John Whittingdale

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Rt. Hon. John Whittingdale OBE
OBE Insignien

John Flasby Lawrance Whittingdale PC OBE MP (* 16. Oktober 1959) ist ein britischer Politiker der Conservative Party und seit 1992 Abgeordneter im britischen Parlament.[1] Seit dem 11. Mai 2015 amtiert er als britischer Minister für Kultur, Medien und Sport.[2]

Whittingdale besuchte nach der Sandroyd School[3] das Winchester College und studierte danach am University College London. Schon in jungen Jahren politisch engagiert, wurde er 1992 zum ersten Mal ins britische Parlament gewählt. Während der Regierungszeit von Tony Blair war er Schattenstaatssekretär für Kultur, Medien und Sport. Von 2005 – in diesem Jahr wurde er im Wahlkreis Maldon and East Chelmsford erneut ins Parlament gewählt – bis 2015 war er Vorsitzender dieses parlamentarischen Ausschusses und war in dieser Funktion federführend an der parlamentarischen Untersuchung des News-International-Skandals beteiligt. Bekannt wurde er unter anderem, als er den Medien-Mogul Rupert Murdoch durch eine offizielle Vorladung zwang, vor seinem Untersuchungsausschuss eine Aussage zu machen.[4]

Seine Ernennung zum Minister für Kultur, Medien und Sport wurde begrüßt, da Whittingdale als erfahrener Experte für Medienfragen gilt. Gleichzeitig wurde diese Personalentscheidung als „Kriegserklärung an die BBC“ aufgefasst, da sich Whittingdale in der Vergangenheit als scharfer Kritiker von Rundfunkgebühren profiliert hatte.[5]

John Wittingdale war mit der Krankenschwester Ancilla Murfitt verheiratet, ist inzwischen jedoch geschieden. Erst ist Vater von zwei Kindern.[6]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. www.parliament.uk
  2. John Whittingdale becomes UK culture secretary BBC News, 11. Mai 2015
  3. www.tatler.com
  4. Rupert Murdoch Summoned To Parliament As Police Investigate His Secret Tape. Huffington Post, 9. Juli 2013
  5. John Whittingdale, the horror fan putting the frighteners on the BBC The Guardian, 18. Mai 2015
  6. Debrett's People of Today