Florian Reiners

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Florian Reiners (* 30. August 1972 in Einbeck) ist ein deutscher Schauspieler.

Florian Reiners 2014

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Florian Reiners wuchs als viertes von fünf Kindern einer Landwirtsfamilie im niedersächsischen Lüthorst auf. Mit 13 Jahren stand er in der Sendung „Talentschuppen Berlin I“ zum ersten Mal vor einer Kamera. Ende der 80er Jahre trat er regelmäßig in den Mitternachtsshows des Hamburger Schmidt-Theater auf. Nach dem Abitur absolvierte er ein Schauspielstudium am Max Reinhardt-Seminar in Wien und an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. Seine Theaterengagements führten ihn an das Schauspielhaus Leipzig, Stadttheater Augsburg, Schlosstheater Celle und Schlossparktheater Berlin, sowie zu den Bad Hersfelder Festspielen und an die Oper Köln.

Mitte der 90er Jahre spielte er in der 13-teiligen ZDF-Familienserie „Vier wie Wir“ seine erste durchgehende Fernsehrolle und ist seitdem auch immer wieder in Fernsehproduktionen zu sehen, wie z. B. in Episodenhauptrollen bei SOKO 5113, Großstadtrevier oder Die Rosenheim-Cops. Er spielte in den Kurzfilmen „Das Küssen von Fröschen“ (Regie: Katharina Schöde), „Geier“ (Regie: Adam Zimny, Premiere bei den Internationalen Hofer Filmtage) und in der Uraufführung der Performance „Osiris – Mit den Toten reden“ (Regie: Brian Michaels, Uraufführung bei der Münchner Biennale 2008).

Daneben unterrichtet er seit 2006 Medienspezifisches Sprechen und Sprachgestaltung u. a. in Lehraufträgen der Schauspielabteilung der Folkwang Universität der Künste in Essen und am Max Reinhardt Seminar in Wien. Im September 2016 erhielt er den Ruf zum Professor für Sprachgestaltung am Max Reinhardt Seminar der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Florian Reiners arbeitet freischaffend für Theater und Fernsehen und lebt in Wien und Hamburg.

Fernsehen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theater (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1998–2000: „Die Räuber“, Regie: Konstanze Lauterbach (Schauspielhaus Leipzig)
  • 1998–2000: „Das Ballhaus“, Regie: Peter Kastenmüller (Schauspielhaus Leipzig)
  • 2000–2002: „Minna von Barnhelm“, Regie: Ulrich Greiff (Schlosstheater Celle)
  • 2000–2002: „Liebelei“, Regie: Imo Moszkowicz (Schlosstheater Celle)
  • 2000–2002: „Cabaret“, Regie: Peter Lotschak (Schlosstheater Celle)
  • 2002: „Geschichten aus dem Wienerwald“, Regie: Michael Sturminger (Sommerspiele Perchtoldsdorf)
  • 2003–2004: „Der Feuervogel“, Regie: Holger Seits (Stadttheater Augsburg)
  • 2003: „Prinz von Homburg“, Regie: Holger Berg (53. Bad Hersfelder Festspiele)
  • 2004: „Sommernachtstraum“, Regie: Peter Lotschak (54. Bad Hersfelder Festspiele)
  • 2005: „Amphitryon“, Regie: Peter Lotschak (55. Bad Hersfelder Festspiele)
  • 2006–2007: „Amphitryon“, Regie: Hanfried Schüttler (Theater der Keller Köln)
  • 2008: „Osiris“, Regie: Brian Michaels (Pinakothek München)
  • 2009: „Die 39 Stufen“, Regie: Horst Johanning (Contra Kreis Bonn)
  • 2011: „Was ihr wollt“, Regie: Johannes Klaus (Gandersheimer Domfestspiele)
  • 2012: „Mann tut was Mann kann“, Regie: Petra Luisa Meyer (Schlossparktheater Berlin)
  • 2013: „Blütenträume“, Regie: René Heinersdorff (Theater an der Kö Düsseldorf)
  • 2014: „Speakers Corner“, Regie: Nina-Marie Knohl (Junge Akademie Berlin)
  • 2015: „Cantus de Sirena“, Regie: Carles Padrissa/La Fura dels Baus (Oper Köln)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]