Focus

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Focus
Focus logo gross 2017.jpeg
Beschreibung Nachrichtenmagazin
Sprache deutsch
Verlag Hubert Burda Media (Deutschland)
Hauptsitz München
Erstausgabe 18. Januar 1993
Erscheinungsweise wöchentlich (samstags)
Verkaufte Auflage
(IVW 3/2017)
422.387 Exemplare
Verbreitete Auflage (IVW 3/2017) 427.673 Exemplare
Reichweite (MA 2017 II) 4,62 Mio. Leser
Chefredakteur Robert Schneider
Geschäftsführer Burkhard Graßmann
Weblink focus-magazin.de
Artikelarchiv 1993 ff.
ISSN (Print) 0943-7576
ZDB 1139219-8
Robert Schneider, seit 2016 Chefredakteur des Focus

Focus (Eigenschreibweise in Versalien) ist ein deutschsprachiges Nachrichtenmagazin aus dem Verlag Hubert Burda Media.[1][2] Es wurde 1993 als Alternative zum Spiegel ins Leben gerufen,[3][4] seit 2015 hat die Redaktion ihren Sitz in der deutschen Hauptstadt Berlin.[5] Der Focus ist neben Spiegel und Stern eines der drei reichweitenstärksten deutschen Wochenmagazine.[6][7] Das Konzept stammt von Hubert Burda und Helmut Markwort,[8] der 2009 vom Chefredakteur in die Position des Herausgebers wechselte und seit 2017 im Impressum als Gründungschefredakteur geführt wird.[9][10] Amtierender Chefredakteur des Focus ist seit März 2016 Robert Schneider.[11][12]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter dem Decknamen „Zugmieze“ begannen im Sommer 1991 die Arbeiten am Focus.[13] Im Oktober 1992 wurden die Pläne von Hubert Burda Media für ein neues wöchentliches Nachrichtenmagazin öffentlich bekannt.[14] Beobachter räumten dem Projekt zunächst nur geringe Chancen ein. Mehrere Versuche anderer Verlage, eine Konkurrenz zu den Zeitschriften Spiegel und Stern zu etablieren, waren zuvor gescheitert.[15] Die erste Ausgabe kam am 18. Januar 1993 in den Handel und war bereits am folgenden Tag ausverkauft.[16] Der Untertitel des Focus lautete „das moderne Nachrichtenmagazin“.[17] Erster Chefredakteur des Magazins wurde Helmut Markwort.[18] Die Titelgeschichte über das angebliche Comeback von Hans-Dietrich Genscher als Nachfolger von Richard von Weizsäcker im Amt des Bundespräsidenten entpuppte sich später als Ente.[19] Positive und negative Stimmen hielten sich die Waage: Journalisten beurteilten den Focus tendenziell kritisch, Werbetreibende äußerten sich durchweg wohlwollend.[20] Beobachter sahen im Focus vor allem einen Angriff auf den Spiegel, während der Verlag sich US-amerikanische Zeitschriften wie Newsweek oder Time zum Vorbild nahm.[21]

Nach fünf Ausgaben hatte der Focus rund 15.000 Abonnenten, mit einer Auflage von über 300.000 verkauften Exemplaren war er von Anfang an wirtschaftlich erfolgreich.[22] Das Magazin trug maßgeblich zum Ausbau der Marktposition von Hubert Burda Media bei.[23][24][25] Mitte 1994 entschied ein niederländisches Gericht, dass der Focus aufgrund von Markenstreitigkeiten nicht mehr in Belgien, den Niederlanden und Luxemburg verkauft werden durfte.[26] Ungeachtet dessen setzte der Focus seinen Kurs fort,[27][28] das Magazin vermarktete zeitweise sogar mehr Anzeigen als der Spiegel.[29] Die Internationalisierung trieb Burda beispielsweise durch eine Kooperation mit dem US-amerikanischen Medienunternehmen Ziff Davis voran.[30] 1996 startete das Internetportal Focus Online, unter dem Namen Focus TV stieg man in die Produktion von TV-Inhalten ein.[31][32][33][34] Der Focus entwickelte sich zu einem der wichtigsten deutschen Nachrichtenmagazine.[35] 1997 wurde sein Verleger Hubert Burda unter anderem für die „kreativen und bahnbrechenden Innovationen“ des Blattes ausgezeichnet.[36][37]

In den ersten fünf Jahren seines Bestehens erregte der Focus immer wieder Aufsehen durch Interviews mit bedeutenden Persönlichkeiten, beispielsweise 1996 mit dem Bauunternehmer Jürgen Schneider nach seiner Festnahme oder 1997 mit Leo Kirch nach dem Zusammenbruch seines Medienkonzerns.[38] Das Konzept des Focus wurde auch außerhalb Europas umgesetzt,[39] beispielsweise in Gestalt der Zeitschrift Época des brasilianischen Medienhauses Grupo Globo.[40][41] Anfang 1999 erreichte der Focus erstmals mehr Leser als der Spiegel,[42][43] in den folgenden Jahren konnte er seinen Vorsprung weiter ausbauen.[44][45] Im Jahr 2000 startete unter dem Namen Focus Money ein Ableger des Nachrichtenmagazins für Wirtschafts- und Finanzthemen.[46][47][48] 2001 wurde ein Ressort für Internetthemen im Focus geschaffen,[49] außerdem brachte man die Internetaktivitäten von Focus Digital in das Gemeinschaftsunternehmen Tomorrow Focus ein.[50] Der Focus Magazin Verlag war damit wieder primär für gedruckte Publikationen zuständig, aber an Tomorrow Focus beteiligt.[51]

2004 gab es erste personelle Veränderungen beim Focus:[52][53] Helmut Markwort übernahm neben seiner Tätigkeit als Chefredakteur zusätzlich die Position des Herausgebers.[54] Uli Baur wurde vom stellvertretenden Chefredakteur zum Chefredakteur befördert.[55][56] Unter der neuen Leitung rief der Focus 2005 zusammen mit dem Hörverlag das Download-Portal Claudio für Hörbücher ins Leben.[57] 2006 geriet der Focus in den Journalisten-Skandal des Bundesnachrichtendienstes.[58] Mehrere Journalisten hatten damals dem Geheimdienst angeboten, gegen Geld- und Sachleistungen Informationen über investigative Journalisten und deren Quellen zu sammeln und weiterzugeben.[59] Der Geheimdienst ließ wiederum Focus-Journalisten als Informanten überwachen.[60][61] Ungeachtet der öffentlichen Debatte um die Affäre setzte der Focus seine Entwicklung fort, hatte aber wie alle Nachrichtenmagazine mit einer sinkenden Auflage zu kämpfen.[62] Ende 2009 wurde der Rückzug von Helmut Markwort als Chefredakteur angekündigt.[63] Zu seinem Nachfolger ernannte man Wolfram Weimer, Gründer des politischen Magazins Cicero.[64][65] Beobachter stuften die Ablösung Markworts als fundamentalen „Richtungswechsel“ ein.[66] Der Verlag führte noch vor Amtsantritt Weimers einen Relaunch des Focus durch.[67][68]

Nach nur einem Jahr verließ Weimer den Focus wieder.[69][70][71] Seine Stelle wurde nicht erneut besetzt, Baur wurde alleiniger Chefredakteur.[72] Nach Medienberichten hatten Herausgeber Markwort und Baur den neuen Kurs des Focus „abgelehnt und zuletzt immer stärker behindert“. Weimer habe das Magazin „anspruchsvoller und politischer“ positionieren wollen.[73][74] Die verkaufte Auflage einzelner Hefte sank unter Führung Weimers und Baurs „immer öfter“ unter die Marke von 100.000.[75] 2013 übernahm Jörg Quoos die Chefredaktion des Magazins,[76] Baur wurde Herausgeber.[77] Quoos richtete den Focus politischer aus und reduzierte insbesondere den Anteil von Ratgeber-Themen.[78] Beispielsweise machte das Magazin die Selbstanzeige von Uli Hoeneß wegen Steuerhinterziehung publik und deckte den sogenannten „Nazi-Schatz“ des Kunstsammlers Cornelius Gurlitt auf.[79][80] 2014 folgte Ulrich Reitz als neuer Chefredakteur, da sich der Verlag und Quoos uneins über die künftige Ausrichtung des Magazins waren.[81][82] Er vollendete unter anderem den schon von Quoos initiierten Umzug des Focus von München nach Berlin im Jahr 2015.[83] In der bayerischen Landeshauptstadt blieb lediglich ein kleiner Teil der Redaktion.[84] 2016 gab es erneut einen Wechsel an der Redaktionsspitze:[85] Robert Schneider, zuvor Chefredakteur der Superillu,[86] ersetzte Reitz, welcher noch bis Ende des Jahres die Themengebiete Politik und Debatte verantwortete.[87][88]

2017 kündigte der Focus die Schließung seiner Büros in München und Düsseldorf an,[89] außerdem wurde die Struktur der Redaktion modernisiert.[90] Das Magazin entsteht seitdem komplett in Berlin.[91] Im weiteren Verlauf des Jahres startete Hubert Burda Media unter dem Titel „Menschen im Focus“ eine breit angelegte Leserkampagne.[92]

Auflage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Focus gehört zu den auflagenstärksten deutschen Nachrichtenmagazine und besitzt einen proportional großen Anteil am Anzeigenmarkt (Stand 2005).[93] In den vergangenen Jahren hat das Magazin jedoch wie seine Hauptkonkurrenten Spiegel und Stern erheblich an Auflage eingebüßt. Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 46 Prozent gesunken.[94] Sie beträgt gegenwärtig 422.387 Exemplare.[95] Das entspricht einem Rückgang von 360.298 Stück. Je nach Titelthema schwankt der Einzelverkauf relativ stark.[96] Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 40,8 Prozent.

Entwicklung der verkauften Auflage[97]

Entwicklung der Abonnentenzahlen[98]

Profil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Focus positionierte sich als Nachrichtenmagazin neben dem Spiegel. Dieser wiederum grenzte sich damals dezidiert vom Focus ab und bezeichnete ihn mitunter ạbschätzig als „Münchner Illustrierte“.[93] Beide Publikationen unterscheiden sich in ihren redaktionellen Konzepten:[99] Der Spiegel legt einen Schwerpunkt auf komplexe politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Analysen, während der Focus neben seiner politischen Berichterstattung auch alltagsrelevante Themen aus den Bereichen Familie, Gesundheit, Finanzen und Karriere bedient.[100] Allerdings veröffentlichte der Spiegel zuletzt mehr Nutzwerttitel nach dem Vorbild des Focus.[101] Lesern werden mit vergleichsweise kürzeren Texten, vielen Grafiken, einer starken Bildsprache und Ranglisten Informationen geboten, die schneller zu rezipieren sind.[93] Ratgeberjournalismus ist seit jeher ein wesentliches Element des Focus.[102] Zielgruppe des Nachrichtenmagazins sind nach eigener Aussage Menschen, die sich durch ein „aktives Informationsverhalten und insbesondere durch ihre Informationsintensität in der Gesellschaft, in der Politik und im Beruf auszeichnen“.[103] Beobachter bezeichneten dies zum Start des Magazins als „Info-Elite“.[104] Der Focus ist generell dem bürgerlichen politischen Spektrum zuzuordnen.[105]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Größere Aufmerksamkeit erregte ein Bericht des Focus über den GSG-9-Einsatz in Bad Kleinen, der im Januar 1994 zu einer Durchsuchung der Büros führte.[106] Die Justiz ermittelte gegen das Magazin, weil aus vertraulichen Quellen zitiert worden war, etwa einem Auswertungsbericht des Bundeskriminalamts und dem Taschenkalender des getöteten RAF-Aktivisten Wolfgang Grams. Nach Angaben des Stern lieferten die beim Focus gefundenen Dokumente den entscheidenden Hinweis zur Identifikation des Informanten.[107]

1995 berichtete der Focus über wirtschaftliche Schwierigkeiten der Hamburger Privatbank Mody.[108] Daraufhin zogen viele Kunden ihre Einlagen ab, einen Tag nach Erscheinen des Magazins musste die Bank vorläufig schließen.[109] Die Aktionäre machten den Focus in der Folge direkt für die Zahlungsunfähigkeit verantwortlich.[110] Ihrer Argumentation folgte die Pressekammer des Hamburger Landgerichts, sie verurteilte den Focus zu Schadenersatz.[111] Diese Entscheidung wurde vom Hamburger Oberlandesgericht im Berufungsverfahren aufgehoben,[112][113] der Bundesgerichtshof wies die Revision der Kläger zurück.[114][115] Der Focus begrüßte den Abschluss der juristischen Auseinandersetzungen als „Sieg für die Pressefreiheit“.[116]

In einer Studie der Technischen Universität Dresden aus dem Jahr 2014 wurde die Synchronisation von Nachricht und Werbung untersucht. Ergebnis war, dass über Unternehmen sowohl im Spiegel als auch im Focus häufiger, freundlicher und mit mehr Produktnennungen berichtet wurde, je mehr Anzeigen diese Unternehmen schalteten.[117]

2016 erregte die Berichterstattung des Focus über die sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht 2015/16 Aufsehen.[118] Das Titelblatt zeigte Handabdrücke in schwarzer Farbe auf einer nackten weißen Frau, es wurde teilweise als „nackte Beleidigung“ kritisiert und als „rassistisch“ eingestuft.[119][120] Im Gegensatz zur Süddeutschen Zeitung, die mit einer Darstellung ebenfalls polarisiert hatte, lehnte der Focus eine Entschuldigung ab und rechtfertigte das Cover als symbolische Darstellung, „was in Köln geschah“.[121][122] Der Deutsche Presserat erhielt zahlreiche Beschwerden über den Focus,[123] wies jedoch alle ab.[124]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karin Böhme-Dürr, Gerhard Graf (Hrsg.): Auf der Suche nach dem Publikum. Medienforschung für die Praxis. UVK, Konstanz 1995, ISBN 3-87940-552-2, S. 21–44.
  • Ralf Stockmann: Spiegel und Focus. Eine vergleichende Inhaltsanalyse 1993–1996. Schmerse, Göttingen 1999, ISBN 3-926920-26-2, S. 1–21.
  • Bettina Kaltenhäuser: Abstimmung am Kiosk. Springer, Wiesbaden 2005, ISBN 978-3-8244-4617-9.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Focus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 15 Jahre Fakten, Fakten, Fakten. In: Focus Online. 18. Januar 2008; abgerufen am 30. Oktober 2016.
  2. „Focus“ feiert 20-jähriges Bestehen. In: Der Standard. 14. Januar 2013; abgerufen am 30. Oktober 2016.
  3. Ekkehard Kohrs: Burdas Kampfansage an Augstein. In: Bonner General-Anzeiger. 19. Januar 1993, S. 3.
  4. Rainer Hoffmann: Bunter Spiegel. In: Neue Zürcher Zeitung. 21. Januar 1993.
  5. Nachrichtenmagazin: „Focus“ zieht nach Berlin um. In: Spiegel Online. 10. September 2015; abgerufen am 30. Oktober 2016.
  6. Ein starkes Führungs-Trio. In: Horizont. 20. November 2003, S. 66.
  7. „Focus“, „Spiegel“, „Stern“. Die Großen im tiefen Wandel. In: Nordkurier. 27. August 2014, S. 25.
  8. Heidrun Plewe: Wenige glaubten zunächst an den Erfolg. In: Horizont. 17. Dezember 1993, S. 20.
  9. „Focus“-Chefredakteur Markwort geht. In: Zeit Online. 29. Oktober 2009; abgerufen am 30. Oktober 2016.
  10. Marvin Schade: Ende einer Ära: Magazin-Gründer Helmut Markwort gibt Focus-Herausgeberschaft ab. In: Meedia. 17. Januar 2017; abgerufen am 18. Juli 2017.
  11. Sonja Álvarez: Neuer Chefredakteur für den „Focus“. In: Der Tagesspiegel. 21. Januar 2016; abgerufen am 30. Oktober 2016.
  12. Neuer „Focus“-Chef kommt von der „Super Illu“. In: Spiegel Online. 21. Januar 2016; abgerufen am 30. Oktober 2016.
  13. Eine Zugmieze macht Karriere. In: Kress Report. 10. Januar 2013, S. 8.
  14. „Focus“: Burda will es wissen. In: Horizont. 9. Oktober 1992, S. 46.
  15. Harald Kurz: „Zugmieze“: Zugpferd oder Katzenjammer? In: Horizont. 18. September 1992, S. 56.
  16. Uli Baur: Das war unser Start. In: Focus Magazin. 19. März 2012 (focus.de [abgerufen am 30. Oktober 2016]).
  17. Heinz Pürer, Johannes Raabe: Presse in Deutschland. 3. Auflage. UVK, Konstanz 2007, ISBN 978-3-8252-8334-6, S. 263.
  18. Ein Mann der Fakten. In: Frankfurter Neue Presse. 8. Dezember 2011, S. 1.
  19. Klaus Schmeh: David gegen Goliath: 33 überraschende Unternehmenserfolge. Redline, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-8323-1057-6, S. 34.
  20. Brennpunkt „Focus“ am Montag. In: Horizont. 22. Januar 1993, S. 2.
  21. „Focus“ kontra „Spiegel“. In: Saarbrücker Zeitung. 16. Januar 1993.
  22. Heidrun Plewe: „Focus“ liegt zur Zeit gut im Plan. In: Horizont. 19. Februar 1993, S. 25.
  23. Burda kostet Focus-Erfolg aus. In: Horizont. 1. April 1994, S. 6.
  24. Investitionen kräftig ausgeweitet. Verlag auf der „Focus“-Welle. In: Handelsblatt. 22. Juli 1994, S. 16.
  25. Burda-Konzern wächst im letzten Jahr dank „Focus“. In: Der Tagesspiegel. 12. Mai 1995.
  26. „Focus“ nicht mehr in den Benelux-Laender. In: Deutscher Drucker. 25. August 1994, S. 4.
  27. Nachrichtemagazine: Burda bleibt mit „Focus“ auf Erfolgskurs. In: Deutscher Drucker. 4. August 1994, S. 4.
  28. Peter Turi: Mit Fakten, Fakten auf dem Weg zur Spitze. In: Horizont. 17. März 1995, S. 70.
  29. Fakten zu Focus. In: Die Tageszeitung. 1. Dezember 1995, S. 14.
  30. Burdas Focus-Verlag kooperiert mit Ziff-Davis. In: Deutscher Drucker. 7. Juli 1994, S. 6.
  31. Thomas Voigt: Markwort gebiert weitere Focus-Kinder. In: Horizont. 19. Januar 1996, S. 36.
  32. Focus-Online-Währung. In: Horizont. 12. Januar 1996, S. 12.
  33. Isabella Hofmann: Focus bald auch im TV. Neues Fernsehmagazin startet im März auf Pro7. In: Wirtschaftsblatt. 6. Februar 1996, S. 7.
  34. „Focus TV“ liefert Beiträge für Frauensender tm3. In: Der Tagesspiegel. 8. August 1996.
  35. Barbara Held: Ende des Amüsements. In: Der Tagesspiegel. 30. November 1997, S. 31.
  36. Hubert Burda erhält den Medienpreis für Focus. In: Horizont. 30. Oktober 1997, S. 108.
  37. „Focus“ ist Hubert Burdas Erfolgsstory. In: Darmstädter Echo. 9. Februar 2000.
  38. 5 Jahre Focus. In: Focus. 12. Januar 1998, S. 160–161.
  39. „Focus“ auf Weltkurs. In: Wirtschaftswoche. 18. Juni 1998, S. 66.
  40. Erfolgsrezept verkauft: Focus do Brasil. In: Welt am Sonntag. 26. April 1998, S. 54.
  41. Burda vergibt Lizenz für Focus nach Brasilien. In: Horizont. 30. April 1998, S. 6.
  42. Platztausch. „Focus“ erreicht mittlerweile mehr Leser als der „Spiegel“. In: Der Tagesspiegel. 28. Januar 1999, S. 39.
  43. Media-Analyse: „Focus“ überholt den „Spiegel“. In: Frankfurter Rundschau. 28. Januar 1999, S. 8.
  44. Media-Analyse: „Focus“ vergrößert Vorsprung. In: Sächsische Zeitung. 25. Januar 2001, S. 17.
  45. Klaus Koch: Totgesagt und sehr lebendig. In: Südkurier. 13. Januar 2003.
  46. Focus Verlag plant ein zweites Magazin. In: Deutscher Drucker. 14. Oktober 1999, S. 2.
  47. Ulrike Simon: Geld, Geld, Geld. „Focus“ legt sich heute mit „Focus Money“ einen Ableger zu. 30. März 2000, S. 43.
  48. Das Magazin für den Positiv-Denker. In: Horizont. 10. Mai 2001, S. 50.
  49. Euphorie bei „Focus“: Mehr Leser, neues Ressort. In: Die Welt. 1. Februar 2001, S. 33.
  50. Tomorrow und Focus Digital fusionieren. In: Handelsblatt. 9. August 2001, S. 11.
  51. Die Firma. In: Financial Times Deutschland. 10. Januar 2001, S. 36.
  52. Martin-Werner Buchenau: Burda regelt Markwort-Nachfolge. In: Handelsblatt. 10. November 2004, S. 18.
  53. Cathrin Hegner, Volker Schütz: „Ich wollte die Nachfolge präjudizieren“. In: Horizont. 18. November 2004, S. 38.
  54. Pierre Schrader: Mehr Markwort für Focus. In: Horizont. 11. November 2004, S. 14.
  55. Focus mit erweiterter Führung. In: Focus. 15. November 2004, S. 161–161.
  56. „Focus“-Tandem. In: Der Tagesspiegel. 10. November 2004, S. 31.
  57. Miriam Hebben: Printmarken hören auf Claudio.de. In: Horizont. 8. Dezember 2005, S. 42.
  58. Hausfriedensbruch und Kollegenverrat. In: Thüringer Allgemeine. 13. Mai 2006.
  59. Eric Gujer: Deutsche Journalisten als willige Helfer. Kritik im Geheimbericht zur BND-Affäre an den Medien. In: Neue Zürcher Zeitung. 24. Mai 2006, S. 3.
  60. Frank Jansen: Die Spitzel vom Dienst. In: Der Tagesspiegel. 13. Mai 2006, S. 2.
  61. Christian Rath: Geheimdienst sucht Leck. In: Badische Zeitung. 19. Mai 2006.
  62. Marie Waldburg: 15 Jahre „Focus“. In: Bunte. 24. Januar 2008, S. 104.
  63. Hans-Peter Siebenhaar: Weimer löst Markwort bei „Focus“ ab. In: Handelsblatt. 30. Oktober 2009, S. 15.
  64. Neues Führungs-Duo für Focus. In: Focus. 2. November 2009, S. 156–156.
  65. Silja Elfers: Konservativ, klug und umsichtig. In: Horizont. 5. November 2009, S. 10.
  66. Joachim Huber: Richtungswechsel: Helmut Markwort gibt „Focus“-Chefredaktion ab, Wolfram Weimer kommt. In: Der Tagesspiegel. 30. Oktober 2009, S. 31.
  67. Andrea Rungg: Burda wechselt Markwort bei „Focus“ aus. In: Financial Times Deutschland. 30. Oktober 2009, S. 2.
  68. Schneller Umbau beim „Focus“. In: Der Spiegel. 2. November 2009, S. 103.
  69. Abgang nach nur einem Jahr. In: Welt kompakt. 27. Juli 2011, S. 31.
  70. Jürgen Scharrer: Rückschlag für Focus. In: Horizont. 28. Juli 2011, S. 2.
  71. Hans-Peter Kastenhuber: Debatten-Focus ist gescheitert. In: Nürnberger Nachrichten. 30. Juli 2011, S. 24.
  72. Wolfram Weimer verlässt Chefredaktion. In: Spiegel Online. 26. Juli 2011; abgerufen am 30. Oktober 2016.
  73. „Focus“: Chefredakteur Weimer gibt auf. In: Süddeutsche Zeitung. 26. Juli 2011; abgerufen am 30. Oktober 2016.
  74. Erfolg des Alten. In: Berliner Zeitung. 27. Juli 2011, S. 30.
  75. Joachim Frank: Baur gegen Weimer. In: Frankfurter Rundschau. 21. Juli 2011, S. 36.
  76. Jörg Quoos: Eine Reform für den „Focus“. In: Hamburger Abendblatt. 7. Juli 2013; abgerufen am 30. Oktober 2016.
  77. Michael Hanfeld: Uli Baur: „Es geht um klaren Journalismus“. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 10. Mai 2012; abgerufen am 30. Oktober 2016.
  78. Birte Bühnen: Focus: Jörg Quoos setzt politische Akzente. In: Kress Report. 25. Januar 2013, S. 11.
  79. Fußball: Steuerermittlungen gegen Hoeneß nach Selbstanzeige. In: Focus Online. 20. April 2013; abgerufen am 30. Oktober 2016.
  80. Britta Schultejans: Wertvoller Kunstschatz mit dunkler Vergangenheit. In: Aachener Nachrichten. 3. November 2014.
  81. Chefredakteurs-Karussell: Jörg Quoos muss beim Focus gehen, Ulrich Reitz kommt. In: Meedia. 26. August 2014; abgerufen am 30. Oktober 2016.
  82. „Focus“ wechselt Chefredakteur aus. In: Zeit Online. 26. August 2014; abgerufen am 30. Oktober 2016.
  83. Michael Hanfeld: Warum der „Focus“ nach Berlin umzieht. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 10. September 2015; abgerufen am 30. Oktober 2016.
  84. Uwe Mantel: Der „Focus“ zieht zu großen Teilen nach Berlin. In: DWDL. 10. September 2015; abgerufen am 30. Oktober 2016.
  85. Wieder ein Wechsel beim „Focus“. In: Welt kompakt. 22. Januar 2016, S. 10.
  86. „Super Illu“-Chefredakteur leitet bald den „Focus“. In: Hamburger Abendblatt. 22. Januar 2016, S. 22.
  87. Imre Grimm: Aus für Reitz: Chefwechsel beim „Focus“. In: Hannoversche Allgemeine Zeitung. 22. Januar 2016, S. 19.
  88. Ulrike Simon: Der Nächste, bitte! In: Horizont. 28. Januar 2016, S. 4.
  89. David Hein: „Focus“ verlässt München und baut Stellen ab. In: Horizont. 30. März 2017; abgerufen am 22. Mai 2017.
  90. Nachrichtenmagazin: „Focus“ schließt Büros in München und Düsseldorf. In: Handelsblatt. 30. März 2017; abgerufen am 22. Mai 2017.
  91. Alexander Krei: „Focus“ schließt Büros in München und Düsseldorf. In: DWDL. 30. März 2017; abgerufen am 22. Mai 2017.
  92. Gregory Lipinski: Leserkampagne „Menschen im Focus“: Wie Burda dem Wochenmagazin ein neues Image verpasst. In: Meedia. 11. Mai 2017; abgerufen am 22. Mai 2017.
  93. a b c Bettina Kaltenhäuser: Abstimmung am Kiosk. Springer, 2005, ISBN 3-8244-4617-0, S. 93–96.
  94. laut IVW, (Details auf ivw.eu)
  95. laut IVW, drittes Quartal 2017 (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  96. „Wir haben die Medienlandschaft in Deutschland verändert“. In: New Business. 14. Januar 2013, S. 32–35 (medialine.de [PDF; abgerufen am 30. Oktober 2016]).
  97. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.eu)
  98. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.eu)
  99. Rudolf Walter Leonhardt: „Focus“ und „Spiegel“ im Vergleich. In: Die Zeit. 9. Mai 1997 (zeit.de [abgerufen am 30. Oktober 2016]).
  100. Die aktuelle Woche im Focus. In: Horizont. 21. Januar 1994, S. 38.
  101. Spiegel. In: turi2. Abgerufen am 3. August 2017.
  102. Jürgen Scharrer: Focus traut sich mehr als gedacht. In: Horizont. 28. Januar 2010, S. 10.
  103. Neues Nachrichtenmagazin heißt „Focus“. In: Handelsblatt. 6. Oktober 1992, S. 26.
  104. Mathias Bröckers: Neues vom Infoismus. In: Die Tageszeitung. 19. Januar 1993, S. 16.
  105. Katja Hertin, Joachim Huber: Was ist ein nichtlinkes Magazin, Herr Markwort? In: Der Tagesspiegel. 14. Januar 1998, S. 26.
  106. Justiz ermittelt gegen den „Focus“. In: Nürnberger Nachrichten. 13. Januar 1994.
  107. Gerd Rosenkranz: Verraten und verkauft. In: Die Tageszeitung. 9. Oktober 1996, S. 16–17.
  108. Patricia Werner: „Da können viele ihr Geld verlieren“. In: Stern. 28. März 1996.
  109. Banken: Groß fahrlässig. In: Der Spiegel. 23. Oktober 1995 (spiegel.de [abgerufen am 30. Oktober 2016]).
  110. „Focus“ soll für Mody-Aktionäre zahlen. In: Der Tagesspiegel. 22. Februar 1996.
  111. Mody Bank: Schwierige Liquidation. In: Börsen-Zeitung. 23. Juli 1997, S. 11.
  112. Kein Schadenersatz für Mody-Bank. In: Die Welt. 31. März 1999, S. 38.
  113. „Focus“ muß nicht für Pleite zahlen. In: Handelsblatt. 31. März 1999, S. 4.
  114. „Focus“ gewinnt Prozess gegen Mody Privatbank. In: New Business. 15. Oktober 2002; abgerufen am 30. Oktober 2016.
  115. Focus gewinnt Prozess gegen Mody Privatbank. In: Horizont. 15. Oktober 2002; abgerufen am 30. Oktober 2016.
  116. Prozess: Sieg für die Pressefreiheit. In: Focus. 21. Oktober 2002 (focus.de [abgerufen am 30. Oktober 2016]).
  117. Lutz M. Hagen, Anne Flämig, Anne-Marie In der Au: Synchronisation von Nachricht und Werbung. Wie das Anzeigenaufkommen von Unternehmen mit ihrer Darstellung in Spiegel und Focus korreliert. In: Publizistik: Vierteljahreshefte für Kommunikationsforschung. Volume 59, Nr. 4. Springer, 2014, ISSN 0033-4006.
  118. Schwarze Hände auf nackter, blonder Frau: Focus wegen Köln-Cover im Sexismus-Shitstorm. In: Meedia. 8. Januar 2016; abgerufen am 30. Oktober 2016.
  119. Sonja Álvarez: Nackte Beleidigung. In: Der Tagesspiegel. 11. Januar 2016, S. 21.
  120. Lalon Sander, Anna Böcker: Titel der Schande. In: Die Tageszeitung. 9. Januar 2016; abgerufen am 30. Oktober 2016.
  121. Rassistische Titelbilder: „Süddeutsche“ entschuldigt sich, „Focus“ nicht. In: Spiegel Online. 10. Januar 2016; abgerufen am 30. Oktober 2016.
  122. Medien-Diskussion geht weiter: „Wir bilden ab, was leider passiert ist“. In: Der Tagesspiegel. 11. Januar 2016; abgerufen am 30. Oktober 2016.
  123. Renate Bölingen: Beschwerden gegen „Focus“-Titelbild beim Deutschen Presserat. In: Deutschlandfunk. 11. Januar 2016; abgerufen am 30. Oktober 2016.
  124. Keine Rüge für den Focus: Presserat weist alle Beschwerden zur Berichterstattung in Köln ab. In: Meedia. 11. März 2016; abgerufen am 30. Oktober 2016.