Dover International Speedway
Adresse: |
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| 39° 11′ 22″ N, 75° 31′ 49″ W | ||
| Streckenart: | permanenter Speedway | |
|---|---|---|
| Eigentümer: | Dover Motorsports | |
| Betreiber: | Speedway Motorsports | |
| Architekt: | Melvin Joseph | |
| Baubeginn: | 1966 | |
| Eröffnung: | 6. Juli 1966 | |
| Speedway-Oval | ||
| Oval | ||
| Streckendaten | ||
| Wichtige Veranstaltungen: |
NASCAR Cup Series AAA 400 Drive for Autism Apache Warrior 400 presented by Lucas Oil NASCAR Xfinity Series OneMain Financial 200 | |
| Streckenlänge: | 1,604 km (1 mi) | |
| Kurven: | 2 | |
| Kurvenüberhöhung: | Kurven: 24° Geraden: 9° | |
| Zuschauerkapazität: | 95.500 | |
| Rekorde | ||
| Streckenrekord: (Formelwagen) |
0:19.622 min (Greg Ray, Dallara IR-7, 1998) | |
| http://www.doverspeedway.com/ | ||
Der Dover International Speedway ist eine Motorsport-Rennstrecke in Dover im US-Bundesstaat Delaware mit einer Streckenlänge von exakt einer Meile. Da sie die Rennwagen sehr stark beansprucht, bekam sie den Spitznamen The Monster Mile, ein älterer Spitzname war White Lightning. Sie ist aktuell Besitz von Speedway Motorsports.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Bau der Strecke durch die Melvin L. Joseph Construction Company Inc. begann 1966 und wurde 3 Jahre später abgeschlossen. Der erste Event war ein NASCAR Grand National Rennen am 6. Juli 1969 das Richard Petty auf einem Ford gewinnen konnte.[1] Die asphaltierte Rennstrecke wurde Ende 1994 mit einem Betonbelag versehen.[2]
Ursprünglich gehörten Speedway und der Vergnügungskomplex zu Dover Downs Entertainment, wurden aber auf Initiative von NASCAR im Februar 2002 in zwei separate Unternehmen aufgeteilt. Als Folge änderte sich der Namen der Rennstrecke von Dover Downs International Speedway in Dover International Speedway.
Dover Motorsports, das aus der Teilung von Dover Downs Entertainment hervorging, wurde 2021 von Speedway Motorsports übernommen.[3]
Ursprünglich betrug die Rennlänge auf dem Dover International Speedway 500 Meilen. Nach einer Regeländerung von NASCAR werden Rennen über eine Distanz von mindestens 500 Meilen auf Speedways mit einer Streckenlänge von mehr als einer Meile ausgetragen, so dass die Distanz in Dover auf 400 Meilen reduziert wurde. Neben der NASCAR-Serie war in den Jahren 1998 und 1999 auch die Indy Racing League auf dem Dover International Speedway zu Gast. Die Rennen gewannen Scott Sharp und Greg Ray.
Streckenbeschreibung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In den Kurven hat die Strecke einen asphaltierten ebenen Bereich, den "Apron". Da verunglückte Fahrzeuge – so noch einigermaßen rollfähig – durch die starke Überhöhung unweigerlich hier enden, wird die Strecke scherzhaft auch als self cleaning race track (selbstreinigende Rennstrecke) bezeichnet.
Die Maximale Zuschauerkapazität betrug 135.000 Personen, jedoch wurde die Sitzplatzzahl 2011 und 2014 auf 95.500 Sitze verkleinert.[4]
Im Infield des Speedway befindet sich die Dover Downs-Pferderennbahn, weshalb dieser auch oftmals mit diesem Namen bezeichnet wird. Die Rennbahn ist zudem Teil eines großen Vergnügungskomplexes, in dem auch Glücksspiel möglich ist.
Dover Monster
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Aufgrund seines Spitznamens The Monster Mile erhielt die Rennstrecke im Jahre 2004 ein neues Maskottchen, genannt Miles, das Monster bzw. Miles the Monster. Unter den Fans wird es oftmals auch Dover Monster oder einfach nur Miles genannt. Es ist auf dem Siegerpokal, den Eintrittskarten und den Souvenirs zu sehen.
Rekorde
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- NASCAR Cup Series Qualifying: Chase Elliott, 21.692 s (165,960 mph), 2019
- NASCAR Cup Series Rennen: Mark Martin, 3:00:50 h (132,719 mph), 1997
- NASCAR Xfinity Series Qualifying: Erik Jones, 22,739 s (158,319 mph), 2016
- NASCAR Xfinity Series Rennen: Joey Logano, 1:31:27 h (133,154 mph), 2013
- NASCAR Camping World Truck Series Qualifying: Brett Moffitt, 22,303 s (161,413 mph), 2019
- NASCAR Camping World Truck Series Rennen: Mark Martin, 1:39:50 h (120,200 mph), 2002
USAC Championship Car
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Saison | Datum | Name des Rennens | Sieger | Chassis | Motor |
|---|---|---|---|---|---|
| 1969 | 24. August | Delaware 200 | Gerhardt | Plymouth |
Indy Racing League
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Saison | Datum | Name des Rennens | Sieger | Chassis | Motor |
|---|---|---|---|---|---|
| 1998 | 18. Juli | Pep Boys 400K | Dallara | Oldsmobile | |
| 1999 | 1. August | MBNA Mid-Atlantic 200 | Dallara | Oldsmobile |
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Offizielle Website
- Dover International Speedway auf Rennstreckendatenbank Circuiti nel Mondo
- Dover Motor Speedway auf Rennstreckendatenbank Racing-Circuits.Info
- Dover Downs International Speedway auf Rennstreckendatenbank Tracks around the World
- Dover Motor Speedway auf Rennergebnisdatenbank Racing Reference (englisch)
- Dover Motor Speedway auf Ergebnisdatenbank The Third Turn
- Dover Motor Speedway auf Event-Datenbank RacingCalendar.net
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ 1969 Mason-Dixon 300. Abgerufen am 27. Februar 2026.
- ↑ Dover Downs turns to concrete. Abgerufen am 29. Dezember 2024.
- ↑ Speedway Motorsports to Acquire Dover Motorsports, Inc. Abgerufen am 29. Dezember 2024.
- ↑ Dover International Speedway trims seating. In: delawareonline. (delawareonline.com [abgerufen am 21. Februar 2017]).

