Goruia

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Goruia, Gruia
Goruja
Gorony, Garulya
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Goruia (Rumänien)
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Basisdaten
Staat: Rumänien
Historische Region: Banat
Kreis: Caraș-Severin
Koordinaten: 45° 11′ N, 21° 47′ OKoordinaten: 45° 11′ 10″ N, 21° 46′ 41″ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Fläche: 62,49 km²
Einwohner: 772 (2014)
Bevölkerungsdichte: 12 Einwohner je km²
Postleitzahl: 327225
Telefonvorwahl: (+40) 02 55
Kfz-Kennzeichen: CS
Struktur und Verwaltung (Stand: 2016[1])
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung: Goruia. Gârliște, Giurgiova
Bürgermeister: Crăciun Dumitru (PSD)
Postanschrift: Str. Principală, nr. 211
loc. Goruia, jud. Caraș-Severin, RO-327225
Website:
Lage von Goruia im Kreis Caraș-Severin
Goruia auf der Josephinischen Landaufnahme

Goruia (volkstümlich: Gruia, deutsch: Goruja, ungarisch: Gorony, Garulya) ist eine Gemeinde im Kreis Caraș-Severin, in der Region Banat, im Südwesten Rumäniens. Zu der Gemeinde Goruia gehören auch die Dörfer Gârliște und Giurgiova.

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Goruia liegt im Südwesten der Carașova-Senke, am Südosthang des Dognecea-Gebirges und am Nordhang des Anina-Gebirges, am oberen Lauf der Caraș.

Nachbarorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Calina Rafnic Nermed
Giurgiova Nachbargemeinden Carașova
Jitin Ciudanovița Gârliște

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Laufe der Jahrhunderte traten verschiedene Schreibweisen des Ortsnamens in Erscheinung: 1437 Garulia, 1597 Gorwya, 1690–1700 Goruny, 1723 Goruje, 1808 Goruja, 1913 Gorony 1919 Goruia.[2]

Eine erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1437, als der Knez Peter von Garulia wegen unbefugten Betretens des Guts des Grundbesitzers Heem verurteilt wurde.[3]

Auf der Josephinischen Landaufnahme von 1717 ist Goruia eingetragen. Nach dem Frieden von Passarowitz (1718) war die Ortschaft Teil der Habsburger Krondomäne Temescher Banat.

Infolge des Österreichisch-Ungarischen Ausgleichs (1867) wurde das Banat dem Königreich Ungarn innerhalb der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn angegliedert.

Der Vertrag von Trianon am 4. Juni 1920 hatte die Dreiteilung des Banats zur Folge, wodurch Goruia an das Königreich Rumänien fiel.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Volkszählung[4] Ethnie
Jahr Einwohner Rumänen Ungarn Deutsche Andere
1880 3744 3691 3 32 18
1910 3179 3113 26 32 8
1930 2656 2588 10 15 43
1977 1472 1455 1 7 9
2002 951 885 2 7 57

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bürgermeisterwahlen 2016 in Rumänien (MS Excel; 256 kB)
  2. fatornyosfalunk.com (Memento vom 10. Juli 2011 im Internet Archive), Siebenbürgische Ortsnamen
  3. books.google.de, Nicolae Ilieșiu; Monografia istorică a Banatului: judeţul Caraş
  4. kia.hu (PDF; 858 kB), E. Varga: Statistik der Einwohnerzahlen nach Ethnie im Kreis Caraș-Severin laut Volkszählungen von 1880 - 2002