Deutsche Demokratische Union

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Die Deutsche Demokratische Union (Kurzbezeichnung: DDU) war eine linksgerichtete politische Partei in der Bundesrepublik Deutschland.

Gegründet wurde die DDU am 24. September 1955. Sie trat praktisch ausschließlich im Saarland in Erscheinung. Größter Erfolg war bei der Landtagswahl 1960 der Einzug in den Landtag des Saarlandes mit den beiden Abgeordneten Erich Walch und Erwin Gieseking.

Am 3. März 1961 schloss sich die DDU der Deutschen Friedensunion (DFU) als deren saarländischer Landesverband an. Zuvor war sie bereits der Landesverband des BdD,[1] der größtenteils mit der DFU verschmolz. Als Landesverband der DFU, aber unter der Bezeichnung DDU, trat die Gruppierung auch zu den Landtagswahlen 1965 an, verfehlte jedoch den erneuten Einzug in den Landtag.

Wahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die DDU trat ausschließlich zu saarländischen Landtagswahlen an.

  • 1955: 05.121 Stimmen, 0,9 %
  • 1960: 26.743 Stimmen, 5,0 % (+4,1 Prozentpunkte), 2 Sitze im saarländischen Landtag
  • 1965: 18.585 Stimmen, 3,1 % (–1,9 Prozentpunkte), als Landesverband der DFU

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rot und rosa. In: Der Spiegel 35/1961, S. 20–29, hier: S. 20. Online.