Hans-Jürgen Ewers

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Hans-Jürgen Ewers (* 19. Mai 1942 in Münster[1]; † 24. April 2002) war ein deutscher Volkswirt und Präsident der Technischen Universität Berlin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Professor für Volkswirtschaftslehre studierte Wirtschaftswissenschaften an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (1970 Promotion, 1977 Habilitation). Von 1997 bis 2002 war er der Präsident der TU Berlin. Sein Nachfolger im Amt des Präsidenten, Kurt Kutzler, würdigte Ewers mit den Worten „Er hat mit der Kraft seiner Gedanken, seinem unermüdlichen Engagement, seiner Fähigkeit zu überzeugen und mit seiner großen persönlichen Ausstrahlung der Universität und ihren Freunden in einem Maße gedient, das wohl erst in der Zukunft in seiner ganzen Wirkung erkennbar werden wird.“ Ewers vertrat die Meinung, dass die Universität wie ein Unternehmen mit Aufsichtsrat geführt werden müsse[2]. In seiner Amtszeit wurden 15 Fachbereiche - von ehemals 21 - zu acht Fakultäten zusammengelegt[2]. Sparmaßnahmen begründete er mit dem Streben nach Exzellenz.[2]

Grabstätte

Er ist auf dem Waldfriedhof Zehlendorf bestattet.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Michael Fritsch (Hrsg.): Marktdynamik und Innovation: Gedächtnisschrift für Hans-Jürgen Ewers. Duncker und Humblot, Berlin 2004, ISBN 3-428-11375-6.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nachruf Hans-Jürgen Ewers. Ehemaliger Präsident.
  2. a b c Berliner Zeitung, Torsten Harmsen: Der TU-Präsident Hans-Jürgen Ewers trat zurück Erschöpft und enttäuscht, heruntergeladen am 18.07.2017