Gerdt Hardorff

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Christus am Kreuz (Hamburg, Hauptkirche Sankt Jacobi)

Gerdt Hardorff (* 11. Mai 1769 in Steinkirchen (Altes Land); † 19. Mai 1864 in Hamburg) war ein deutscher Maler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den ersten Kunstunterricht erhielt Hardorff bei Johann Anton Tischbein in Hamburg. Danach ging er zum Studium nach Dresden zu Giovanni Battista Casanova. Er zog nach Hamburg und malte 1796 für die dortige Magdalenenkirche zwei Altarbilder. Er wurde 1803 Zeichenlehrer am Johanneum. Seine beiden Söhne Gerdt d. J. (1800–1834) und Rudolph (8. März 1816–4. Oktober 1907) wurden ebenfalls Maler. 1852 verlieh der Hamburger Künstlerverein Gerdt Hardorff die Ehrenmitgliedschaft.

Im späten Alter erblindete Hardorff. Als er 1864 starb, wurde sein Porträt, das von Franz Heesche gemalt wurde, der Hamburger Kunsthalle vom Hamburger Künstlerverein gestiftet.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Bereich des Althamburgischen Gedächtnisfriedhofs des Ohlsdorfer Friedhofs wird auf dem Sammelgrabmal Maler unter anderen an Gerdt Hardorff erinnert.

Nach Hardorff wurde der Hardorffsweg in Barmbek-Nord benannt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]