Marie Kreutzer

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Marie Kreutzer bei der Premiere von Gruber geht in Wien, 2015

Marie Kreutzer (* 1977 in Graz) ist eine österreichische Filmregisseurin sowie Drehbuchautorin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marie Kreutzer wuchs in Gleisdorf und Graz auf, wo sie die AHS Modellschule besuchte, eine Alternativschule mit künstlerischem Schwerpunkt, die sie 1995 mit der Matura abschloss. Von 1997 bis 2005 studierte sie Buch und Dramaturgie an der Filmakademie Wien bei Walter Wippersberg. Mit ihrem ersten Langspielfilm Die Vaterlosen, in dem sie die Geschichte einer Kommune erzählt, gewann sie u. a. den Großen Preis des österreichischen Filmfestivals Diagonale.

Kreutzer lebt in Wien. Sie ist die Tochter der steirischen Grünen-Politikerin Ingrid Lechner-Sonnek.[1]

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen und Preise (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2000/01 1. Preis des Jugendfilmwettbewerbs der Kurzfilmtage Oberhausen, 1. Preis des Drehbuchwettbewerbs der StudentInnen der Filmakademie Wien (Cappy Leit)
  • 2003 3. Preis der short cuts cologne 03 (un peu beaucoup)
  • 2007 Thomas-Pluch-Drehbuchförderpreis der Diagonale
  • 2011 Berlinale Panorama: lobende Erwähnung für den Besten Erstlingsfilm, Diagonale: Großer Preis Bester Spielfilm sowie drei weitere Preise, Bozner Filmtage: Preis für den Besten Spielfilm, 5 Seen-Filmfestival: Preis für den besten Nachwuchsfilm (Die Vaterlosen)
  • 2012: Nominierung für den Österreichischen Filmpreis (Die Vaterlosen)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Marie Kreutzer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.kleinezeitung.at/s/kultur/wohin/kino/4230216/Marie-Kreutzer_Mit-dem-ersten-Langfilm-zur-Berlinale