Edelzell

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Edelzell
Stadt Fulda
Wappen der früheren Gemeinde Edelzell
Koordinaten: 50° 31′ 35″ N, 9° 42′ 12″ O
Höhe: 308 m ü. NHN
Fläche: 2,76 km²[1]
Einwohner: 2281 (31. Dez. 2015)[2]
Bevölkerungsdichte: 826 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. August 1972
Postleitzahl: 36043
Vorwahl: 0661

Edelzell ist ein Stadtteil der osthessischen Stadt Fulda.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Nachbargemeinden grenzt im Norden die Stadt Fulda, im Osten Pilgerzell, im Süden Engelhelms und im Süd-Westen Bronnzell an.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1325 wurde das Dorf erstmals urkundlich genannt.

Im Rahmen der Gebietsreform in Hessen wurde die Gemeinde Edelzell zugleich mit anderen Stadtrandgemeinden am 1. August 1972 kraft Gesetzes in die kreisfreie Stadt Fulda eingegliedert[3], kam zusammen mit dieser aber am 1. Juli 1974 wieder zurück zum Landkreis Fulda.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belegte Einwohnerzahlen sind:[4]

• 1812: 8 Feuerstellen, 54 Seelen
Edelzell: Einwohnerzahlen von 1812 bis 2015
Jahr  Einwohner
1812
  
57
1834
  
88
1840
  
98
1846
  
101
1852
  
122
1858
  
105
1864
  
117
1871
  
118
1875
  
113
1885
  
134
1895
  
119
1905
  
200
1910
  
238
1925
  
258
1939
  
342
1946
  
492
1950
  
510
1956
  
585
1961
  
719
1967
  
978
1970
  
1.035
1988
  
1.580
2010
  
2.291
2013
  
2.291
2015
  
2.281
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: [4]; 2010,2012,2015:[5][6][7]

Religionszugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Quelle: Historisches Ortslexikon[4]

• 1885: ein evangelischer (= 0,75 %), 133 katholische (= 99,25 %) Einwohner
• 1961: 70 evangelische (= 9,74 %), 649 katholische (= 90,26 %) Einwohner

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 16. Juni 1964 wurde der Gemeinde Edelzell im Landkreis Fulda ein Wappen mit folgender Blasonierung verliehen: Von Silber und Rot gespalten; vorn ein durchgehendes schwarzes Kreuz mit dünner senkrechter und waagerechter Trennlinie, hinten eine silberne Pflugschar.[8]

Verkehr und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Edelzell ist etwa drei Kilometer vom Stadtzentrum Fuldas entfernt und wird über mehrere Haltestellen durch die Stadtbuslinien 4 Edelzell und 7 Engelhelms sowie durch die Extralinie 36 angefahren.

An Infrastruktur im Ort ist eine Bäckerei, ein Kiosk, drei Kinderspielplätze, eine Kirche (Christkönig, die mit Engelhelms, einem Ortsteil der Gemeinde Künzell, geteilt wird), eine Apotheke, ein Friseursalon und ein Zahnarzt vorhanden. Die Ortsvorsteherin von Edelzell heißt Kerstin Hirsch.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Flächen der Stadtteile. In: Internetauftritt. Stadt Fulda, archiviert vom Original; abgerufen im Mai 2018 (PDF; 30 KB).
  2. Bevölkerung der Stadtteile. In: Internetauftritt. Stadt Fulda, archiviert vom Original; abgerufen im Mai 2018 (PDF; 17 KB).
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 387.
  4. a b c Edelzell, Landkreis Fulda. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 24. Mai 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  5. Statistischer Bericht 2011. Stadt Fulda, S. 9, archiviert vom Original; abgerufen im Mai 2018 (PDF; 11 KB).
  6. Die Einwohnerdichte in den statistischen Bezirken der Stadt Fulda (Stand: 31. Dezember 2013). Archiviert vom Original; abgerufen im Mai 2018 (PDF; 11 KB).
  7. Die Einwohnerdichte in den statistischen Bezirken der Stadt Fulda (Stand: 31. Dezember 2015). Archiviert vom Original; abgerufen im Mai 2018 (PDF; 11 KB).
  8. Der Hessische Minister des Inneren: Genehmigung eines Wappens der Gemeinde Edelzell, Landkreis Fulda  vom 16. Juni 1964. In: Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1964 Nr. 27, S. 874, Punkt 765 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 2,3 MB]).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]