Durbridge-Filme

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Durbridge-Filme entstanden nach Drehbüchern des englischen Schriftstellers Francis Durbridge (1912–1998), die später auch als Romane veröffentlicht wurden. Die Radio-Hörspiele mit René Deltgen und Paul Klinger als Paul Temple sowie die mehrteiligen Fernsehverfilmungen in den 1960er-Jahren wurden als „Straßenfeger“ bezeichnet.

1962 löste der Kabarettist Wolfgang Neuss einen Eklat aus, als er in einer Reklameanzeige den Mörder im Durbridge-Krimi Das Halstuch verriet. Dies brachte ihm sogar Morddrohungen ein. Die Bild-Zeitung bezeichnete Neuss gar als Vaterlandsverräter. Diese Produktion war auch gleichzeitig die erfolgreichste.

Albert Lieven war der Schauspieler mit den meisten Auftritten in der Durbridge-Reihe der ARD. Er war in vier Verfilmungen zu sehen.

Eine besondere Stellung nimmt die Paul-Temple-Fernsehserie ein. Durbridge lizenzierte die Figur an die BBC, die ab 1969 aus den Geschichten eine 52-teilige Fernsehserie machte, wovon 39 Folgen in der ersten internationalen Co-Produktion der Fernsehgeschichte zusammen mit dem ZDF gedreht wurden. Die Hauptrolle in den abgeschlossenen Einzelfolgen der Serie spielte der englische Schauspieler Francis Matthews, die Rolle der Ehefrau Steve Ros Drinkwater.

Deutsche Verfilmungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Englische Fernsehverfilmungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1952: The Broken Horseshoe
  • 1952: Operation Diplomat
  • 1953–1954: The Teckman Biography
  • 1954: The Teckman Mystery
  • 1955: Portrait Of Alison
  • 1956: My Friend Charles
  • 1956: The Other Man
  • 1957: A Time Of Day
  • 1957: The Vicious Circle
  • 1959: The Scarf
  • 1960–1961: The World Of Tim Frazer
  • 1963: The Desperate People
  • 1964: Melissa
  • 1965: A Man Called Harry Brent
  • 1966: Bat Out Of Hell
  • 1968–1969: Paul Temple (12 Episoden)
  • 1969–1971: Paul Temple (52 Episoden)
  • 1971: The Passenger
  • 1975: The Doll
  • 1980: Breakaway

Englische Spielfilme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Joachim Kramp: Hallo! Hier spricht Edgar Wallace. Die Geschichte der Kriminalfilmserie von 1959 bis 1972. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2005, ISBN 3-89602-645-3, S. 459.
  2. Originales Filmplakat bei Moviepilot