Ferdinand Kramer (Architekt)

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Ferdinand Kramer (* 22. Januar 1898 in Frankfurt am Main; † 4. November 1985 ebenda) war ein deutscher Architekt und Designer des Funktionalismus. Er wirkte hauptsächlich in Frankfurt am Main, wo er in den 1920er Jahren als Mitarbeiter Ernst Mays an der Gestaltung des Neuen Frankfurt beteiligt war. Von den Nationalsozialisten als „entartet“ geschmäht, emigrierte er 1938 in die USA. Nach dem Krieg kehrte er nach Frankfurt zurück und war dort zwischen 1952 und 1964 Baudirektor der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Unter seiner Leitung entstanden 23 neue Uni-Gebäude.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kramers Eltern waren Gustav Theophil Kramer (1859–1928) und Anna Maria Kramer, geb. Leux (1868–1947), sie führten ein renommiertes Frankfurter Hutgeschäft, welches auch überregional bekannt war. Einer der Arbeiten Ferdinand Kramers war die neue Gestaltung und vermutlich Einrichtung des elterlichen Geschäftes „Hutlager G. Kramer“ in der Frankfurter Innenstadt, im Hotel Schwan, Steinweg 12. Im Jahr 1916, unmittelbar nach Abschluss der Schule, wurde Kramer zum Militärdienst eingezogen und blieb bis zum Ende des Ersten Weltkriegs Soldat. Im Jahr darauf begann er sein dreijähriges Architekturstudium in München bei Theodor Fischer. 1919 ging er ans Bauhaus und verließ es nach wenigen Monaten enttäuscht, weil es damals keine reguläre Architekturausbildung gab. Er schloss 1922 sein Studium an der TH München ab.

Während der Inflationszeit ohne Aufträge in Frankfurt, entwarf Kramer zunächst Kleinmöbel und Gebrauchsgegenstände aus Metall, u. a. den bekannten „Kramer-Ofen“, einen Allesbrenner, der seit 1925 von der Firma Buderus produziert wurde.

Verheiratet war er dreißig Jahre mit Beate Kramer, geb. Feith. Eine Scheidung auf Druck der Nazis lehnte er ab, und nach Ausschluss aus der Reichskammer der bildenden Künste und Arbeitsverbot 1937 folgte er ihr 1938 in die Emigration in die USA. Auf Bitten Horkheimers die Universität wieder aufzubauen, kehrte er 1952 nach Frankfurt zurück und heiratete neun Jahre später Lore Kramer, geb. Koehn, Dozentin an der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main. Aus dieser Ehe stammen drei Kinder.

Neues Frankfurt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Türdrücker von Kramer
Laubenganghaus in der Siedlung Westhausen

1925 veranlasste Ernst May die Anstellung Kramers in der Abteilung für Typisierung des städtischen Hochbauamtes in Frankfurt am Main, die er bis zum Weggang Mays aus Frankfurt im Jahre 1930 behielt. Während dieser Zeit entwarf Kramer hauptsächlich kombinierbare Möbel, die sich den verkleinerten Wohnungsgrundrissen anpassten, sowie Gebrauchsobjekte: Leuchten, Sitzbadewannen, Türdrücker, normierte Sperrholztüren, Fensterbänke u. a., die wegen der niedrigen Herstellungskosten auch für Geringverdienende erschwinglich waren.

Als Architekt war Kramer nur an einem Siedlungsprojekt des Neuen Frankfurt beteiligt: die Laubenganghäuser, Heizwerk und Waschküche in der Siedlung Westhausen wurden nach seinen Plänen in Zusammenarbeit mit Eugen Blanck gebaut. Zusätzlich zu seiner Tätigkeit im Hochbauamt entwarf Kramer Möbel u. a. für die Firma Thonet, deren massenindustrielle Fertigungsmethoden ihn faszinierten. Seine Bewunderung für die schlichten, sinnvoll konstruierten Thonet-Möbel teilte er mit dem großen Architekten Adolf Loos, den er sowohl in Wien besuchte wie auch in Frankfurt empfing und dessen berühmte Schrift „Ornament und Verbrechen“ auf Kramers Initiative hin erstmals in Deutschland veröffentlicht wurde.

1927 war Ferdinand Kramer für das Interior von zwei Musterwohnungen – im Gebäude von Mies van der Rohe und einem Reihenhaus von J.J.P. Oud sowie die Überwachung des von Ernst Mays Plattenbau, in der Weißenhofsiedlung Stuttgart verantwortlich.

Emigration[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kramer ging – anders als die meisten seiner Frankfurter Kollegen – nicht zusammen mit Ernst May in die Sowjetunion; er blieb als selbstständiger Architekt in Frankfurt. 1931 wurde die Baustelle des von ihm geplanten und heute noch bestehenden Hauses Erlenbach in der Hans-Sachs-Straße 6 wegen „Verunstaltung der Gegend“ durch Flachdach und moderne Form während der Arbeiten von den zuständigen Behörden stillgelegt, so dass der Bau erst nach einjähriger Unterbrechung auf Intervention des Regierungspräsidenten von Hessen-Nassau vollendet werden konnte. 1992 wurde das Haus Erlenbach unter Denkmalschutz gestellt.

1933 verließ Kramer aus Protest gegen die bereitwillig vollzogene Gleichschaltung den Deutschen Werkbund, dem er seit 1924 angehört hatte. Bis zu seiner Emigration Anfang 1938 beschäftigte er sich hauptsächlich mit dem Umbau und der Einrichtung von Privatwohnungen, dem Café Bauer und Ladeneinrichtungen. Nach dem Ausschluss aus der Reichskammer der bildenden Künste, Berufsverbot (s.o.) und einer Ausstellung seiner Arbeiten als „Entartete Architektur“ entschloss Kramer sich zur Emigration in die USA, wo er sich in New York niederließ.

Dort arbeitete er zunächst für renommierte Architektur- und Designbüros, bis er 1940 die Zulassung als Architekt erhielt. Das zuvor emigrierte Institut für Sozialforschung berief Kramer als Leiter zweier Siedlungsgesellschaften (Kramer war seit seiner Jugend mit Theodor W. Adorno befreundet). In der Nähe von New York (Port Chester, Westchester County) besaß das Institut ausgedehnte Grundstücke, für die Kramer zwei Einfamilienhaussiedlungen (die eine schlicht, die andere etwas aufwendiger) plante und vermarktete. Vor allem war Kramer in den USA als Designer tätig: Er entwarf sogenannte „Knock Down“-Möbel, kombinierbare, variable Möbel, von den Benutzern selbst zusammenzubauen, wie das Prinzip der heutigen IKEA-Möbel. Er entwarf auch Gartenmöbel, die z. B. Eleanor Roosevelt gefielen (sie stattete den Garten des Weißen Hauses damit aus); eine fahrbare Miniküche sowie ein neues Verkaufssystem, das durch neuartige Kaufhauseinrichtungen, eine verbesserte optische Präsentation der Waren ermöglichte. Berühmt (wenn auch nicht reich) wurde er mit „Rainbelle“, einem Wegwerfregenschirm, der aus einem raffiniert gefalteten Papierbogen bestand und in mehreren Farben erhältlich war.

Universität Frankfurt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gebäude des Instituts für Pharmazie in der Georg-Voigt-Straße

1952 kehrte Kramer nach Frankfurt zurück (wie es heißt, auf Bitte von Max Horkheimer) und übernahm das Amt des Baudirektors der Johann Wolfgang Goethe-Universität, das er bis 1964 ausübte.[2]

In dieser Zeit entwarf er zusammen mit seinen engagierten Mitarbeitern 23 Universitätsbauten. Kramer plante dabei auch die Inneneinrichtung bis ins kleinste Detail: Neben Möbeln, die er selbst entwarf, gab er alle anderen Einrichtungs- und Ausstattungsgegenstände vor (z. B. die Schrift ähnlich der Futura, mit der Beschriftungen gemacht wurden). Dabei griff Kramer auch auf Objekte aus seiner Mitarbeit am „Neuen Frankfurt“ zurück (z. B. die bereits erwähnten Sperrholztüren mit Stahlzarge). Typisch für Kramers Architektur ist deren Geradlinigkeit sowie die Verwendung vergleichsweise einfacher Materialien: So bestehen nahezu alle Bauten an der Universität aus einem Stahlbetonskelett, das mit Klinkern ausgefacht ist. Die Skelettbauweise führt dazu, dass keine tragenden Wände im Gebäudeinneren vorhanden sind, so dass die Raumaufteilung flexibel gehandhabt werden kann. Zur üblichen Ausstattung der Kramer-Bauten gehören Gästezimmer oder Dozentenwohnungen, die heute allerdings meist als Büros genutzt werden.

Zu Beginn seiner Tätigkeit für die Universität erarbeitete er 1952/53 einen Generalbebauungsplan, der 1955, 1958 und bis 1963 jährlich überarbeitet wurde. Verschiedene Revisionen der Planungen wurden nötig, da Grundstücke oder Finanzmittel nicht wie vorgesehen bereitstanden. Den Bau der Universitätsbibliothek führte Kramer nach seiner Pensionierung als Privatarchitekt zu Ende. Kramer begann seine Tätigkeit an der Universität mit einem programmatischen Paukenschlag: Um den schon zur Entstehungszeit (1914) viel zu schmalen Eingang des Jügelhauses (des Hauptgebäudes der Universität) vergrößern zu können, ließ er das neobarocke Portal mitsamt Säulen und allegorischen Figuren abschlagen (womit er sich in kürzester Zeit den Ruf eines „Glattmachers“ erwarb) und auf eine Breite von sieben Metern erweitern. Damit nicht genug, verlegte er auch noch das Rektorat ins Erdgeschoss, sozusagen „auf Höhe des Volkes“, und von diesem nur durch eine Wand aus Glasbausteinen getrennt. Dieser neue Eingang sollte die Öffnung der Universität für alle Bevölkerungsschichten symbolisieren. Der von Kramer eingeführten Formensprache folgte auch Paul Friedrich Posenenske bei seinen Bauten für die Universität, Kassel (damals Gesamthochschule Kassel).

Zukunft der Universitätsbauten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Zukunft der von Kramer entworfenen und zum erheblichen Teilen unter Denkmalschutz stehenden Bauten ist ungewiss, da die Universität den Campus Bockenheim in den kommenden Jahren aufgeben wird. Bislang sehen die Planungen vor, die Flächen in Bockenheim zu veräußern und aus dem Erlös Neubauten an den anderen Standorten (Westend/Riedberg) zu finanzieren. Die ehemalige Pharmazie/Lebensmittelchemie im Süden des Geländes wurde durch das Architekturbüro SSP SchürmannSpannel beispielhaft saniert und bleibt erhalten.[3] Zu den Gebäuden, die veräußert werden, zählen nahezu alle übrigen von Kramer entworfenen. Sicher ist bislang nur der Erhalt des alten Hauptgebäudes mit dem von Kramer gestalteten Foyer/Eingangsbereich. Das Gebäude wird gegenwärtig von Peter Kulka „bis auf den Rohbau zurückgeführt“ und für die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung umgebaut (bis 2018). Die von Kramer gestaltete und flächenbündig über dem 1953 von ihm gestalteten neuen breiten Hauptportal eingefügte Inschrift „Johann Wolfgang Goethe-Universität“ wurde 2015 entfernt. 2007 wurden die Gebäude Senckenberganlage 32–36 (Geologisch-Paläontologisches Institut von 1954, Geographisches Institut von 1964, und der Geowissenschaftliche Hörsaal von 1967) abgerissen, da sich auf diesem Areal die benachbarte Kreditanstalt für Wiederaufbau vergrößerte. Das Philosophische Seminargebäude (Philosophicum) wird derzeit nach Plänen des Architekten Stefan Forster zurückgebaut und soll nebst vorgesetztem Anbau künftig Studentenappartements bieten. Als größerer zusammenhängender Komplex stehen noch die fünf Gebäude der Biologischen Institute, die ab 1954/1955 gebaut wurden. Mit dem integrierten Botanischen Garten der Universität bilden sie den rund 8 ha großen Biologie-Campus am Ende der Siesmayerstraße. Seit Jahrzehnten vernachlässigten die Universität und nun auch die neuen Eigner Stadt Frankfurt und AGB Holding Kramers Bauten. Mehrfach protestierten Architekten, Wissenschaftler und Kritiker aus aller Welt gegen Verfall und Abrisspläne.

Würdigung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Öffentliche Anerkennung erhielt Kramer erst Anfang der achtziger Jahre, als ihm zwei Universitäten fast gleichzeitig die Ehrendoktorwürde verliehen und das Bauhaus-Archiv in Berlin in einer Ausstellung sein Lebenswerk dokumentierte – die in Frankfurt beinahe nicht gezeigt worden wäre, da im Magistrat die Zuständigkeit lange hin und her geschoben wurde und somit keine städtischen Räume zur Verfügung standen. Die Ausstellung wurde schließlich auf private Initiative hin im Amerika-Haus gezeigt. Er erhielt die Wilhelm-Leuschner-Medaille des Landes Hessen, und kurz nach seinem Tod wurde in Frankfurt (Westhausen) auf Initiative der Bewohner eine Straße nach ihm benannt.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1958: Goethe-Plakette des Landes Hessen
  • 1963: Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main
  • 1965: Ehrenbürger der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität [4]
  • 1965: Medaille der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität
  • 1975: Ehrenpreis der Architektenkammer Hessen (Werkkatalog)
  • 1975: Ehrenmitglied des Verbandes Deutscher Industriedesigner (VDID)
  • 1979: Medaille BAUHAUS, Hochschule für Architektur und Bauwesen Weimar
  • 1981: Dr. Ing. E. h. der Universität Stuttgart
  • 1981: Wilhelm-Leuschner-Medaille des Landes Hessen
  • 1981: Dr. Ing. E. h. der Technischen Universität München
  • 1984: Ehrenmitglied des Deutschen Werkbunds (DWB)
  • 1986: Magistratsbeschluss: „Ferdinand Kramer-Strasse“ in Frankfurt-Westhausen

Designentwürfe und Bauten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Laubenganghäuser in der Siedlung Westhausen, Frankfurt, 1929/1930
  • Möbel für die Firma Thonet, ca. 1925 bis 1930
  • Henry und Emma Budge Heim (Entwurf), 1928–1930, Entwurf: Mart Stam, Werner Moser, Erika Habermann und Ferdinand Kramer, Ausführung: Werner Moser, Mart Stam
  • Leuchten für die Firma Bünte & Remmler, Frankfurt, ca. 1925 bis 1930
  • Türklinken für die Firma Ernst Schönau 1925 (heute reproduziert von TECNOLUMEN)
  • Einrichtung zweier Wohnungen und Reihenhaus der Weißenhofsiedlung, Stuttgart, 1927
  • Haus Erlenbach, Hans Sachs-Straße 6, Frankfurt, 1931
  • Siedlungen Greyrock Park und Alden Estates, Port Chester, NY, USA 1939/1940
  • Piktogramm der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt, 1952
  • Fernheizwerk, Gräfstraße, Frankfurt, 1953
  • Amerika-Institut/Englisches Seminar, Kettenhofweg 130, Frankfurt, 1953/1954. Seit 2012 stillschweigend an einen privaten Investor verkauft, Abriss geplant.
  • Biologische Institute und Nebengebäude samt Einrichtung, Siesmayerstraße 70–72, Frankfurt, 1954/1955
  • Geologisch-Paläontologisches Institut, Senckenberganlage 32, 1954. Abgerissen: KfW-Neubau.
  • Institutsgebäude für Pharmazie, Lebensmittelchemie und Städtisches Nahrungsmitteluntersuchungsamt mit Hörsaalgebäude und Verbindungsgang samt Einrichtung, Georg-Voigt-Straße 14–16, Frankfurt, 1954–1957. Mittlerweile befindet sich das Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F) in diesem durch das Architekturbüro SchürmannSpannel vollständig sanierten Gebäude. Für seinen beispielhafte Architektur wurde das Gebäude bis Heute mehrfach ausgezeichnet u. a. mit einer Anerkennung beim Deutschen Architekturpreis 2015[5].
  • Studentenwohnheim Bockenheimer Warte samt Einrichtung, 1956. Seit 2004 besteht die Planung, das Haus abzureißen.
  • Zentrum für Kernphysik samt Versuchsreaktor in der August Euler-Straße (mittlerweile abgerissen), 1956–1958
  • Philosophisches Seminargebäude in Stahlskelett-Bauweise samt Einrichtung (Stahlmöbel „kd-Programm“), 1959/1960. Seit 2004 war ein Abriss des Gebäudes geplant. 2014 wurden neue Pläne für eine veränderte Nutzung als Wohnhaus vorgestellt.[6]
  • Walter-Kolb-Studenten-Wohnhaus samt Einrichtung („Sponti-Villa“), 1960/1961
  • Mensa der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, 1962–1963
  • Stadt- und Universitätsbibliothek samt Einrichtung (Privatauftrag), 1964. Bis 2017 ist eine Nutzung durch die Bibliothek vorgesehen. Denkmalschutz
  • Juridicum, Mehrzweckgebäude und Juristisches Seminar, Senckenberganlage 31-33, 1962–1963 Planung: Ferdinand Kramer, 1963–1970 Ausführung: Heinrich Nitschke
  • Geographisches Institut, Senckenberganlage 36, 1964. Abgerissen, dort steht jetzt ein Gebäude der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).
  • Comoedienhaus Hanau-Wilhelmsbad (Umbau- und Anbau des kleinen Rokoko-Theaters), 1969
  • Mehrere Wohnhäuser in Deutschland und in der Schweiz 1970–1972
  • Publizistische Arbeiten bis 1985

Einzelausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ferdinand Kramer: Architektur und Design

Berlin, Bauhaus-Archiv, Museum für Gestaltung, 1982/1983,
Frankfurt, Amerika-Haus, 1983
Stuttgart, design center,
Amsterdam, Stedelijk Museum

Ferdinand Kramer Der Charme des Systematischen

Museum für Gestaltung Zürich,1991,
Frankfurt, Haus des Deutschen Werkbundes,
Bauhaus Dessau 1991/1992,
München, Technische Universität

Die Modernisierung des Alltäglichen – Ferdinand Kramer: Ein Beispiel der 20er Jahre

Freie Hansestadt Bremen, Bremer Landesmuseum für Kunst- und Kulturgeschichte / Fockemuseum, 1993 (Zum 95. Geburtstag)

Hommage an Kramer – Ferdinand Kramer Architekt / Designer

Museum Künstlerkolonie, Mathildenhöhe Darmstadt, 1998 (Zum 100. Geburtstag)

Wohnreform – Ferdinand Kramer und das Neue Wohnen der 20er Jahre

Bergische Universität – GH Wuppertal, 2000/01, Lehrstuhl für Kunst- und Designgeschichte

Das Prinzip Kramer. Design für den variablen Gebrauch

Museum Angewandte Kunst, Frankfurt am Main, 2014

Linie Form Funktion. Die Architektur von Ferdinand Kramer

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt am Main, 2015/2016 [7][8]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ferdinand Kramer Werkkatalog 1923–1974. Bearbeitet von Jochem Jourdan. Schriftenreihe 3 der Architektenkammer Hessen 1974.
  • Ferdinand Kramer – Architektur & Design. Ausstellung im Bauhaus-Archiv Museum für Gestaltung Berlin. Berlin 1982.
  • Fabian Wurm: Bauten für den zweiten Blick – Die Architektur des Ferdinand Kramer. In: Die Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte. Februar 1989, S. 142–147.
  • Claude Lichtenstein (Hrsg.): Ferdinand Kramer – Der Charme des Systematischen. Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Museum für Gestaltung, Zürich, 1991.
  • Claude Lichtenstein: Ferdinand Kramer – Der Charme des Systematischen. In: Werkbund Archiv. Bd. 23. 1991, Berlin, ISBN 3-87038-163-9.
  • Bernd Eichhorn: Sichtbeton und Stahlskelett. Ferdinand Kramers Universität. In: diskus. Frankfurter StudentInnenzeitung. Nr. 4, 1991, S. 50–53.
  • Astrid Hansen: Die Frankfurter Universitätsbauten Ferdinand Kramers. Überlegungen zum Hochschulbau der 50er Jahre. Weimar 2001, ISBN 3-89739-190-2.
  • Christian Langhagen-Rohrbach/Geoprax: Senckenberganlage 36. Geographisches Institut der Johann Wolfgang Goethe-Universität 1964–2006. In: Sonderheft der Reihe Frankfurter Geographische Hefte. Frankfurt 2006, ISBN 3-9808888-2-7.
  • Thilo Hilpert: Ferdinand Kramers Hochhaus der Philosophen, Frankfurt 1961. Moderne vor dem Abriss. Gebäude und Möbel. (mit Ard Bosenius und Anke Sablowski). bauhauspress, Wiesbaden 2007.
  • Wolfgang Voigt, Philipp Sturm, Peter Körner, Peter Cachola Schmal (Hrsg.): Ferdinand Kramer. Die Bauten Tübingen 2015, ISBN 978-3-8030-0797-1.
  • Opus 77: Ferdinand Kramer / SSP SchürmannSpannel, Forschungszentrum BiK-F, Frankfurt am Main 2014, ISBN 978-3-932565-77-9.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ferdinand Kramer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Den Kramer-Bauten hat die Stunde geschlagen, FAZ, 28. Juli 2003, S.41
  2. Astrid Hansen: Die Frankfurter Universitätsbauten Ferdinand Kramers. Überlegungen zum Hochschulbau der 50er Jahre. Weimar 2001, Seite 17
  3. Opus 77: Ferdinand Kramer / SSP SchurmannSpannel, Forschungszentrum BiK-F, Frankfurt am Main, ISBN 978-3-932565-77-9
  4. Deutsches Architekturmuseum abgerufen am 26. November 2015
  5. Website Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung http://www.bbr.bund.de/BBR/DE/WettbewerbeAusschreibungen/DeutscherArchitekturpreis/Architekturpreis_node.html, abgerufen am 7. November 2016
  6. Na also, geht doch auch so in FAZ vom 11. April 2014, Seite 13
  7. Website Deutsches Architekturmuseum
  8. Ornament und Versprechen in FAZ vom 31. Dezember 2015, Seite 14