Genestrerio

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Genestrerio
Wappen von Genestrerio
Staat: Schweiz
Kanton: Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Mendrisiow
Kreis: Kreis Mendrisio
Politische Gemeinde: Mendrisioi2
Postleitzahl: 6852
UN/LOCODE: CH GSR
Koordinaten: 718201 / 7929845.8558.96039339Koordinaten: 45° 51′ 18″ N, 8° 57′ 37″ O; CH1903: 718201 / 79298
Höhe: 339 m ü. M.
Fläche: 1.47 km²
Einwohner: 1085 (31. Dezember 2013)
Einwohnerdichte: 738 Einw. pro km²
Website: mendrisio.ch/quartieri/genestrerio/
Genestrerio

Genestrerio

Karte
Karte von Genestrerio
w

Genestrerio war bis zum 4. April 2009 eine politische Gemeinde im Kreis Mendrisio, im Bezirk Mendrisio des Kantons Tessin in der Schweiz. Das Dorf ist zehn Kilometer von Chiasso entfernt und liegt an der italienischen Grenze.

Gemeindefusion[Bearbeiten]

Am 25. November 2007 wurde die Fusion der Gemeinden Arzo, Capolago, Genestrerio, Mendrisio, Rancate und Tremona von deren Stimmberechtigten gutgeheissen. Sie haben sich am 5. April 2009 zur neuen Gemeinde Mendrisio zusammengeschlossen.

Geschichte[Bearbeiten]

Genestrerio war schon vor der ersten Jahrtausendwende bewohnt. Urkundlich nachgewiesen ist das Dorf erstmals um 1300. Seit Anfang des 16. Jahrhunderts fanden viele Bewohner des Dorfes als Maurer in Italien ihr Einkommen. Im 18. und 19.  Jahrhundert waren die Familie Boffi sowie ein Vertreter der Coldirari als Stuckateure bekannt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Pfarrkirche Sant’Antonio Abate (1651/1689) mit Marmorfassade (2001/2002) Architekt: Mario Botta[1]; in Innenraum, Fresken (1797) des Malers Giovanni Battista Bagutti, Giudizio Universale (Jüngste Gericht) des Malers Antonio Rinaldi, Renaissance Gemälde vielleicht von Ambrogio da Fossano genannt Bergognone und Statue Sant’Ambrogio des Bildhauers Agostino Silva[2][3]
  • Pfarrhaus (1961/1963), Architekt: Mario Botta[2]
  • Betkapelle San Fermo (1959), Architekt. Mario Botta
  • Einfamilienhaus (1962/1963), Architekt: Mario Botta
  • Pestsäulen[4][5]

Sport[Bearbeiten]

  • Società Cacciatori Riuniti[6]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Giovanni Bianchi (* 29. Oktober 1851 in Genestrerio; † 5. Dezember 1916 in Chur), Bildhauer[7]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Pfarrkirche Sant’Antonio Abate (Foto)
  2. a b Simona Martinoli und andere: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK, Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 438.
  3. Pfarrkirche Sant’Antonio Abate
  4. Pestsäule (Foto)
  5. Pestsäule (Foto)
  6. Società Cacciatori Riuniti
  7. Giovanni Bianchi in Sikart