FC Barcelona (Basketball)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
FC Barcelona Lassa
Vereinswappen
Spitzname Barça
Gegründet 24. August 1926
Halle Palau Blaugrana
(8.250 Plätze)
Homepage fcbarcelona.com
Präsident Josep Maria Bartomeu
Trainer Xavier Pascual Vives
Liga Liga ACB

2013/14: 1. Platz

Farben Blau-Karmin
Erfolge
ULEB Euroleague (2)
Europapokal der Pokalsieger (2)
Korać-Cup (2)
Intercontinental Cup (1)
Spanischer Meister (18)
Spanischer Pokalsieger (23)

FC Barcelona Lassa ist der Name der Basketballabteilung des FC Barcelona in Spanien.

Das Basketballteam wurde am 24. August 1926 gegründet und ist seit 2015 nach seinem Hauptsponsor, Lassa, benannt. Davor hieß der Klub Regal FC Barcelona und weiter vorher AXA FC Barcelona sowie Winterthur FC Barcelona.

Der Regal FCB spielt im Palau Blaugrana mit etwa 8250 Plätzen, das am 23. Oktober 1971 eröffnet wurde. Das Team hat 18 Mal die spanische Basketballmeisterschaft gewonnen und ist damit nach Real Madrid der zweiterfolgreichste spanische Basketballverein. Aus der Jugendarbeit des Vereins entstammen der heutige NBA-Spieler Pau Gasol (Chicago Bulls) und der ehemalige NBA-Spieler Juan Carlos Navarro (Memphis Grizzlies).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erfolgreiche Zeit des Vereins begann in den 1940er Jahren, als Barcelona fünf Mal den spanischen Pokal gewann. FC Barcelona gehörte 1956 zu den Gründungsmitgliedern der spanischen Basketball-Liga. Drei Jahre später wurde der Verein der erste Double-Gewinner der spanischen Geschichte. Danach folgten weniger erfolgreiche Jahre. Nach dem Abstieg in die zweite Liga 1964 gelang zwar der sofortige Wiederaufstieg, dennoch blieb der Club bis zum Ende der 70er Jahre im Schatten der Konkurrenten Real Madrid und Joventut.

Die große Zeit von FC Barcelona kam in den 1980er Jahren, als Josep Lluís Núñez Präsident des Gesamtvereins wurde. Mit Aíto García Reneses als Trainer und Spielern, wie Nacho Solozábal, Chicho Sibilio, Epi oder Andrés Jiménez gewann Barcelona sechs spanische Meistertitel und fünf spanische Pokalfinals. Gleichzeitig erreichte Barcelona 1984 zum ersten mal das Finale des Europokals der Landesmeister, gewann 1985 und 1986 den Saporta Cup sowie 1987 den Korać-Cup und den europäischen Supercup. Als weitere Erfolge erreichte Barcelona das Final Four des Europapokals der Landesmeister in drei aufeinander folgenden Spielzeiten zwischen 1989 und 1991, verlor jedoch jedes mal gegen den späteren Pokalsieger, darunter zweimal im Finale. Zwei weitere Male, 1996 und 1997, schaffte es Barcelona wiederum das Finale des Landesmeisterpokals zu erreichen, jedoch noch immer ohne Finalsieg. Der nächste europäische Titel gelang 1999 mit dem zweiten Gewinn des Korać-Cup. Aber nur ein Jahr später folgte eine weitere Enttäuschung im Final Four des Landesmeisterpokals.

Drei Jahre später, als Barcelona Gastgeber des Final Four der Euroleague wurde, gelang der erste Euroleague-Titelgewinn. Im Finale 2003 gewann Barcelona gegen Benetton Treviso mit 76:65. Die wichtigsten Spieler der Mannschaft, die von Svetislav Pešić trainiert wurde, waren Dejan Bodiroga, Gregor Fučka, Šarūnas Jasikevičius, Juan Carlos Navarro. Nachdem Barcelona in den Jahren 2006 und 2007 den spanischen Pokal und 2008/09 die spanische Meisterschaft gewonnen hatte, kehrte der Verein im gleichen Jahr in die Final Four der Euroleague zurück. Dort unterlagen die Katalanen jedoch PBK ZSKA Moskau im Halbfinale. In der Saison 2009/10 gelang Barcelona mit den Stars Navarro, Ricky Rubio, Fran Vázquez, Erazem Lorbek und Pete Mickeal der zweite Euroleague Titel. Dabei erreichte der Club ein Sieg/Niederlagen-Verhältnis von 20/2. Nachdem 2011 der Einzug ins Final Four an Panathinaikos Athen gescheitert ist, erreichte Barcelona 2011 wiederum das Turnier der letzten Vier der Euroleague. Hier unterlag Barcelona im Halbfinale dem späteren Sieger Olympiakos Piräus. Zwei Jahre später, 2013, gelang dem Verein wiederum der Einzug unter die letzten Vier. Man scheiterte jedoch wieder im Halbfinale, diesmal an Real Madrid.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Internationale Wettbewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nationale Wettbewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktueller Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kader FC Barcelona in der Saison 2015/2016
Spieler
Nr. Nat. Name Geburt Größe Info Letzter Verein
Guards (PG, SG)
8 SpanienSpanien Pau Ribas 02.03.1987 196 A-Nat Valencia Basket Club
11 SpanienSpanien Juan Carlos Navarro 13.06.1980 191 A-Nat Memphis Grizzlies
13 TschechienTschechien Tomáš Satoranský 30.10.1991 201 A-Nat CDB Sevilla
20 SchwedenSchweden Marcus Eriksson 05.12.1993 200 La Bruixa d'Or
24 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Brad Oleson 11.04.1983 191 Saski Baskonia
30 Puerto RicoPuerto Rico Carlos Arroyo 30.07.1979 188 A-Nat Cangrejeros de Santurce
Forwards (SF, PF)
5 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Justin Doellman 03.02.1985 206 Valencia Basket Club
10 SpanienSpanien Álex Abrines 01.08.1993 196 A-Nat Unicaja Málaga
14 BulgarienBulgarien/GriechenlandGriechenland Aleksandar Vezenkov 06.08.1995 206 A-Nat Aris Thessaloniki
33 GriechenlandGriechenland Efstratios Perperoglou 07.08.1984 203 A-Nat Anadolu Efes SK
Center (C)
9 NigeriaNigeria/Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Shane Lawal 08.10.1986 208 A-Nat Dinamo Sassari
21 SenegalSenegal Moussa Diagne 06.03.1994 211 Baloncesto Fuenlabrada
23 JamaikaJamaika Samardo Samuels 09.01.1989 206 A-Nat Olimpia Milano
44 KroatienKroatien Ante Tomić 17.02.1987 217 A-Nat Real Madrid
Trainer
Nat. Name Position
SpanienSpanien Xavier Pascual Vives Cheftrainer
SpanienSpanien Iñigo Zorzano Co-Trainer
SpanienSpanien David García Co-Trainer
Legende
Abk. Bedeutung
A-Nat Nationalspieler
Quellen
Teamhomepage
Ligahomepage
Stand: 13.10.2015


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: FC Barcelona Bàsquet – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien