabro erstellten Edelstahlkugel mit einem Durchmesser von 350 Zentimetern. Auf dem 153 Meter langen Mittelstreifen der Goebenstraße von der Luisenstraße um La Palla herum und wieder zurück bis zur Luisenstraße hat Luciano Fabro einen Auszug aus Rainer Maria Rilkes Gedicht Der Ball aus dem Jahr 1908 auf ein metallenes Band mit 95 Zentimeter großen Buchstaben modelliert.

Säulen und Skulpturen am Daniel-Pöppelmann-Haus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Säule am Eingang zum Daniel-Pöppelmann-Haus
Wolf Gloßner: Gotisches Tor am Daniel-Pöppelmann-Haus

Am Eingang zum Daniel-Pöppelmann-Haus steht eine Säule der Gerichtslaube des Altstädter Rathauses, das 1878 abgerissen wurde. Eine weitere Säule befindet sich im Keller des Museums. Insgesamt sind vier Säulen der Gerichtslaube erhalten. Eine Säule wurde auf dem Alten Friedhof an der Hermannstraße aufgestellt und die vierte steht im Garten Schillerstraße 7, wo einst Bürgermeister Louis Quentin wohnte, unter dessen Amtszeit das Rathaus abgebrochen wurde. Zwei weitere Säulen stehen im Garten zwischen dem Altbau und dem Neubau.

Im Vorgarten des Daniel-Pöppelmann-Hauses steht eine moderne Skulptur von Wolf Gloßner, die nach dem Vorbild eines gotischen Torbogens entstand. Sie trägt daher den Namen „Gotisches Tor“.

Ebenfalls auf dem Rasen des Hauses befindet sich eine zweiteilige Arbeit des Bildhauers Wilfried Hagebölling mit dem Namen „Ohne Titel“. Die beiden Elemente greifen ein Treppenmotiv auf, das architektonisch für die Verbindung unterschiedlicher Ebenen steht. Der Künstler setzt dabei Positiv- und Negativformen zueinander in Beziehung. Beide Teile sind aus unterschiedlichen Werkstoffen, in ihrer Formgebung zwar aufeinander bezugnehmend, aber nicht identisch. Die Positivform ist eine architektonische Struktur aus Beton, die sich über dem Boden erhebt, während eine stählerne Negativform im Erdboden eingebettet liegt. [26] Eine weitere Arbeit Wilfried Hageböllings befindet sich im Inneren des Daniel Pöppelmann-Hauses.

Safety Cones[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 30. Oktober 2010 wurden auf zwei Verkehrsinseln im weitläufigen Kreuzungsbereich am Bergertor zwei Pylone mit dem Namen Safety Cones des US-amerikanischen Installationskünstlers Dennis Oppenheim enthüllt.[27][28] [29] Es handelt sich um den ersten Teil des Kunstprojekts Fünf Tore/Fünf Orte, bei dem an allen fünf Herforder Stadttoren Kunstwerke aufgestellt werden sollen.[30]

Stehender Verkehr (Autowrack)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Agentur für Arbeit mit Skulptur von Hans Günther Prager
Kunstwerk am Grün-Gold-Haus

Im Sommer 1994 wurde am Steintor vor der Diskothek Go-Parc auf einer Verkehrsinsel eine Schrottskulptur aus einem zusammengepressten Autowrack aufgestellt. Eine alte Volvo-Limousine wurde mittels Presse und Hammer auf 60 × 60 Zentimeter zusammengestaucht und bis zu einer Höhe von 4,80 Meter verlängert. Der Herforder Künstler und Hochschullehrer Jürgen Heckmanns nannte seine bis heute umstrittene Stele „Stehender Verkehr“. Es steht an einer der verkehrsreichsten Straßenkreuzungen Herfords, wo es tatsächlich regelmäßig stehenden Verkehr gibt. Das „Denkmal“ gegen Autowahn und Automüll wurde als Kunst im öffentlichen Raum von der Herforder Recycling-Börse gefördert. [31]

Skulptur vor der Agentur für Arbeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor der Agentur für Arbeit an der Hansastraße steht eine Skulptur, die 1988 von Heinz-Günter Prager geschaffen wurde. Sie heißt „im Dreieck 5/88“ und besteht aus einer quadratischen Stahlplatte und einem Ring.

Kunstwerk am Grün-Gold-Haus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Nähe des Hauses des Grün-Gold-Tanzclubs an der Bruchstraße/Ecke Werrestraße steht ein modernes Kunstwerk von Gottfried Honegger mit dem Namen „Monoform 16“. Es wurde im Zusammenhang mit dem Abbruch des Gebäudes der ehemaligen Landeszentralbank-Filiale Mitte 2016 entfernt. Ob es nach dem Neubau der dort geplanten Wohnhäuser wieder aufgestellt wird, ist nicht bekannt.

Hexentreppe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2014 wurde an der Aa zwischen dem Radewiger Wehr und der Radewiger Brücke, wo sich der ehemalige Hexenkolk befand, das von der Künstlerin Susanne Albrecht geschaffene Kunstwerk mit dem Namen Hexentreppe installiert. Das Werk soll an die Wasserprobe der sogenannten Hexen erinnern, die im 16. und 17. Jahrhundert in Herford verfolgt und getötet wurden.[32]

Skulptur auf dem Bürgerplatz am Wehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf der Wiese des Bürgerplatzes am Wehr steht ein etwa drei Meter hohes geschwungenes Edelstahlrohr. Auf der Spitze befindet sich eine kleine Betonkugel. Der Bürgerplatz am Wehr erhielt seinen Namen im Jahr 2012. Er liegt zwischen der Aa am Radewiger Wehr und dem Wall „Unter den Linden“.

Kunstwerke an der Bielefelder Straße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Bereich der Bielefelder Straße 3 stehen drei moderne Kunstwerke der Künstlerin Susanne Tunn mit den Titeln „Situation einer Gruppe“ aus dem Jahr 1988 sowie „Warte Stein (Stein)“ und „Warte Stein (Stahl)“ aus dem Jahr 1990.

Kiosk 24[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der Radewiger Straße Ecke Löhrstraße befindet sich eine begehbare Schaufenstervitrine, in dem Künstler zeitweise ihre Kunstwerke ausstellen können. Sie hat fünf Seiten mit Längen zwischen 2,45 Meter und 4,20 Meter. Drei Seiten sind verglast und in einer weiteren Seite befindet sich eine Tür. Der Ausstellungsraum wurde im Jahr 2003 von Jan Hoet im Zusammenhang mit dem Bau des Museums MARTa jungen Künstlerinnen und Künstlern als Ort für künstlerische Experimente zur Verfügung gestellt. Er erhielt den Namen „Kapelle“. Als das Museum Ende 2006 das Projekt aus Kostengründen beendete, wurde der Raum von der Recyclingbörse, die im selben Haus einen Second-Hand-Laden betreibt, übernommen. Seitdem wird im Kiosk 24 in wechselnden vierwöchigen Ausstellungen Kunst und Design präsentiert.[33]

Wandgemälde am Gänsemarkt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der Straße Im Janup in der Nähe des Gänsemarktes hat der Künstler Malik Heilmann im Jahr 2015 ein farbiges Wandgemälde an einem Haus erstellt, auf dem eine Frau und ein Mann mit jeweils einer erhobenen Hand dargestellt sind.

Graffiti an Stromkästen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2015 werden graue Stromkästen und Schaltschränke in der Radewig mit farbigen Motiven verziert. Durch eine Spende der WWE (Westfalen Weser Energie) wurden zunächst sechs Gehäuse mit Motiven aus der Vogel- und Pflanzenwelt auf Initiative des Vereins „Rat und Tat“ besprüht. Ausgeführt wurden die Arbeiten von dem Graffitikünstler Dan Geffert an zwei Samstagen gemeinsam mit Asylbewerbern, Mädchen mit Migrationshintergrund und Insassen der Justizvollzugsanstalt Herford.[34]

Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Museums MARTa wurden im August 2015 weitere Stromkästen von Schülern und Erwachsenen mit Graffiti besprüht.[35]

Skulpturen an Schulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Skulptur vor dem Ravensberger Gymnasium

Skulpturen am Ravensberger Gymnasium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zusammenhang mit dem Bau des Ravensberger Gymnasiums im Jahr 1960 wurde im Eingangsbereich an der Werrestraße eine Skulptur aufgestellt. Vor einem sitzenden Schüler steht ein Lehrer, der über ein Buch gebeugt ist, aus dem er offensichtlich etwas vorliest. Die beiden Figuren sind stilisiert dargestellt. Die Skulptur wurde von dem Künstler Günter Laurin, der von 1959 bis 1960 Kunsterzieher an der Realschule Uhlandstraße war, der heutigen Otto-Hahn-Schule. Der Titel könnte „Schüler und Lehrer“ oder „Lehren und Lernen“ lauten. Ursprünglich stand die Skulptur nicht vor dem Gebäude, sondern innerhalb des Schulgeländes.

Am Rand des Schulhofs steht seit Juli 2002 ein etwa zwei Meter langer Fuß aus Bentheimer Sandstein. Die Skulptur mit dem Namen „Megalitho“ wurde nach einem Entwurf einer Schülerin von dem Bad Salzuflener Steinbildhauer Helmut Schön gestaltet.

Skulptur an der Ernst-Barlach-Schule[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zuge der Neugestaltung des Schulhofes und des Außenbereichs der Ernst-Barlach-Realschule an der Graf-Kanitz-Straße wurde im Dezember 2014 im Eingangsbereich der eine Skulptur aufgestellt. Es handelt sich um zwei senkrecht aufgestellte bearbeitete Baumstämme, auf denen sich jeweils eine Edelstahlkugel befindet. Auf halber Höhe verbindet die beiden Stämme eine gebogene Edelstahlstange. Die Skulptur zeigt in stilisierter Form zwei Menschen, die sich die Hände reichen.

Entworfen wurde das Werk von der Textillehrerin Swetlana Schmidt. Die Umsetzung erfolgte durch Kerstin Wehrspann in Zusammenarbeit mit dem Holzschnitzkünstler Werner Korzen, der Garten- und Landschaftsbaufirma André Kunze und der Metallbaufirma Düsediekerbäumer.[36]

Kunstwerke an der Grundschule Mindener Straße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Schulhof der Grundschule Mindener Straße steht eine vom Herforder Künstler Oliver Stübbe geschaffenes Glasfasermodell eines VW Polo, der mit Kunstrasen beklebt ist. Außerdem hat Stübbe dort ein kleines Amphitheater und eine Schlangenskulptur erstellt.[37]

Dampfmaschine am Berufsschulzentrum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Schulhof des Wilhelm-Normann-Berufskollegs in den Aawiesen wurde eine Dampfmaschine mit Schwungradgenerator aufgestellt. Herkunft und technische Daten sind unbekannt, der Generator ist von Union-Elektricitäts-Gesellschaft Berlin.[38]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Denkmäler in Herford – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Abteistele
  2. Ansichtskarte mit dem Denkmal des Großen Kurfürsten
  3. GenWiki: Mahnmal am Bergertor
  4. Neue Westfälische vom 4. November 2009: Das Mauer-Denkmal steht
  5. Neue Westfälische vom 8. November 2009: Herfords neue Achse der Erinnerung
  6. herford-stadtfuehrung.com: Kriegerdenkmal
  7. GenWiki: Kriegerdenkmal auf dem Friedhof am Eisgraben
  8. Kriegerdenkmal auf dem Homberg
  9. Mahnmale, Kriegerdenkmäler, Gedenksteine und Gedenksteine bei GenWiki
  10. a b c Vertriebenendenkmäler in Herford
  11. Heimatmuseum Landsberg an der Warthe
  12. Persönliches Gespräch von Norbert Bangert, Hückeswagen mit einer Anwohnerin am 9. Juni 2007
  13. Internetseite des Herforder Bismarckturms mit einem Foto des Einheitssteins
  14. Lutherstein an der Johanniskirche
  15. herford-stadtfuehrung.com: Elisabeth-von-der-Pfalz-Büste
  16. herford-stadtfuehrung.com: Schiller-Büste
  17. Orte jüdischen Lebens
  18. Erläuterungen zu den Orten jüdischen Lebens
  19. Stolpersteine für Herford
  20. Windrose in der Fußgängerzone
  21. Thomas Mayer Archive: Die Philosophin
  22. Nick Hullegie: Grow up
  23. Thomas Mayer Archive: Hoher Besuch
  24. Anne Lange: Die Nacht gebiert aus ihrer Sicht den Tag
  25. Pedro Cabrita Reis: the Herford eichen
  26. Wilfried Hagebölling: Ohne Titel
  27. Enthüllung Safety Cones.
  28. Foto Safety Cones
  29. Stadttorfreunde.de: Daten zu den Safety Cones
  30. Fünf Tore/Fünf Orte
  31. Skulptur „Stehender Verkehr“
  32. Susanne Albrecht: Hexentreppe
  33. Kiosk 24
  34. Verein Rat und Tat: Graffitis
  35. Graffiti zum zehnjährigen MARTa-Jubiläum
  36. Skulptur im Eingangsbereich der Ernst-Barlach-Schule
  37. Kunstwerke an der Grundschule Mindener Straßel
  38. Dampfmaschine auf dem Schulhof des Berufsschulzentrums