Harmerz

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50.5141666666679.6513888888889280Koordinaten: 50° 30′ 51″ N, 9° 39′ 5″ O

Harmerz
Stadt Fulda
Wappen der früheren Gemeinde Harmerz
Höhe: 272–312 m
Fläche: 2,64 km²
Einwohner: 1079 (31. Dez. 2011)[1]
Eingemeindung: 1. August 1972
Postleitzahl: 36041
Vorwahl: 0661

Harmerz ist ein Stadtteil der osthessischen Stadt Fulda im Landkreis Fulda.

Der Stadtteil liegt südwestlich der Kernstadt im Tal der Giesel im Vorland des Vogelsberges. Die höchste Erhebung in der Gemarkung ist der 345 m hohe Sauerberg.

Geschichte[Bearbeiten]

1160 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt, obwohl er schon sehr früh besiedelt wurde. Darauf lassen mehrere Hügelgräber schließen, die in der Gemarkung gefunden wurden.

Der Ortsname lautete 1441 „Harmudes“, 1510 „Harmys“, 1556 „Harmes“, 1589 „Harmets“, 1605 „Harmeß“, 1708 „Harmes“, 1797 „Harmut“ und ab 1811 „Harmerz“

Im Rahmen der Gebietsreform in Hessen wurde die Gemeinde Harmerz zugleich mit anderen Stadtrandgemeinden am 1. August 1972 kraft Gesetzes in die kreisfreie Stadt Fulda eingegliedert== Geschichte ==

Am 1. August 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Besges in die Stadt Fulda eingegliedert.[2], kam zusammen mit dieser aber am 1. Juli 1974 wieder zurück zum Landkreis Fulda.

Einwohnerstatistik[Bearbeiten]

  • 1939: 527 Einwohner
  • 1961: 830 Einwohner
  • 1970: 871 Einwohner
  • 1988: 955 Einwohner

Wappen[Bearbeiten]

Am 28. September 1967 wurde der Gemeinde Harmerz ein Wappen mit folgender Blasonierung verliehen: In Rot unter einem weißen Schildhaupt mit schwarzem Kreuz ein silberner Topfhelm mit goldenem Steg waagerecht durchbohrt von einem silbernen Schwert mit goldenem Griff.[3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Michael Mott: "Gute Scheuer mit zwei Tenn ..." / Um eine über 300 Jahre alte Scheune in Harmerz ist es schlecht bestellt / Notsicherung durch Denkmalpflege, in: Fuldaer Zeitung, 21. Sept. 1995, S. 13 (Serie: DENK-mal!).

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Der Ort auf www.fulda.de
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 387.
  3. Genehmigung eines Wappens durch den Hessischen Minister des Innern vom 28. September 1967 (StAnz. S. 1282) Seite 2 der tif-Datei 4,9 MB

Weblinks[Bearbeiten]