Helikonien

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Helikoniengewächse)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Helikonien
Hybride Heliconia psittacorum × Heliconia spathocircinata

Hybride Heliconia psittacorum × Heliconia spathocircinata

Systematik
Klasse: Bedecktsamer (Magnoliopsida)
Monokotyledonen
Commeliniden
Ordnung: Ingwerartige (Zingiberales)
Familie: Helikoniengewächse
Gattung: Helikonien
Wissenschaftlicher Name der Familie
Heliconiaceae
Nakai
Wissenschaftlicher Name der Gattung
Heliconia
L.

Helikonien (Heliconia), auch Hummerscheren oder Falsche Paradiesvogelblumen genannt, sind die einzige Gattung der Familie der Helikoniengewächse (Heliconiaceae) in der Ordnung der Ingwerartigen (Zingiberales). Zur Gattung gehören 100 bis 225 Arten, darunter sind einige Zierpflanzen. Der Name leitet sich vom griechischen Berg Helikon ab, dem Sitz der Musen, wohl weil die Blütenstände so dekorativ sind.

Beschreibung[Bearbeiten]

Erscheinungsbild und Laubblätter[Bearbeiten]

Heliconia-Arten wachsen als große, immergrüne, ausdauernde krautige Pflanzen. Sie bilden, meist kurz verzweigte, selten ausläuferbildende, Rhizome aus, die Stärke speichern. Es wird meist nur ein unverzweigter „Pseudostamm“ gebildet. Die oberirdischen Pflanzenteile sind oft behaart.

Die, meist wechselständig und zweizeilig, nur grundständig oder auch am Stängel verteilt angeordneten Laubblätter sind parallelnervig und sind in Blattscheide, Blattstiel und Blattspreite differenziert; bei manchen Arten ist kein Blattstiel erkennbar. Die sich überlappenden Blattscheiden formen den „Pseudostamm“.

Blütenstände und Blüten[Bearbeiten]

Am Ende eines jeden „Pseudostamm“ wird ein sehr großer, dekorativer traubiger Gesamtblütenstand ausgebildet, der aus mehreren monochasialen zymösen, wenig- bis vielblütigen Teilblütenständen zusammengesetzt ist. Es gibt Arten mit hängenden und solche mit aufrechten Blütenständen. Am attraktivsten sind die auffällig gefärbten Hochblätter (Brakteen). Es sind gekielte Deckblätter vorhanden.

Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und dreizählig. Alle sechs Blütenhüllblätter sind an ihrer Basis röhrig verwachsen. Die drei Kelchblätter und zwei Kronblätter sind auch oberhalb dieser Blütenröhre noch verwachsen. Ein Kronblatt ist aus an der Basis frei. Pro Blüte gibt es fünf fertile Staubblätter und ein schuppenförmiges Staminodium. Die fertilen Staubblätter sind mit der basalen Blütenröhre verwachsen. Drei Fruchtblätter sind zu einem unterständigen Fruchtknoten verwachsen mit einer Samenanlage je Fruchtknotenkammer. Es sind Septalnektarien vorhanden. Der verlängerte, dünne Griffel endet in einer kopfigen oder drei- oder selten zweilappigen Narbe. Die Blüten der vogelbestäubten Arten sind sehr reich an Nektar und duften manchmal. Die von Fledertieren bestäubten Arten blühen nur nachts und duften nicht; sie besitzen meist grüne Hochblätter und grüne oder weiße Blütenhüllblätter.

Die Blütenformel lautet: \downarrow \; {(K_{3} \; C_{3})} \; A_{5}^{1St} \; G_{\overline{(3)}}

Früchte und Samen[Bearbeiten]

Die bei Reife blauen, roten oder orangefarbenen Steinfrüchte enthalten jeweils nur ein bis drei Samen. Es ist dünnes, öl- und stärkehaltiges Endosperm vorhanden, das auch Aleurone enthält.

Chromosomensätze und Inhaltsstoffe[Bearbeiten]

Daten über die Chromosomensätze liegen nur zu einem Teil der Arten vor; die meist 2n = 24 aufweisen.

Alle Pflanzenteile enthalten Tannin.

Ökologie[Bearbeiten]

Helikonien werden von einem breiten Spektrum von Tieren bestäubt (Zoogamie), davon die meisten Arten durch Vögel. Kolibris bestäuben alle neotropischen Arten, Honigfresser viele der in Polynesien vorkommenden Arten. Das zeigen sowohl die Farben der Hochblätter als auch die reichliche Produktion von Nektar. Auch einige Säugetiere sind an der Bestäubung beteiligt, insbesondere Langzungenflughunde bei den westlichsten Helikonien-Arten. Auch die Pazifische Ratte (Rattus exulans) besucht die Blüten – bei den vogelblütigen Arten jedoch, ohne sie zu bestäuben.[1]

Die Diasporen sind die Steinfrucht, sie werden von Tieren gefressen und die Samen unverdaut wieder ausgeschieden und so verbreitet; es sind überwiegend Vögel.

Untergattung Stenochlamys, Sektion Stenochlamys: Heliconia angusta
Untergattung Stenochlamys, Sektion Zingiberastrum: Heliconia aurantiaca
Untergattung Heliconia, Sektion Heliconia: Heliconia bihai
Untergattung Heliconia, Sektion Heliconia: Heliconia bourgaeana
Untergattung Heliconia, Sektion Heliconia: Heliconia stricta
Untergattung Heliconia, Sektion Heliconia: Heliconia wagneriana

Entwicklungsgeschichte, Verbreitung und Standorte[Bearbeiten]

Die Entwicklung der Helikoniaceae innerhalb der Zingiberales erfolgte relativ spät und wird auf etwa 32 Millionen Jahren vor heute datiert. Die gemeinsamen Vorfahren der Helikoniaceae, Strelitziaceae, Lowiaceae datiert man auf etwa 109 Millionen Jahre vor heute. Da diese Gruppe in der Neotropis entstand können, die ozeanischen Heliconia-Arten nur durch Fernausbreitung jüngerer Zeit dort hingelangt sein.[2]

Die Familie der Heliconiaceae besitzt ein disjunktes Areal. Die meisten Arten kommen in der Neotropis vor. Einige Arten sind in Ozeanien, auf Inseln des tropischen Pazifischen Ozeans, Melanesien von Samoa bis Sulawesi heimisch.[2]

Viele Arten gedeihen im Tiefland-Regenwald unterhalb einer Höhenlage von 500 Metern. Die größte Anzahl von Arten gedeiht im mittleren Höhenlagen in Regen- oder Nebelwäldern. Nur wenige Arten findet man in Höhenlagen oberhalb 2000 Meter. Am häufigsten findet man Exemplare an Ruderalstandorten beispielsweise entlang von Bahnstrecken und es sind oft Pionierpflanzen nach dem Holzeinschlag, oder man findet sie an Flussufern. Doch viele Arten sind auf schattige Standorte in Primärwäldern angewiesen; leider sind diese Arten oft Lokalendemiten und bei Zerstörung der Wälder beim Holzeinschlag jeweils vom Aussterben bedroht.[3]

Systematik[Bearbeiten]

Die Gattung Heliconia wurde 1771 durch Carl von Linné aufgestellt. Typusart ist Heliconia bihai (L.) L. Die Gattungsname Heliconia ist vom Helikon-Gebirge im südlichen Griechenland abgeleitet, der als Heim der Musen betrachtet wurde. Synonyme für Heliconia L. sind: Bihai Mill., Heliconiopsis Miq.[4]

Die Familie der Heliconiaceae (A.Richard) Nakai wurde 1941 von Takenoshin Nakai erstveröffentlicht.[5] Früher wurde die Gattung Heliconia in die Familien der Strelitziaceae oder Musaceae eingegliedert.[6]

Die Gattung Heliconia wird von Kress (1984, 1990, 1994) und Andersson (1981, 1985, 1992) in fünf Untergattungen und etwa 23 Sektionen gegliedert.[7] Es gibt 200 bis 225 Heliconia-Arten (hier mit ihrer Verbreitung):[4]

(L.) L., Syn.: Heliconia nigrescens Jacq., Heliconia variegata Jacq., Heliconia distans Griggs, Heliconia purpurea Griggs, Heliconia rutila Griggs, Heliconia aurea G.Rodr., Heliconia schaeferiana G.Rodr.): Sie ist von Kolumbien bis ins nördliche Südamerika verbreitet und kommt auf Karibischen Inseln vor.[4]

Petersen (Syn.: Heliconia barqueta Loes.): Sie ist vom südlichen Mexiko bis Honduras verbreitet.[4]

Lam. (Syn.: Heliconia luteofusca Jacq., Heliconia conferta Petersen, Heliconia borinquena Griggs): Sie kommt auf Karibischen Inseln vor.[4]

Griggs: Sie kommt nur in Guatemala vor.

L.Anderss.: Sie ist vom südlichen Kolumbien bis zentralen Peru verbreitet.[4]

Aristeg.: Sie kommt im nördlichen Venezuela vor.[4]

Huber, Syn.: Heliconia tricolor Abalo & G.Morales): Sie ist im tropischen Südamerika weitverbreitet.[4]

Petersen, Syn.: Heliconia elongata Griggs, Heliconia lennartiana W.J.Kress): Sie ist von Zentralamerika bis Ecuador verbreitet und kommt auf Trinidad vor.[4]

    • Sektion Episcopales

(Griggs) L.Anderss.: Sie enthält nur eine Art:

Vell. (Syn.: Heliconia ferdinando-coburgi Szyszyl. ex Wawra): Sie ist im tropischen Südamerika verbreitet.[4]

    • Sektion Tortex

L.Anderss.:

R.R.Smith: Sie kommt in Costa Rica vor.[4]

W.J.Kress & L.Anderss.: Sie ist von Costa Rica bis Panama verbreitet.[4]

W.J.Kress & L.Anderss.: Sie kommt in Panama vor.[4]

R.R.Smith: Sie ist vom südwestlichen Nicaragua bis Panama verbreitet.[4]

Benth. (Syn.: Heliconia aequatoriensis Loes.): Sie ist vom südlichen Mexiko über Zentralamerika bis Venezuela und ins nordöstliche Peru verbreitet.[4]

W.J.Kress: Sie kommt in Panama vor.

W.J.Kress: Sie kommt in Panama vor.[4]

Daniels & Stiles (Syn.: Heliconia vulcanicola F.G.Stiles, Heliconia monteverdensis var. vulcanicola (F.G.Stiles) W.J.Kress): Sie kommt in Costa Rica vor.[4]

Daniels & Stiles: Sie ist von Costa Rica bis Panama verbreitet.[4]

Aristeg.: Sie ist mit zwei Unterarten von Panama über Trinidad-Tobago bis ins tropische Südamerika verbreitet.[4]

W.J.Kress: Sie kommt in Panama vor.[4]

Griggs: Sie ist vom südöstlichen Mexiko bis Zentralamerika verbreitet.[4]

Daniels & Stiles: Sie kommt in Costa Rica vor.[4]

    • Sektion Farinosae

W.J.Kress, ined.:

W.J.Kress: Dieser Endemit kommt in Panama nur in Chiriquí vor.[4]

R.R.Smith: Sie ist von Costa Rica bis Panama verbreitet.[4]

L.Anderss.: Sie ist vom südlichen Panama bis ins nordwestliche Kolumbien verbreitet.[4]

Raddi (Syn.: Heliconia brasiliensis Hook., Heliconia pulverulenta Lindl., Heliconia speciosa Horan., Heliconia vellozoana Emygdio, Heliconia sampaioana Emygdio): Sie ist in den brasilianischen Bundesstaaten von Rio de Janeiro bis Rio Grande do Sul und in Argentinien in Misiones sowie Salta verbreitet.[4]

Daniels & Stiles: Sie kommt in Costa Rica vor.[4]

Daniels & Stiles: Sie ist von Costa Rica bis Panama verbreitet.[4]

Emygdio & Santos: Sie kommt nur im brasilianischen Bundesstaat Espírito Santo vor.[4]

Standl.: Sie ist von Costa Rica bis Panama verbreitet.[4]

Griggs: Sie ist vom nördlichen-zentralen und südöstlichen Mexiko bis Nicaragua verbreitet.[4]

Stiles: Sie kommt in Costa Rica vor.[4]

    • Sektion Complanatae

W.J.Kress ined.:

Abalo & Morales: Sie kommt nur im nordwestlichen Kolumbien vor.[4]

Abalo & Morales: Sie kommt in Ecuador nur in Moreno-Santiago vor.[4]

Abalo & Morales: Sie kommt in Kolumbien vor.[4]

    • Sektion Tenebria

L.Anderss.:

Emygdio & Santos: Sie ist im tropischen Südamerika verbreitet.[4]

Macbr.: Sie ist vom nordöstlichen Peru bis ins nordwestliche Brasilien verbreitet.[4]

  • Untergattung Taeniostrobus

(Kuntze) Griggs:

Daniels & Stiles: Sie ist von Costa Rica bis Kolumbien verbreitet.[4]

W.J.Kress: Sie kommt in Panama vor.[4]

(Kuntze) Baker (Syn.: Heliconia densa (Griggs) L.B.Sm.): Sie ist von Costa Rica bis ins nordwestliche Kolumbien verbreitet.[4]

(Griggs) Winkl. (Syn.: Heliconia marmoliana Dodson & A.H.Gentry): Sie ist von Costa Rica bis ins zentrale Ecuador verbreitet.[4]

  • Untergattung Heliconiopsis

(Miq.) W.J.Kress:

    • Es wurde diskutiert ob es eine eigene Gattung Heliconiopsis ist:

Lam. (Syn.: Heliconia buccinata Roxb., Heliconiopsis amboinensis Miq. nom. superfl., Heliconiopsis indica (Lam.) Nakai): Sie ist mit fünf Varietäten von Maluku bis auf südwestlichen Pazifischen Inseln verbreitet.[4]

(Green) W.J.Kress (Syn.: Heliconia indica var. lanata P.S.Green): Sie kommt nur auf den Salomonen vor.[4]

W.J.Kress: Sie kommt nur auf Samoa vor.[4]

A.C.Smith: Sie kommt nur auf Fidschi vor.[4]

W.J.Kress: Sie kommt nur auf Neuguinea vor.[4]

W.J.Kress: Sie kommt vom Bismarck-Archipel bis zu den Salomonen vor.[4]

  • Untergattung Stenochlamys

Baker:

    • Sektion Lanea

L.Anderss.:

BurleMarx: Sie ist mit zwei Unterarten vom südlichen Kolumbien bis zentralen Bolivien und südöstlichen Brasilien verbreitet.[4]

Abalo & Morales: Sie ist von Kolumbien und ins nördliche Peru verbreitet.[4]

L.Anderss.: Sie kommt im zentralen Peru vor.[4]

Abalo & Morales: Sie kommt nur in der ecuadorianischen Provinz Los Ríos vor.[4]

Abalo & Morales: Sie kommt im zentralen Peru vor.[4]

Abalo & Morales: Sie kommt in Ecuador vor.[4]

Ruiz & Pav. (Syn.: Heliconia weberbaueri Loes.): Sie ist im zentralen Peru bis zentralen Bolivien verbreitet.[4]

Daniels & Stiles: Sie ist von Costa Rica bis Panama verbreitet.[4]

Klotzsch (Syn.: Heliconia schneeana Steyerm., Heliconia falcata Barreiros, Heliconia colombiana Abalo & G.Morales, Heliconia mincana Abalo & Morales): Sie ist vom nordöstlichen Kolumbien bis nordwestlichen Venezuela verbreitet.[4]

Emygdio & Santos: Sie kommt nur in brasilianischen Bundesstaat Rio de Janeiro vor.

Abalo & Morales (Syn.: Heliconia aristeguietae Abalo & G.Morales, Heliconia gilbertiana Abalo & G.Morales): Sie ist vom südöstlichen Panama bis Kolumbien und nördlichen Peru verbreitet.[4]

Klotzsch (Syn.: Heliconia hirsuta Schltdl. & Cham. nom. illeg., Heliconia geniculata (Griggs) L.B.Sm.): Sie gedeiht in Höhenlagen von 400 bis 1700 Metern in mexikanischen Bundesstaaten Hidalgo und San Luis Potosí bis Veracruz.[4][8]

Griggs (Syn.: Heliconia schiedeana var. spissa (Griggs) R.R.Sm., Heliconia pochutlensis Conz.): Sie ist vom südlichen Mexico bis nördlichen Nicaragua verbreitet.[4]

Abalo & Morales (Syn.: Heliconia deflexa G.S.Daniels & F.G.Stiles): Sie ist von Costa Rica über Panama bis Kolumbien und nordwestlichen Ecuador verbreitet.[4]

Abalo & Morales: Sie kommt nur in der ecuadorianischen Provinz Pichincha vor.[4]

Plowman, Kress & Kennedy (Syn.: Heliconia variegata Loes.): Sie kommt im zentralen-östlichen Peru vor.[4]

    • Sektion Stenochlamys

(Baker) Schum.:

L.C.Rich.: Sie ist mit vier Unterarten im tropischen Südamerika weitverbreitet.[4]

Vell. (Syn.: Heliconia bicolor Benth., Heliconia angustifolia Hook., Heliconia bidentata Barreiros, Heliconia laneana Barreiros, Heliconia aurorea Emygdio & E.Santos, Heliconia citrina Emygdio & E.Santos, Heliconia fluminensis Emygdio & E.Santos, Heliconia lacletteana Emygdio & E.Santos): Sie ist im südöstlichen Brasilien verbreitet.[4]

L.Anderss.: Sie ist vom südöstlichen Panama bis nordwestlichen Venezuela verbreitet.[4]

L. f., Syn.: Heliconia ballia Rich., Heliconia marantifolia G.Shaw, Heliconia humilis (Aubl.) Jacq., Heliconia swartziana Roem. & Schult., Heliconia cannoidea A.Rich., Heliconia andrewsii Klotzsch, Heliconia schomburgkiana Klotzsch, Heliconia brasiliensis var. concolor Petersen, Heliconia psittacorum var. robusta Eichler ex Petersen, Heliconia psittacorum var. spathacea Eichler ex Petersen, Heliconia psittacorum var. rhizomatosa Aristeg., Heliconia hirsuta var. cannoidea (A.Rich.) Baker, Heliconia sylvestris (Gleason) L.B.Sm., Heliconia goiasensis Barreiros, Heliconia bahiensis Barreiros): Sie ist von Panama bis Paraguay, Brasilien und Guayana verbreitet und kommt auf karibischen Inseln vor.[4]

Miq. (Syn.: Heliconia glauca Poit. ex Verlot): Sie ist vom nördlichen Südamerika bis östlichen Brasilien verbreitet.[4]

L.Anderss.: Sie ist vom nordöstlichen Peru bis nordwestlichen Brasilien verbreitet.[4]

    • Sektion Proximochlamys

L.Anderss.: Sie enthält nur eine Art:

Verlot: Sie ist im tropischen Südamerika verbreitet und kommt auf der Insel Trinidad vor.[4]

    • Sektion Lasia

L.Anderss.:

Koch & Bouché: Sie kommt von Surinam bis Französisch-Guayana vor.[4]

Abalo & Morales: Sie kommt nur im nordöstlichen Kolumbien vor.[4]

Barreiros: Sie ist im tropischen Südamerika verbreitet.[4]

L.Anderss.: Sie ist vom südöstlichen Kolumbien bis Peru verbreitet.[4]

L.Anderss.: Sie ist vom zentralen Kolumbien bis zum zentralen Peru verbreitet.[4]

    • Sektion Cannastrum

L.Anderss.:

Abalo & Morales: Sie kommt nur in der ecuadorianischen Provinz Napo vor.[4]

G.S.Daniels & F.G.Stiles: Sie kommt in Costa Rica vor.[4]

G.S.Daniels & F.G.Stiles (Syn.: Heliconia vaginalis subsp. mathiasiae (G.S.Daniels & F.G.Stiles) L.Andersson, Heliconia golfodulcensis G.S.Daniels & F.G.Stiles): Sie ist vom nördlichen-zentralen sowie südöstlichen Mexiko bis Panama verbreitet.[4]

Pl. & Linden ex. Hook. (Syn.: Heliconia vinosa W.Bull, Heliconia nana G.Rodr., Heliconia osaensis var. rubescens F.G.Stiles): Sie ist von Zentralamerika bis Bolivien verbreitet.[4]

Cuf.: Sie ist von Honduras bis Kolumbien verbreitet.[4]

Abalo & Morales: Sie kommt im nördlichen Ecuador vor.[4]

L.Anderss.: Sie kommt nur im nordöstlichen Kolumbien in der Sierra Nevada de Santa Marta vor.[4]

Ruiz & Pav. (Syn.: Heliconia psittacorum var. subulata (Ruiz & Pav.) Baker): Sie ist von Ecuador bis Argentinien (nur Misiones, Salta) verbreitet.[4]

Benth. (Syn.: Heliconia deflexa G.S.Daniels & F.G.Stiles): Sie ist von Costa Rica bis ins nordwestliche Ecuador verbreitet.[4]

Abalo & Morales: Sie ist vom zentralen Kolumbien bis ins zentrale Ecuador verbreitet.[4]

    • Sektion Zingiberastrum

L.Anderss.:

Ghiesbr. ex Lem. (Syn.: Heliconia brevispatha Hook., Heliconia choconiana S.Watson): Sie ist vom südlichen Mexiko bis Zentralamerika verbreitet.[4]

Barreiros: Sie ist von Ecuador bis Peru und ins westliche Brasilien verbreitet.[4]

L.Anderss.: Sie ist vom zentralen Kolumbien bis ins nordwestlichen Ecuador verbreitet.[4]

Griggs: Sie kommt in Guatemala vor.[4]

L. f. (Syn.: Heliconia bicolor Klotzsch nom. illeg., Heliconia cannoidea var. villosa Petersen, Heliconia hirsuta var. villosula Loes., Heliconia straminea (Griggs) Standl., Heliconia cardenasii L.B.Sm., Heliconia harrisiana (Griggs) L.B.Sm., Heliconia burle-marxii Emygdio, Heliconia costanensis Aristeg., Heliconia hirsuta var. rubriflora R.R.Sm., Heliconia cararensis Abalo & G.Morales): Sie ist in Zentralamerika sowie im tropischen Südamerika weitverbreitet und kommt auf der Insel Trinidad vor.[4]

R.R.Smith: Die zwei Unterarten sind von Nicaragua bis zum nordwestlichen Kolumbien und nordwestlichen Ecuador verbreitet.[4]

Loes. (Syn.: Heliconia aureorosea Loes., Heliconia uleana Loes.): Sie ist vom südlichen Kolumbien bis ins östliche Peru verbreitet. Es gibt keine Subtaxa mehr.[4]

L.Anderss.: Sie kommt in nur im südlichen Panama vor.[4]

  • Untergattung Griggsia

L.Anderss.:

    • Sektion Griggsia

W.J.Kress ined.:

W.J.Kress & J.Betancur

L.B.Smith

Abalo & Morales

L.Anderss.

W.J.Kress & J.Betancur

    • Sektion Barbatae

W.J.Kress ined.:

W.J.Kress

W.J.Kress

Abalo & Morales

Abalo & Morales

Cuf.

Daniels & Stiles

L.Anderss.

Abalo & Morales

Abalo & Morales

Poepp.

W.J.Kress

    • Sektion Arcuatae

W.J.Kress ined.:

Peters.

Dodson & Gentry

L.Anderss.

L.Anderss.

(Griggs) Winkler

Hook. f. (Syn.: Heliconia elegans Petersen, Heliconia punicea (Griggs) L.B.Sm.): Sie ist von Zentralamerika, über Kolumbien bis ins nordwestliche Venezuela verbreitet.[4]

W.J.Kress

    • Sektion Obscurae

W.J.Kress ined.:

G.Morales

Abalo & Morales

Abalo & Morales

Abalo & Morales

Abalo & Morales

W.J.Kress

Abalo & Morales

Abalo & Morales

Cuatrecasas

Abalo & Morales

Abalo & Morales

Abalo & Morales

L.Anderss.

Pax

    • Sektion Dromedarius

W.J.Kress ined.:

W.J.Kress & J.Betancur

Abalo & Morales

Abalo & Morales

Abalo & Morales

    • Sektion Sigmoideae

W.J.Kress ined.:

Abalo & Morales

Abalo & Morales

Abalo & Morales

R.R.Smith ex Daniels & Stiles

Loes.

Abalo & Morales

Abalo & Morales

W.J.Kress

W.J.Kress

Abalo & Morales

Loes.

Abalo & Morales

Abalo & Morales

Abalo & Morales

Abalo & Morales

Daniels & Stiles

Daniels & Stiles

    • Sektion Rostratae

W.J.Kress ined.:

Loes.

(Griggs) Pittier

Ruiz & Pav., Syn.: Heliconia poeppigiana Eichler ex Petersen): Sie ist im westlichen tropischen Südamerika verbreitet.[4]

Macbr.

    • Sektion Pendulae (Griggs)

W.J.Kress ined.:

Lane ex Barreiros

Griggs

Abalo & Morales

R.R.Smith

Wawra

Baker

Abalo & Morales

Dodson & A.Gentry

Klotzsch

    • Sektion Contortex

W.J.Kress ined.:

Woodson

Daniels & Stiles

    • Sektion Retiformes

W.J.Kress ined.:

W.J.Kress & J.Betancur

Abalo & Morales

Abalo & Morales

W.J.Kress & J.Betancur

Nutzung[Bearbeiten]

Seit dem 18. Jahrhundert sind manche Arten und Sorten beliebte exotische Zierpflanzen. Auch als lange haltbare Schnittblumen sind manche Sorten begehrt. Es gibt eine ganze Reihe von Sorten.

Als Nahrung dienen sie kaum, selten werden knospige Blütenstände bei Nahrungsknappheit gegart gegessen. Manchmal dienen die großen Blätter (ähnlich wie Bananenblätter) als Umhüllung beim Garen von Speisen.[3]

Quellen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • W. John Kress, Alan T. Whittemore: (Heliconiaceae. textgleich online wie gedrucktes Werk), In: Flora of North America Editorial Committee (Hrsg.): Flora of North America North of Mexico. Volume 22: Magnoliophyta: Alismatidae, Arecidae, Commelinidae (in part), and Zingiberidae, Oxford University Press, New York und Oxford, 2000. ISBN 0-19-513729-9
  • W. John Kress, Chelsea D. Specht: The evolutionary and biogeographic origin and diversification on the tropical monocot order Zingiberales. In: J. T. Columbus, E. A. Friar, J. M. Porter, L. M.Prince, M. G. Simpson (Hrsg.): Monocots: Comparative Biology and Evolution. Excluding Poales. In: Aliso, Volume 22, 2006, S. 621–632, Rancho Santa Ana Botanical Garden, Claremont, Kalifornien (PDF).
  • W. S. Judd, C. S. Campbell, E. A. Kellogg, P. F. Stevens, M. J. Donoghue: Zingiberales. In: Plant Systematics: A Phylogenetic Approach. 3. Auflage, Sinauer Associates, Sunderland, Massachusetts 2007, S. 301 f., ISBN 978-0-87893-407-2.
  • W. John Kress, 6. Februar 2008: Flora Mesoamericana, Volume 7, 1, Heliconiaceae., S. 1-33. Volltext-PDF veröffentlicht von der Flora Mesoamericana Website, 1. März 2012.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Louise B. Pedersen, W. John Kress: Pollination of Old World Heliconia. In: Bulletin of the Heliconia Society International, Volume 10, 1-2, 2000, S. 3 (PDF).
  2. a b W. John Kress & Chelsea D. Specht: The evolutionary and biogeographic origin and diversification on the tropical monocot order Zingiberales. In: J. T. Columbus, E. A. Friar, J. M. Porter, L. M.Prince & M. G. Simpson (Hrsg.): Monocots: Comparative Biology and Evolution. Excluding Poales. In: Aliso 22, 2006, S. 621–632, Rancho Santa Ana Botanical Garden, Claremont, Kalifornien (PDF).
  3. a b Heliconia beim Department of Botany des National Museum of Natural History des Smithsonian Institute, Washington D.C.
  4. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac ad ae af ag ah ai aj ak al am an ao ap aq ar as at au av aw ax ay az ba bb bc bd be bf bg bh bi bj bk bl bm bn bo bp bq br bs bt bu bv bw bx by bz ca cb cc cd ce cf cg ch ci cj ck cl cm cn co cp cq Rafaël Govaerts (Hrsg.): Heliconia - Datenblatt bei World Checklist of Selected Plant Families des Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew. Zuletzt eingesehen am 8. November 2014
  5. Heliconia bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. Louis. Abgerufen am 18. Februar 2012.
  6. Heliconia im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am 8. November 2014.
  7. Heliconiaceae-Systematik Online (PDF; 105 kB). In: Heliconia beim Department of Botany des National Museum of Natural History des Smithsonian Institute, Washington D.C.
  8. W. John Kress, 6. Februar 2008: Flora Mesoamericana, Volume 7, 1, Heliconiaceae., S. 1-33. Volltext-PDF veröffentlicht von der Flora Mesoamericana Website, 1. März 2012.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Helikonien (Heliconia) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Weiterführende Literatur[Bearbeiten]

  • L. Isaza, M. L. Marulanda, A. M. López: Genetic diversity and molecular characterization of several Heliconia species in Colombia. In: Genetics and Molecular Research, Volume 11, Issue 4, November, 2012 S. 4552-4563. doi:10.4238/2012.November.12.9 Volltext-PDF.