Fabergé-Ei

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Fabergé-Ei zum 300. Jubiläum der Romanow-Zarendynastie

Als Fabergé-Eier werden Schmuckgegenstände in Form von Ostereiern bezeichnet, die zwischen 1885 und 1917 in der Werkstatt von Peter Carl Fabergé in Sankt Petersburg angefertigt wurden. Dabei wird unterschieden zwischen Prunkeiern, die im Auftrag des Zaren hergestellt wurden (Kaiserliche), und solchen als Auftragsarbeiten von Personen, die es dem Zaren gleichtun wollten – wie dem Goldminenbesitzer Alexander Kelch, Beatrice Ephrussi, geborene Rothschild, der Duke of Marlborough, dem Ölmagnaten Emanuel Nobel oder Prinz Felix Felixowitsch Jussupow[1]. Damals wie heute sind die Fabergé-Eier ein Inbegriff höchster Goldschmiedekunst und ein Symbol für Luxus.

Geschichte der Fabergé-Eier[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Moskau-Kreml-Ei/Ei mit Mariä-Entschlafens-Kathedrale (1906)

In Russland ist es seit dem 17. Jahrhundert Tradition, sich zu Ostern, dem wichtigsten Fest der orthodoxen Kirche, geschmückte Eier und drei Küsse zu schenken. Es entwickelte sich dabei der Brauch, je nach Wohlstand der jeweiligen Familie an Stelle von gewöhnlichen Hühnereiern symbolische Eier zu verschenken, etwa solche aus Holz oder aus kostbareren Materialien wie Porzellan, Glas oder Metall. 1885 gab Zar Alexander III. beim Hofschmied Fabergé (Фаберже) das Hennen-Ei in Auftrag, das er seiner Gattin Maria Fjodorowna schenkte. Die Begeisterung für das Werk war in der Folgezeit so groß, dass Alexander fortan jedes Jahr seiner Gattin ein Ei aus der Manufaktur Fabergés zu Ostern überreichte; insgesamt zehn bis zu seinem Tode (1894). Sein Sohn und Nachfolger Zar Nikolaus II. führte bis zu seinem Sturz (1917) die Tradition seines Vaters fort und ließ weitere 40 Eier herstellen, die er dann jeweils zu Ostern an seine Mutter und an seine Gemahlin überreichte, lediglich unterbrochen durch den Russisch-Japanischen Krieg (1904/05).

Mit der Zeit betrieben Fabergé und seine Werkstattmeister (v. a. Michael Perchin und Henrik Wigström) einen immer größeren Aufwand bei der Herstellung der Eier. Entsprechend dem Produktionsaufwand stiegen auch deren Preise: Kostete das Hennen-Ei noch 4.115 Rubel, waren es für das aus Elfenbein geformte und mit Perlen und Diamanten besetzte Maiglöckchen-Ei (1898) schon beachtliche 6.700 Rubel. Das bei weitem teuerste Ei war das 1913 produzierte Winter-Ei mit 24.600 Rubel. Kreiert wurde es für die Zarenmutter aus Anlass des 300-jährigen Bestehens der Romanow-Dynastie. Äußerlich war es in Erinnerung an einen besonders strengen Winter gestaltet. Im Inneren des Eis befindet sich ein kleiner aus Platin und Diamanten geflochtener Blumenkorb. Die Blumen im Korb sind wiederum aus Quarz geschnitten, wobei die Stängel und Staubbeutel aus Gold und die Blätter aus Nephrit gearbeitet sind. Im Jahr 2002 erzielte es bei einer Auktion bei Christie’s in New York City einen Preis von 9,6 Millionen US-Dollar.[2] Am 28. November 2007 wurde ein weiteres der nicht-kaiserlichen Eier, das sogenannte Rothschild-Ei, im Auktionshaus Christie’s für 12,5 Millionen Euro an einen anonymen Bieter verkauft, der wie sich später zeigte, der russische Milliardär Alexander Nikolajewitsch Iwanow war. Das Ei kann seit 2009 im Fabergé Museum in Baden-Baden besichtigt werden.

Die weitere Geschichte der 50 Eier ist bestimmt durch die politischen Geschehnisse in Russland. So nahm die Zaren-Mutter zu Beginn der Oktoberrevolution das letzte an sie verschenkte Ei, das St.-Georgsorden-Ei (1916), mit auf ihre Flucht nach Dänemark. Die restlichen Eier ließ Lenin beschlagnahmen. Anfang der 1920er Jahre verkaufte er die Eier schließlich an westliche Kunsthändler, wie etwa an den Geschäftsmann Armand Hammer, der nicht weniger als 13 Schmuckeier erstand.

Die größte Sammlung kaiserlicher (9) und nicht-kaiserlicher Eier (6) trug der amerikanische Verleger Malcolm Forbes zusammen. Zur Royal Collection der britischen Königin gehören drei der kaiserlichen Eier. Fünf Eier erwarb der US-amerikanische Unternehmer John Lee Pratt, die er nach seinem Tod dem Virginia Museum of Fine Arts in Richmond überließ. Ein anderes befindet sich in Monaco, zwei weitere gehören der schweizerischen Sandoz-Stiftung; der Rest verteilt sich auf bekannte und unbekannte private Sammlungen. Im Februar 2004 kaufte der russische Oligarch Wiktor Wekselberg über seine The Link of Times Cultural and Historical Foundation [3] für umgerechnet 100 Millionen Dollar zehn Eier aus der Forbes-Sammlung, welche seit dieser Zeit in Ausstellungen innerhalb und außerhalb Russlands betrachtet werden können.

Von 1989 bis 2009 wurde die Tradition Fabergés durch die Pforzheimer Juwelenmanufaktur Victor Mayer mit dem Exklusivrecht, den Stempel Fabergé für ihre Produkte zu verwenden, weitergeführt. Um den Stil des russischen Vorbildes pflegen zu können, unterstützt die Manufaktur Berufe wie Ziseleur, Granuleur, Guillocheur, Emailleur und Pailletteur.

Verbleib der Eier[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kunsthistorikern ist derzeit lediglich der Verbleib von 45 Eiern bekannt, die sich auf folgende Museen und Sammlungen verteilen:

Auswahl an Fabergé-Eiern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hennen-Ei (1885)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das erste kaiserliche Überraschungsei von 1885 ist eine fast exakte Kopie eines königlichen Ostereies aus dem 18. Jahrhundert, welches derzeit auf Schloss Rosenborg in Kopenhagen verwahrt wird. Es sieht mit seiner weiß emaillierten Eierschale einem echten Ei sehr ähnlich. Die erste Überraschung ist der im Inneren befindliche Dotter aus Gold, der sich wiederum öffnen lässt und eine Henne offenbart, hergestellt aus Vierfarbgold, verziert mit Rubin-Augen. Ursprünglich lag darin eine kleine Zarenkrone, an der zwei Rubin-Eier hingen, als Schluss-Überraschung. Sowohl die Krone als auch die Eier sind im Laufe der Zeit verloren gegangen.

  • Werkmeister: vermutlich Erik Kollin
  • Materialien: Mehrfarbgold, Emaille, Rubine
  • Maße: Ei: 6,4 cm; Eidotter: 4 cm; Henne: 3,5 cm
  • Provenienz: Geschenk Zar Alexander III. an seine Gemahlin, Zarin Maria Fjodorowna; The Forbes Magazine Collection, New York
  • Verbleib: Sammlung Wiktor Wekselberg

Ei mit Henne im Korb (1886)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das zweite imperiale Osterei ist verschwunden. In den kaiserlichen Archiven wird es beschrieben als goldene Henne mit rosa Diamanten, das ein Saphir-Ei mit dem Schnabel aus dem Nest nimmt. Es liegen darüber keine weiteren Informationen vor, abgesehen vom Umstand, dass es ein Geschenk von Zar Alexander III. an seine Gattin Maria Fjodorowna war.

  • Provenienz: Geschenk Zar Alexander III. an seine Fau Maria Fjodorowna
  • Verbleib: verschollen

Uhr (1887)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Inneren des 8,2 cm hohen und mit einem Cabochonsaphiren und einem Rosendiamanten verzierten Eis befindet sich eine Uhr der Uhrenmanufaktur Vacheron Constantin. Das Ei galt seit 1922 als verschollen, bis es 2014 von einem Schrotthändler auf einem Antiquitätenmarkt in den USA wiederentdeckt wurde. Nachforschungen haben ergeben, dass das Ei bereits 1964 bei Parke-Bernet versteigert, aber nicht als Fabergé-Ei erkannt worden war. Es wurde über den Antiquitätenhändler Wartski an einen privaten Sammler verkauft.[4]

Lila-Ei (1897)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beschrieben auf der Rechnung von Fabergé als lilafarbenes Emaille-Ei über 3.250 Rubel. Es gilt als verloren.

Die Überraschung befand sich in einem roten Herz mit einem Monogramm, das auf einem diamantenbesetzten säulenartigen Sockel aus emaillierten Gold stand. Das Herz öffnete sich nach einem Druck auf den Stiel und zeigte danach in grünem Emaille gebettete und mit Diamanten und Guillochen verzierte Porträtbilder von Nikolaus II., seiner Frau Alexandra Fjodorowna und ihrem Kind, der Großherzoging Olga Nikolaievna Romanowa. Die Porträtbilder waren in Form eines dreiblättrigen Kleeblattes geschnitten. Nach einem Druck auf eine Perle im Standfuß schloss sich das Herz wieder.[5]

Ein ähnliches Ei mit analoger Überraschung wurde 1902 von Fabergé als Kelch Rocaille Ei hergestellt.

  • Provenienz: Geschenk Nikolaus II. an seine Mutter Zarin Maria Fjodorowna
  • Material: Gold, Diamanten, Perlen
  • Technik: Transparenter Emailleüberzug auf guillochiertem Grund
  • Verbleib: verschollen

Engel mit Wagen-Ei (1888)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch über den Verbleib dieses Eis ist nichts Näheres bekannt, ebenso fehlen gesicherte Hintergrundinformationen über Herkunft und Äußeres des Eis. Nach letzten Erkenntnissen soll dieses Ei auf einem zweirädrigen Kutschwagen stehend von einem Engel gezogen worden sein. Im Inneren des Eis soll sich als Überraschung ein weiterer Engel mit einer Uhr verborgen haben. Diese Informationen sind auf die starke Vergrößerung eines in 1902 entstandenen Fotos sowie der dazu passenden Beschreibung auf der Rechnung Fabergé’s zurückzuführen.[6] Wahrscheinlich wurde das Ei in den 1930er Jahren an Armand Hammer verkauft, der es wiederum an eine unbekannte Privatperson (wahrscheinlich in den USA) veräußerte.

  • Provenienz: Geschenk Zar Alexander III. an seine Frau Maria Fjodorowna
  • Verbleib: verschollen

Nécessaire-Ei (1889)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das mit den Edelsteinen verzierte Ei wurde als eine kostbare Hülle für ein dreizehnteiliges mit Diamanten besetzten Miniatur-Toilettenartikelset von Damen angefertigt. Das Ei gelangte auf verschlungenen Wegen über die Rüstkammer des Kremls in Moskau in 1949 zu einer Ausstellung des auf russische Exponate spezialisierten königlich britischen Hofjuweliers Wartski, wurde von ihm gekauft und in 1952 an einen „Fremden“ verkauft. Seit dem ist der Aufenthaltsort unbekannt.

  • Material: Gold, Saphire, Rubine, Smaragde, Diamanten, Perlenring
  • Provenienz: Geschenk Zar Alexander III. an seine Fau Maria Fjodorowna
  • Verbleib: verschollen

Dänisches Palast-Ei (1890)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieses im Stil Louis-seize gehaltene Osterei wird durch sechs vertikale und drei horizontale Diamantrosen- und Lorbeerbänder in zwölf Sektionen unterteilt, wobei jeder Schnittpunkt mit einem Smaragdcabochon mit rosagoldenem Blumenornament verziert ist. Gekrönt wird dieses Ei durch ein Medaillon aus strahlenförmigen, ziselierten Akanthusblättern, in deren Mitte sich ein graublauer Sternsaphircabochon mit Diamantenrosenumrandung befindet. Das Akanthusblattmedaillon wird auch am unteren Teil des Eis verwendet.

  • Werkmeister: Michael Perchin
  • Zeichen: Fabergé, Michael Perchin, Ziffer 56 mit gekreuzten Ankern und Zepter
  • Material: Schale: Grün- und Rosagold, opalisierende rosa Guilloché-Emaille, Sternsaphir, Smaragd, Diamantrosen, rosa Samtfutter Miniaturrahmen: Vierfarbgold Miniatur: Aquarell auf Perlmutt
  • Technik: Transparenter Emailleüberzug auf guillochiertem Grund mit Kreuzmustern, Guss, Ziselierung
  • Höhe: 10,1 cm
  • Provenienz: Geschenk Zar Nikolaus II. an seine Mutter Maria Fjodorowna
  • Verbleib: The Matilda Gray Foundation Collection, New Orleans Museum of Art, New Orleans

Im Ei befindet sich ein faltbarer, zehnteiliger Goldrahmen; jede Tafel wird von einem Flechtbandfries umrandet, von einem ziselierten, vierfarbgoldenen Blumenkranz mit seitlichen Lorbeerzweigen gekrönt und steht auf griechischen Mäanderfüßen. Die Miniaturen auf den Tafeln wurden signiert von Konstantin Krijitsky 1891 und zeigen von rechts nach links:

Azova-Ei (1891)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Azova-Ei

Die äußere Eierschale besteht aus Heliotrop (oder Blutjaspis) und ist mit diamantenbesetzten Goldrocaillen ornamentiert. Der Verschlussmechanismus setzt sich aus einem Rubin und zwei Diamanten zusammen. Das mit grünem Samt ausgeschlagene innere Ei enthält eine aus Gold und Platin gearbeitete Miniaturnachbildung des Kreuzers Pamjat Asowa. Mit diesem Kreuzer hatte der damalige Zarewitsch Nikolaus 1890/91 die Welt umrundet. Die Bullaugen sind mit Diamanten besetzt, und der Name des Schiffes ist ins Heck geprägt. Das Schiff schwimmt auf einem goldfarbenen Aquamarin-Meer und lässt sich mittels einer Öse aus seinem Untersatz lösen.

  • Werkmeister: Michael Perchin und Yuri Nicolai
  • Zeichen: Fabergé, Michael Perchin, Beschauzeichen St. Petersburg, Standard 72
  • Material: Gold, Platin, Diamanten, Rubine, Heliotrop, Aquamarin, Samt
  • Länge: 9,3 cm
  • Provenienz: Geschenk Zar Alexander III. an seine Gemahlin, Zarin Maria Fjodorowna
  • Verbleib: Kunsthistorisches Museum, Wien

Kaukasus-Ei (1893)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Schmuckei im (späten) Louis-XV-Stil hat jeweils in der Mitte vier ovale Medaillons mit Klappdeckeln. Diese sind an den Rändern mit Perlen verziert und haben in der Mitte einen ovalen, mit Bändern durchflochtenen Lorbeerkranz aus Diamanten, der sich wiederum um eine abermals aus Diamanten gefertigte Ziffer windet, wobei die vier Ziffern zusammen die Jahreszahl 1893 ergeben. Jedes Medaillon wird durch eine diamantenbesetzte Säule flankiert, an deren Enden jeweils eine goldene Perle sitzt. Auf der Spitze des Werkes befindet sich ein großer, von Diamantrosen und einem Lorbeerkranz eingeschlossener Porträtdiamant, darunter das Bildnis des Großfürsten Georg Alexandrowitsch (1871–1899), dem dritten Sohn des Zarenpaares, in seiner Marineuniform. Von der Eischulter hängen Rosengirlanden aus Vierfarbgold mit diamantenbesetzten Platinschleifen und Rosenzweiganhängern herab. Der untere Teil des Eis ist ähnlich verziert, mit kleineren Porträtdiamanten am Fuße. Auf jedem Medaillon befindet sich eine auf Elfenbeingrund gemalte Miniatur mit verschiedenen Ansichten der kaiserlichen Jagdhütte Abastuman im Kaukasus, in welcher der an Tuberkulose erkrankte Großfürst Georg Alexandrowitsch den größten Teil seines Lebens verbrachte und 1899 starb. Die Ansichten stammen vom Hofminiaturisten Konstantin Krijitsky und sind signiert und datiert auf das Jahr 1891. Neben diesen Malereien stammen von ihm nur noch die Miniaturen zum Ei mit dänischen Palästen (1895). Der Eiständer aus Gold hat die Form von falschem Flechtwerk. Er ist nicht mehr das Original, auch wenn er stilistisch ohne Zweifel den Korb-, Weiden- und Rattanmöbeln der neunziger Jahre entspricht. Der Ständer wurde von den Hammer Galleries in Auftrag gegeben, während sie im Besitz des Eis waren. Sein Äußeres orientierte sich an den Gestaltungen der Goldständer aus dem Hause Fabergé aus dieser Epoche, wie der Ständer beim Peter-„der-Große“-Ei von 1903. Beim Kaukasus-Ei handelt es sich um das erste Schmuckei, das vom Goldschmied datiert wurde. Es war von allen kaiserlichen Schmuckeiern, neben dem Rosenknospen-Ei (1895), das einzige, das in roter Emaille gehalten wurde. Nach der Geburt des an Hämophilie erkrankten Zarewitsch Alexej verband man diese Farbe mit der unheilbaren königlichen Krankheit und verzichtete danach auf ihre Verwendung; lediglich einmal durchbrochen bei der Herstellung der beiden Rotkreuz-Eier im Jahr 1915.

  • Werkmeister: Michael Perchin
  • Zeichen: Fabergé, Michael Perchin, Ziffer 72 mit gekreuzten Ankern und Zepter
  • Material: Vierfarbgold, Silber, Platin, transparent rubinfarbende Emaille auf guillochiertem Emaillegrund mit Korbwebmuster, Diamantrosen, Porträt- bzw. Tafeldiamanten, orientalische Naturperlen, Elfenbein
  • Technik: Transparent rubinfarbende Guilloché-Emaille, Aquarell auf Elfenbein, Guss, Ziselierung
  • Höhe: 9,2 cm
  • Provenienz: Geschenk von Zar Alexander III. an seine Gattin, Zarin Maria Fjodorowna; Hammer Galleries, New York; Matilda Geddings Grey
  • Verbleib: The Matilda Geddings Gray Foundation Collection, New Orleans Museum of Art, New Orleans

Renaissance-Ei (1894)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieses Ei ist das letzte, das durch Zar Alexander III. für seine Frau in Auftrag gegeben wurde; der Zar starb acht Monate nach seiner Fertigstellung. Es handelt sich um die Nachbildung eines eiförmigen Schmuckkästchens, welches von Le Roy 1700 in Amsterdam geschaffen wurde und sich heute im Grünen Gewölbe in Dresden befindet. Im Inneren des Eis war als Überraschung eine in einem durchsichtigen Ei präsentierte Auferstehungsstatue Christi enthaltenden, die auf einem von Engel beigewohnten mit grünem Tuch geschmückten Altar stand. Das Postament in Form eines Eierbechers war aus Gold geformt und mit Diamanten, verschiedenfarbigen Edelsteinen und Perlen besetzt.[7] Über den Verbleib der Auferstehungsstatue ist jedoch nichts bekannt.

  • Werkmeister: Michael Perchin
  • Zeichen: Fabergé, Michael Perchin, Ziffer 56 mit Ankern
  • Materialien: Weißer Achat, Gold, transluzides grünes, rotes und blaues Email, opakes schwarzes und weißes Email, Diamanten, Rubine
  • Länge: 14 cm
  • Provenienz: Geschenk von Zar Alexander III. an seine Gemahlin, Zarin Maria Fjodorowna; The Forbes Magazine Collection, New York
  • Verbleib: Sammlung Wiktor Wekselberg

Rosenknospen-Ei (1895)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das jahrzehntelang verschollene Rosenknospen-Ei war das erste Geschenk von Zar Nikolaus II. an seine Gemahlin Alexandra Fjodorowna. Die Spitze des Eis wird von einem Porträt Nikolaus’ II. gekrönt, während am Fuß die Jahreszahl mit Diamanten eingelassen ist. Im Ei befindet sich eine aufklappbare gelbe Rosenknospe, in der sich ursprünglich zwei weitere Überraschungen verbargen: eine Miniaturkopie der kaiserlichen Krone und ein eiförmiger Rubinanhänger. Beides war nahezu identisch mit der Krone und dem Anhänger des allerersten kaiserlichen Ostereies und wurde ebenfalls vom Ei getrennt, bevor die Sowjets dieses in den zwanziger Jahren verkauften. Der Verbleib der beiden kleineren Überraschungen ist heute unbekannt.

  • Werkmeister: Michael Perchin
  • Zeichen: Fabergé, Michael Perchin, Ziffer 56 mit Ankern
  • Material: Schale: Mehrfarbiges Gold, transluzide rote und opake weiße Emaille, Diamanten, Samtfutter Rosenknospe: Gold, opake grüne und gelbe Emaille
  • Technik: Transluzide Emaille auf guillochiertem Grund, Ziselierung
  • Höhe: 6,8 cm
  • Provenienz: Geschenk von Zar Nikolaus II. an seine Gattin, Zarin Alexandra Fjodorowna; Wartski, London; Charles Parsons, England; Mr. Und Mrs. Henry Talbot de Vere Clifton, England; The Fine Art Society, London; The Forbes Magazine Collection; New York
  • Verbleib: Sammlung Wiktor Wekselberg

Krönungs-Ei (1897)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das teuerste unter allen royalen Schmuckeiern wurde von Sotheby’s auf 24 Mio. Dollar taxiert. Das Ei, das Zar Nikolaus II. seiner deutschen Gemahlin Alexandra überreichte, ist äußerlich dem Krönungsmantel der Zarin nachempfunden. Ein Tafeldiamant, unter dem die in Diamantrosen und Rubinen ausgelegten Initialen der Zarin zu sehen sind, ziert die Spitze des Eis. Am Fuß des Eis ist unter einem Tafeldiamanten die Jahreszahl 1897 eingelassen. Als Überraschung enthält das Krönungs-Ei ein von Georg Stein geschaffenes Modell der Kutsche, in der Zar Nikolaus II. und Zarin Alexandra Fjodorowna nach der Krönung gefahren wurden. Sie ist aus Gold, Platin sowie Emaille und mit diversen Juwelen besetzt. An der Decke der Kutsche hing ursprünglich ein winziges, dicht mit Diamanten besetztes Ei. Die Detailtreue der Kutsche geht so weit, dass sich beim Öffnen der Tür sogar ein kleiner Steg entfaltet.

  • Werkmeister: Michael Perchin und Henrik Wigström
  • Zeichen: Michael Perchin, Ziffer 56 mit Ankern, der Name Wigström ist auf der Innenseite der Schale leicht eingeritzt.
  • Materialien: Schale: mehrfarbiges Gold, transluzide gelbe und opake schwarze Emaille, Diamanten, Samtfutter; Kutsche: Gold, Platin, erdbeerfarbene Emaille, Diamanten, Rubine, Bergkristall
  • Maße: Länge: 12,6 cm (Ei) beziehungsweise 9,3 cm (Kutsche)
  • Provenienz: Geschenk des Zaren Nikolaus II. an seine Gattin; um 1927 von Emanuel Snowman für Wartski, London, erworben; The Forbes Magazine Collection, New York.
  • Verbleib: Sammlung Wiktor Wekselberg

Maiglöckchen-Ei (1898)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Maiglöckchen-Ei ist vom Art-Nouveau-Stil charakterisiert. Diesen Stil setzte Fabergé auch bei seinen Objets d'art an. Das Maiglöckchen-Ei wurde auf der Weltausstellung 1900 in Paris ausgestellt, während sich die Art-Nouveau-Euphorie in Paris auf dem Höhepunkt befand. Die äußere Schale ist mit den Lieblingsblumen und Lieblingsjuwelen (Perlen und Diamanten) der jungen Zarin verziert. Die Überraschung im Inneren besteht aus drei von Johannes Zehngraf geschaffenen Miniaturporträts von Zar Nikolaus II. und seinen beiden ältesten Töchtern, Großfürstin Olga und Tatjana, die durch eine Drehung des Perlknopfes aus dem inneren an der Spitze des Eis hervorkommen und sich entfalten. Das Datum ist auf der Rückseite der Miniaturen eingraviert.

  • Werkmeister: Michael Perchin
  • Zeichen: Michael Perchin, Ziffer 56 mit Ankern
  • Material: Gold, transluzide rosa und grüne Emaille, Diamanten, Rubine, Perlen, Bergkristall, Elfenbein
  • Technik: Transparenter Emailleüberzug auf guillochiertem Grund, Ziselierung, Malerei auf Elfenbein
  • Höhe: 20 cm
  • Provenienz: Geschenk Zar Nikolaus’ II. an seine Mutter, The Forbes Magazine Collection, New York.
  • Verbleib: Sammlung Wiktor Wekselberg

Madonnenlilien-Ei (1899)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Madonnenlilien-Ei

Die auf einem rechteckigen Sockel stehende Uhr ist mit einem gelbgoldenen, transluziden Email auf guillochiertem Grund verziert. Die Uhr ihrerseits wird von einem zarten, aus Onyx gearbeiteten Lilienstrauß gekrönt. Die Blütenstempel sind dabei mit kleinen Diamanten besetzt, Blätter und Stängel sind aus gefärbtem Gold. Der Körper der Uhr wird durch diamantenverzierte Bänder in zwölf Sektionen untergliedert. Der ebenso mit Diamanten besetzte pfeilförmige Zeiger ist fest im Sockel verankert. Ein Emailleband mit zwölf diamantenverzierten römischen Ziffern dreht sich um den Perimeter des Eis und gibt dadurch die genaue Zeit an. Der mit Rosetten geschmückte Sockel trägt das in Diamanten gesetzte Produktionsjahr 1899. Das Uhrwerk wird mit einem goldenen Schlüssel aufgezogen.

  • Werkmeister: Michael Perchin
  • Zeichen: Fabergé, Michael Perchin, Beschauzeichen St. Petersburg mit den Initialen der Beschaumeisterin Yakowa Lyapunowa = Y.L., Standard 56
  • Material: Gold, Platin, Silber, Rosetten, Onyx
  • Technik: Guss, Prägung, Emaille, Guilloché
  • Höhe: 27 cm
  • Provenienz: Geschenk von Zar Nikolaus II. an seine Gattin, Zarin Alexandra Fjodorowna
  • Verbleib: Kreml-Rüstkammer, Moskau (Inventar-Nr. MP-653/I-2)

Stiefmütterchen-Ei (1899)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die zum Ei gehörende Überraschung besteht aus einer goldenen Miniaturstaffelei mit einem diamantengeschmückten, weißen Emailleherz, auf dem elf ovale Medaillons aus roter Emaille sichtbar sind. Jedes Medaillon ist aufklappbar und trägt in sich ein Porträt eines Mitgliedes der kaiserlichen Familie. Die Dargestellten sind von links nach rechts und von oben nach unten: Großfürst Georg (jüngerer Bruder des Zaren), Großfürst Alexander (Gemahl der Zarenschwester), Großfürstin Xenia; Zar Nikolaus II.; Großfürstin Irina, später Prinzessin Jussupov (Tochter von Großfürst Alexander und Großfürstin Xenia); Großfürstin Olga (älteste Zarentochter); Großfürstin Tatjana (zweite Zarentochter); Großfürst Michael (jüngster Zarenbruder); die Zarin Alexandra, Großfürst Andreas (Bruder von Großfürstin Irina); die Großfürstinnen Olga und Xenia (Zarenschwestern).

  • Werkmeister: Michael Perchin
  • Zeichen: Ziffer 88, Kokoschnik
  • Material: Nephrit, vergoldetes Silber, Diamanten
  • Technik: Guilloché
  • Höhe: 14,6 cm
  • Provenienz: Geschenk des Zaren Nikolaus II. an seine Mutter Maria Fjodorowna; Hammer-Galleries, 1930er Jahre
  • Verbleib: Privatsammlung, USA

Ei mit der Transsibirischen Eisenbahn (1900)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ei mit der Transsib

Ein Ei aus Silber mit aufklappbarem Deckel, geschmückt mit farbigem Email, auf weißem Onyx-Sockel stehend. Das zentrale Silberband ist graviert mit dem Streckenverlauf der Transsibirischen Eisenbahn und der Schrifttafel: Große Sibirische Eisenbahnstrecke im Jahr 1900. Der Deckel des Eis ist mit grüner Emaille überzogen sowie mit eingelegten Akanthusblättern verziert. Gekrönt wird das Ei von einem dreiköpfigen Kaiseradler aus Silber und Gold, der eine Krone emporhält. Das Ganze wird von drei aus vergoldetem Silber gegossenen Greifen mit Schwert und Schild getragen. Der dreiseitige Sockel wurde aus weißem Onyx gefertigt, mit konkaven Seiten und abgerundeten Ecken. In den Sockel wurde ein vergoldetes Silberband eingearbeitet. Der dreiteilige Miniaturzug besteht aus einer Platin-Lokomotive mit Rubinscheinwerfern und Rücklichtern aus Diamanten und fünf goldenen Waggons mit Bergkristall-Fenstern. Die ersten vier Waggons tragen die Aufschriften Post, Nur für Damen, Raucher und Nichtraucher. Der letzte Wagen ist als orthodoxe Kapelle gestaltet. Der Mechanismus des Zuges wurde wiederum durch einen goldenen Schlüssel aufgezogen und ließ den aufgeklappten Zug rollen.

  • Werkmeister: Michael Perchin
  • Zeichen: Fabergé, Michael Perchin, Beschauzeichen St. Petersburg mit Initialen der Beschaumeisterin Yakowa Lyapunowa = Y.L., Standard 56
  • Material: Gold, Platin, gefärbtes Gold, Silber, Rosetten, Rubine, Onyx, Kristall
  • Technik: Guss, Emaille, Gravur, Filigran, Guilloché
  • Höhe: 26 cm, Länge des Zuges: 39,8 cm
  • Provenienz: Geschenk von Zar Nikolaus II. an seine Gattin, Zarin Alexandra Fjodorowna
  • Verbleib: Kunsthistorisches Museum, Wien

Kuckucks-Ei (1900)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das barock gestaltete Kuckucks-Ei in Form einer Tischuhr ist eines von sechs Eiern mit eingebauter Spieluhr-Technik. Durch Knopfdruck öffnet sich der Deckel auf der Eispitze und ein kleiner krähender und flügelschlagender Vogel kommt zum Vorschein. Der Singvogel-Mechanismus im Kuckucks-Ei ist simpel und wird unabhängig vom Uhrwerk durch Knopfdruck aktiviert. Daraufhin erscheint der Vogel, bewegt Schnabel und Flügel und gibt durch einen Blasebalgmechanismus Töne von sich.

  • Werkmeister: Michael Perchin
  • Zeichen: Fabergé, Michael Perchin, Ziffer 56, Kokoschnik
  • Material: Mehrfarbiges Gold, transluzides violettes und grünes Email, opalisierendes weißes Auster-Email, opakes violettes Email, Diamanten, Rubine, Perlen, Federn
  • Technik: Transparenter und opalisierender Emailleüberzug auf guillochiertem Grund, Ziselierung, Filigran
  • Höhe: 20,3 cm (in geöffnetem Zustand)
  • Provenienz: Geschenk von Zar Nikolaus II. an seine Mutter Maria Fjodorowna; The Forbes Magazine Collection, New York
  • Verbleib: Sammlung Wiktor Wekselberg

Nephrit-Ei / Alexander-III.-Medaillon-Ei (1902)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch das Nephrit-Ei ist eines von jenen kaiserlichen Eiern, über deren Verbleib nichts Näheres bekannt ist. Bekannt hingegen ist, dass das Ei aus Nephrit gearbeitet wurde, mit einem goldenen Sockel und Diamantenverzierungen.

Als Überraschung im Inneren wartete wahrscheinlich ein Medaillon mit dem Porträt des Zaren Alexander III.

Es ist gut möglich, dass dieses Medaillon 1935 in London ausgestellt wurde. Dort heißt es in einem entsprechenden Ausstellungskatalog: „Miniatur von Alexander III. von Zehngraf in einem Nephrit-Ei, entliehen von ihrer kaiserlichen Hoheit Großfürstin Xenia von Russland“. Es wurden keine Fotos im Katalog abgebildet.

  • Technik: Aquarell auf Elfenbein
  • Provenienz: Geschenk von Zar Nikolaus II. an seine Mutter Maria Fjodorowna
  • Verbleib: verschollen

Rothschild-Ei (1902)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Rothschild-Ei gehört zu den 12 bekannten Fabergé-Eiern, die zwar nach höfischem Standard, aber explizit für Privatpersonen ausserhalb der Zarenfamilie hergestellt wurden. Das Ei ging in den Familienbesitz der Familie Rothschild über, wo es bis 2007 verblieb, ohne öffentlich ausgestellt oder fotografisch dokumentiert worden zu sein. Im Rahmen einer Auktion des Auktionshauses Christie's wechselte es in 2007 für 12,5 Millionen Euro den Besitzer. Das war der bis dahin höchste Preis, der für ein Stück russischen Kunsthandwerks bezahlt wurde. Es verblieb zunächst im Privatbesitz des Käufers, des russischen Sammlers Alexander Nikolajewitsch Iwanow, und wurde zeitweise im Fabergé Museum Baden-Baden ausgestellt. Im Jahr 2014 schenkte es Iwanow der russischen Regierung. Russlands Präsident Putin wiederum hat das Ei im Rahmen des Jubiläumsempfangs zur 250-Jahres-Feier der Eremitage in Sankt Petersburg als Geschenk übergeben.[8] Im Vorfeld dazu gab es eine pressewirksame Aktion der britischen und deutschen Steuerfahndung mit Bezug auf möglicherweise anfallende Mehrwertsteuer.[9]

Das rosafarbene Ei aus Emaille mit Goldverzierungen ruht auf einem „Eicherbecher“, der wiederum auf einem Postament  aufgebracht wurde. An der Vorderseite befindet sich eine Uhr und das Ei wird gekrönt von seiner Überraschung, einem automatischen Hahn aus Edelsteinen im Ei, der mit einem Deckel unter der Spitze verborgen ist. Der Deckel öffnet sich, der Hahn kommt hervor, breitet seine Flügel und flattert vier Mal, dann dreimal mit gesenktem Kopf, öffnet den sein Schnabelchen und singt (Singvogel-Mechanismus). Dies wiederholt sich jede Stunde; Dauer der „Performance“ – 15 Sekunden. Nach diesem Konzert schlägt eine Glocke den Anfang der Stunde.

Das Rothschild-Ei hat bis auf seine rosa Farbe eine große Ähnlichkeit mit dem späteren „Kelch-Hahnen-Ei“ (1904), das größte der Fabergé- Ostereier, das dem Kreml-Museum gehört. Im Inneren dieses Eis befindet sich ein kleiner goldener Hahn, der mit gelber, blauer und grüner Emaille verziert ist. Seine Federn sind mit Diamanten besetzt. Er verkündet flügelschlagend und den Schnabel öffnend die volle Stunde.

  • Werkmeister: Michael Perchin
  • Zeichen: Fabergé
  • Material: mehrfarbiges Gold, Emaille, Diamanten, Perlen, div. Edelsteine
  • Provenienz: Geschenk von Beatrice Ephrussi (1864–1934), geborene Rothschild, an Germaine Halphen (1884–1975) zu deren Verlobung in 1902 mit Beatrices Bruder Baron Edouard de Rothschild. Im Familienbesitz bis 2007. Ersteigert bei Christie's vom russischen Sammler Alexander Nikolajewitsch Iwanow und verschenkt an die russische Regierung.
  • Verbleib: Eremitage in Sankt Petersburg

Königlich Dänisches Ei (1903)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Ei wurde von Zar Nikolaus II. in Erinnerung an das 40-jährige Thronjubiläum des Vaters der Zarenmutter in Auftrag gegeben, wurde jedoch auch ein Erinnerungsstück an die bereits 1898 verstorbene Mutter der Zarenmutter, Louise von Hessen-Kassel, Königin von Dänemark. Das Ei ist in hellblauer und weißer Emaille mit Ornamenten in Gold und Edelsteinen angefertigt. Es steht auf einem vergoldeten Fuß, der auf einem Postament aufgesetzt ist und zählt damit zu den größeren Eiern Fabergés. Auf der Oberseite sind die bedeutenden Familienwappen der Dänischen Königsfamilie aufgesetzt, die von Dänischen heraldischen Löwen unterstützt werden. Die Spitze ist gekrönt vom traditionellen und ältesten dänischen Elefanten-Orden.

Das Ei enthält als Überraschung, die nach Öffnen der oberen Eihälfte entnommen werden kann, auf einem eigenen Sockel befestigte Miniaturporträts von Christian IX von Dänemark und seiner Frau, Louise von Hessen-Kassel, den Eltern der Mutter des Zaren, Maria Fjodorowna.

Das Ei ist letztlich verschollen. Es existiert jedoch ein Foto des Eis.

  • Provenienz: Geschenk von Zar Nikolaus II. an seine Mutter Maria Fjodorowna
  • Verbleib: verschollen

Ei mit Liebestrophäen (1907)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Ei mit Liebestrophäen ist eine Kreation im Louis-XVI-Stil. Es wird von einem goldenen Korb mit emaillierten Rosen gekrönt und von mit vier Laub- und Rosengirlanden verbundenen Pfeilköchern gerahmt. Die ursprüngliche Überraschung, ein emaillierter Miniaturgoldrahmen in Herzform mit einem den Namen Niki bildenden Querbalken, ist verlorengegangen.

  • Werkmeister: Henrik Wigström
  • Zeichen: Henrik Wigström, Kokoschnik
  • Material: Mehrfarbgold, transluzides blassblaues und grünes Email, opalisierendes Auster-Email, Diamanten, Rubine, Perlen, weißer Onyx
  • Technik: Transparenter und opalisierender Emailleüberzug auf guillochiertem Grund, Ziselierung
  • Höhe: 14,7 cm
  • Provenienz: Geschenk des Zaren Nikolaus II. an seine Gemahlin
  • Verbleib: Privatsammlung

Pfauen-Ei (1908)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das im Rokoko-Stil gestaltete Pfauen-Ei besteht aus zwei Hälften aus geschliffenem Bergkristall. Auf einer Hälfte ist mittig das Monogramm Maria Fjodorownas, auf der anderen das Datum graviert. Entlang der goldenen Fassung verlaufen gravierte Rocaillen. Das Ei liegt auf einer ebenfalls in Rocaillen ausgeführten Ständer. Die Überraschung stellt einen mechanischen Pfauen dar, der auf einem Baum sitzt. Der Pfau besteht aus Gold mit Email. Der Mechanismus wurde 2008 überholt. Wird der Pfau aufgezogen beginnt er zu laufen, den Kopf zu bewegen sowie die Schwanzfeder zu öffnen und zu schließen. Die Entwicklung des Pfaues hat drei Jahre gedauert. Als Inspiration gilt eine Uhr aus dem 18. Jahrhundert, die Kathrina der Großen als Geschenk erhalten hat und ebenfalls einen auf einem Baum sitzenden Pfauen darstellt. Sie ist heute in der Eremitage zu ausgestellt.

  • Werkmeister: Henrik Wigström, Dorofeiev
  • Material: Gold, Silber, Diamanten, Rubine, Bergkristall, Email
  • Höhe: 19 cm
  • Provenienz: Geschenk des Zaren Nikolaus II. an seine Mutter
  • Verbleib: Foundation Edouard et Maurice Sandoz, Lausanne

Alexanderpalast-Ei (1908)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieses kaiserliche Osterei ist ein Nephrit-Ei mit fünf Miniaturporträts der Kinder Nikolaus' II.; als Überraschung im Inneren befindet sich eine dreidimensionale Replik des Alexanderpalastes in Zarskoje Selo. Der obere und untere Teil des Eis ist jeweils mit einem rechteckigen Diamanten besetzt und trägt das Monogramm A.F. (Alexandra Fjodorowna), beziehungsweise die Jahreszahl 1908. Die Diamanten werden umkränzt von Einlegearbeiten in Form goldener Kränze aus diamanten- und rubinbesetzten Blättern und Blumen. Über die äußere Schale ziehen sich fünf diamantenbesetzte Bänder, die durch goldene Girlanden mit Einlegearbeiten aus Rubinrosen miteinander verbunden werden. In den dadurch entstandenen Sektionen befinden sich fünf Medaillons mit den Porträts der Kinder des Zarenpaares, ausgeführt in Aquarell auf Elfenbein und von Diamanten gerahmt. Jedes der Porträts wird von einem Diamantenmonogramm des abgebildeten Kindes gekrönt. Unter den Medaillons hängen zwei zu einer Schlaufe geflochtene Goldzweige. Auf der Rückseite der Porträts befindet sich im Inneren des Eis das eingravierte Geburtsdatum eines jeden Kindes, jeweils mit zwei ornamentalen Zweigen verziert: Olga – 03. November 1895; Tatjana – 29. Mai 1897; Maria – 14. Juni 1899; Anastasia – 05. Juni 1901; Alexej – 30. Juli 1904. Als Überraschung befindet sich im Ei-Inneren eine Miniaturreplik des Alexanderpalastes mit seinen Gartenanlagen. Sie ist aus gefärbtem Gold und Emaille hergestellt und liegt auf einem runden Piedestal mit fünf hohen Beinen auf, welche am unteren Ende miteinander verbunden sind. Der Sockel trägt die mit einem Lorbeerkranz geschmückte Inschrift: Der Alexanderpalast in Tsarkoe Selo.

  • Werkmeister: Henrik Wigström
  • Zeichen: Fabergé, Henrik Wigström, Beschauzeichen St. Petersburg mit den Initialen der Beschaumeisterin Yakowa Lyapunowa = Y.L., Standard 72
  • Material: Gold, Silber, Diamanten, Rosetten, Rubine, Nephrit, Bergkristall, Elfenbein
  • Höhe: 11 cm
  • Provenienz: Geschenk von Zar Nikolaus II. an seine Gattin Zarin Alexandra Fjodorowna
  • Verbleib: Kreml-Rüstkammer, Moskau (Inventarnummer: MR 648)

Standart-Ei (1909)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hierbei handelt es sich um ein Kristall-Ei mit horizontaler Goldumrandung und der russischen Inschrift Standart 1909 auf der Schale. Um das Ei zieht sich ein Goldband mit eingelegten Blättern aus grüner Emaille und kleinen Diamanten. Die untere Hälfte des waagerecht liegenden Eis wurde mit einem vertikalen Goldband mit eingelegten Mustern ausgeschmückt. Auf beiden Seiten des Eis befindet sich ein gekrönter Adler aus Lapislazuli, jeder von beiden trägt in seinen Klauen eine frei schwingende birnenförmige Perle. Den Sockelschaft bilden zwei in sich verschlungene Delfine (?) aus Lapislazuli. Der ovale Bergkristall-Fuß hat ein breites weißes Emailleband mit eingelegten Lorbeerblättern sowie mehrere Bänder aus kleinen Diamanten mit Lorbeerzweigen aus grünem Email. Im Inneren des Eis ruht eine goldene, originalgetreue Nachbildung der kaiserlichen Yacht Standart auf einer ovalen Basis aus Bergkristall, durch die das Meer angedeutet wird.

  • Werkmeister: Henrik Wigström
  • Zeichen: Fabergé, Henrik Wigström, Beschauzeichen St. Petersburg, Standard 72
  • Materialien: Gold, Diamanten, Perlen, Lapislazuli, Bergkristall
  • Technik: Email
  • Höhe: 15,3 cm
  • Provenienz: Geschenk des Zaren Nikolaus II. an seine Frau
  • Verbleib: Kreml-Rüstkammer, Moskau (Inventarnummer: MR-649/I-2)

Alexander III. Gedenk-Ei (1909)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Ei wurde zur Erinnerung an den 1894 verstorbenen Zar Alexander III. gestaltet. Es ist gefertigt auf dunkelblauem Email-Grund, der mit typischen Mustern verziert ist. Dunkelblau war dabei die Farbe der bevorzugten Uniform von Zar Alexander III. Das Ei ist mit Diamantbändern in 2 Hälften mit je 6 Segmenten unterteilt. In diese sind im unteren Bereich die Monogramme des Zaren sowie seine Ehefrau und im oberen Bereich die Zarenkronen eingearbeitet. An der Spitze des Eis wird ein großer Diamant von einem Diamantkreis umrahmt. Die Rechnung für dieses Ei soll jeweils hälftig von Zar Nikolaus II. und seiner Ehefrau Maria Fjodorowna als Ausdruck ihrer Gemeinsamkeit bezahlt worden sein.[10]

Das Alexander III. Gedenk-Ei ist eines der verschollenen kaiserlichen Ostereier und eines der beiden, von denen ein Foto existiert.[11]

  • Zeichen: Fabergé
  • Materialien: Gold, Diamanten
  • Technik: Email
  • Provenienz: Geschenk des Zaren Nikolaus II. und seiner Ehefrau Maria Fjodorowna an die Zarenmutter Alexandra Fjodorowna
  • Verbleib: verschollen

Ei mit Reiterstatue Alexanders III. (1910)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ei mit Reiterstatue Alexanders III.

Im Inneren des Eis steht eine Goldreplik eines Reiterdenkmals Alexanders III. auf einem rechteckigen, mit zwei Rosenbändern garnierten Lapislazuli-Sockel. Das Miniaturdenkmal ruht in einem aus Bergkristall gemeißelten Ei, dessen äußere Schale mit platiniertem, von Rosen durchsetztem Filigran überzogen ist. Die Replik ist eine Nachbildung eines Denkmals des Fürsten Pawel Trubezkoi. Die Eispitze wird von einem großen Tafeldiamanten gekrönt, unter dem die Jahreszahl 1910 eingraviert ist. Der Diamant wird umkränzt von einem Band aus kleinen Rosen, von dem sich Akanthusblätter aus Platin rosettenförmig ausbreiten. Auf beiden Seiten der Schale befinden sich doppelköpfige Adler aus Platin mit kleinen Diamantkronen. In die Schale sind Muster aus Zweigen eingraviert, die sich am unteren Teil vereinen. Der untere Teil des Eis dient dem Miniaturdenkmal als Plattform und wird von gegossenen Platin-Voluten mit Cherubimköpfen getragen. Diese ruhen auf einem Bergkristall-Sockel in Gestalt einer vierblättrigen Rosette. Auf der Rechnung vom 17. April 1910 ist dieses Ei aufgeführt als „Großes Ei aus graviertem Topas in massiver Platinmontierung im Renaissancestil, auf einem ähnlichen Oberteil aus dem gleichen Topas, 1318 Diamantrosen und 1 großer Diamant. Innen eine auf einem Lapislazulisockel stehende, mattgoldene Reiterstatue von Zar Alexander III., in St. Petersburg, 12. Juli 1910 [Preis] 14700r.“

  • Zeichen: K. Fabergé
  • Materialien: Gold, Platin, Diamanten, Lapislazuli, Bergkristall
  • Technik: Guss, Prägung, Gravur
  • Höhe: 15,5 cm
  • Provenienz: Geschenk des Zaren Nikolaus II. an seine Mutter Maria Fjodorowna
  • Verbleib: Kreml-Rüstkammer, Moskau (Inventarnummer: MR-650/I-3)

Kolonnaden-Ei (1910)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese wie ein arkadischer Liebestempel anmutende Rotationsuhr erinnert an die lang ersehnte Geburt des Thronfolgers Alexei Nikolajewitsch Romanow im Jahr 1904. Das eigentliche Ei wird von einem Cupido aus vergoldetem Silber (einer allegorischen Darstellung des Zarewitsch) gekrönt. Die Schale ist aus opalisierendem blassrosa Email auf guillochiertem Grund und trägt ein breites Band aus transluzidem weißen Email als Zifferblatt, das mit Diamantrosenzahlen besetzt ist. Ein diamantenbesetzter Zeiger ragt von der Kolonnade aus blassgrünem Bowenit, auf welchem das Ei ruht. Die Kolonnade bildet sich aus sechs in Gold gefassten ionischen Säulen, ihr Sockel hat sechs ziselierte Beschläge aus gefärbtem Gold und ein breites Band aus blassrosa Email auf guillochiertem Grund. Um den kunstvoll gearbeiteten Rundsockel gruppieren sich vier Mädchengestalten aus vergoldetem Silber, welche die vier Zarentöchter darstellen; sie sind mittels Blumengirlanden aus ziseliertem Vierfarbgold miteinander verbunden. Innerhalb des Säulenkranzes sitzt das Zarenpaar, symbolisiert durch zwei Platin-Tauben, auf einer Plinthe aus weißem Email. Sir Sacherverell Sitwell wies darauf hin, dass die Gestaltung dieses Eis wahrscheinlich auf Charles Eisens Illustrationen zu Les Baisers von Claude Joseph Dorat zurückgeht.

  • Werkmeister: Henrik Wigström
  • Zeichen: Henrik Wigström, 56 Kokoschnik
  • Material: Bowenit, Vierfarbgold, Diamantrosen, vergoldetes Silber, Platin
  • Technik: Emaille, Gravur, Guss, Ziselierung
  • Höhe: 28,6 cm
  • Provenienz: Geschenk von Zar Nikolaus II. an seine Gattin; 1929 erworben von Queen Mary
  • Verbleib: Sammlung Königin Elisabeth II. von Großbritannien.

Ei zum 15. Thronjubiläum (1911)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Ei wurde aus Anlass des 15. Thronjubiläums Nikolaus' II. geschaffen und ist mit Miniaturen von Wassili Sujew bedeckt. Die Miniaturen zeigen den Zaren und seine Familie sowie wichtige Ereignisse seiner Herrschaft (Krönung, Friedensschluss). Von allen kaiserlichen Prunkeiern bringt dieses Ei eine Reihe sowohl sehr privater Momente der Familie als auch öffentlicher Leistungen des Zarenpaares am besten zum Ausdruck. Das Ei bebildert die Ehe des Zarenpaares (die Vermählung war am 12./26. November 1894), die fünf Kinder sowie Ereignisse der bisherigen Regentschaft.

  • Werkmeister: Henrik Wigström
  • Zeichen: Fabergé, Henrik Wigström, 72 Kokoschnik
  • Materialien: Gold, transluzides grünes, opakes weißes und opalisierendes Auster-Email, Diamanten, Bergkristall, Elfenbein
  • Technik: Transparentes und opakes Email, opalisierender Emailleüberzug auf guillochiertem Grund, Ziselierung, Malerei auf Elfenbein
  • Höhe: 13,2 cm (ohne Ständer)
  • Provenienz: Geschenk des Zaren Nikolaus II. an seine Gemahlin, The Forbes Magazine Collection, New York
  • Verbleib: Sammlung Wiktor Wekselberg

Orangenbaum-Ei / Lorbeerbaum-Ei (1911)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zar Nikolaus II. schenkte dieses Ei am 12. April 1911 seiner Mutter Maria Fjodorowna. Obwohl es bereits seit 1935 als Lorbeerbaum-Ei bekannt war, wird es seit 1947 irrtümlicherweise als Orangenbaum-Ei bezeichnet. Beim Drehen einer bestimmten Stelle öffnet sich die Spitze des Eis und ein kleiner mechanischer Vogel kommt singend zum Vorschein. Für das Lorbeerbaum-Ei stand ein Singvogel-Baum aus dem 18. Jahrhundert Modell, von dem mehrere dokumentierte Exemplare existieren. Solche Singvogel-Bäume waren bereits im 16. Jahrhundert in der Kunst bekannt und beliebt. Seit den letzten Jahren wird das Motiv wieder richtig als Lorbeerbaum erkannt.

  • Werkmeister: unbekannt (kein Werkmeisterzeichen)
  • Zeichen: Fabergé, Ziffer 2990
  • Materialien: Gold, transluzides grünes und opakes weißes Email, Nephrit, Diamanten, Citrin (gelber Bergkristall), Amethyste, Rubine, Perlen, Achat, Federn
  • Höhe: 30,0 cm (in geöffnetem Zustand)
  • Provenienz: Geschenk des Zaren Nikolaus II. an seine Mutter; Wartski London; A. G. Hughes; Arthur E. Bradshaw; W. Magalow; Maurice Sandoz, Schweiz; A la Vieille Russie, Inc., New York; Mildred Kaplan, New York; The Forbes Magazine Collection, New York.
  • Verbleib: Sammlung Wiktor Wekselberg

Napoleonisches Ei (1912)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das im Empirestil gestaltete Ei, wird durch sechs vertikale und vier horizontale Doppelbänder aus Diamantrosen, zwischen denen goldene Lorbeer-Bordüren verlaufen, in grüne Guilloché-Emaillefelder unterteilt und erinnert an den Sieg über Napoléon 100 Jahre vorher. Die sechs zentralen Felder tragen getriebene und gegossene Goldapplikationen: abwechselnd den kaiserlichen Doppeladler und Kriegstrophäen. Auf den Bändern oberhalb und unterhalb der Mittelfelder befinden sich abwechselnd Rosetten aus Diamantrosen und runde Ornamente aus rotem Email, dazwischen sind traditionelle Blatt- und Rocaille-Applikationen angebracht. Die Spitze des Eis verzieren diamantenbesetzte Bordüren mit Sonnenstrahlenmotiven, im Zentrum ein Tafeldiamant mit Krone und dem Monogram der Zarenwitwe MF. Unten befindet sich ein kleinerer Diamant mit der Jahreszahl 1912. Das in der Mitte aufklappbare Ei enthält einen sechsteiligen, achteckigen Faltrahmen mit Miniaturen der Regimenter der Zarin, signiert und datiert von Wassili Sujew auf das Jahr 1912. Auf der Rückseite sind die Miniaturen wie folgt beschriftet:

  • Ihrer Majestät Elftes Ostsibirisches Regiment
  • Ihrer Majestät Elftes Ulanen-Regiment Chuguevski
  • Ihrer Majestät Zweites Dragoner-Regiment Pskow
  • Ihrer Majestät Flotten-Garderegiment
  • Ihrer Majestät Leibgarderegiment Kirasirski
  • Ihrer Majestät Kavallerie-Garderegiment

Die Rahmen der Miniaturen bestehen aus inneren Diamantrosenbändern und äußeren grün emaillierten Lorbeerkränzen. Scharniere in Form von Faszes mit diamantenbesetzten Bändern. Rückseite der Tafeln mit Monogramm MF (Maria Fjodorowna) auf rundem grünem Guilloché-Emaillefeld. Äußerer weißer Emaillerand auf strahlenförmigen Guillochégrund.

  • Werkmeister: Henrik Wigström
  • Zeichen: Fabergé, Henrik Wigström, 56 Kokoschnik
  • Material: Schale: Gelbgold, Diamantrosen, smaragdgrünes und rubinrotes Email, elfenbeinfarbige Samthülle, elfenbeinfarbiges Satinfutter. Miniaturrahmen: Gelbgold, Diamantrosen, Platin, smaragdgrünes und opalisierendes weißes Email. Miniatur: Gouache auf Elfenbein
  • Technik: Transparenter Emailleüberzug auf guillochiertem Grund mit Sonnenstrahlen- und Wellenmotiven, Guss, Ziselierung
  • Höhe: 11,8 cm
  • Provenienz: Geschenk des Zaren Nikolaus II. an seine Mutter; Um 1927 durch die Hammer Galleries, New York, von der sowjetischen Regierung erworben.
  • Verbleib: The Matilda Gray Foundation Collection, New Orleans Museum of Art, New Orleans

Ei zum 300. Herrschaftsjubiläum der Romanow-Dynastie (1913)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ei zum 300jährigen Bestehen der Romanow-Dynastie

Hier handelt es sich um ein goldenes Ei mit 18 Miniaturbildnissen aller Romanow-Zaren auf Piedestal in Gestalt eines dreiseitigen kaiserlichen Adlers. Das Schmuck-Ei ist mit transparentem weißem Email auf guillochiertem Grund überzogen. Die 18 in Diamanten gerahmten Bildnisse von Wassili Sujew umschließen die Romanow-Zaren von Michael Feodorowitsch bis Nikolaus II. Im Einzelnen sind dies: Michael I. (1613–1645) – erster der Romanows; Alexei I. (1645–1676); Fjodor III. (1676–1682); Sophia Alexejewna (1682–1689); Iwan V. (1682–1696); Peter I. der Große (1682–1725) – seit 1721 Kaiser; Katharina I. (1725–1727); Peter II. (1727–1730); Anna (1730–1740); Iwan VI. (1740–1741) – wurde kurz nach seiner Geburt Kaiser; Elisabeth (1741–1761); Peter III. (1762); Katharina II. die Große (1762–1796); Paul I. (1796–1801); Alexander I. (1801–1825); Nikolaus I. (1825–1855); Alexander II. (1855–1881); Alexander III. (1881–1894); Nikolaus II. (1894–1917). Die Zwischenräume zwischen den Medaillons schmücken Einlegearbeiten mit heraldischen Adlern, Zarenkronen und floralen Elementen. Die Ei-Spitze ziert ein großer Tafeldiamant, darunter die Jahreszahlen 1613 und 1913. Das untere Ende des Eis schmückt ein großer dreieckiger Diamant mit den Initialen AF (Alexandra Fjodorowna). Das Innere des Eis ist mit opalisierendem Email auf guillochiertem Grund ausgelegt. Es enthält einen drehbaren Stahlglobus mit dunkelblauem Emailleüberzug, auf dem je Halbrund die russischen Gebiete von 1613 und 1913 in Gold dargestellt sind. Der Purpurin-Sockel ist mit kleinen emaillierten Emblemen verziert und ruht auf drei gegossenen Füßen in Form von flachgedeckten Gewehrkugeln.

  • Werkmeister: Henrik Wigström
  • Zeichen: Fabergé, Henrik Wigström 1913, Standard 72,
  • Material: Gold, Silber, Stahl, Diamanten, Türkis, Glas, Purpurin, Elfenbein
  • Technik: Guss, Gravur, Malerei, Vergoldung, Emaille
  • Höhe: 19,0 cm
  • Provenienz: Geschenk des Zaren Nikolaus II. an seine Gattin Alexandra Fjodorowna
  • Verbleib: Kreml-Rüstkammer, Moskau (Inventar-Nr. 651/I-2)

Mosaik-Ei (1914)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der aus Platinmaschen bestehende Eikörper ist mit einer großen Anzahl an kalibrierten Edel- und Halbedelsteinen durchsetzt. Die im Ei-Inneren durch zwei goldene Clips gehaltene Überraschung besteht aus einem goldenen, transparent-grün und opak-weiß emaillierten Bilderständer, der mit Perlen, Diamanten und grünen Granaten besetzt ist und von einer diamantenen Kaiserkrone gekrönt wird. Das ovale Medaillon zeigt die grau emaillierten Profile der Zarenkinder auf rosa Grund. Seine Rückseite ist blassgrün emailliert, mit den Namen der Kinder, einem Blumenkorb in Sepia und der Jahreszahl 1914. In die goldene Fläche unter dem Ständer graviert mit Sonnenstrahlen-Motiv und dem irrtümlicherweise falsch geschriebenen Namen G. Fabergé 1914. Dieses als Kleinod angelegte Ei stammt aus der Werkstätte Holmströms und trägt die Signatur Fabergés.

  • Werkmeister: Albert Holmström
  • Zeichen: Gravierte Signatur C. Fabergé auf dem Ei-Rand, gravierte Signatur G. (sic!) Fabergé auf Bildständer, kyrillisches Monogramm AF (Alexandra Fjodorowna)
  • Material: Gelbgold, Platin, Diamanten, Rubine, Smaragde, Topase, Saphire, Granate, Perlen
  • Technik: Opakes Email, Malerei auf Elfenbein
  • Höhe 9,2 cm
  • Provenienz: Geschenk des Zaren Nikolaus II. an seine Gattin; 1934 durch König George V. von Wartski, London, erworben.
  • Verbleib: Kunsthistorisches Museum, Wien

Rotkreuz-Ei mit Auferstehungstriptychon (1915)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieses Stück ist ein weiß emailliertes Osterei mit zwei erdbeerroten Guilloché-Emaille-Kreuzen auf der Vorder- und Rückseite. Im Zentrum des Kreuzes auf der Rückseite befindet sich ein Medaillon mit dem Bildnis der Großfürstin Olga, auf der Vorderseite ein Miniaturporträt der Großfürstin Tatjana. Die beiden ältesten Zarentöchter sind jeweils in ihren Rotkreuz-Uniformen abgebildet. Die beiden vorderen Teile des Eis lassen sich zu einem Triptychon aufklappen. Im zentralen Motiv sind die Höllenqualen dargestellt. Jesus Christus steht über den Pforten der Hölle, welche er gerade eingerissen hat. Er ergreift Adam an der rechten Hand und ist umgeben von Patriarchen und Propheten. In der orthodoxen Kirche ist die Auferstehung traditionellerweise mit der Darstellung von Höllenqualen verbunden. Auf dem linken Flügel ist Olga von Kiew abgebildet, die Begründerin des Christentums in Russland, auf dem rechten ist die heilige Tatjana von Rom als Märtyrerin dargestellt.

Die zentrale Szenerie wurde in natürlichen Farben gemalt, den internationalen Vorschriften für solch ein Sujet folgend jedoch in einer allgemeinen Goldtönung gehalten. Die aufklappbaren Flügel des Triptychons sind in natürlichen Farben auf Goldgrund gemalt. Nach Snowman wurden die Miniaturen in Inneren von Parchov gemalt, einem auf Ikonen spezialisierten Miniaturisten, der mit Fabergé zusammenarbeitete. Die Ränder und größeren Inschriften sind aus opakem weißen Email. Zum Ei gehören zusätzlich eine Schatulle aus weißem Samt und ein goldener Ständer, der vermutlich erst in neuerer Zeit angefertigt wurde. Nach Snowman ist nur die Eierschale aus Gold und seine Kosten beliefen sich – als kriegsbedingte Sparmaßnahme – lediglich auf 200 britische Pfund.

Die Inschriften auf dem Ei: Monogramm und kaiserliche Krone für Alexandra Fjodorowna; die Jahreszahl 1915; kyrillische, altkirchenslawische und lateinische Buchstaben identifizieren die Heiligen Olga und Tatjana und beschreiben wahrscheinlich das zentrale Szenarium des Triptychons. Inschriften auf der Schatulle: doppelköpfiger Kaiseradler, Fabergé, St. Petersburg, Moskau, London in kyrillischen Buchstaben auf der Fütterung; Ziffer 17 559, kyrillische Abkürzung für Rotes Kreuz in Tinte auf der Außenseite der Schatulle.

  • Werkmeister: Henrik Wigström
  • Zeichen: Fabergé, Henrik Wigström, Ziffer 72, Kokoschnik, griechischer Buchstabe Alpha
  • Material: Gold, vergoldetes Silber
  • Technik: Emaille auf guillochiertem Grund
  • Höhe: 6,2 cm
  • Provenienz: Geschenk des Zaren Nikolaus II. an seine Gattin
  • Verbleib: The Cleveland Museum of Art, India Early Minshall Collection

Militär-Stahl-Ei (1916)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Stahl-Ei mit Goldapplikationen, gekrönt von einer goldenen Krone und getragen von vier Artilleriegeschossen. Zwei dünne horizontale Linien untergliedern das Ei in drei Sektionen. Auf dem breiten Mittelband goldene Einlegearbeiten; Darstellung: Georg der Eroberer in diamantenförmigem Lorbeerblattrahmen, Jahreszahl 1916 im Lorbeerkranz, russischer Kaiseradler unter drei Kronen und Monogramm der Zarin Alexandra Fjodorowna, gleichfalls im Lorbeerkranz. Die vier Artilleriegeschosse, auf denen das Ei ruht, stehen auf einem quadratischen, doppelstöckigen Nephrit-Sockel. Als Überraschung enthält das Ei eine Miniaturstaffelei aus Stahl mit dem Monogramm der Zarin AF. Auf der Staffelei steht ein Rahmen aus Gold und weißem Email, gekrönt vom Emblem des St.-Georgsordens und einer goldenen Krone. Die Malerei von Wassili Sujew zeigt den Zaren Nikolaus II. und seinen Sohn an der Front.

  • Werkmeister: Henrik Wigström
  • Zeichen: Fabergé, Henrik Wigström, Standard 72
  • Material: Gold, Stahl, Nephrit
  • Technik: Guss, Malerei
  • Höhe: 16,7 cm
  • Provenienz: Geschenk des Zaren Nikolaus II. an seine Gattin
  • Verbleib: Kreml-Rüstkammer, Moskau (Inventar-Nr. MR-652/I-3)

St.-Georgsorden-Ei / St.-Georgskreuz-Ei (1916)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hintergrund der Produktion dieses weniger extravaganten und formstrengen Eis war die Verleihung des St.-Georgs-Ordens an den Zaren Nikolaus II. Hinter der Medaille des Ordens befindet sich ein Miniaturporträt des Zaren, das per Knopfdruck zum Vorschein kommt. Auf der Rückseite öffnet sich ein Medaillon mit einem Bildnis des Zarensohns Alexej. Es handelt sich hierbei um das letzte der von der Firma Fabergé im Auftrag der Zarenfamilie hergestellten Ostereier und um das einzige Ei, welches die Zarenmutter in ihrem Handgepäck während der Oktoberrevolution außer Landes bringen konnte.

  • Werkmeister: unbekannt (kein Werkmeisterzeichen)
  • Zeichen: Fabergé
  • Materialien: Silber, Gold, transluzides oranges, opalisierendes weißes, opakes rosa, hellgrünes, weißes und schwarzes Email, Bergkristall, Elfenbein
  • Technik: opalisierendes Email auf silbernem Grund, Malerei auf Elfenbein
  • Maße: Höhe ohne Ständer: 9 cm
  • Provenienz: Geschenk des Zaren Nikolaus II. an seine Mutter. Großfürstin Xenia, ihre Tochter; Prinz Wassily Romanow, ihr Sohn; Sotheby’s, ca. 1961–1962; Familienarchive Fabergé; A la Vieille Russie, Inc., New York; The Forbes Magazine Collection, New York.
  • Verbleib: Sammlung Wiktor Wekselberg

Birken-Ei (1917)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein mit Gold und Saphiren verziertes Faberge-Ei aus karelischer Birke, das zu Ostern 1917 für die Mutter von Zar Nikolaus II. angefertigt, aber aufgrund der Abdankung des Zaren am 15. März 1917 mit erfolgter Internierung im Alexanderpalast von Petrograd nicht mehr an ihn ausgeliefert wurde. Die Bitte Fabergés, das „einfache Osterei, hergestellt ohne Pracht“, an „Herrn Nikolai Alexandrowitsch Romanow“ ausliefern zu dürfen, wurde abgelehnt. Das Ei ruht auf einem goldenen Sockel mit Diamantenverzierungen. Es ist mittig mit einem Kippmechanismus versehen und kann mit einem mit Diamanten verzierten Schlüssel geöffnet werden.

Einige Experten bezweifelten die Authentizität dieses Eis, als der russische Sammler Alexander Nikolajewitsch Iwanow es 1995 in Frankreich erwarb, da dessen Existenz vorher nicht bekannt war. Der Käufer entdeckte jedoch im russischen Staatsarchiv Dokumente, welche die Authentizität des Eis bewiesen.[12]

  • Zeichen: Fabergé
  • Material: karelische Birke, Gold, Saphire
  • Technik: Holzarbeit, zwei Hälften, Kippmechanik und Zentralverschluß mit Schlüssel
  • Provenienz: geplantes Geschenk des Zaren Nikolaus II. an seine Mutter Maria Fjodorowna.
  • Verbleib: Fabergé Museum Baden-Baden

Sternbild des Zarewitsch-Ei (1917); das unvollendete Ei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Ei aus blauem Kobaltglas ruht auf einem hohen Sockel aus mattem Bergkristall. Die Kugel ist mit einem Abbild der Himmelskonstellation zur Zeit der Geburt des Zarewitschs versehen. Diamanten bilden dabei das Sternbild des Löwen ab, in dem Zarewitsch Alexei Nikolajewitsch Romanow, der einzige Sohn Nikolaus II. geboren wurde. In der Mitte des aus zwei Hälften (Hemisphären) bestehenden Eis hatte Fabergé eine Rotationsuhr mit beweglichem nach außen gerichteten und nach oben weisenden, mit Diamanten verziertem Ziffernblatt mit einem unbeweglichen Stundenzeiger geplant, die jedoch als Folge der Februarrevolution nicht mehr eingebaut wurde. Die russische Revolution und die Abdankung des Zaren Nikolaus II. markierten damit auch das Ende der Osterei-Produktion von Fabergé.

  • Material: Bergkristall, blaues Kobaltglas und Diamanten
  • Höhe: 18 cm
  • Provenienz: geplantes Geschenk des Zaren Nikolaus II. an seine Gattin
  • Verbleib: Mineralogisches Fersman-Museum, Moskau; Anhand der Originalskizzen vervollständigte Nachbildung: Fabergé Museum Baden-Baden (Anmerkung: es darf gerätselt werden: Was ist Fabergé und was Fauxbergé (Fälschung)? „Wir haben selbstverständlich das echte Ei“, heißt es selbstbewusst im Baden-Badener Museum. „In Moskau werden lediglich Teile einer Tischlampe ausgestellt.“)[13]

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • In St. Petersburg, Russland, befindet sich seit 2013 im Schuwalow-Palast ebenfalls ein Fabergé-Museum, gesponsert durch die vom russischen Milliardär Wiktor Felixowitsch Wekselberg gegründete kulturhistorische Stiftung „The Link of Times Cultural and Historical Foundation“, das insgesamt 4.000 Exponate präsentiert.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Literatur
    • Sigrid Barten: Carl Fabergé. Kostbarkeiten russischer Goldschmiedekunst der Jahrhundertwende (= Museum für Gestaltung. Wegleitung. Nr. 370). Museum Bellerive, Zürich 1989, ISBN 3-907065-33-6 (Ausstellungskatalog Museum Bellerive, Zürich 31. Mai – 03. September 1989).
    • Christopher Forbes: Fabergé. Die kaiserlichen Prunkeier. Prestel, München u. a. 2003, ISBN 3-7913-3019-5.
    • Géza von Habsburg (Hrsg.): Fabergé – Cartier. Rivalen am Zarenhof. Hirmer, München 2003, ISBN 3-7774-9830-0.
    • Marina Lopato, Géza von Habsburg: Fabergé. Imperial jeweller. Thames & Hudson, London 1993, ISBN 0-500-09239-7.
    • Elsebeth Welander-Berggren (Hrsg.): Carl Fabergé. Goldsmith to the tsar (= Nationalmusei utställningskatalog 598). Nationalmuseum, Stockholm 1997, ISBN 91-7100-539-0.
    • Will Lowes, Christel Ludewig McCanless: Fabergé Eggs. A Retrospective Encyclopedia. Scarecrow Press, Lanham MD u. a. 2001, ISBN 0-8108-3946-6.

Film[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bernd Boehm (Regie): Fabergé - Ostereier für die Zaren. Dokumentationsfilm mit Spielszenen, Deutschland (RBB), 2008, 52 Min.[14] (Über 30 Fabergé-Eier werden im Original gezeigt und Bezüge zum Geschenkanlass hergestellt, zum größten Teil auch in ihrer Funktion und dem Inhalt. Im Abspann werden zum Teil die jetzigen Besitzer genannt.)
  • Die Fabergé-Eier spielen eine Rolle in den Filmen Ziemlich beste Freunde, Ocean’s 12, The Code, The Order (Film) und Octopussy, dem 13. Film der Reihe um den britischen Agenten James Bond. Außerdem spielen die Fabergé-Eier sowie die Romanov-Dynastie in dem Animefilm Detektiv Conan – Der Magier des letzten Jahrhunderts eine große Rolle.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Fabergé-Eier – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Auktionsankündigung Christie’s. Christies, 4. Oktober 2007, abgerufen am 10. Januar 2017 (deu).
  2. Auktion: Rekordsumme für Fabergé-Ei des Zaren
  3. Cultural and Historical Foundation
  4. Verschollenes Fabergé-Ei: Der Schatz des Schrotthändlers. Spiegel Online, 20. März 2014, abgerufen am gleichen Tage.
  5. Faberge - Treasures of Imperial Russia. 13. April 2012, archiviert vom Original am 13. April 2012, abgerufen am 10. Januar 2017.
  6. Mieks Fabergé Eggs. In: www.wintraecken.nl. Abgerufen am 10. Januar 2017.
  7. Pepe Aphterduvt: Fabergé - Ostereier für den Zaren Doku (2008). arte, 31. März 2016, abgerufen am 10. Januar 2017 (ab Position 17:30 Minuten).
  8. Putin Gives Faberge Egg to Hermitage for 250th Anniversary. (themoscowtimes.com [abgerufen am 13. Januar 2017]).
  9. Putin, the Oligarch, and the Tax Dispute Over a $14 Million Fabergé Egg. In: Bloomberg.com. 16. Dezember 2014 (bloomberg.com [abgerufen am 13. Januar 2017]).
  10. Pepe Aphterduvt: Fabergé – Ostereier für den Zaren Doku (2008). arte, 31. März 2016, abgerufen am 10. Januar 2017 (Position ab 19:00 Minute).
  11. Alexander III Commemorative. In: Wikipedia. 10. Juni 2016, abgerufen am 10. Januar 2017.
  12. Besuch bei einem russischen Oligarchen. In: TICK-Talk Tourbillon Magazin. Abgerufen am 5. Januar 2017.
  13. Baden-Baden: Besonderes Museum: Fabergé-Eier der Güteklasse A in Baden-Baden. In: badische-zeitung.de. Abgerufen am 5. Januar 2017.
  14. Pepe Aphterduvt: Fabergé – Ostereier für den Zaren Doku (2008). 31. März 2016, abgerufen am 10. Januar 2017.