Hemmighausen

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Hemmighausen
Koordinaten: 51° 18′ 33″ N, 8° 42′ 0″ O
Höhe: 453 m
Fläche: 3,66 km²[1]
Einwohner: 96 (18. Jan. 2018)[2]
Bevölkerungsdichte: 26 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1970
Eingemeindet nach: Usseln
Postleitzahl: 34508
Vorwahl: 05632

Hemmighausen ist nach Welleringhausen der zweitkleinste Ortsteil der Gemeinde Willingen (Upland) im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hemmighausen liegt im Naturpark Diemelsee etwas westsüdwestlich oberhalb der Mündung der kleinen Mülmecke in die Diemel. Zu den Bergen der nahen Umgebung gehören die Hohe Egge (604,9 m) und Sähre (726 m). Östlich vorbei am Dorf führt die Landesstraße 3082 (DeisfeldEimelrod), von der die Kreisstraße 66 als kurze Stichstraße in die Ortschaft führt. In Ortsnähe treffen sich der Diemelsteig und der Uplandsteig.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der kleine Ort bildete mit den beiden Nachbarorten Eimelrod und Deisfeld eine Exklave der Herrschaft Itter im Gebiet der Grafschaft Waldeck. Er kam mit der gesamten Herrschaft Itter im 15. Jahrhundert an die Landgrafschaft Hessen, am Ende des Dreißigjährigen Kriegs an Hessen-Darmstadt und 1867 an Preußen.

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurde Hemminghausen zum 1. Juli 1970 in die Nachbargemeinde Usseln eingegliedert. Am 31. Dezember 1971 wurde diese mit vier weiteren Orten zur neuen Gemeinde Upland zusammengeschlossen. Diese wurde wiederum kraft Landesgesetz am 1. Januar 1974 mit der Gemeinde Willingen zur Großgemeinde Willingen (Upland) zusammengeschlossen.[3][4] Für alle ehemaligen Gemeinden wurden Ortsbezirke gebildet. Sitz der Gemeindeverwaltung wurde Willingen.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gemarkungsflächen. In: Internetauftritt. Gemeinde Willingen (Upland), archiviert vom Original am 4. November 2018; abgerufen im November 2018.
  2. Einwohnerzahlen der Ortsteile. In: Internetauftritt. Gemeinde Willingen (Upland), archiviert vom Original am 20181102; abgerufen im November 2018.
  3. Der Hessische Minister des Innern: Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Frankenberg und Waldeck (GVBl. II 330-23) vom 4. Oktober 1973. In: Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1973 Nr. 25, S. 359, § 3 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 2,3 MB]).
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 407–409.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]