Jede Menge Leben

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Fernsehserie
OriginaltitelJede Menge Leben
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Jahr(e)1995–1996
Produktions-
unternehmen
Colonia Media
Länge22 Minuten
Episoden376 in 1 Staffel
GenreSeifenoper
TitelmusikPeter Richter – Jede Menge Leben
ProduktionIris Kiefer
MusikNorbert Jürgen Schneider
Deutschsprachige
Erstausstrahlung
7. März 1995 auf ZDF
Besetzung

Jede Menge Leben ist eine Seifenoper, die vom 7. März 1995 bis zum 30. September 1996 im ZDF ausgestrahlt wurde. Die Serie umfasst 376 Folgen und einen 57-minütigen Pilotfilm. Es war die erste vom ZDF produzierte tägliche Serie.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausführende Produktionsfirma war die Colonia Media Filmproduktions GmbH. Gedreht wurde in einem Fernsehstudio im Industriegebiet von Köln-Ossendorf. Die extra für die Serie gebaute Halle umfasste etwa 1000 m² mit den Drehmotiven der Haupthandlungsorte.[1]

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Handlung der Serie spielte in Köln. Es wurden verschiedene gesellschaftliche Probleme des Alltags aufgegriffen. An der Serie waren einige namhafte Autoren und Regisseure beteiligt, um möglichst realitätsnahe Charaktere zu entwickeln.[1]

Im Mittelpunkt der Geschehnisse steht die Ärztin Dorothee Berger und ihre Familie. Viele der weiteren vorkommenden Charaktere und Familien haben wiederum irgendeine Verbindung zur Familie Berger.

Ausstrahlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im ZDF lief die Serie zunächst dienstags und donnerstags um 18:30 Uhr, später dann montags bis freitags um 16:35 Uhr. Wegen schlechter Einschaltquoten wurde die Ausstrahlung am 30. September 1996 mit Folge 313 beendet. Um einen sinnvollen Schluss darzustellen, wurde diese Folge – großteils mit Ausschnitten aus späteren Folgen – um etwa zehn Minuten verlängert. 98 Folgen der Serie wurden 1999 auf tm3 wiederholt. Außerhalb Deutschlands wurde die Serie bislang in der Schweiz und in Österreich ausgestrahlt. Auf SRF 1 wurden nicht alle Folgen gezeigt. Hier erfolgte die Ausstrahlung vom 15. November 1999 bis 30. November 2000 montags bis freitags um 15:15 Uhr, wobei ab 23. Oktober 2000 Doppelfolgen gesendet wurden. ORF 2 zeigte vom 7. Januar 2004 bis 25. Juli 2005 montags bis freitags um 13:40 Uhr (Wiederholung um 9:50 Uhr) alle Folgen samt dem auf drei Folgen aufgeteilten Pilotfilm.

Kurz nach der Ausstrahlung der ersten Folgen wurde ein 20-minütiges Making-of im ZDF gezeigt. Ferner gab es 17 Zusammenschnitte, die von Juni bis September 1995 in der Nacht von Samstag auf Sonntag als Wochen-Zusammenfassung liefen.

Ein Serien-Special gab es innerhalb des ZDF-Filmes „Das größte Fest des Jahres – Weihnachten bei unseren Fernsehfamilien“, der am 23. Dezember 1995 ausgestrahlt wurde.

Von 1. Januar 2016 bis 8. Juli 2016 wurde die gesamte Serie auf ZDFkultur täglich in Doppelfolgen um 17:15 Uhr (ab Juni meist um 17:05 Uhr) gesendet. Ab 11:15 Uhr (ab Juni meist um 11:05 Uhr) wurden die Wiederholungen der letzten beiden Tage ausgestrahlt. Am 6. Juni 2016 wurden beide Versionen der Folge 313 gesendet.[2]

Besetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptdarsteller[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schauspieler Rollenname Folgen
Mariella Ahrens Claire Herzog 127–231
Michou Pascale Anderson Sammy Schmole,
geb. Cunningham
2–376
Jimmy Boeven Patrick Schmole 1–376
Martin Bruhn Gregor Wischnewski 16–376
Petra Csecsei Jenny Wischnewski 1–376
Oliver Deska Mike Hassencamp 3–166
Holger Doellmann Leander Kilian † 300–363
Béla Erny Clemens Berger † Pilotfilm,
1–12, 72
Mareike Fell Mia Grasshoff 4–376
Hermann Giefer Matthias Hassencamp Pilotfilm,
1–204
Karl-Heinz Gierke Hansjörg Fuchs 1–376
Nikolaus Gröbe Dr. Paul Steiner #2 91–146
Rudi Knauss Achim Kleinhammes † 31–131
Vita Kowala Herta Fuchs,
geb. Plönz
192–376
Arno Maubach Dieter Löskow #2 155–174
Giuseppe Michael Mautone Klaus Wischnewski 16–74,
108–120,
185–376
Marliese Mirkoff Karin Fuchs † 1–173
Anja Nejarri Nina Pütz 1–15,
36–376
Patricia Netzer Carmen Steiner,
geb. Neubert
55–185
Heiko Obermöller Dieter Löskow #1 72,
95–133
Karyn von Ostholt Gisela Wischnewski,
geb. Hermann
16–376
Birgit Pistohl Betty Bronner 236–376
Markus Pfeiffer Julian Berger Pilotfilm,
1–376
Angelika Reißner Nicole Fuchs 8–376
Oliver Sauer Micha Petersen 242–376
Matthias Schloo Niko Berger Pilotfilm,
1–376
Matthias Schlüter John Winslow 3–174
Lars Schmidtke Robert Herzog 2–376
Michael Schwarzmaier Marius Grasshoff 4–177,
232–234
Olivia Silhavy Dorothee Berger,
geb. Kleinhammes
Pilotfilm,
1–376
Myriam Stark Hanna Hassencamp Pilotfilm,
1–136,
164–204
Udo Thies Dr. Paul Steiner #1 1–85,
147–376
Kristina Walter Maria Kleinhammes Pilotfilm,
32–88,
124–261,
303–305
Constanze Wendel Dr. Angela Rosen 124–376
Alexandra Wilcke Constanze Ford 324–376
Claus Wilcke Konstantin Rosen 194–376
Daniel Wuschansky Moritz Kilian 306–376

Nebendarsteller[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schauspieler Rollenname Folgen Bemerkungen
Vandelis Dionsiadis Rosario 246–373 Kellner im Restaurant "Finize"
Halük P. Kömürcü Halük Kömürcü 197–198,
211, 250,
278–296,
342–346,
374–376
Stammgast im Club "RC"
Margit Laue Frau Kern 4–10,
49–103,
156–160,
210,
235–236
Sekretärin bei "Bau 2000"
Eugen May Jimmy 2–193 Fotograf in der Agentur Hassencamp
Volkmar Olms Dr. Claudius Scholz 184–249 Oberarzt im Krankenhaus
Andrea Schulte Regine Geisler 8,
25–43,
97–376
Sprechstundenhilfe in der Arztpraxis,
später Krankenschwester im Krankenhaus
Christiane Sturm Inge 3–204 Haushälterin der Familie Hassencamp
Petra Vieten Brigitte 2–91,
135–168
Sekretärin in der Agentur Hassencamp
Birgitta Weizenegger Frau Reuter 70–95 Sprechstundenhilfe in der Arztpraxis
Daniel Wiemer Stefan 4–145 Stammgast im Club "RC"

Gastdarsteller[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schauspieler Rollenname Folgen
Fadia Abu Samra Nikita 251–266,
323–334
Frank Albrecht Arnulf Hertel 172,
198–201
Regine Andratschke Viviane Dierbach 16–19,
41–66
Anthony Arndt Fausto Valentini 242–287
Hans Bayer Peter Grasshoff 75–86,
122
Liz Becker Frau Bittermann 211–219
Aisha Blackwell Aisha Cunningham 293–298
Undine Brixner Margit Rosen † 185–190,
218–284
Klaus Brothuhn Georg 136–150
Frank Büssing Klaus Bussow 316–320,
339–340
Heinrich Cuipers Harry Heinersdorf † 185–186,
218–274
Andreas Engelmann Jakob Diefenbach 362–375
Michael Evers Ludger Pabst † 184–200
Kim Fatheuer Susanne Diefenbach 362–375
Günther Fricke Herr Brüser 163, 200,
217–221
Astrid M. Fünderich Jeanette Kraemer 166–185
Gisela Gard Esther 2–9
Katharina Grzymala Romana Dumitrescu 212–218
Thomas Gumpert Dr. Willmer 177–203
Christoph Hemrich Andreas Lutz 104–118
Olaf Hensel-Kirscht Stanko Schiwelic † 116–176
Jana Hora Sue Schneider Pilotfilm,
1–12,
73–90
Martin Hunold Philipp Schedereit 180–189
Heike Huhmann Irina Köppen 313–331
Margie Kinsky Rosa Grasshoff 75–84,
122
Heike Kloss Corinna Bellmann 279–301
Jürgen Kramer Ludwig Lüders 208–237,
298–299
Thomas Lang Thomas Müller 274–283
Dirk Lange Holger 29–41,
66–69
Gottfried Mehlhorn Siegbert Fuhrmann 28–32,
89,
110–112
Catrin Möderler Marita
Merida
184–201
301–302
Jürgen Morche Horst Bauer 52–88,
128–176,
199–244
Ulrich Moskopp Robert Wagner 213–218
Jan Nissen Freddy Becker 355–373
Oliver Otubanjo Oliver 294–298
Katharina Palm Elke Schütt 101–133
Olaf Ploetz Kommissar Heger 123–132
Jan Georg Raffelt Uwe Kämper 281–296
Jack Recknitz Rainer Wilferding 202–230
Kerstin Reimann Andrea Schedereit 180–197
Claus Ringer Theo Walter 118–123
Georg Scharegg Frank von Hellbrecht 156–190
Horst D. Scheel Mark Scheel 242, 247, 282, 312, 320–322
Ulrich Schmissat Fabian Franke 294–298, 361–367
Ingo Schmoll Thomas Tiedemann 189–210
Hidde Schols Piet de Boer 195–227
Hans-Peter Schupp Dr. Schaller 214–222,
238–242
Sophie Schütt Beate 16–41,
66–69
Susanne Seidler Sabine Martensen 187–229, 251–284, 300, 323, 372, 376
Ute Soldierer Sandra Fellbusch 199–216,
304–376
Raymund Stahl Joost Amerong 280–282,
307–322
Winfried Stahlke Tibor Weyand 231–299
Jochen Stern Gustav Paeffgen 211–216,
229–235,
265–266,
288,
309–310
Alexander Virgolini Martin Scherwitz † 78, 94,
118–150,
251–260
Wolf-Dirk Vogeley Alfred Schneider 246–260
Gerhild Voigtländer Aniella Bellinis 265–266, 309–311
Vanessa Weckbecker Franka 354–375
Daniel Werner Lothar Schedereit 183–189
Birthe Wolter Danny Bruckner † 171–194

Innerhalb der Serie hatten unter anderem Mola Adebisi, Toni Schumacher, Erika Berger, Ralph Morgenstern, Franco Campana, Gunther Philipp, Ingo Schmoll, Raimund Harmstorf, Ludwig Hirsch und Maxi Biewer einen Gast-Auftritt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Jede Menge Leben - ZDF.de, Beitrag vom 1. Januar 2016, abgerufen am 13. April 2016
  2. Sendetermine bei fernsehserien.de, abgerufen am 9. Juli 2016