Joachim Klos

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Joachim Edgar Klos (* 16. November 1931 in Weida; † 15. März 2007 in Nettetal) war ein deutscher Glaskünstler und Grafiker. Gemeinsam mit Georg Meistermann, Ludwig Schaffrath, Johannes Schreiter, Wilhelm Buschulte, Hubert Spierling und Jochem Poensgen wird er zu den bedeutendsten Vertretern der modernen deutschen Glasmalerei gezählt.[1] Seine Werke sind in über 180 Sakral-, Profan- und Privatbauten zu finden, der Großteil hiervon am Niederrhein und im Münsterland.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bienen: Kirchenfenster St. Cosmas und Damian
Bienen: Kirchenfenster St. Cosmas und Damian
Bienen: Kirchenfenster St. Cosmas und Damian

Kindheit und Studium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klos wurde am 16. November 1931 im thüringischen Weida geboren. Nach seinem Schulabschluss und einer abgebrochenen Malerlehre begann er 1947 eine künstlerische Vorausbildung an der damaligen Staatlichen Industrieschule Sonneberg, die Voraussetzung für eine Aufnahme an einer Kunstakademie war. Von 1949 bis 1951 studierte Klos an der Staatlichen Hochschule für Baukunst und Bildende Künste in Weimar bei Professor Martin Domke, einem Bauhausschüler. Hier kam Klos zum ersten Mal mit dem Material Glas in Berührung und arbeitete unter anderem an Wettbewerbsentwürfen Domkes für Glasfenster des Kölner Doms mit.[2] Durch seine künstlerische Ausrichtung und seinen Einsatz für ein als formalistisch kritisiertes Kunstwerk geriet er in Konflikt mit dem System. Trotz bestandener Zwischenprüfungen erhielt er "die Mitteilung, dass seine künstlerische Auffassung nicht den Zielen der DDR entspräche [...]".[3]

1951 floh er über West-Berlin an den Niederrhein. Krefeld war sowohl ein Zentrum des Bauhauses in Westdeutschland, als auch seit Johan Thorn Prikker der modernen Glasmalerei gewesen. Hier, wo sein Lehrer Domke bereits während des Krieges gearbeitet hatte, nahm Klos 1952 das Studium an der Werkkunstschule, der jetzigen Hochschule Niederrhein bei Gustav Fünders auf. Er schloss es 1957 als Designer in der Abteilung Glasmalerei und Mosaik ab. In der Klasse von Professor Fünders lernte er auch Carola Stammen kennen, die er 1955 heiratete. In seine Studienzeit fallen bereits erste Teilnahmen an Ausstellungen in Krefeld und Mönchengladbach, sowie erste Aufträge für Glasfenster.[4]

Durchbruch und Lehrtätigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den endgültigen Durchbruch als Glasmaler erreichte Klos mit seinen Entwürfen für St. Mariä Himmelfahrt in Mönchengladbach (heute City-Kirche). 1959 gewann er für eines der Fenster den Wettbewerb um das beste Glasbild des Jahres neben dem bereits etablierten Glasmaler und Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie Georg Meistermann.[5] In Folge des Kirchenbau-Booms der 60er Jahre erhielt Klos zahlreiche Aufträge für Kirchengestaltungen, zum Teil auch durch Wettbewerbe. Bereits seit der Hochzeit des Ehepaares Klos hatte die Familie in Mönchengladbach gelebt. Nun erfolgte 1967 der Umzug in ein vom befreundeten Architekten Werner Jorissen errichtetes Atelierhaus in Nettetal-Schaag, das bis zu Klos Tod 2007 sein Wohn- und Arbeitsplatz bleiben sollte.

Von 1974 bis 1983 arbeitete er als Kunstlehrer am Werner-Jaeger-Gymnasium Nettetal. Im Laufe seines Schaffens wirkte Klos an vielen, auch internationalen Ausstellungen mit, unter anderem 1978 in der Londoner Royal Exchange. Ab 1981 war er als Gastdozent am West Glamorgan Institute of Higher Education, College of Art and Design in Swansea tätig, wo bereits ein Jahr zuvor die Ausstellung "Glass Masters - Contemporary Stained Glass from West-Germany" mit seiner Beteiligung stattgefunden hatte. Ebenfalls 1981 wurden Werke von Klos in Sydney, Canberra, Melbourne und Adelaide ausgestellt. 1985 beteiligte er sich an der Ausstellung "Le vitrail contemporain en Allemagne" in Chartres. Im selben Jahr folgte ein Workshop an der Pilchuck Glass School in Stanwood, Washington und 1989 Workshops in Melbourne, Sydney, Christchurch, Hanmer Springs und Auckland.[6] Die erste umfassende Einzelausstellung fand 2002 im Deutschen Glasmalerei Museum in Linnich, sowie im Städtischen Museum Kalkar statt.[7]

Aufgrund schwerer Krankheit nahm die hohe Produktivität des Künstlers in den 1990er und 2000er Jahren immer weiter ab. Die letzten Fenster entstanden 2006. Joachim Klos verstarb am 15. März 2007 in Nettetal. Er liegt auf dem Friedhof von Nettetal-Schaag begraben.

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 50er und 60er Jahre: „Verästelung“ und abstrakter Expressionismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Werk von Joachim Klos lässt sich sehr gut in verschiedene Phasen einteilen, die sich stark voneinander unterscheiden. Frühe studentische Arbeiten sind stark vom Expressionismus geprägt, eine Entwicklung, die sich auch in sein glasmalerisches Werk fortsetzt. Klos steht sowohl innerhalb der expressionistischen Tradition die seit Johan Thorn Prikker das Paradigma dieser Kunstform darstellt, widersetzt sich dieser jedoch zugleich. Seine Glasfenster besitzen eine starke Farbgebung, aber verzichten fast vollständig auf die in dieser Zeit sehr dominanten figürlichen Darstellungen.[8] Klos selbst bezeichnete diese als: „Vom Historismus zu sehr belastet.“

Stattdessen entwickelte er in den Entwürfen für St. Mariä Himmelfahrt eine eigenständige abstrakte Formensprache, die sich in leicht wiedererkennbaren Mustern bis zum Ende der 60er Jahre durch sein Werk zieht. In einigen Entwürfen kommen trotz des überwiegenden Verzichts doch expressionistische Figuren zum Vorschein, diese sind für die Zeit zu revolutionär und finden ihren Weg nicht in die Kirchen.[9] Die von Klos als „Verästelung“ bezeichneten Muster, Erinnerungen an das heimatliche Thüringen, an die leuchtenden Farben der sich in der jahreszeitlichen Folge wandelnden Bäume, setzen sich infolgedessen fest und bilden den Teil eines Trends zum „Abstrakten Expressionismus“ in der Deutschen Glasmalerei, der Mitte der 60er Jahre durch die Liturgiereform des II. Vatikanischen Konzils noch verstärkt wurde.

Auch in diese Zeit fällt die Meisterung des Betonglas als gestalterisches Mittel, für die Klos neben Jochem Poensgen zu den Hauptverantwortlichen zählt. Auch wenn sie nicht zahlreich sind, sind Werke wie die abgerissene Kapelle des Altenheims an der Bettrather Straße in Mönchengladbach oder die bedrohten dreidimensionalen Glaswände in Düsseldorf-Urdenbach doch extrem bedeutend.[10]

Das Ende der 60er und die 70er Jahre: Geometrie und Kinetik in Glas[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für Klos war das II. Vatikanum ebenfalls ein Einschnitt. Ende der 1960er entwickelte er eine neue geometrische Sprache, sein Werk ist nun im Hintergrund durchsetzt von strengen rasterförmigen Mustern. Diese optischen Ruhepole ermöglichen einen reduzierten, aber zugleich wesentlich verspielteren und auf die Architektur abgestimmten Vordergrund. Leuchtende Farben ziehen sich auf wenige markante Stellen zurück. In St. Nikolaus in Geldern-Walbeck inspirierte der barocke Orgelprospekt im leeren Kirchenraum Klos 1968 symmetrische, architektonische Scheinelemente durch Vergrößern, Spiegeln und teilweises Überlappen als Gestaltungsmittel einzusetzen.[11] Diese collageartige Zusammensetzung der Glasfensterelemente wird bis zu seinem Tod eine der Hauptarbeitstechniken von Joachim Klos sein.[12]

Zeitgleich bringt er eine der avantgardistischsten Kunstrichtungen, die optische, passive Kinetik bzw. die Op-Art in die Glasmalerei ein. Inspiriert von den Werken von Künstlerinnen und Künstlern wie Bridget Riley, Jesus Rafael Soto oder Heinz Mack und der Gruppe ZERO, entstehen Glaswände wie in St. Martin in Geldern-Veert, einem Oktogonbau, der von allen Seiten von kinetischen Linien geprägt ist.[13] Infolgedessen entwickelt Klos die Möglichkeit solche Muster durch ein Siebdruckverfahren auf Glas aufzutragen. Überdies finden profane Elemente, wie beispielsweise Baumscheiben, Küchentücher oder Spinnenweben Eingang in das glasgestalterische Werk.[14] Ebenfalls charakteristisch für die 70er Jahre werden die parallelen U-Formen wie beispielsweise in St. Heinrich in Reken.[15]

Die 80er Jahre und das Spätwerk: Profanes und die Befreiung der Farbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Viele Trends aus dem Werk der 70er Jahre setzen sich auch in den 80er Jahren weiter fort. Quadratraster bilden weiterhin den Hintergrund, Profanes ist weiterhin in Form von Kaffeeflecken und in zunehmendem Maße Schrift zu finden.[16] Zu den bedeutendsten Entwürfen dieser Zeit zählen die Fenster in der von Gottfried Böhm entworfenen Heilig Geist Kirche in Essen-Katernberg, St. Arnold Jansen in Goch und die nach der fast vollständigen Zerstörung erfolgte Neukonzeption von St. Antonius in Kevelaer.

Den überwiegenden Gestaltungsmustern in Glas des Spätwerks gehen teilweise jahrelange Entwicklungen im grafischen Werk des Künstlers voraus.[17] Wie beispielsweise in der Propsteikirche in Dortmund, in den Entwürfen für das Ulmer Münster oder in der Pauluskirche in Essen-Heisingen wird Farbe, insbesondere die Primärfarben wieder zu einem bestimmenderen Element der Klos'schen Fenstergestaltung. Technisch dominieren nun Sandstrahl- und Ätzverfahren auf Überfangglas, die eine „weitgehende Befreiung der Farbe von der Bleilinie“[18] ermöglichen. Diese dritte große Werkphase zieht sich, mit Unterbrechungen und Rückbesinnungen, durch die 90er Jahre bis zum Tod des Künstlers.

Werkverzeichnis Glas[19][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirchen und Sakralbauten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Ort Kirche/Sakralbau Ausführende Werkstatt Anmerkungen
1954 Krefeld-Gellep-Stratum St. Andreas Max Icks & Söhne, Krefeld
1955 Kleve St. Antonius-Hospital Josef Menke, Goch
1955 Kleve-Rindern Wasserburg, Bildungszentrum Bistum Münster
1956 Gelsenkirchen-Resser Mark Ev. Johanneskirche abgerissen
1958–1998 Mönchengladbach St. Mariä Himmelfahrt (City-Kirche) Max Icks & Söhne, Krefeld/Hein Derix, Kevelaer Glasbild des Jahres 1959
1960 Mönchengladbach St. Vitus Max Icks & Söhne, Krefeld
1960 Kleve-Donsbrüggen St. Lambertus Josef Menke, Goch
1960 Kalkar-Niedermörmter St. Barnabas Hein Derix, Kevelaer
1960–1967 Mönchengladbach-Rheindahlen St. Helena Max Icks & Söhne, Krefeld
1960 Velbert-Langenberg Ev. Windrather Kapelle Hein Derix, Kevelaer
1961–1980 Xanten-Obermörmter St. Peter Hein Derix, Kevelaer
1962 Bonn-Bad Godesberg-Pennenfeld Ev. Johanneskirche Hein Derix, Kevelaer
1961–1972 Duisburg-Walsum-Aldenrade St. Ludgerus Hein Derix, Kevelaer
1961–2000 Dinslaken-Hiesfeld Heilig Geist Hein Derix, Kevelaer
1962 Emmerich St. Aldegundis Hein Derix, Kevelaer
1963 Wassenberg Ev. Kreuzkirche Hein Derix, Kevelaer
1963 Augustdorf Ev. Militärkirche Max Icks & Söhne, Krefeld
1963 Duisburg-Rheinhausen St. Barbara Josef Menke, Goch profaniert, unter Denkmalschutz
1963–1966 Bottrop-Kirchhellen St. Johannes der Täufer Hein Derix, Kevelaer
1964 Cranendonck-Budel (NL) ehem. ev. Militärkirche Hein Derix, Kevelaer
1964 Wesel-Feldmark Ev. Friedenskirche Hein Derix, Kevelaer
1964 Düsseldorf-Urdenbach Ev. Heilig-Geist Kirche Hein Derix, Kevelaer Abriss geplant[20]
1964 Bedburg-Hau Friedhofskapelle bei St. Markus
1965 Wesel-Flüren Ev. Christuskirche
1965–1968 Bedburg-Hau St. Markus Josef Menke, Goch
1965 Mönchengladbach Gebetssaal der Jüdischen Gemeinde
1965 Dinslaken Heilig Blut Hein Derix, Kevelaer abgerissen, Fenster gerettet
1965 Emmerich St. Martini Hein Derix, Kevelaer
1966 Duisburg-Buchholz St. Nikolaus profaniert
1966 Kleve-Kellen Ev. Auferstehungskirche Wilhelm Derix, Düsseldorf-Kaiserswerth
1966–1969 Goch-Asperden St. Vincentius Josef Menke, Goch/Hein Derix, Kevelaer
1966–1975 Bottrop-Fuhlenbrock Seniorenheim St. Teresa Wilhelm Derix, Düsseldorf-Kaiserswerth 1 Fenster verloren
1967–1994 Duisburg-Rheinhausen-Hochemmerich St. Peter Hein Derix, Kevelaer
1967–1998 Weeze St. Cyriakus Wilhelm Derix, Düsseldorf-Kaiserswerth/Hein Derix, Kevelaer/

Wilhelm Derix Taunusstein/Rottweil

1967 Nettetal-Kaldenkirchen Ev. Kirche Oidtmann, Linnich
1967 Goch-Asperden Wilhelm-Anton-Hospital Josef Menke, Goch
1967 Krefeld-Uerdingen St. Peter Max Icks & Söhne, Krefeld?
1967 Marl-Drewer St. Josef Hein Derix, Kevelaer
1967 Solingen-Gräfrath-Ketzberg Ev. Kirche Wilhelm Derix, Düsseldorf-Kaiserswerth
1968 Lingen-Reuschberge St. Michael Franz Knack, Münster profaniert
1968 Geldern St. Adelheid Oidtmann, Linnich/Hein Derix, Kevelaer umgebaut, 5/10 Fenstern erhalten
1968? Bottrop-Fuhlenbrock Caritas Kinderdorf
1968–1990 Kalkar-Kehrum St. Hubertus Hein Derix, Kevelaer/Josef Menke, Goch
1968 Mönchengladbach-Hardt St. Josefshaus Hensch-Wessels, Kleve
1968 Geldern-Walbeck St. Nikolaus Hein Derix, Kevelaer
1969–1983 Emmerich-Speelberg Liebfrauen Hein Derix, Kevelaer
1969–1977 Geldern-Veert St. Martin Hein Derix, Kevelaer
1969–1975 Bocholt Liebfrauen Hein Derix, Kevelaer
1969–1978 Emmerich-Hochelten St. Vitus Hein Derix, Kevelaer
1969 Straelen Marienhospital abgerissen, Fenster gerettet
1970 Bottrop-Kirchhellen-Grafenwald Heilige Familie Hein Derix, Kevelaer
1970–1984 Hörstel St. Antonius Hein Derix, Kevelaer
1971–1983 Goch St. Maria Magdalena Hensch-Wessels, Kleve/Hein Derix, Kevelaer
1971 Geldern-Walbeck Luzia-Kapelle Hein Derix, Kevelaer
1971–1999 Marl-Alt-Marl St. Georg Otto Peters, Paderborn Aufgeteilt in "Alte Kirche" und "Neue Kirche", letztere abgerissen, Fenster teilweise erhalten
1972 Duisburg-Ungelsheim St. Stephanus Wilhelm Derix, Düsseldorf-Kaiserswerth
1972 Uedem Kath. Pfarrbibliothek Wilhelm Derix, Düsseldorf-Kaiserswerth 2015 unsachgemäß ausgebaut
1972 Duisburg-Rheinhausen-Asterlagen St. Ludger Hein Derix, Kevelaer profaniert, Abriss geplant[21]
1973 Emsdetten-Hollingen Heilig Geist-Kirche Wilhelm Derix, Düsseldorf-Kaiserswerth?
1973–1976 Münster St. Thomas Morus Wilhelm Derix, Düsseldorf-Kaiserswerth
1974 Emmerich-Vrasselt St. Antonius Abbas
1974 Mönchengladbach-Hardt St. Nikolaus Hensch-Wessels, Kleve
1974 Münster Liudger-Haus, ehem. Priesterseminar Wilhelm Derix, Düsseldorf-Kaiserswerth
1975 Kleve-Griethausen St. Martin Hein Derix, Kevelaer
1975 Saarbrücken ehem. ev. Gemeindezentrum Hein Derix, Kevelaer
1975–1984 Plettenberg St. Laurentius Wilhelm Derix, Düsseldorf-Kaiserswerth
1976 Münster-Handorf St. Petronilla Glasmanufaktur Schneider, Glinde
1976 Alpen St. Marienstift Hein Derix, Kevelaer?
1976–1979 Ibbenbüren St. Mauritius Hein Derix, Kevelaer
1977 Moers-Rheinkamp-Eick St. Ida
1977 Moers St. Josef Krankenhaus
1977 Reken-Groß Reken St. Heinrich Karl Hensch, Goch
1978 Duisburg-Meiderich-Hagenshof Christus - Unser Friede Wilhelm Derix, Düsseldorf-Kaiserswerth
1978 Emmerich-Elten St. Martinus Hein Derix, Kevelaer
1978 Hamburg-Lurup St. Jacobus Wilhelm Derix, Düsseldorf-Kaiserswerth
1978 Bocholt-Stenern St. Martin Hein Derix, Kevelaer profaniert, zu Kindergarten umgebaut, ein Fenster verbleibend, Rest erhalten
1979 Münster-Nienberge St. Sebastian Wilhelm Derix, Düsseldorf-Kaiserswerth
1979 Rheinberg-Orsoy ehem. Marienhospital Wilhelm Derix, Düsseldorf-Kaiserswerth Objekt 2015 verkauft
1980 Goch-Hülm St. Mariä Opferung Hein Derix, Kevelaer
1980 Münster Seniorenzentrum Maria Trost Wilhelm Derix, Düsseldorf-Kaiserswerth
1982 Voerde-Friedrichsfeld St. Elisabeth Hein Derix, Kevelaer
1981–1998 Goch St. Arnold Janssen Wilhelm Derix, Düsseldorf-Kaiserswerth/Hein Derix, Kevelaer
1981 Kevelaer-Winnekendonk Altenheim Katharinen-Haus Hein Derix, Kevelaer?
1981 Meerbusch-Ossum-Bösinghoven St. Pankratius Wilhelm Derix, Düsseldorf-Kaiserswerth
1982 Kevelaer ehem. Provinzialat der Schwestern von der Göttlichen Vorsehung (Meditationsraum) Hein Derix, Kevelaer 2005 aufgelöst, jetzt St. Elisabeth-Stift, sechs Fenster an anderen Stellen erhalten
1982 Kevelaer ehem. Provinzialat der Schwestern von der Göttlichen Vorsehung (Saal) Hein Derix, Kevelaer
1982 Den Haag (NL) Haus Rafael, Kapelle der dt. kath. Gemeinde Hein Derix, Kevelaer
1982–1991 Münster-Gelmer St. Josef Glasmalerei Knack, Münster
1983 Wesel-Fusternberg Zu den Heiligen Engeln Wilhelm Derix, Düsseldorf-Kaiserswerth
1983 Mönchengladbach-Rheydt St. Marien Hein Derix, Kevelaer
1983 Rees-Haldern Altenheim St. Marien Hein Derix, Kevelaer
1984–1990 Rees-Bienen St. Cosmas und Damian Hein Derix, Kevelaer/Derix Glasstudios, Taunusstein
1984 Xanten-Marienbaum St. Mariä Himmelfahrt Wilhelm Derix, Düsseldorf-Kaiserswerth
1984 Goch Liebfrauen Karl Hensch, Goch? profaniert
1985 Billerbeck St. Johannes der Täufer Hein Derix, Kevelaer
1985 Essen-Katernberg Heilig-Geist Hein Derix, Kevelaer
1985 Recklinghausen-Röllinghausen Herz Jesu Glasmalerei Knack, Münster
1986–1994 Kevelaer St. Antonius Hein Derix, Kevelaer
1986 Goch-Hommersum St. Petrus Karl Hensch, Goch
1987–2003 Dortmund Propsteikirche St. Johannes Baptist Otto Peters, Paderborn
1987 Goch Altenheim "Bruderschaft Unserer Lieben Frau" Hein Derix, Kevelaer
1989 Dortmund Altenheim Christinenstift Otto Peters, Paderborn
1990 Rheine-Eschendorf St. Mariä Himmelfahrt Derix Glasstudios, Taunusstein/Rottweil auch Wandgestaltung
1991 Düsseldorf-Lohausen Ev. Jonakirche Wilhelm Derix, Düsseldorf-Kaiserswerth
1992 Metelen St. Cornelius und Cyprianus Hein Derix, Kevelaer
1993 Marl-Drewer St. Michael Glasmalerei Knack, Münster
1994–2001 Castrop-Rauxel Herz Jesu Hein Derix, Kevelaer
1994 Coswig Heilig-Kreuz Hein Derix, Kevelaer
1994–1997 Rosendahl-Osterwick Altenheim, Stiftung zu den Heiligen St. Fabian und St. Sebastian Hein Derix, Kevelaer
1994 Zülpich Altenzentrum St. Elisabeth Wilhelm Derix, Düsseldorf-Kaiserswerth
1994 Niederkassel-Ranzel St. Aegidius Wilhelm Derix, Düsseldorf-Kaiserswerth
1995 Voerde St. Paulus Hein Derix, Kevelaer
1996 Kempen Ev. Gustav-Adolf-Kirche Hein Derix, Kevelaer
1996 Horstmar Altenheim St. Gertrudishaus Hein Derix, Kevelaer
1996 Voerde Nikolaus-Groß-Haus Hein Derix, Kevelaer
1996 Dülmen-Hausdülmen St. Mauritius Otto Peters, Paderborn
1996 Isselburg Seniorenheim St. Elisabeth Hein Derix, Kevelaer
1996–2000 Essen-Heisingen Ev. Pauluskirche Hein Derix, Kevelaer
1997 Herne-Pantringshof St. Pius Hein Derix, Kevelaer
1997 Erkrath-Hochdahl Paul-Schneider-Haus Hein Derix, Kevelaer
1999 Rheinberg-Budberg Ev. Kirche Hein Derix, Kevelaer
1999 Issum-Sevelen Ev. Kirchengemeinde Hoerstgen Hein Derix, Kevelaer
2001 Wesel Altenheim St. Nikolaus-Stift Hein Derix, Kevelaer
2003 Wesel Martinistift Hein Derix, Kevelaer
2004 Voerde-Friedrichsfeld Senioreneinrichtung St. Christophorus Hein Derix, Kevelaer
2005 Dinslaken-Hiesfeld-Oberlohberg Herz Jesu Hein Derix, Kevelaer
2006 Moers-Meerbeck St. Barbara

Profanbauten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Ort Bau Ausführende Werkstatt Anmerkungen
1957 Krefeld Albert-Schweitzer-Schule Max Icks & Söhne, Krefeld
1958 Krefeld Sparkasse nicht mehr vorhanden
1966 Mönchengladbach Städtisches Altenheim, Kapelle Wilhelm Derix, Düsseldorf-Kaiserswerth 2004 abgerissen
um 1966 Mönchengladbach ehemaliges Haus Herrentann Joachim Klos und Eugen Rommen
1968 Mönchengladbach Dorint-Hotel Hein Derix, Kevelaer
1968 Trier Hotel Porta Nigra
1969 Mönchengladbach Sparkasse Hein Derix, Kevelaer
1969 Mönchengladbach-Windberg Sparkasse Hein Derix, Kevelaer Glasskulptur, nicht mehr vorhanden
1972 Uedem städtische Friedhofskapelle/Feierhalle Karl Hensch, Kleve
1973 Nettetal-Lobberich Gemeinschaftsgrundschule
1974 Kevelaer Volksbank Hein Derix, Kevelaer 1992 bei Umbau entfernt
1974 Straelen Berufskolleg der Landwirtschaftskammer NRW Wilhelm Derix, Düsseldorf-Kaiserswerth
1975 Mönchengladbach-Hardt städtischer Kindergarten Hein Derix, Kevelaer
1975 Mönchengladbach-Venn Volksbank bei Umbau entfernt, auf Privatgrundstück aufgestellt
1978 Mönchengladbach-Rheydt Sparkasse Hein Derix, Kevelaer?
1980 Mönchengladbach-Wickrath städtische Friedhofskapelle Wilhelm Derix, Düsseldorf-Kaiserswerth
1981 Kevelaer Geschäftshaus Hein Derix, Kevelaer
1982 Coychurch, Bridgend (Wales/UK) Krematorium
1983 Münster-Hiltrup Deutsche Hochschule der Polizei Hein Derix, Kevelaer
1983 Mülheim an der Ruhr Förderschule Wilhelm Derix, Düsseldorf-Kaiserswerth ausgebaut, aber noch vorhanden
1985 Mönchengladbach-Hardt städtische Totenhalle Wilhelm Derix, Düsseldorf-Kaiserswerth
1986 Neuss Pflegeheim Herz Jesu Hein Derix, Kevelaer
1986 Taunusstein-Bleidenstadt Volksbank Wilhelm Derix Glasstudios, Taunusstein
1987 Schwäbisch Gmünd Kreissparkasse Wilhelm Derix Glasstudios, Taunusstein
1992 Osnabrück Fernmeldeamt
1994 Kleve Geschäftshaus Hein Derix, Kevelaer
1994 Wachtendonk Verwaltungsbau Hein Derix, Kevelaer
2002 Geldern Haus Freudenberg Hein Derix, Kevelaer
2003 Kranenburg Haus Freudenberg Hein Derix, Kevelaer
2005 Olfen städtisches Seniorenzentrum St. Vitusstift Hein Derix, Kevelaer

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Joachim Albrecht, Dirk Tölke u. a.: Glasmaler und Lichtgestalter nach 1945, Krefeld und der Niederrhein. Krefeld 2010, ISBN 978-3-9811973-1-0.
  • Johannes Bours, Franz Kamphaus: Bilder der Berufung. Freiburg 1979, ISBN 3-451-18744-2.
  • Elisabeth Derix (Hrsg.), Dagmar Täube: Kunstzeiten, Glasmalerei und Mosaik. Mönchengladbach 2016, ISBN 978-3-87448-462-6.
  • Waltraud Hagemann, Joachim Klos: Struktur und Gleichnis 1, Der Grafiker und Glasgestalter Joachim Klos. Nettetal/Mönchengladbach 1993. (Fünf Mappen, im Selbstverlag)
  • Ulrike Hoffmann-Goswin: Sakrale Glasmalerei der 1960er bis 1980er Jahre in Deutschland: Bildthemen, Gestaltung und Funktion. Dissertation. Universität Karlsruhe (2018). Regensburg 2019, ISBN 978-3-7954-3379-6.
  • Iris Nestler (Hrsg.): Joachim Klos. Der Weg zur Kinetik in Glas. Hürtgenwald 2002, ISBN 978-3-9806045-3-6.
  • Iris Nestler (Hrsg.): Meisterwerke der Glasmalerei des 20. Jahrhunderts im Rheinland. Bd. 1. Mönchengladbach 2015, ISBN 978-3-87448-393-3.
  • Iris Nestler (Hrsg.): Meisterwerke der Glasmalerei des 20. Jahrhunderts in den Rheinlanden. Bd. 2. Mönchengladbach 2017, ISBN 978-3-87448-480-0.
  • Eva-Maria Willemsen, Waltraud Hagemann: Joachim Klos (1931–2007), Grafiker und Glasgestalter. Mönchengladbach 2017, ISBN 978-3-87448-485-5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Joachim Klos – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eva-Maria Willemsen, Waltraud Hagemann: Joachim Klos (1931–2007), Grafiker und Glasgestalter. Mönchengladbach 2017, ISBN 978-3-87448-485-5, S. 13.
  2. Waltraud Hagemann, Joachim Klos: Struktur und Gleichnis 1. Der Grafiker und Glasgestalter Joachim Klos. Mappe 3. Selbstverlag, Nettetal/Mönchengladbach 1993.
  3. Willemsen, Hagemann: Joachim Klos. 2017, S. 35 f.
  4. Willemsen, Hagemann: Joachim Klos. 2017, S. 54.
  5. Richard E. Tristram: Das beste Glasbild 1958-1959. In: Rheinische Post (Mönchengladbach). Nr. 258, 6. November 1959.
  6. Willemsen, Hagemann: Joachim Klos. 2017, S. 155 f. und 169 f.
  7. Joachim Klos - Der Weg zur Kinetik in Glas. In: Deutsches Glasmalerei-Museum Linnich. Abgerufen am 27. Juli 2019.
  8. Willemsen, Hagemann: Joachim Klos. 2017, S. 68 f.
  9. Susanne Lang: „Verästelung“ als Kunststil. In: Deutsches Glasmalerei Museum Linnich. Februar 2017, abgerufen am 9. November 2019.
  10. Willemsen, Hagemann: Joachim Klos. 2017, S. 93–99.
  11. Iris Nestler: St. Nikolaus in Walbeck - ein Höhepunkt im künstlerischen Schaffen von Joachim Klos. In: Iris Nestler (Hrsg.): Joachim Klos. Der Weg zur Kinetik in Glas. Hürtgenwald 2002, ISBN 978-3-9806045-3-6, S. 30.
  12. Willemsen, Hagemann: Joachim Klos. 2017, S. 126 f.
  13. Iris Nestler: Der Weg zur Kinetik in Glas. In: Nestler (Hrsg.): Joachim Klos. Der Weg zur Kinetik in Glas. 2002, S. 4–6.
  14. Willemsen, Hagemann: Joachim Klos. 2017, S. 153–155.
  15. Willemsen, Hagemann: Joachim Klos. 2017, S. 149–152.
  16. Willemsen, Hagemann: Joachim Klos. 2017, S. 171 f.
  17. Suyin Scheid-Hennig: Joachim Klos, Grafiker. In: Nestler (Hrsg.): Joachim Klos. Der Weg zur Kinetik in Glas. 2002, S. 13.
  18. Willemsen, Hagemann: Joachim Klos. 2017, S. 223.
  19. Alle Informationen, falls nicht anders angegeben aus: Willemsen, Hagemann: Joachim Klos.
  20. Birgit Wanninger: Urdenbach: Tage der Kirche von Heilig Geist sind gezählt. In: Rheinische Post. 23. Januar 2018, abgerufen am 27. Juli 2019.
  21. Daniel Cnotka: Rheinhausen: Ehemalige Kirche St. Ludger weicht Seniorenheim. In: NRZ. 28. Dezember 2018, abgerufen am 17. August 2019.