Fabienne Königstein

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Fabienne Königstein

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Fabienne Königstein (2013)

Nation Deutschland Deutschland
Geburtstag 25. November 1992 (29 Jahre)
Geburtsort WieslochDeutschland
Größe 168 cm
Gewicht 52 kg
Beruf Profisportlerin (Marathonlauf)
Karriere
Disziplin Cross-, Langstrecken-, 10 km Straßenlauf,
Halbmarathon und Marathon
Verein MTG Mannheim, vorm. TSG Wiesloch
und SG Nußloch
Trainer Wolfgang Heinig, vorm.: Christian Stang
Medaillenspiegel
Europameisterschaften 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Deutsche Meisterschaften 1 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
Logo der EAA Crosslauf-Europameisterschaften
Bronze Tilburg 2018 Team
Logo des DLV Deutsche Meisterschaften
Bronze Markt Indersdorf 2015 Crosslauf
Silber Löningen 2017 Crosslauf
Bronze Hannover 2018 Halbmarathon
Gold Düsseldorf 2018 Marathon
letzte Änderung: 24. November 2020

Fabienne Königstein (geb. Amrhein; * 25. November 1992 in Wiesloch) ist eine deutsche Leichtathletin, die sich auf Langstreckenläufe bis zum Marathon spezialisiert hat und auch Geländeläufe absolviert.

Berufsweg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Königstein absolvierte 2012 ihr Abitur am Ottheinrich-Gymnasium als Jahrgangsbeste in Wiesloch mit der Note sehr gut.[1] Anschließend ging sie für ein einjähriges Sportstipendium in die USA.[2] Den Bachelor schloss sie 2016 in der Regelstudienzeit mit der Note 1,1 ab. Sie studiert aktuell im Masterstudiengang Molekularbiologie (Molecular Biosciences/Cancer Biology) am Deutschen Krebsforschungszentrum der Universität Heidelberg.[3][4][5]

Sportliche Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit viereinhalb Jahren kam Königstein zur Leichtathletik, ging zunächst verschiedenen Disziplinen nach, und erst zehn Jahre später spezialisierte sie sich auf das Laufen.[5][1]

Königstein bei der Crosslauf-EM 2013

Anfang Mai 2017 hatte sie beim Gutenberg-Marathon in Mainz nicht nur den Streckenrekord im Halbmarathon um mehr als sechs Minuten verbessert als Königstein nach 1:13:11 Stunden mit viertschnellster deutscher Halbmarathonzeit des Jahres die Ziellinie überquerte, sondern war auch 17 Sekunden schneller als die Norm für die Sommer-Universiade 2017 in Taiwan,[6] wo sie auf den sechsten Platz kam. Die bis dato sechsfache deutsche Hochschulmeisterin hatte im September beim Berlin-Marathon ihre Premiere auf der vollen Marathondistanz und lief bei widrigen Wetterbedingungen in einem Weltklassefeld in 2:34:14 Stunden auf den elften Platz. Damit schaffte Königstein auch die Team-Norm für die Europameisterschaften 2018 in Berlin.[4]

Beim Düsseldorf-Marathon am 29. April 2018 wurde die damals 25-Jährige in 2:32:34 Stunden Deutsche Marathon-Meisterin.[7] Sie wurde vom DLV für den Europacup im Rahmen der Leichtathletik-Europameisterschaften 2018 nominiert[8], wo sie als beste Deutsche in 2:33:44 Stunden auf den elften Platz lief. Ende November 2018 qualifizierte Königstein sich beim Crosslauf in Darmstadt als Dritte für die Crosslauf-Europameisterschaften in Tilburg, bei denen sie zwei Wochen später Platz 19 belegte und mit der Mannschaft Bronze gewann. Am 31. Dezember 2018 gewann sie in der Frauenkategorie wie schon im Vorjahr den traditionellen Silvesterlauf von Werl nach Soest.

Im Jahr 2019 und bis Oktober 2020 konnte Königstein aufgrund einer Serie von Verletzungen keine internationalen Auftritte absolvieren, erreichte jedoch bei den Deutschen Straßenlaufmeisterschaften in Siegburg am 15. September 2019 über 10 km in 33:20 Minuten den 5. Platz. Am 17. Oktober 2020 feierte sie ihr internationales Comeback bei den Halbmarathon-Weltmeisterschaften in Polen, wo das deutsche Team die Bronzemedaille gewann.[9]

Nach mehr als zehn Jahren in der Betreuung von Trainer Christian Stang, wechselte Königstein im Mai 2020 zu Wolfgang Heinig.[10] Sie startet für die MTG Mannheim. Davor war sie bei der TSG Wiesloch und von 2001 bis 2006 bei der SG Nußloch.

Persönliche Bestleistungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Stand: 24. November 2020)

Halle
Freiluft

Erfolge (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

national
international

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Fabienne Amrhein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Birgit Schillinger: Fabienne Amrhein, Porträts, auf: laufreport.de, vom Juni 2015, abgerufen am 10. Oktober 2017
  2. Reinhard Sogl: Über Stock, Stein und die Schmerzgrenze, auf: fabienne-amrhein.de, Rhein-Neckar-Zeitung Nr. 282 vom 5. Dezember 2013, abgerufen am 12. Oktober 2017
  3. Fabienne Amrhein – Porträt, auf: fabienne-amrhein.de, abgerufen am 10. Oktober 2017
  4. a b Pamela Ruprecht: Flash-News des Tages – Fabienne Amrhein: Fahrrad-Panne in Berlin kein Hindernis bei EM-Norm (Memento vom 10. April 2018 im Webarchiv archive.today), Notizen, auf: leichtathletik.de, vom 4. Oktober 2017
  5. a b Philipp Neumayr: Fabienne Amrhein ist Leichtathletik-Star, Heidelberger Biologie-Studentin, auf: rnz.de, vom 21. Juli 2017, abgerufen am 10. Oktober 2017
  6. Silke Bernhart: Flash-News des Tages – Fabienne Amrhein rennt mit Streckenrekord zur Universiade@1@2Vorlage:Toter Link/www.leichtathletik.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. , Notizen, auf: leichtathletik.de, vom 7. Mai 2017, abgerufen am 8. Oktober 2017
  7. Harald Koken: Tom Gröschel und Fabienne Amrhein sind Deutschlands Marathon-Meister auf: leichtathletik.de, vom 29. April 2018, abgerufen am 30. April 2018
  8. Pamela Ruprecht: DLV nominiert Marathonläufer für EM in Berlin. In: leichtathletik.de. 25. Mai 2018, abgerufen am 26. Mai 2018.
  9. Kenia statt Kurpfalz: Höhentrainingslager Corona zum Trotz, swr.de, abgerufen am 21. Dezember 2020
  10. Nicolas Walter: Flash-News des Tages – Fabienne Königstein wechselt zu Wolfgang Heinig, Notizen, auf: leichtathletik.de, vom 13. Mai 2020, abgerufen am 15. Mai 2020
  11. Bericht Deutsche Hochschulmeisterschaft Crosslauf 2015 Darmstadt
  12. Half Marathon women, auf worldathletics.org