KIC 8462852

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Stern
KIC 8462852
NGC 6866 map.png
Beobachtungsdaten
ÄquinoktiumJ2000.0, Epoche: J2000.0
Sternbild Schwan
Rektaszension 20h 06m 15,46s
Deklination +44° 27′ 24,6″
Typisierung
Spektralklasse F3 V/IV
Astrometrie
Parallaxe 2,219 ± 0,024 mas [1]
Entfernung 1.470 Lj
Eigenbewegung [1]
Rek.-Anteil: −10,42 ± 0,04 mas/a
Dekl.-Anteil: −10,29 ± 0,04 mas/a
Physikalische Eigenschaften
Masse 1,43 M
Radius 1,58 R
Leuchtkraft

3,0 L [1]

Effektive Temperatur 6000–7350 K
Rotationsdauer 0,8797 Tage
Alter > 150 Mio. a
Andere Bezeichnungen
und Katalogeinträge
Tycho-KatalogTYC 3162-665-1[1]
2MASS-Katalog2MASS J20061546+4427248[2]
Aladin previewer

KIC 8462852, auch Tabbys Stern[2] (englisch Tabby’s Star, auch Boyajian’s Star,[3] nach Tabetha Boyajian, der Hauptautorin der Veröffentlichung[4] vom September 2015), ist ein Hauptreihenstern der Spektralklasse F (wie z. B. der Polarstern) im Sternbild Schwan, 451 (± 5) Parsec (1470 Lj) von der Erde entfernt. Die Bezeichnung bezieht sich auf den Kepler Input Catalog, kurz KIC. Weitere Bezeichnungen des Sterns sind TYC 3162-665-1 (Tycho-Katalog) und 2MASS J20061546+4427248 (Two Micron All Sky Survey).

Parameter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

KIC 8462852 besitzt die 1,46-fache Größe unserer Sonne. Die Masse beträgt 143 % der Sonnenmasse. Die Gravitation beträgt log g = 4,0 ± 0,2. Auf Grund des größeren Durchmessers und der höheren Oberflächentemperatur beträgt die visuelle Leuchtkraft des Sterns das 5fache der Sonne. Die scheinbare Helligkeit beträgt 12 mag. KIC 8462852 rotiert innerhalb von 21,12 Stunden um sich selbst.

Die habitable Zone liegt bei KIC 8462852 in einer größeren Entfernung zum Stern als in unserem Sonnensystem. Entscheidend für den Zustand der Umgebung des Sterns ist das Alter. Insbesondere hängt vom Alter ab, ob sich bereits ein Planetensystem herausgebildet hat. Es wird davon ausgegangen, dass KIC 8462852 die Hauptreihe gerade erreicht hat. Dies berücksichtigt und im Hinblick auf seine Rotationsgeschwindigkeit ist davon auszugehen, dass der Stern älter als 150 Mio. Jahre ist.

Besonderheiten von KIC 8462852[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das weltraumgestützte Kepler-Teleskop hat zahlreiche extrasolare Planeten, die periodisch vor ihren Zentralgestirnen vorbeiziehen und daher auch periodische Helligkeitseinbrüche des Sterns (normalerweise deutlich unter 1 %) verursachen, identifiziert. Im Rahmen des Planet-Hunter-Projektes fielen bei KIC 8462852 kurze nichtperiodische Helligkeitsreduzierungen von bis zu 22 % auf. Eine Suche nach vergleichbaren Sternen in den Kepler-Datenbanken (rund 100.000 Sterne) ergab keinen Treffer für vergleichbare Sterne.[4]

Der Blickwinkel sowie die Entfernung des Planeten von seinem Stern können die Entdeckung von Planeten verhindern. Beträgt beispielsweise bei einem Planeten die kleine Halbachse (der kleinste Bahnabstand der Planetenbahn) 0,1 Astronomische Einheiten (entsprechend ein Zehntel des Abstandes Erde zur Sonne), dann ist bei einer Neigung der Rotationsebene des Planeten von 5 Grad oder mehr (relativ zur Blickachse) ein Durchgang von der Erde aus nicht mehr beobachtbar. Da die Rotationsebenen zufällig im Raum verteilt sind, jedoch viele Planeten gefunden wurden, ist es wahrscheinlich, dass sich bei der Mehrzahl der Sterne Planeten bilden.
Infrarot- und Ultraviolett-Aufnahmen von KIC 8462852

Das Teleskop Kepler untersuchte den Stern rund 4 Jahre, bevor es durch einen Defekt ausfiel. Die erste starke Helligkeitsreduzierung (Dip, engl. Senkung, Gefälle) erfolgte am 5. März 2011 (Tag 792 der Kepler-Beobachtung). Die Helligkeit reduzierte sich innerhalb eines Tages um rund 16 % für nur einen Tag. Danach betrug die Helligkeit wieder rund 100 %.

Der zweite herausragende Helligkeitsabfall fand am 28. Februar 2013 (Tag 1.519 der Kepler-Untersuchung) statt. Hierbei reduzierte sich die Helligkeit des Sterns rund 10 Tage vor der stärksten Helligkeitsreduzierung für rund drei Tage um 1,5 %. Danach stieg die Helligkeit etwas an. Dann folgte der stärkste Einbruch mit rund 22 % für etwa zwei Tage. Im Unterschied zum ersten starken Dip rund 2 Jahre vorher folgten rund 20 Tage später ein Dip über rund 10 Tage (stärkste Ausprägung −3 % an einem Tag) sowie nach weiteren 37 Tagen ein Einbruch über 10 Tage (stärkste Ausprägung −8 % an einem Tag). Die Helligkeit erreichte im Vergleich nur langsam wieder 100 %. Der Abstand zwischen den beiden stärksten gemessenen Dips beträgt 728 Tage.

Erklärungsansätze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Entdeckung der aperiodischen Lichtkurve wurden verschiedene Erklärungshypothesen veröffentlicht. Fast alle basieren auf der grundlegenden Annahme, dass die Spektralklasse nicht zu einem veränderlichen Stern passt. Eine vollständige Beschreibung der Lichtkurve lieferte allerdings bisher keine der nachfolgenden Erklärungsversuche.

Staubringe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ungleichmäßiger Staubring (künstl. Darst.)[5][6][7]

Basierend auf Daten des Swift Gammastrahlen-Teleskops, des Spitzer-Weltraumteleskops und des belgischen Astrolab IRIS Observatoriums soll mikroskopisch feiner, unregelmäßig über zirkumstellare Ringe verteilter Staub die Schwächung des Lichts verursachen.[5][6][7] Zugrunde liegt die Beobachtung, dass infrarote und ultraviolette Strahlung des Sterns unterschiedlich stark geschwächt wird. Auch länger andauernde Helligkeitseinbrüche, wie kürzlich erst beobachtet [8], könnten so erklärt werden.

Kometenfragmente[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Schwarm von Kometen (künstl. Darst.)

Eine Ansammlung von Kometen und Kometenfragmenten (ähnlich der solaren Oortschen Wolke) wurde ebenfalls als mögliche Ursache der Intensitätseinbrüche ins Auge gefasst.[4][9][10][11][12] Die Existenz einer Wolke, die so dicht an Material wäre, dass sie die beobachteten Abschwächungen erklären könnte, gilt aber als eher unwahrscheinlich.

Akkretionsscheibe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Protoplanetare oder Akkretionsscheibe (künstl. Darst.)

Angenommen, der Stern wäre weitaus jünger als aufgrund seiner Spektralklasse vermutet, dann könnte die bei der Sternentstehung vorhandene Akkretionsscheibe bzw. eine protoplanetare Scheibe die Beobachtungen erklären.[13] Am IRTF durchgeführte Studien ließen aber keine zentrale Staubscheibe im System erkennen.[14][9][15] Darüber hinaus erschöpft sich eine protoplanetare Scheibe innerhalb weniger Millionen Jahre.[16]

Bruchstücke einer Planetenkollision[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Planetenkollision (künstl. Darst.)

Auch diese Hypothese wird durch die oben aufgeführte Untersuchung im Grunde widerlegt.[14] Abgesehen von der eher geringen Wahrscheinlichkeit einer derartigen Kollision konnten Spektralanalysen mit den Teleskopen Spitzer und WISE keine Hinweise auf heiße oder warme Fragmente, d. h. für eine Kollision in jüngerer Vergangenheit liefern.[17]

Wahrscheinlicher als eine einmalige Kollision zweier Planeten wären Kollisionen zwischen Asteroiden oder Kometen, die eine Staubwolke oder einen Staubring über einen längeren Zeitraum immer wieder erneuern könnten.[18][19]

Interplanetarer Staub[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wenn sowohl Hinweise auf das Fehlen einer zirkumstellaren Staubscheibe aber auch Hinweise auf das Auftreten energiedispersiver Absorption oder Streuung durch Partikel in der Größenordnung von 1 μm vorliegen, wäre noch die Möglichkeit interstellaren Staubs gegeben. Positive Nachweise hierzu liegen bisher allerdings nicht vor. Darüber hinaus liegt die Teilchengröße interstellaren Staubs typischerweise deutlich unter 1 μm.[20]

Planetenvernichtung durch den Stern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine interessante Hypothese wurde von Metzger et al. aufgestellt, die einen Planeten, der sich spiralförmig seinem Stern näherte, bis er von diesem verschluckt wurde, als Ursache propagierten.[21] Das Ereignis sollte zwischen 101 und 104 Jahren in der Vergangenheit stattgefunden haben (je nach Masse des Planeten) und die Abschwächungen würden dann durch übriggebliebene Trümmer des Planeten oder seiner Monde zustande kommen. Die aus der Kollision resultierende Energie hätte den Stern hell aufleuchten lassen und seine Leuchtkraft würde mittlerweile langsam auf den Ausgangswert zurückfallen.

Ringplanet mit Trojanern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Planet J1407b mit großen Staubringen (künstl. Darst.)

Die Helligkeitsschwankungen können auch auf die Passage eines Planeten zurückgehen, den ein riesiger (möglicherweise unterbrochener [22]) Staubring umgibt und der zudem von vielen Trojaner-Gesteinsbrocken begleitet wird, die sich in fixer Distanz zum Planeten auf gleicher Umlaufbahn um den Stern bewegen, ihm aber um rund 60 Grad vorauseilen oder nachlaufen. Sie befinden sich an den Lagrange-Punkten L4 und L5, an denen sich Anziehungskräfte von Planet und Stern so ausbalancieren, dass sich immer mehr Brocken ansammeln können. Die Trojaner-Brocken müssten eine immense Größe erreichen. Die schwachen Helligkeitsschwankungen im Jahre 2009 wären durch Reste vorauseilender Trojaner entstanden. Dann schwächte sich durch die Passage des hypothetischen Ringplaneten das Sternenlicht erneut ab. Im Frühjahr 2013 verursachten nachlaufende Trojaner die schnellen Helligkeitswechsel. Ab Februar 2021 müssten vorauseilende Trojaner wiederum den Stern verdunkeln.[23]

Neuere Beobachtungen aus den Jahren 2017 und 2018 zeigten jedoch zeitlich sehr unregelmäßiges Auftreten der Abschwächungsphasen, was eher gegen diese Hypothese spräche.

Intrinsische Schwankungen der Leuchtkraft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Änderungen in der absoluten Helligkeit eines Sterns als Beispiel eines dynamischen Systems könnten in der Nähe eines Phasenübergangs quasi „selbstorganisiert“ auftreten, wenn die Schwankungen einer universell gültigen „Lawinen-Statistik“ entsprechen.[24][25][26] Drei andere Sterne des Kepler Input Katalogs zeigen offensichtlich ähnliche Helligkeitsschwankungen sowie erwiesenermaßen auch magnetische Aktivität. Diese soll auch bei KIC 8462852 beobachtet worden sein.[24] Ob dieses Verhalten dem von BY-Draconis Sternen entspricht, ist bisher nicht erwiesen.

Künstliche Strukturen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spekulationen über eine nicht-natürliche Ursache des Phänomens zählten anfangs zu den häufiger vorgeschlageneren Hypothesen [27][13][28][29][30][31], hielten aber ernsthafteren Untersuchungen nicht stand.[24][26][20]

Im Oktober 2015 begann das SETI-Institut KIC 8462852 mit ATA für vorerst 15 Tage zu beobachten, auch das Radioteleskop in Green-Bank und das Very Large Array wurden für zukünftige Untersuchungen vorgeschlagen.[32][33][34] Erste radioastronomische Untersuchungen des Sterns zeigten keinerlei auffällige Radiosignale.[35][36] Auch die Suche in anderen Wellenlängenbereichen, wie etwa im Gamma-Bereich [37][38], oder die Suche nach Laserstrahlung [39][40] verliefen erfolglos.

Langfristige Helligkeitsabnahme?[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Veröffentlichung im Januar 2016 betonte, dass die Helligkeit des Sterns seit 1890 abnahm. Daher sei die Verursachung durch Kometen unplausibel.[41] Eine im Oktober 2017 veröffentliche Analyse von bis Ende 2016 erfolgten Langzeit-Helligkeitsbeobachtungen bestätigt die langfristige Helligkeitsabnahme über den Zeitraum der Kepler-Beobachtungen und die anschließende Zeit, ohne sich hierfür auf eine Erklärung festzulegen.[42][3][43] Eine Analyse von 1232 Fotoplatten der Harvard-Universität, auf denen der Stern zwischen 1890 und 1989 aufgenommen wurde, zeigte, dass sich der Stern konstant über ein Jahrhundert verdunkelte,[41] die Analyse ist umstritten.[44][45][46]

Beobachtungen 2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Normalisierter Fluss von KIC 8462852 des Jahres 2017 [47]

Über Crowdfunding wurden zukünftige Beobachtungen mit dem Las Cumbres Observatory Global Telescope Network finanziert, die ab Mai 2017 anliefen. Bis Dezember 2017 wurden 5 Abschwächungsphasen beobachtet, die zwischen einigen Tagen und mehreren Wochen anhielten und durch zahlreiche andere Observatorien bestätigt werden konnten.[48][49][50][51][52][53] Die Helligkeitseinbrüche lagen zwischen 1,5 und 2,5 %.[54][55] Im Oktober 2017 lag die Helligkeit des Sterns tagelang oberhalb der „100 % Linie“. Die Ursache ist bislang unbekannt [56][57]

Beobachtungen 2018[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach einer kurzen Winter-Unterbrechung wurden die Beobachtungen von KIC 8462852 am 6. März 2018 wiederaufgenommen. Am 16. März 2018 wurde der Beginn des nächsten Helligkeitseinbruchs registriert. Bis zum 27. März wurden Abschwächungen bis zu 5 % der Ausgangshelligkeit registriert.[58]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: KIC 8462852 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Gaia Collaboration. Gaia DR2 https://gea.esac.esa.int/archive/ Abgerufen am 1. Juni 2018
  2. Jan Bösche: Das Mysterium um "Tabbys Stern". tagesschau.de, 22. Oktober 2015, archiviert vom Original am 5. November 2015; abgerufen am 8. Oktober 2017.
  3. a b Mike Wall: New Observations Deepen Mystery of “Alien Megastructure” Star. Scientific American, 5. Oktober 2017, abgerufen am 10. Oktober 2017.
  4. a b c Tabetha S. Boyajian u. a.: Planet Hunters X. KIC 8462852 – Where’s the Flux? In: Solar and Stellar Astrophysics. 26. Januar 2016, arxiv:1509.03622v2 (englisch, revidierte Version).
  5. a b Huan Y. A. Meng, George Rieke, Franky Dubois, Grant Kennedy, Massimo Marengo, Michael Siegel, Kate Su, Nicolas Trueba, Mark Wyatt, Tabetha Boyajian, C. M. Lisse, Ludwig Logie, Steve Rau, Sigfried Vanaverbeke: Extinction and the dimming of KIC 8462852. In: The Astrophysical Journal. Band 847, Nr. 2, Oktober 2017, doi:10.3847/1538-4357/aa899c, arxiv:1708.07556, bibcode:2017ApJ...847..131M.
  6. a b Elizabeth Landau: Mysterious dimming of Tabby's star may be caused by dust. NASA, 4. Oktober 2017, abgerufen am 4. Oktober 2017.
  7. a b Abby Tabor: The scientific quest to explain Kepler's most enigmatic find. NASA, 4. Oktober 2017, abgerufen am 5. Oktober 2017.
  8. Tabetha S. Boyajian: The first Post-Kepler brightness dips of KIC 8462852. 2. Januar 2018, arxiv:1801.00732.
  9. a b Whitney Clavin, Michele Johnson: Strange star likely swarmed by comets. NASA, 24. November 2015, abgerufen am 24. November 2015.
  10. Paul Gilster: KIC 8462852: The SETI Factor. Centauri Dreams, 16. Oktober 2015, abgerufen am 12. Januar 2017.
  11. Neues vom Stern KIC 8462852: Kometen statt “Superzivilisation” scienceblogs.de/astrodicticum-simplex
  12. UPDATED: Are comet fragments best explanation for mysterious dimming star? astronomynow.com, abgerufen am 2. Dezember 2015
  13. a b Jason T. Wright: KIC 8462852: Where's the flux ? In: AstroWright. Pennsylvania State University, 15. Oktober 2015, abgerufen am 16. Oktober 2015.
  14. a b Carey Lisse, Michael Sitko, Massimo Marengo: IRTF / SPeX observation of the unusual Kepler light curve system KIC 8462852. In: The Astrophysical Journal Letters. Band 815, Nr. 2, Dezember 2015, S. L27, doi:10.1088/2041-8205/815/2/L27, arxiv:1512.00121, bibcode:2015ApJ...815L..27L.
  15. heise online: Neue Rätsel um KIC 8462852: Mysteriöser Stern wird immer dunkler. In: heise online. Abgerufen am 6. August 2016.
  16. Karl E. Haisch Jr., Elizabeth A. Lada, Charles J. Lada: Disk frequencies and lifetimes in young clusters. In: Astrophysics J. Band 553, April 2001, S. L153 – L156, doi:10.1086/320685, arxiv:astro-ph/0104347.
  17. Massimo Marengo, Alan Hulsebus, Sarah Willis: KIC 8462852 – The Infrared Flux. In: Solar and Stellar Astrophysics. 24. November 2015, arxiv:1511.07908 (englisch).
  18. Huan Y. A. Meng, Kate Y. L. Su, George H. Rieke, David J. Stevenson, Peter Plavchan, Wiphu Rujopakarn, Carey M. Lisse, Saran Poshyachinda, Daniel E. Reichart: Large impacts around a solar-analog star in the era of terrestrial planet formation. In: Science. Band 345, Nr. 6200, 29. August 2014, S. 1032–1035, doi:10.1126/science.1255153.
  19. [www.scinexx.de/wissen-aktuell-17960-2014-09-01.html Astronomen beobachten Asteroiden-Kollision.] 1. September 2014, abgerufen am 29. März 2018.
  20. a b [www.scinexx.de/wissen-aktuell-21960-2017-10-06.html Alien-Stern: Doch nur Staub ?] 6. Oktober 2017, abgerufen am 8. Oktober 2017.
  21. Brian D. Metzger, Ken J. Shen, Nicolas C. Stone: Secular dimming of KIC 8462852 following its consumption of a planet. In: Monthly Notices of the Royal Astronomical Society. Band 468, Nr. 4, Dezember 2016, S. 4399 – 4407, doi:10.1093/mnras/stx823, arxiv:1612.07332, bibcode:2017MNRAS.468.4399M.
  22. mario Sucerquia, Jaime A. Alvaro, Vanesa Ramirez, Jorge I. Zuluaga: Anomalous lightcurves of young tilted exorings. 2. September 2017, doi:10.1093/mnrasl/slx151, arxiv:1708.04600 [astro-ph.EP] (revidierte Version).
  23. Fernando J. Ballesteros, Pablo Arnalte-Mur, Alberto Fernandez-Soto, Vicent J. Martinez: KIC 8462852: Will the Trojans return in 2021? 24. Mai 2017, abgerufen am 23. Mai 2017. (arxiv:1705.08427)
  24. a b c Mohammed A. Sheikh, Richard L. Weaver, Karin A. Dahmen: Avalanche Statistics Identify Intrinsic Stellar Processes near Criticality in KIC 8462852. American Physical Society, 19. Dezember 2016, abgerufen am 22. Dezember 2016. (doi:10.1103/PhysRevLett.117.261101)
  25. Steinn Sigurðsson: Viewpoint: New Clues as to Why Boyajian’s Star is Dimming. American Physical Society, 19. Dezember 2016, abgerufen am 22. Dezember 2016.
  26. a b Lars Fischer: Außerirdische unwahrscheinlich – 'Tabbys Stern' flackert wohl von selbst. spektrum.de, 21. Dezember 2016, abgerufen am 22. Dezember 2016.
  27. Ross Anderson: The most mysterious star in our galaxy. The Atlantic, 13. Oktober 2015, abgerufen am 13. Oktober 2015.
  28. Jason T. Wright, Kimberly M. S. Cartier, Ming Zhao, Daniel Jontof-Hutter, Eric B. Ford: The Ĝ Search for Extraterrestrial Civilizations with Large Energy Supplies. IV. The Signatures and Information Content of Transiting Megastructures. In: Solar and Stellar Astrophysics. 14. Dezember 2015, arxiv:1510.04606v2 (englisch, revidierte Version).
  29. Lee Williams: Astronomers may have just found giant megastructures orbiting a star near the milky way. The Independent, 15. Oktober 2015, abgerufen am 15. Oktober 2015.
  30. Sarah Kaplan: The strange star that has serious scientists talking about an alien megastructure. Washington Post, 15. Oktober 2015, abgerufen am 12. Januar 2017.
  31. Robert Gast, Patrick Illinger: Rätselhafter Stern weckt Alien-Phantasien. In: Süddeutsche.de. 15. Oktober 2015, abgerufen am 19. Oktober 2015.
  32. Something—we’re not sure what—is radically dimming a star’s light arstechnica.com
  33. SETI Institute Undertakes Search for Alien Signal from Kepler Star KIC 8462852 universetoday.com
  34. The Curious Case of KIC 8462852 skyandtelescope.com, abgerufen am 22. Oktober 2015
  35. SETI: No Signal Detected from KIC 8462852 centauri-dreams.org
  36. SETI bestätigt – keine Außerirdischen um KIC 8462852 spektrum.de, abgerufen am 9. November 2015
  37. A. U. Abeysekara, et al.: A search for brief optical flashes associated with the SETI target KIC 8462852. In: The Astrophysical Journal Letters. Band 818, Nr. 2, Februar 2016, S. L33, doi:10.3847/2041-8205/818/2/L33, arxiv:1602.00987, bibcode:2016ApJ...818L..33A.
  38. Jamie Holder: Latest results from VERITAS: Gamma 2016. In: AIP Conference proceedings. Band 1792, Nr. 1, 9. September 2016, S. 020013, doi:10.1063/1.4968898, arxiv:1609.02881, bibcode:2017AIPC.1792b0013H.
  39. Marina Koren: Searching the skies for alien laser beams. The Atlantic, 17. April 2017, abgerufen am 3. Juni 2017.
  40. Nathaniel K. Tellis, Geoffrey W. Marcy: A search for laser emission with megawatt thresholds from 5600 FGKM stars. In: The Astronomical Journal. Band 153, Nr. 6, S. 251, doi:10.3847/1538-3881/aa6d12, arxiv:1704.02535, bibcode:2017AJ....153..251T.
  41. a b Bradley E. Schaefer: KIC 8462852 Faded at an Average Rate of 0.165+-0.013 Magnitudes Per Century From 1890 To 1989. In: Solar and Stellar Astrophysics. 13. Januar 2016, arxiv:1601.03256.
  42. Joshua D. Simon, Benjamin J. Shappee, G. Pojmanski, Benjamin T. Montet, C. S. Kochanek, Jennifer van Saders, T. W.-S. Holoien, Arne A. Henden: Where Is the Flux Going? The Long-Term Photometric Variability of Boyajian's Star. Submitted for publication to AAS Journals, 26. August 2017, abgerufen am 8. Oktober 2017 (PDF). arxiv:1708.07822
  43. "Alien-Stern": Doch nur Staub? – Neue Beobachtungen des Sterns KIC 8462852 sprechen gegen außerirdische Konstruktionen". scinexx, 8. Oktober 2017, abgerufen am 8. Oktober 2017.
  44. Michael Hippke, Daniel Angerhausen: KIC 8462852 did likely not fade during the last 100 years, Januar 2016 (arxiv:1601.07314v1)
  45. Bradley E. Schaefer: A Response to Michael Hippke. 28. Januar 2016, abgerufen am 8. Februar 2016 (englisch).
  46. Michael Hippke, Daniel Angerhausen: KIC 8462852 did likely not fade during the last 100 years, 2. Version, Februar 2016 (arxiv:1601.07314v2)
  47. Bruce L. Gary: Hereford Arizona Observatory photometry observations of KIC 8462852 between 2 May and 31 December 2017. In: brucegary.net. 1. Januar 2018, archiviert vom Original; abgerufen am 2. Januar 2018.
  48. Tabetha S. Boyajian, Steve Craft, Jason T. Wright, et al.: [www.astronomerstelegram.org/?read=10405 A drop in optical flux from Boyajian's star.] The Astronomer's Telegram, 20. Mai 2017, abgerufen am 21. Mai 2017.
  49. Ian Steele: [www.astronomerstelegram.org/?read=10406 Medium resolution spectroscopy of Boyajian's star (KIC 8462852).] The Astronomer's Telegram, 20. Mai 2017, abgerufen am 21. Mai 2017.
  50. Daniel Clery: [www.sciencemag.org/news/2017/05/star-spurred-alien-theories-dims-again Star that spurred alien megastructure theories dims again.] Science, 22. Mai 2017, abgerufen am 25. Mai 2017.
  51. Bruce L. Gary: Kepler star KIC 8462852 amateur photometry monitoring project. In: brucegary.net. 21. Juni 2017, archiviert vom Original; abgerufen am 21. Juni 2017.
  52. Tabetha S. Boyajian: [www.wherestheflux.com/single-post/2017/08/10/Dip-update-54/n Dip update 54/n.] In: wherestheflux.com. 10. August 2017, abgerufen am 11. August 2017.
  53. Tabetha S. Boyajian: [www.wherestheflux.com/single-post/2017/09/18/Dip-update-85/n---Welcome-Angkor Dip update 85/n – Welcome Angkor.] In: wherestheflux.com. 18. September 2017, abgerufen am 18. September 2017.
  54. Tabetha S. Boyajian: [www.wherestheflux.com/single-post/2017/06/01/Dip-update-6/n Dip update 6/n.] In: wherestheflux.com. 1. Juni 2017, abgerufen am 4. Juni 2017.
  55. Bruce L. Gary: Hereford Arizona Observatory photometry observations of KIC 8462852 between 2 May and 8 September 2017. In: brucegary.net. 18. August 2017, archiviert vom Original; abgerufen am 20. August 2017.
  56. Bruce L. Gary: KIC 8462852 Hereford Arizona Observatory photometry observations 5. In: brucegary.net. 16. Dezember 2017, archiviert vom Original; abgerufen am 16. Dezember 2017.
  57. Tabetha S. Boyajian: [www.wherestheflux.com/single-post/2017/11/06/Dip-update-111/n Dip update 111/n.] In: wherestheflux.com. 6. November 2017, abgerufen am 6. November 2017.
  58. Tabetha S. Boyajian: [www.wherestheflux.com/single-post/2018/03/27/2018-March-dip-update-8n 2018 March: dip update 8/n.] In: wherestheflux.com. 27. März 2018, abgerufen am 27. März 2018.