Socol

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Socol
Sokol
Nérasolymos
Соколовац, Sokolovac
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Socol (Rumänien)
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Basisdaten
Staat: Rumänien
Historische Region: Banat
Kreis: Caraș-Severin
Koordinaten: 44° 52′ N, 21° 22′ OKoordinaten: 44° 51′ 38″ N, 21° 22′ 20″ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Fläche: 75,32 km²
Einwohner: 2.305 (2014)
Bevölkerungsdichte: 31 Einwohner je km²
Postleitzahl: 327365
Telefonvorwahl: (+40) 02 55
Kfz-Kennzeichen: CS
Struktur und Verwaltung (Stand: 2016[1])
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung: Socol, Baziaș, Câmpia, Pârneaura, Zlatița
Bürgermeister: Ghiță Olgița (PSD)
Postanschrift: Str. Principală, nr. 126
loc. Socol, jud. Caraș-Severin, RO-327365
Lage von Socol im Kreis Caraș-Severin

Socol (deutsch: Sokol, ungarisch: Nérasolymos, serbokroatisch: Соколовац, Sokolovac) ist eine Gemeinde im Kreis Caraș-Severin, Banat, Rumänien. Zu der Gemeinde Socol gehören auch die Dörfer Baziaș, Câmpia, Pârneaura und Zlatița.

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Socol liegt im äußersten Südwesten des Kreises Caraș-Severin, an der Grenze zu Serbien, nahe der Mündung der Nera in die Donau.

Nachbarorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vračev Gaj Crvena Crkva Bela Crkva
Banatska Palanka Nachbargemeinden Câmpia
Ram Baziaș Divici

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Aufzeichnungen von 1690-1700 des Historikers Marsigli erscheint Slivovatz im Distrikt Palanca. Auf der Josephinischen Landaufnahme von 1717 ist der Ort Sakalovaz eingetragen. Nach dem Frieden von Passarowitz (1718) war die Ortschaft Teil der Habsburger Krondomäne Temescher Banat. 1722 wurden deutsche Kolonisten hier angesiedelt, die jedoch während des Türkenkriegs von 1738 nach Bela Crkva flüchteten. Nach dem Türkenkrieg ließen sich Serben aus dem Drina-Tal in Socol nieder. Seitdem ist Socol ein mehrheitlich von Serben bewohntes Dorf. 1764 wurde das Dorf der Banater Militärgrenze einverleibt und dem Walachisch-Illyrischen Grenzregiment angegliedert. Der Vertrag von Trianon am 4. Juni 1920 hatte die Dreiteilung des Banats zur Folge, wodurch Socol an das Königreich Rumänien fiel.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Volkszählung[2] Ethnie
Jahr Einwohner Rumänen Ungarn Deutsche Serben
1880 3759 604 73 369 2713
1910 4928 888 182 115 3743
1930 4516 1525 20 49 2922
1977 3000 918 21 16 2045
2002 2301 993 28 6 1274

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bürgermeisterwahlen 2016 in Rumänien (MS Excel; 256 kB)
  2. kia.hu (PDF; 858 kB), E. Varga: Statistik der Einwohnerzahlen nach Ethnie im Kreis Caraș-Severin laut Volkszählungen von 1880 - 2002