Großkatern

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Großkatern
Koordinaten: 51° 7′ 15″ N, 7° 18′ 21″ O
Höhe: 240 m ü. NN
Postleitzahl: 42499
Vorwahl: 02192
Großkatern (Hückeswagen)
Großkatern

Lage von Großkatern in Hückeswagen

Ortsansicht von Großkatern
Ortsansicht von Großkatern

Großkatern ist eine Ortschaft in Hückeswagen im Oberbergischen Kreis im Regierungsbezirk Köln in Nordrhein-Westfalen (Deutschland).

Lage und Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großkatern liegt im südwestlichen Hückeswagen nahe Straßweg. Weitere Nachbarorte sind Kleinkatern, Wickesberg, Bochen und Purd. Der Ort ist über eine Stichstraße von der Kreisstraße K14 zwischen Straßweg und Wickesberg erreichbar, die auch Kleinkatern anbindet.

Großkatern liegt am Purder Bach, der nach dem Zusammenfluss mit dem Bach Große Dhünn in die Große Dhünntalsperre mündet. Der Ort grenzt an das Wald- und Erholungsgebiet Mul/Purd.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1481 wurde der Ort das erste Mal in der Spendenliste für den Marienaltar der Hückeswagener Kirche urkundlich erwähnt. Schreibweise der Erstnennung: Katerdaell.

Im 18. Jahrhundert gehörte der Ort zum bergischen Amt Bornefeld-Hückeswagen. 1815/16 lebten 23 Einwohner im Ort. 1832 gehörte Großkatern der Großen Honschaft an, die ein Teil der Hückeswagener Außenbürgerschaft innerhalb der Bürgermeisterei Hückeswagen war. Der laut der Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf als Weiler kategorisierte Ort besaß zu dieser Zeit fünf Wohnhäuser und neun landwirtschaftliche Gebäude. Zu dieser Zeit lebten 30 Einwohner im Ort, einer katholischen und 29 evangelischen Glaubens.[1]

Im Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland werden für 1885 sechs Wohnhäuser mit 43 Einwohnern angegeben. Der Ort gehörte zu dieser Zeit zur Landgemeinde Neuhückeswagen innerhalb des Kreises Lennep.[2] 1895 besitzt der Ort drei Wohnhäuser mit 24 Einwohnern, 1905 fünf Wohnhäuser und 28 Einwohner.[3][4]

Wander- und Radwege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Wanderwege führen durch den Ort:

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Johann Georg von Viebahn: Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf. Theil 2: Die statistische Ortschafts- und Entfernungs-Tabelle und das alphabetische Ortsnamenverzeichniß enthaltend. Schreiner, Düsseldorf 1836, S. 11.
  2. Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen (= Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Bd. 12, ZDB-ID 1046036-6). Verlag des Königlichen Statistischen Bureaus, Berlin 1888.
  3. Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1895 und andere amtlicher Quellen (= Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Bd. 12). Verlag des Königlichen Statistischen Bureaus, Berlin 1897.
  4. Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1905 und andere amtlicher Quellen (= Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Bd. 12). Verlag des Königlichen Statistischen Bureaus, Berlin 1909.