Deutsche Kommission Justitia et Pax

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Die Deutsche Kommission Justitia et Pax ist seit 1967 ein zentrales Beratungsgremium der römisch-katholischen Kirche in Deutschland. Sie ist für Fragen der internationalen Verantwortung zuständig.

Teilnehmer und Trägerschaft[Bearbeiten]

Der Kommission gehören mehrere Bischöfe, Vertreter des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, leitende Mitarbeiter der Deutschen Bischofskonferenz und des Katholischen Büros, aus den Hilfswerken und von katholischen Organisationen sowie schließlich Experten für internationale Politik an. Träger sind die Deutsche Bischofskonferenz und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken.

Aufgaben[Bearbeiten]

Die Kommission bemüht sich um eine Vernetzung der römisch-katholischen Akteure, die sich mit internationalen Fragen befassen. Justitia et Pax ist deren gemeinsame Stimme in Gesellschaft und Politik und bemüht sich, die weltweiten Fragen von Gerechtigkeit und Frieden in der Gesellschaft unseres Landes wachzuhalten.

Zu diesem Zweck erarbeitet sie kirchliche Beiträge für die Gestaltung der Entwicklungs-, Friedens- und Menschenrechtspolitik Deutschlands auf der Grundlage von kirchlicher Sozial- und Friedenslehre und der Erfahrungen katholischer Organisationen in der internationalen Zusammenarbeit. Sie steht im Dialog mit Parlament, Regierung, Parteien und gesellschaftlichen Kräften zu den Fragen der genannten Bereiche und erarbeitet Konzepte für die kirchlichen Bemühungen in diesen Arbeitsfeldern.

Vorstand[Bearbeiten]

Den Vorstand bilden der Trierer Bischof Stephan Ackermann als Vorsitzender, Barbara Krause und Stefan Vesper als stellvertretende Vorsitzende sowie Ulrich Pöner und Josef Sayer als weitere Mitglieder.

Mitglieder[Bearbeiten]

(Auswahl)

Als Sachverständige gehören der Kommission u.a. an:

  • Martin Bröckelmann-Simon, Geschäftsführer bei Misereor
  • Michael Steeb, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH)

Weblinks[Bearbeiten]