Franziska Arndt

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Franziska Arndt (* 1. Januar 1974 in Lübeck) ist eine deutsche Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach ihrem Abitur 1993 absolvierte Franziska Arndt ab 1995 eine Schauspielausbildung an der Folkwang-Hochschule in Essen, die sie 1999 mit Diplom abschloss[1]. Bereits während dieser Zeit hatte Arndt erste Gastverträge am Düsseldorfer Schauspielhaus und bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen. Nach einem Gastspiel am Theater Bremen 1999 als Betty Parris in Arthur Millers Hexenjagd trat sie im selben Jahr ein Festengagement am Nationaltheater Mannheim an. Von 2001 bis 2009 war Franziska Arndt freischaffend tätig mit Gastverträgen an den Theatern in Bremen und Lübeck, am Schlosstheater Moers, dem Staatstheater Nürnberg und den Sophiensaelen in Berlin. Von 2007 bis 2009 folgte ein weiteres Festengagement am Theater Augsburg. Daran anschließend arbeitete sie am Alten Schauspielhaus Stuttgart, wiederum in Nürnberg und Augsburg sowie am Theater Osnabrück.[2][3]

Franziska Arndts Rollenspektrum umfasst neben vielen anderen die Titelfigur in Schillers Maria Stuart, die Orsina in Emilia Galotti von Lessing oder die Prinzessin Eboli in Don Karlos. Ferner sah man sie in zahlreichen Shakespeare-Stücken, in Ibsens Wildente oder in Der Gott des Gemetzels von Yasmina Reza. Arndt verkörperte ferner Fräulein Rasch in Franz Xaver Kroetz' Einpersonenstück Wunschkonzert und war die Blanche in Endstation Sehnsucht von Tennessee Williams.[2][3]

1999 hatte Franziska Arndt ihr Kameradebüt in einer Folge der Arztserie Stadtklinik. Seitdem konnte man sie gelegentlich in Episodenrollen verschiedener Krimireihen sehen, wie Die Rosenheim-Cops, SOKO Köln oder in der Tatort-Folge Wir sind die Guten.

Darüber hinaus hat Arndt in einigen Hörspielproduktionen des WDR mitgewirkt, u. a. in Tierische Profite von Donna Leon, einem Kriminalfall um deren Romanfigur Commissario Brunetti.

Franziska Arndt lebt in Aachen.[2]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörspielproduktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2012: Puppenstadt – Regie: Petra Feldhoff
  • 2013: Tierische Profite – Regie: Uwe Schareck
  • 2013: Grenzfall (Teil 1) – Regie: Thomas Leutzbach
  • 2013: Rattenkönig Birlibi – Regie: Uwe Schareck, Uta Reitz
  • 2014: Der Padischah und die dreißig Peris – Regie: Uwe Schareck, Uta Reitz
  • 2014: Der Drache und der Schlüssel – Regie: Uwe Schareck, Uta Reitz

Oper[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2005: Joseph Haydn: Die reisende Ceres, Junge Oper der Staatsoper Stuttgart – Regie: Manfred Weiss

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2009: Augsburger Theaterpreis

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Franziska Arndt bei crew united, abgerufen am 6. November 2021
  2. a b c Website von Franziska Arndt
  3. a b Franziska Arndt bei der Schauspielagentur Zentralbüro (Memento des Originals vom 22. Mai 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.zentralbuero.com