Europäischer Fernwanderweg E4

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Der Europäische Fernwanderweg E4 soll den südwestlichsten Punkt des europäischen Kontinents (Kap St. Vinzenz in Portugal) in einem großen Bogen mit der im Südosten liegenden Insel Zypern verbinden.

Verlauf des Fernwanderwegs E4
Schild des Europäischen Fernwanderweges Pyrénées – Jura – Balaton (Teil des Fernwanderwegs E4), Gebenstorfer Horn, Schweiz

Heute verläuft der Weg von Tarifa an der Südspitze Spaniens entlang der katalanischen Küste zu den Pyrenäen, die östlich von Andorra überschritten werden. Über Frankreich und die Schweiz wird der Bodensee erreicht. Im alpinen Grenzgebiet zwischen Deutschland und Österreich werden zwei Schwierigkeitsvarianten angeboten. Die deutsche Voralpenvariante fällt zumeist mit dem Maximiliansweg zusammen. Im weiteren Verlauf bis zum Neusiedlersee gibt es ebenfalls zwei Varianten. Anschließend quert der Weg Ungarn und führt bis zur rumänischen Grenze, wo die Wegmarkierung vorläufig endet. Ein weiterer, erst teilweise markierter Abschnitt des Fernwanderwegs führt durch Bulgarien und den Peloponnes (Griechenland), über die Insel Kreta bis nach Zypern.

Der E4 ist mit einer Gesamtlänge von ungefähr 10.450 km bei weitem der längste aller Europäischen Fernwanderwege.

In der Schweiz ist der E4 mit einer Zusatztafel zu den dort üblichen gelben Wegmarkierungen gekennzeichnet (Bezeichnung: Pyrenées – Jura – Balaton).

360°-Panorama am E4 auf dem Schadonapass an der Biberacher Hütte. Links das Rothorn, rechts die Hochkünzelspitze

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Karte