Ica

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Ica
Koordinaten: 14° 4′ S, 75° 44′ W
Karte: Peru
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Ica
Ica auf der Karte von Peru
Basisdaten
Staat Peru
Region Ica
Provinz Ica
Stadtgründung 17. Juni 1563
Einwohner 149.618 (2017)
– im Ballungsraum 282.407
Stadtinsignien
Flag of Ica.svg
Escudoica.png
Detaildaten
Höhe 406 m
Stadtgliederung 14
Gewässer Río Ica
Zeitzone UTC−5
Stadtvorsitz Emma Luisa Mejía Venegas
(2019–2022)
Website www.muniica.gob.pe
Die Plaza de Armas bei Nacht
Die Plaza de Armas bei Nacht
Dünen außerhalb von Ica

Ica [ˈika] ist eine Stadt im Süden von Peru, etwa 300 km südöstlich von Lima am Río Ica und an der Panamericana gelegen. Beim Zensus von 2017 zählte die Stadt 149.618 Einwohner.[1] Zusammen mit dem weiteren Ballungsraum 282.407 Einwohner.[2]

Ica ist die Hauptstadt der Region Ica und der Provinz Ica sowie der Sitz des Bistums Ica.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt wurde am 17. Juni 1563 durch den spanischen Konquistador Jeronimo Luis de Carera gegründet.

Am 15. August 2007 (Mariä Himmelfahrt) wurde die Stadt von einem Erdbeben der Stärke 8,0 schwer beschädigt.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ica ist ein Zentrum des Agrarexports. In der Region wird Obst- und Gemüseanbau betrieben. Wichtige Exportprodukte sind Artischocken, Spargel sowie Tafelweintrauben. Aus den Weintrauben wird häufig das Getränk Pisco hergestellt.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im nördlichen Teil der Stadt ist der öffentliche Flugplatz Las Dunas zu finden.

Von 1871 bis 1956 bot die 74 km lange Bahnstrecke Pisco–Ica eine Verbindung zur Hafenstadt Pisco am Pazifik. Es war ein Inselbetrieb ohne Anschluss an ein Eisenbahnnetz.[3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ica beheimatet ein bekanntes Museum für präkolumbische Mumien. Wenige Kilometer auswärts befindet sich die Oase Huacachina, die auch auf der Rückseite der 50-Soles-Banknote abgebildet ist.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Peru: Region Ica – Provinzen & Orte. www.citypopulation.de. Abgerufen am 19. Dezember 2019.
  2. Perú: Perfil Sociodemográfico (PDF, 27,4 MB) Instituo Nacional de Estadistica e Informatica (INEI). August 2018. Abgerufen am 19. Dezember 2019.
  3. Robert D. Whetham: Railways of Peru. Volume 2: The Central and Southern Lines. Trackside Publications, Bristol 2008. ISBN 978-1-900095-37-2, S. 56–58.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Ica – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien